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Star Wars - Der Aufstieg Skywalkers

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Userkritik von Xonoxom

Star Wars - Der Aufstieg Skywalkers Kritik

Star Wars - Der Aufstieg Skywalkers Kritik
0 Kommentare - 23.12.2019 von Xonoxom
In dieser Userkritik verrät euch Xonoxom, wie gut "Star Wars - Der Aufstieg Skywalkers" ist.
Star Wars - Der Aufstieg Skywalkers

Bewertung: 3.5 / 5

Nach der Katastrophe, die Rian Johnson 2017 mit "Die letzten Jedi" abgeliefert hat, stand Abrahams vor der denkbar schwersten Aufgabe.

Aus den Bruchstücken und Fetzen die von seinem ersten Teil noch übrig blieben etwas zu erschaffen, dass die Trilogie zu einem runden und für die Fans versöhnlichen Ende führen würde.

Trailer zu Star Wars - Der Aufstieg Skywalkers

Ich rechne Abrahams hoch an, dass er sich dieser Sache angenommen hat und bin mir sicher, er hat Disney ordentlich dafür zur Kasse gebeten. Es sei ihm gegönnt.

Ob und was aus "Der Aufstieg Skywalkers" bereits zum Start der Trilogie geplant war, lässt sich wohl kaum nachvollziehen. Auch welchen Einfluss Lucas beim dritten Teil noch einmal hatte und welche Ideen er beisteuerte werden wir wohl so schnell nicht erfahren.

Insbesondere Teile aus dem letzen Akt lassen sich kaum einordnen. War es Fanservice, war es vor langer Zeit geplant, war es die Notwendigkeit einer noch größeren Bedrohung, nachdem Johnson Snoke so unfähig hatte ins Gras beißen lassen. Vieles, was groß aufgebaut wurde, mußte binnen Sekunden eingestampft werden. Die Ritter von Ren z.B. bleiben nur eine´bessere Randnotiz. Umgeben von einer Aura des Geheimnisvollen über die ersten beiden Teile, teilten sie das Ende so vieler tapferer Sturmtruppler und endeten ebenso als Kanonenfutter für einen der Helden wie ihre einfacheren Kollegen.

Auch die Bedrohung durch eine neue Superwaffe gleitet weiter ins Absurde ab. Geht es nicht mehr größer als ein ganzer Planet "Starkiller", muss eben die Menge der Superwaffen erhöht werden. Wie diese dann bekämpft bzw. verlangsamt werden können, ist ebenso an den Haaren herbeigezogen wie ein Lüftungsschacht der direkt zum Hauptkern führt. Eventuell bekommen wir auch hier in 30 Jahren eine zumindest zufriedenstellende Erklärung serviert. Danke "Rouge One".

Der obligatorische Spielzeug- und Merchandiseverkauf muss schlussendlich dann auch noch bedient werden. Hierfür wird ein kleiner niedlicher Roboter erschaffen, der mal so gar nichts zur Story beiträgt, außer einer Botschaft die auch auf einer Diskette gefunden werden könnte und ansonsten so wichtig ist wie eine Zitat "Fußhupe". Hinzu kommt noch eine gesichtslose Wiederstandskämpferin, die außer einem schicken Outfit beizutragen, ansonsten nur noch als Love-Interest für einen der Helden herhalten kann.

Billy Dee Williams sei hier der Vollständigkeit halber noch einmal als Fanservice erwähnt. War er für die Story notwendig, Nein. Hat er entscheidende Taten vollbracht, Nein. Es wurde ihm gestattet noch einmal an der Seite seiner alten Freunde und in seinem geliebten Falken in die Schlacht zu ziehen. Er bekleidet offenbar den Rang eines Generals, auf die Idee ihn aber etwa Lea´s Nachfolge anzutreten zu lassen oder zusammen mit ihr den Wiederstand zu organisieren kommt keiner der Verantwortlichen bei Disney. Er hat als General des Wiederstandes offenbar die letzten zwanzig Jahre auf einem Wüstenplaneten geschlummert.

Abschließend zu sagen ist, "Der Aufstieg Skywalkers" ist ein guter Star Wars Film geworden. Er ist keine Offenbarung, kein Meilenstein und mit Sicherheit nicht der beste aller Star Wars Teile. Er schafft es mit Abstrichen die aktuelle Trilogie zu Ende zu bringen und eine Geschichte abzuschließen die vor etwas mehr als 40 Jahren begonnen hat. Er ist sehenswert und für Fans natürlich ein Muss. Es bleibt zu hoffen, dass Disney die Jedis nun in Frieden ruhen lassen wird. Der Krieg zwischen den Jedis und den Sith hat lange genug durch die Galaxis getobt. Es gibt da draußen, auch im Star Wars Universum, noch viel mehr Geschichten zu erzählen.

Spoilerwarnung!

PS. Der Titel erscheint mir etwas falsch gewählt. Wie man es auch drehen und wenden mag, es ist kein Skywalker der sich erhebt. Auch wenn wieder das alte Thema mit der Abstammung und "bin ich nun gut oder böse" verwurstet wird. Ich hätte es am Ende besser gefunden, wenn sich die betreffende Person nicht als "Skywalker" bezeichnet hätte, sondern sich zu ihrer Abstammung bekannt und somit ein Zeichen gesetzt hätte, dass es eben nicht die Abstammung ist die uns deffiniert und man auch darüber stehen kann.

Danke und bis bald.

Xonoxom

Star Wars - Der Aufstieg Skywalkers Bewertung
Bewertung des Films
710
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