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Woher kommt die Regel, dass ein Film das 2,5 - Fache einspielen muss?

Die 2,5-Regel - ab wann ist ein Hollywoodfilm profitabel?

Die 2,5-Regel - ab wann ist ein Hollywoodfilm profitabel?
17 Kommentare - So, 23.11.2025 von MJ-GPJ
Immer wieder heißt es, ein Film müsse rund das 2,5-Fache seines Produktionsbudgets einspielen, um profitabel zu sein. Die Regel wirkt etabliert, doch ihr Ursprung ist unklar. Wir haben mal nachgeforscht, woher diese Regel stammt.
Die 2,5-Regel - ab wann ist ein Hollywoodfilm profitabel?

Immer wieder wird beschworen, ein Film müsse das 2,5 - Fache der offiziellen Kosten einspielen. Wir wollten es jetzt mal genau wissen:
Die 2,5-Regel ist ein ungeklärtes Internet-Phänomen: Sie hat keinen identifizierbaren Erstverfasser, keine Studioquelle, keinen historischen Branchenbeschluss. Weder in juristischen Archiven noch in Finanzpublikationen oder Studiohandbüchern lässt sich ein dokumentierter „Ursprung“ finden. Sie taucht erst in den 2010er-Jahren in Blogs, Fan-Analysen und vereinzelten Branchenanalysen auf. Insofern handelt es sich um eine sekundär entstandene Heuristik, die aus wiederholter Anwendung entstanden ist, nicht aus einer offiziellen Hollywood-Regel.

Historisch greift die Regel aber auf eine ältere Konstruktion zurück, die deutlich belegbar ist: die 2×-Formel. Diese entstand aus dem klassischen Kostenmodell der analogen Studiozeit.

Dazu gehören vier technische Komponenten:

Negative cost: das reine Produktionsbudget.

Prints and Advertising (P&A): Kosten für Kopien, Trailer, Plakate, TV-Spots, internationale Anpassungen.

Distribution fee: der Anteil, den der Verleih von den Einnahmen einbehält.

Exhibitor split: der Anteil der Kinos an den Ticketerlösen, der vom Studioanteil abgezogen wird.

In der Praxis sah das Modell oft so aus:

P&A lagen über Jahrzehnte grob bei 40–70 % der Produktionskosten, je nach Filmklasse. Die Verleiher behielten typischerweise ca. 30 % des verbleibenden Umsatzes. Kinos in den USA gaben im Schnitt 45–55 % der Bruttoeinnahmen an die Studios weiter; international häufig weniger. Wenn man diese Faktoren kombiniert, landet man bei einer technisch nachvollziehbaren Schwelle:
Gesamtkosten ≈ 1,4–1,7× Budget
Effektiver Studio-Rückfluss ≈ 0,45–0,55 des weltweiten Box Office
Das bedeutet: Ein Film musste ungefähr das Doppelte seines Budgets einspielen, um die Gesamtkosten abzudecken. Dieses Modell ist empirisch über Jahrzehnte belegbar, unter anderem in den ökonomischen Analysen von Mark I. Weinstein (Profit-Sharing Contracts in Hollywood, 1998), der die typische 2×-Break-even-Logik der Studioära dokumentiert.

Mit dem Übergang in die digitale Blockbuster-Ära verschoben sich diese Parameter

Das hat mehrere Gründe: Marketingkosten großer Produktionen stiegen häufig auf 70–100 % des Produktionsbudgets. Internationale Märkte gewannen massiv an Bedeutung und dort liegen Studioanteile teils unter 40 %, in China sogar um 20–25 %. Und die Kosten von VFX-intensiven Produktionen wuchsen stark, Entwicklungsphasen wurden länger, Abschreibungen komplexer.

In diesem Umfeld wurde die historische 2×-Formel rechnerisch unzureichend. Rechnet man moderne Durchschnittsgrößen zusammen – Gesamtkosten ≈ 1,5× Budget und Studioanteil global ≈ 55 % –, ergibt sich nun eine rechnerische Break-even-Schwelle von ca. 2,3–2,7× Budget.
Die „2,5“ liegt exakt in der Mitte und wurde zur kommunikativen Kurzformel, die sich über soziale Medien und Finanzkommentare schnell verbreitete. Ursprungsnachweise gibt es jedoch nicht; diese Popularität entstand nur durch wiederholte Nutzung.

