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Elba ein Bond-Anwärter

Mal wieder Sony: Idris Elba etwa der nächste James Bond?

Mal wieder Sony: Idris Elba etwa der nächste James Bond?
27 Kommentare - Mo, 22.12.2014 von R. Lukas
Daniel Craig kann und will nicht ewig 007 bleiben, deshalb hat Sony-Chefin Amy Pascal schon einen Neuen im Auge: Idris Elba!
Mal wieder Sony: Idris Elba etwa der nächste James Bond?

Nippt statt Daniel Craig bald Idris Elba am Martini (geschüttelt, nicht gerührt)? Craig, der aktuelle 007, ist nach Spectre nur noch für einen weiteren James Bond-Film verpflichtet, und seit längerem wird online über Elba als möglichen Nachfolger diskutiert.

Brite ist er, Blockbuster-erfahren dank Thor, Thor 2 - The Dark KingdomPrometheus - Dunkle Zeichen und Pacific Rim auch. Und Elba wäre der erste "schwarze" Bond. Selbst hat er schon zugegeben, dass er die Rolle liebend gern spielen würde, wenn man sie ihm anbietet. Die Chancen dazu stehen vielleicht gar nicht schlecht, denn Amy Pascal, die Co-Vorsitzende von Sony Pictures Entertainment, ist ebenfalls ein Fan dieser Idee.

Durch den Sony-Hack kam eine E-Mail vom 4. Januar 2014 zum Vorschein, die Pascal an Elizabeth Cantillon, die ehemalige Vizepräsidentin für Produktion bei Columbia Pictures, dem Verleih der Bond-Filme, schrieb. Darin heißt es kurz und bündig, Elba solle der nächste Bond sein. Dass er es auch wird, ist natürlich noch lange nicht gesagt, aber man scheint ihn auf dem Zettel zu haben. Andere Mails, über die wir schon berichtet haben, betrafen im Speziellen Spectre. So soll das Budget auf über 300 Mio. $ geschossen und das Drehbuch geleakt sein.

Ab dem 5. November 2015 spielt all das hoffentlich keine Rolle mehr. Dann läuft Spectre in den Kinos, auf jeden Fall noch mit Craig. Letztlich sind alle Diskussionen im Moment noch absolut verfrüht. Daniel Craig wird mindestens noch einen weiteren Bond-Film drehen, dann haben wir 2017 und dann erst wird die große Bond-Debatte starten, wer denn in seine Fußstapfen tritt. Sicher wird Sony ein paar Gedankenspiele vollziehen, aber bis die echte Ablöse erfolgt, wird es noch eine Weile dauern und Sony wird Craig so lange wie möglich halten wollen.

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27 Kommentare
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Burnout : : Mr. Strange
28.12.2014 23:10 Uhr
0
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@luhp92:

Ich kannte Heimdall vor Thor nicht. Warum hätte ich mich aufregen sollen??

In diesem fall sehe ich das etwas anders.
Es gibt Hauptcharaktere wie James Bond, Thor, Superman usw..
und Nebencharaktere wie Moneypenny, Perry White oder eben Heimdall.
Da ist es mehr oder weniger egal.
den der Film dreht sich um jemand anders.
Kurz gesagt es gibt Wichtige figuren = Ethnie wichtig weil so auch im Original.
und Unwichtige figuren = Ethnie uninteressant, unbedeutend, belanglos, unwichtig.^^

Make Movies!! not War!!

MJ-Pat
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luhp92 : : BOTman Begins
28.12.2014 22:26 Uhr
0
Dabei seit: 16.11.11 | Posts: 13.336 | Reviews: 149 | Hüte: 472
@Burnout
Wer ist Heimdall im vergleich zu James Bond?
Ein NIEMAND.

Das ändert aber nichts an der Ausgangssituation. Ethnisch unpassend bleibt ethnisch unpassend. Und entweder akzeptiert man solche Besetzungen überall oder gar nicht.

- "Sie sind ein Erpresser und ein Bandit, Mr. Shatterhand."
- "Willkommen in Amerika!"

