X-Men - Erste Entscheidung Kritik | Moviejones
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X-Men - Erste Entscheidung

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X-Men - Erste Entscheidung Kritik

X-Men - Erste Entscheidung Kritik
2 Kommentare - 02.06.2011 von Moviejones
Wir haben uns "X-Men - Erste Entscheidung" für euch angeschaut und verraten euch in unserer Kritik, ob sich dieser Film lohnt.
X-Men - Erste Entscheidung

Bewertung: 5 / 5

Wir machen es diesmal etwas anders und verraten euch gleich zu Beginn die Kernaussage dieser Kritik: Was für ein cooler Film! X-Men - Erste Entscheidung ist nicht nur der beste Film 2011 bis jetzt, er gehört auch zu einer der besten Comicverfilmungen, die es bisher gab. Doch statt wie Nolans Batman bleischwere Botschaften zu vermitteln, schafft es Matthew Vaughn mit tollen Schauspielern und einer spannenden Story, den Zuschauer über zwei Stunden bei Laune zu halten.

X-Men - Erste Entscheidung beginnt mit einer fast akkuraten Nachstellung der Konzentrationslager-Szene aus Bryan Singers X-Men - Der Film aus dem Jahr 2000. Polen 1944: Der junge Erik Lensherr wird von seiner Familie getrennt und wird im KZ für wissenschaftliche Experimente missbraucht. Währenddessen lernt der junge Charles Xavier in New York, dass er nicht der einzige Mutant auf der Welt ist. 18 Jahre später sind aus den Kindern Männer geworden. Während Erik (Michael Fassbender) die Welt bereist um Rache an seinen Peinigern zu üben, hat sich Charles (James McAvoy) der Bildung verschrieben und promoviert im Fachbereich der Mutation. Aus den beiden grundverschiedenen Männern werden Freunde, doch zeitgleich versucht der mächtige Mutant Sebastian Shaw (Kevin Bacon) vor dem Schauplatz der Kuba-Krise einen atomaren Konflikt zwischen den USA und der UDSSR zu provozieren. Daraufhin bittet die US-Regierung Charles Xavier um Hilfe, der mit seinen telepathischen Kräften ein Team aus Mutanten zusammenstellen soll, das es mit Shaw aufnehmen kann.

Mehr wollen wir an dieser Stelle nicht verraten, nur soviel, die Story bleibt über die ganze Filmlaufzeit spannend. Bei den vielen Trailern und Clips zu X-Men - Erste Entscheidung waren wir in den letzten Wochen skeptisch, ob uns der Film noch überraschen kann, hinzu kam eine enorme Erwartungshaltung. Umso verwunderter waren wir, dass es Vaughn tatsächlich schafft, uns mit X-Men - Erste Entscheidung an so vielen Stellen eines Besseren zu belehren. Ein Grund hierfür ist sowohl die Hintergrundgeschichte als auch die Charakterzeichnung. Der Film wird über die gesamte Laufzeit von der Story und den Figuren getragen, wen wir hier als erstes lobend hervorheben sollen, wissen wir nicht.

Drei Darsteller stehen natürlich besonders im Vordergrund: James McAvoy als Professor Charles Xavier, Michael Fassbender als Erik Lensherr und Kevin Bacon als Sebastian Shaw. Alle drei liefern eine formidable Leistung ab, McAvoy und Fassbender schaffen es sogar, den bekannten Figuren Professor X und Magneto neue Konturen zu verleihen. McAvoy spielt keinen jungen Patrick Stewart als Professor X, er spielt seinen Professor X - und der mag zwar um das Wohl der Welt besorgt sein, ist aber auch nicht abgeneigt, eine Dame "bettfertig" zu machen. Fassbender dagegen fällt schon mehr in die von Ian McKellen gezeigte Darstellung des Magneto, in X-Men - Erste Entscheidung wird dessen Hass auf die Menschen nun umso greifbarer. Die Chemie zwischen McAvoy und Fassbender stimmt, Vaughn hätte keine besseren Hauptdarsteller finden können. Dann ist da natürlich noch Bacon, ein so schon mehr als genialer Schauspieler. Dieser gibt den perfekten Gegenspieler ab, ambitioniert und fies, und wir können jedem nur ans Herz legen, einen Blick in die Originalfassung zu werfen - denn wenn Bacon Deutsch spricht, ist dies allein schon den Eintritt wert.

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2 Kommentare
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Tashi : : Moviejones-Fan
25.07.2011 22:20 Uhr
0
Dabei seit: 01.03.11 | Posts: 148 | Reviews: 0 | Hüte: 3
Schade, dass ich ihn verpasst habe. Danke für die Kritik
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JayBee : : Moviejones-Fan
17.07.2011 22:33 Uhr
0
Dabei seit: 17.07.11 | Posts: 17 | Reviews: 0 | Hüte: 0
Ich war wirklich sehr positiv überrascht. Dieser Film war wirklich verdammt gutes Kino. Gute Charaktere, viel Wiedererkennungswert, Gastauftritte und ein heiden Spaß für Fans der Comics.
Ich würde ihn nicht für besser halten als die ersten beiden X-Men Filme aber FIRST CLASS schlägt den dritten X-Men Film in punkto Charm und Logik um Längen.
Ob nun First Class 2 oder X-Men 4, ich freue mich wenn das Franchise weiter geht.
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