Wie diese Heuristik funktioniert, sieht man bei Filmen, deren Kostenstruktur tatsächlich in diese Zone fällt. James Gunns Superman (2025) etwa lag mit einem Budget im oberen 200-Millionen-Bereich und hohen Marketingausgaben in genau jener Klasse, für die die 2,5×-Regel überhaupt erfunden wurde: große Produktionen mit globalen Kampagnen, VFX-Kosten und stark international verteilten Einnahmen. Hier dient der Multiplikator als Näherung zur Frage, ob das Einspielergebnis – rund 600+ Mio. USD – oberhalb oder unterhalb einer plausiblen Break-even-Zone liegt. Er ersetzt jedoch keine reale Kalkulation, da Marketing, Steueranreize, Abzüge und Verleihgebühren filmindividuell variieren.

Es ist also für Außenstehende unmöglich zu sagen, ob für einen bestimmten Big Budget Film, das 2,3 oder 2,7-Fache nötig ist, um einen finanziellen Nullpunkt zu erreichen.

Und es gibt Ausnahmen von der Regel:

Ausnahmen von der 2,5-Regel ergeben sich vor allem aus Budget- und Genreunterschieden.
Low-Budget-Filme unter 15 Millionen Dollar arbeiten mit geringen Marketingkosten und sichern ihren Break-even oft über Vorabverkäufe, sodass Multiplikatoren von 1,2× bis 1,8× ausreichen. Im Mid-Budget-Bereich von 15 bis 60 Millionen funktionieren 2× bis 2,5× meist gut, variieren aber je nach Marketingstrategie oder Streaming-Deals. Blockbuster ab etwa 100 Millionen tragen hohe weltweite Kampagnenkosten und erzielen einen großen Teil ihrer Einnahmen in Märkten mit niedrigen Studioanteilen, weshalb realistische Break-even-Werte im Kino sogar zwischen 2,5× und 3,5× liegen können.

Auch die Genrelogik verändert die Schwellen systematisch: Animation (und hochwertige Kinderfilme) ist teuer, erzielt aber starke Aftermarkets, können trotz hoher Budgets unter 2× profitabel werden; Action- und Franchise-Filme hängen stark vom internationalen Markt ab und prägen deshalb die höheren Multiplikatoren; Prestige-Produktionen wiederum rechnen sich selten über das Kino allein, weil ihr Wert primär in Bibliotheksrechten und Auszeichnungen liegt.

Ein ganz besonderer Fall sind Horrorfilme, weil ihre Kosten- und Erlösstruktur die gängigen Multiplikatoren systematisch unterläuft. Sie werden oft mit extrem niedrigen Budgets produziert, brauchen vergleichsweise wenig Marketing und erzielen einen hohen Anteil ihrer Einnahmen im US-Markt, wo die Studios den größten Rückfluss erhalten. Dadurch verschiebt sich der Break-even-Wert deutlich nach unten: Schon ein Einspiel von 1,5× des Produktionsbudgets kann ausreichen, um die Gesamtkosten zu decken. In manchen Fällen liegt die Gewinnschwelle sogar darunter, wenn Vorverkäufe, Streamingrechte oder Paketdeals einen Teil der Kosten vorab kompensieren. Horrorfilme sind damit das effizienteste Mainstream-Genre und die 2,5 Regel ist für sie kaum zutreffend (und deshalb kam Gunn wohl auch auf die Idee Clayface zu planen).

Unterm Strich bleibt: Die 2,5-Regel ist kein Naturgesetz, sondern eine vereinfachte Daumenregel moderner Kostenfaktoren. Sie dominiert die öffentliche Debatte, weil sie so schön einfach ist – nicht weil sie präzise wäre.

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17 Kommentare
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MJ-Pat
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Raven13 : : Desert Ranger
24.11.2025 16:06 Uhr
0
Dabei seit: 13.02.16 | Posts: 8.807 | Reviews: 146 | Hüte: 742

@ Rotwang

Nein, bin ich nicht. Ich arbeite aber gerne mit Zahlen.

Wie gesagt, die Berechnungsfaktorten sind nur Schätzungen auf Basis dessen, was bekannt ist, siehe oben im Artikel die Erläuterungen. Die Berechnungen haben sich bewährt und sind eben das beste, was wir hier haben, ohne genauere Zahlen zu kennen.

Fakt ist: Etwa 50 % der Umsätze gehen an die Filmstudios, je nach Land natürlich unterschiedlich. Die 50 % kann man aber gut als Grundlage nehmen, auch wenn sie nicht präzise ist. Dass das Marketing bei Blockbustern ungefähr 50 bis 100 % des Produktionsbudges ausmacht, ist auch ein allgemeiner Konsens im Internet. Ob es stimmt? Wir wissen es nicht.

Ein Zauberer kommt nie zu spät. Ebenso wenig zu früh. Er trifft genau dann ein, wenn er es beabsichtigt.

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Rotwang : : Moviejones-Fan
24.11.2025 14:09 Uhr | Editiert am 24.11.2025 - 17:12 Uhr
0
Dabei seit: 11.06.20 | Posts: 1.380 | Reviews: 0 | Hüte: 41

@Raven13

Bist du im Bereich Controlling tätig? Einige der Ausführungen wirken nicht hinreichend fundiert. Insbesondere die Bezugnahme auf den Begriff Blockbuster sowie die Faktoren 1,5 und 2 bleibt erklärungsbedürftig: Woher stammen diese Werte, und welche Indikatoren dienen zur Klassifizierung eines Blockbuster? Weshalb wurden gerade diese Zahlen gewählt und nicht etwa 1,73 oder 2,01?

Nachvollziehbar ist lediglich der Hinweis, dass die Umsätze aus Streaming und Medienvertrieb derzeit nicht bekannt sind. Allerdings erscheint mir die Begründung, weshalb diese nicht berücksichtigt werden können, fragwürdig. Ebenso stellt sich die Frage, warum es überhauptrelevant ist, ob wir hier den Erfolg rechnerisch ermitteln können.

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GPJ : : Moviejones-Fan
23.11.2025 18:01 Uhr
0
Dabei seit: 26.09.24 | Posts: 870 | Reviews: 4 | Hüte: 44

Natürlich sind Filme auch zu jeder Zeit Ausdruck des Zeitgeistes und man kann jetzt darüber diskutieren, ob der Zeitgeist "von oben" vorgegeben wird oder ob es ein Spiegel der Gesellschaft ist - oder beides gleichzeitig.

Allerdings ziehen diese Diskussionen Extremisten jeder Art an, wie das Licht die Motten. Daher will ich das ungerne hier zu ausgiebig diskutieren.

Die drei ? kenne ich nicht, aber meine Recherche ergab, dass es ein Kompliment war, danke dafür!

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Pixeler : : Moviejones-Fan
23.11.2025 15:34 Uhr | Editiert am 23.11.2025 - 15:53 Uhr
0
Dabei seit: 11.07.23 | Posts: 81 | Reviews: 0 | Hüte: 2

Du @GBJ bist dann bei Moviejones in etwa sowas wie Bob Andrews für die 3 Fragezeichen.
...ich glaube, es geht "nur" um Geld...
Jedoch spürst du auch intuitiv, dass dies nicht der einzige Grund sein kann - oder nicht?
Geld ist ein mächtiges Tool.

In den 80er wurde Product-Placing enorm penetrant in Filmen und Serien eingesetzt.
Bestimmt auch eine gute Einnahmequelle.

Dennoch, wenn wir den inflationsbereingt erfolgreichsten Film aller Zeit in den USA, Birth of a Nation, als das betrachten was er ist, ein Propagandawerk des Kuckkucksclans bzw. der Eugeniker, wird das grosse Ganze wohl jeden einzelnen Aspekt beinhalten.

Werke wie "Top Gun" werden nicht ohne Grund vom US-Militär mitfinanziert.

Ganz krass war es in der Binden-Ära, wo die Wokefilme wie Pilze im Herbst aus dem Boden spriesen. Es scheint auch um die Deutungshoheit zu gehen.
Wie würdest du es angehen über die Menschen zu herrschen, und in welche Richtung würdest du sie führen?

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GPJ : : Moviejones-Fan
23.11.2025 14:49 Uhr | Editiert am 23.11.2025 - 14:50 Uhr
0
Dabei seit: 26.09.24 | Posts: 870 | Reviews: 4 | Hüte: 44

Hallo @Pixeler, ja für Recherchen ist perplexity das beste KI Tool. Das zeigt auch an, ob es zu einem bestimmten Thema bereits Artikel gibt, und zu diesem gab es noch keinen deutschen Artikel, also wusste ich, dass es Zeit wird.

Zu Deiner Soma - These, natürlich kenne ich BNW, aber ich persönlich bin überzeugt, die Erklärung ist eine andere. Den Mächtigen dieser Welt geht es meiner Meinung nach nicht darum, uns mit Medien zu sedieren, ich glaube, es geht "nur" um Geld. Und daher bin ich der festen Überzeugung, dass die ganzen Filme und Serien am Ende doch irgendwie profitabler sind, als wir glauben. Aber um das nachzuweisen, bräuchte man Einblick in die Bücher und die Gedanken der Steuerberater, doch so transparent ist noch nichtmal diese Branche.

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Pixeler : : Moviejones-Fan
23.11.2025 13:38 Uhr | Editiert am 23.11.2025 - 13:41 Uhr
0
Dabei seit: 11.07.23 | Posts: 81 | Reviews: 0 | Hüte: 2

@GBJ
Enormer Output von dir auf dieser Seite.
Ich gehe davon aus, dass du eine K.I. verwendest für deine Recherchen und ich schätze du nutzt das Tool sehr effizient.

Bei all diesen Diskussion hier über Profit übersieht man meiner Meinung nach, dass dann wohl 95% des Produzierten nicht rentabel ist. Warum werden also so viele Filme und auch sonstige Werke in Bild und Ton finanziert, obwohl die Profitchance schlechter als im Casino ist?
Könnte es noch andere Gründe geben warum man den Menschen ein Überangebot an Werken für den Bildschirm anbietet? Aldous Huxley nannte es "Soma".

MJ-Pat
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Raven13 : : Desert Ranger
20.11.2025 21:50 Uhr
0
Dabei seit: 13.02.16 | Posts: 8.807 | Reviews: 146 | Hüte: 742

@ Kayin

"Ich fand F4 definitiv besser als Superman. Es ist einfach der rundere Film. Bei New Avengers sieht es ähnlich aus."

Da bin ich bei dir. Die beiden haben mir viel Spaß bereitet und ordnen sich für mich im oberen Mittelfeld des MCU ein. Superman war für mich bisher ledier dier größte Enttäuschung ,zumal ich von James Gunn deutlich mehr erwartet habe, dem Mann, der uns Guardians of the Galaxy 1-3 beschert hat, drei der besten MCU-Filme für mich.

"Bei Supergirl wird es das erste Desaster geben."

Auch da bin ich bei dir. Der Film wird mindestens 180 Mio. Dollar kosten, eher 200 Mio., aber der Umsatz wird kaum die 500 Mio. Dollar erreichen, wahrscheinlich aber eher nur 400 Mio. Dollar.

Damit ich aber nicht ganz so negativ klinge: Ich freue mich trotzdem noch auf Supergirl, weil ich "Hoffnung" habe (höhö), dass der doch besser wird als Superman und mir auch gefallen könnte, vor allem, falls Krypto eine größere Rolle einnehmen sollte. Falls der Film aber doch nicht so gut wird, gibt es immerhin noch was fürs Auge, denn Milly Alcock ist wirklich eine ziemlich hübsche Frau.

Ein Zauberer kommt nie zu spät. Ebenso wenig zu früh. Er trifft genau dann ein, wenn er es beabsichtigt.

MJ-Pat
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Kayin : : Hollywoodstar
20.11.2025 21:25 Uhr
0
Dabei seit: 11.10.15 | Posts: 3.188 | Reviews: 2 | Hüte: 353

@raven13 @duck-anch-amun

Ich fand F4 definitiv besser als Superman. Es ist einfach der rundere Film. Bei New Avengers sieht es ähnlich aus.

Wenn das größte Zugpferd der Filmgeschichte, wenn es um Comicverfilmungen geht, in eine Diskussion um Flop oder Erfolg gerät, dann läuft etwas gewaltig schief. Nur die Neugier, Vorschusslorbeeren und ein verheißungsvoller Regisseur haben Superman den Erfolg gebracht. Bei Supergirl wird es das erste Desaster geben.

Ich bin gespannt, wie der Verkauf von WB ausgeht und wie es im Falle einer Übernahme weiter geführt wird.

"I’ll do my best."

"Your best! Losers always whine about their best. Winners go home and fuck the prom queen."

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ChrisGenieNolan : : DetectiveComics
20.11.2025 18:45 Uhr
0
Dabei seit: 19.08.12 | Posts: 17.607 | Reviews: 20 | Hüte: 412

Einfache Antwort: Weil hier niemand im gesamten Forum bisher behauptet hat, dass der Film ein voller Erfolg war ;) @ Duck: Ich weiß mein lieber. @ moviejones... guter Freund. Ihr habt den mann gehört. Wir wollen auch solche analysieren für F4 victory

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ChrisGenieNolan : : DetectiveComics
20.11.2025 18:43 Uhr
0
Dabei seit: 19.08.12 | Posts: 17.607 | Reviews: 20 | Hüte: 412

@ Raven13:

Ach, was sind wir doch für Marvel-Fanboys

So einer bin ich nicht. Auch wenn ich mehr auf DC zug abfahre. Nichtsdestotrotz bin ich auch mit Marvel als Comics freak verankert. Und das wissen ihr auch. Also, das muss echt nicht sein nothing ... das hier um Superman angeht? Ist mir bewusst, und Glass klar. Aber ich verstehe immer noch nicht, wieso man ein Film der 2013 herauskam. Und der der 2025 angelaufen, zu vergleichen. Ich bin ein MoS Fans und ich liebe was Snyder daraus gemacht hat. Aber MoS Punkte eindeutige durch Nolan oder China einnehmen. Damals war die Ticket günstiger und die Chinesen haben US Filme nicht boykottiert oder eingeschränkt. Geschweige in der heutige Zeit, welche Inflation wir überhaupt haben und wie teuer alles geworden ist. 225 mio is viel. Ja das stimmt. Aber Superman hat alle MCU Film dieses Jahr hinter sich gelassen. Ohne das man sinnloses Diskussion zu starten. Marvel hat über 10 Jahre fan bases aufgebaut, den DC nicht mal hat. Und dennoch konnte die mit 3 Filme nicht mal ein Film überbieten. Dabei hat WB DC marken praktisch fast gegen die Wand gefahren. Das ist auch eine Leistung ein Kind der schon der/den Brunnen gefallen ist, herausziehen. Dennoch haben Gunn/Safran das hinbekommen. DC Marken wieder zu beleben. Ja. Ich weiß du magst diese Film nicht. Dein gute Recht. Aber den Film ständig als nullrunde zu betrachten, macht der Film auch nicht besser oder schlechter. Und man sollte ja nicht vergessen. Das Superman für viel allzu mächtig und glatt sei. Selbst MCU moin seinem weltweit Heim Vorteil. Konnte Superman, Sowohl in den Staat als auch international behaupten. Wieso gönnt man DC diesen Erfolg nicht mal ? Nächste Jahre ist so wieso MCU Jahre. Also, was ist da das Problem. Abwechslung mal MCU oder DCU ... wir sollen lieber froh sein. Das wir von beide Comic Giganten was geboten Wird. Anstatt es einzustampfen.

Ich habe F4 gesehen. Ich war begeistert

ich habe Superman gesehen und ich war begeistert. Und bisher habe ich mich nichts schlecht über F4 geäußert. Warum den auch ? Dieses Jahr habe ich das bekommen von beiden Häusern, was ich sehen wollte.

Ich bin off and I have a long weekend. Im out. Euch schon ein schönes Wochenende laughing

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Duck-Anch-Amun : : Moviejones-Fan
20.11.2025 17:21 Uhr
0
Dabei seit: 15.04.13 | Posts: 12.349 | Reviews: 48 | Hüte: 832

@Chris

Einfache Antwort: Weil hier niemand im gesamten Forum bisher behauptet hat, dass der Film ein voller Erfolg war ;)

@Raven13

Rechen Streaming (Nr1 auf Disney+), Home-Media und das Merchandise hinzu und dann ist der Film ne Nullrunde oder ein Erfolg ;) Die Verschwörung kann man in beide Richtungen drehen à la "warum wird nur das Superman-Ergebnis schöngerechnet" ????

MJ-Pat
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Raven13 : : Desert Ranger
20.11.2025 14:56 Uhr | Editiert am 20.11.2025 - 16:30 Uhr
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Dabei seit: 13.02.16 | Posts: 8.807 | Reviews: 146 | Hüte: 742

@ Rotwang

Das alles ist ja schön und gut, nur wenn wir hier von Erfolgen, Flops und vom Box-Office sprechen, dann IMMER in Bezug auf die Kinoauswertungen, nichts anderes. Die Streamingauswertungen können wir nicht mal ansatzweise beurteilen oder berechnen, ebenso wenig Home-Video-Erlöse oder Merchandising oder sonstige Erlöse. Und Kinofilme, insbesondere Blockbuster, lassen sich mit der 2,5-fach-Regel relativ gut in Flop / Erfolg einstufen. Was besseres haben wir nunmal nicht, da wir genauere Zahlen nun einmal nicht kennen.

Die Bezeichnung "2,5-fach-Regel" finde ich aber etwas irreführend, denn zuerst muss man bei Blockbustern das Budget mal 1,5 oder auch mal 2 rechnen, um auf die Gesamtkosten zu kommen, erst danach nochmal die Gesamtkosten mal 2, um auf den break-even-point zu kommen. Würde man einfach nur das Produktionsbudget mal 2,5 rechnen, wäre das falsch. Bei 225 x 2,5 kämen 562 Mio. heraus, aber bei Marketingkosten von 200 Mio. lägen die Gesamtkosten bei 425 Mio. Dollar und somit der break-even-point bei 850 Mio. Dollar.

@ ChrisGenieNolan

Weil es in unserer letzten Diskussion nunmal um Superman und nicht um F4 ging. Aber wenn du es gerne so willst, bitteschön:

  • Produktionsbudget: 200 Mio. Dollar
  • Marketingbudget: ca. 100 bis 200 Mio. Dollar
  • Gesamtbudget: zwischen 300 und 400 Mio. Dollar
  • break-even-point: zwischen 600 und 800 Mio. Dollar
  • Umsatz weltweit: 521 Mio. Dollar
  • Umsatz für Disney: etwa 260 Mio. Dollar
  • Verlust: zwischen 40 und 140 Mio. Dollar
  • Ergebnis: Flop

Besser können wir es nicht errechnen, weil uns einfach die Zahlen und Daten fehlen, z. B. Steuerermäßigungen, Kostenbeteiligungen, Product-Placement-Einnahmen, etc.

Es hat ja nie jemand behauptet, der Film wäre ein Erfolg gewesen. Aber ja, muss eine Verschwörung sein, dass alle über Superman reden, aber niemand über F4. Ach, was sind wir doch für Marvel-Fanboys. laughing

Ein Zauberer kommt nie zu spät. Ebenso wenig zu früh. Er trifft genau dann ein, wenn er es beabsichtigt.

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ChrisGenieNolan : : DetectiveComics
20.11.2025 14:56 Uhr
0
Dabei seit: 19.08.12 | Posts: 17.607 | Reviews: 20 | Hüte: 412

Jetzt geht es schon wieder los. Superman nullrunde. Aber von F4 ist ja gar nichts die Rede. Ich frage mich ja nur wohl warum ?

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Rotwang : : Moviejones-Fan
20.11.2025 13:27 Uhr | Editiert am 20.11.2025 - 13:30 Uhr
0
Dabei seit: 11.06.20 | Posts: 1.380 | Reviews: 0 | Hüte: 41

Es existieren auch Filmproduktionen, die im Marktsegment der optischen Datenträger eine hohe Absatzleistung erzielen. Historisch betrachtet waren insbesondere Disney-Filme in diesem Bereich stark nachgefragt und wurden nahezu standardmäßig erworben, was dem Unternehmen erhebliche Umsätze sicherte.

Mit der zunehmenden Etablierung von Streaming-Diensten hat sich das Konsumverhalten jedoch grundlegend verändert. Die Erlöszuordnung einzelner Filme gestaltet sich hier deutlich komplexer und weniger eindeutig ist jedoch existent. Deshalb sehe ich 2 ½ nicht als Fixum, wie im Bericht geschrieben.

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SpiderFan : : Moviejones-Fan
20.11.2025 13:06 Uhr | Editiert am 20.11.2025 - 13:08 Uhr
0
Dabei seit: 06.05.22 | Posts: 1.772 | Reviews: 0 | Hüte: 38

Sobald es Duck und Raven13 sagen. laughing

Kleiner Spaß!

Guter Punkt: "Unterm Strich bleibt: Die 2,5-Regel ist kein Naturgesetz, sondern eine vereinfachte Daumenregel moderner Kostenfaktoren. Sie dominiert die öffentliche Debatte, weil sie so schön einfach ist – nicht weil sie präzise wäre."

“You have fought long enough, Galadriel. Put up your sword.”

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