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Burnout : : Mr. Strange
28.12.2014 21:30 Uhr
0
Dabei seit: 01.09.13 | Posts: 1.853 | Reviews: 0 | Hüte: 79
@luhp92:

Zum Abschluss noch eine Frage:
Idris Elba hat ja auch Heimdall in Thor gespielt und ethnisch könnte das nicht unpassender sein. Wieso hat sich da niemand darüber aufgeregt, während jetzt im Fall von James Bond eine große Sache daraus gemacht wird.

Wer ist Heimdall im vergleich zu James Bond?
Ein NIEMAND.

Make Movies!! not War!!

MJ-Pat
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luhp92 : : BOTman Begins
28.12.2014 19:04 Uhr
0
Dabei seit: 16.11.11 | Posts: 13.336 | Reviews: 149 | Hüte: 472
@jerichocane

Theoretisch ist alles möglich wink Aber natürlich hast du Recht mit Aussage, dass der schwarze Anteil sehr gering und "weiß" der vorwiegende Typus ist.
Ich halte die zwanghafte "Ethnie-Einschränkung" im Fall von James Bond jedoch für ziemlich überflüssig. Das mag in den Büchern vielleicht eine größere spielen, aber in den Filmen bekommt man davon doch gar nichts mit. Im Film war es nie wichtig, dass Bond Sohn eines Schotten und einer Schweizerin war. Die Ereignisse, die seinen Charakter geformt haben (siehe Skyfall), sind doch keine speziell "weißen" Phänomene. Daher ist es mir völlig egal, ob Bond jetzt weiß oder schwarz ist. Für mich sind da andere Charaktereigenschaften viel wichtiger. Bond muss sympathisch, charmant sowie cool sein und muss physische Präsenz aufweisen. Und da passt Idris Elba nunmal perfekt rein.

Das lässt sich so auch auf andere Charaktere in allenmöglichen Geschichten anwenden. Nicht jeder weiße Schauspieler kann einen weißen Charakter spielen und nicht jeder schwarze Schauspieler einen schwarzen Charakter spielen. Die müssen auch irgendwo zusammenpassen.
Wenn die Ethnie eine wirklich prägende Rolle spielt (z.B. Mandela), dann bin ich absolut bei dir. Da muss man dann einen ethnisch passenden Schauspieler engagieren. Aber James Bond gehört für mich wie gesagt nicht dazu.

Zum Abschluss noch eine Frage:
Idris Elba hat ja auch Heimdall in Thor gespielt und ethnisch könnte das nicht unpassender sein. Wieso hat sich da niemand darüber aufgeregt, während jetzt im Fall von James Bond eine große Sache daraus gemacht wird.

- "Sie sind ein Erpresser und ein Bandit, Mr. Shatterhand."
- "Willkommen in Amerika!"

MJ-Pat
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Batman76 : : Moviejones-Fan
24.12.2014 16:41 Uhr | Editiert am 24.12.2014 - 17:11 Uhr
0
Dabei seit: 12.12.11 | Posts: 978 | Reviews: 0 | Hüte: 80
@jerichocane
Mein Post war ganz und gar nicht agressiv, ihn so zu bezeichnen nur weil ich die Einstellung vertrete, das man weiße Charakter genauso wenig ändern darf wie schwarze oder sonst welche, finde ich schon etwas komisch, aber naja, es war auf jeden Fall nicht agressiv gemeint.
Habe ich nicht. Zitat aus meinem Post:"Aber ehrlich gesagt empfinde ich deine Vorlagen wie "Also man merkt, das die Pro Idris Elba Schreiber, eigentlich keine Ahnung von James Bond haben." oder "Ach ja ? Romane nie gelesn , nicht war?" als reichlich angriffig.
Ich habe nicht deine Meinung zum Thema an sich gemeint, sondern ebenjene Sätze, mit denen du die Diskussion beginnst. Und ich weiß ja nicht wie es dir geht, aber ich fühle mich angegriffen, wenn jemand gleich zu Beginn eines Meinungsaustauschs mit den Worten beginnt: "Du hast ja gar keine Ahnung!" Ohne zu wissen, ob ich Ahnung habe oder nicht.

Es regt mich einfach auf, dass man bei der Meinung ein weißer Charakter (nicht nur im Roman sondern wie Burnout schon schrieb über 50 Jahre im Film) soll auch weiß bleiben, unterschwellig schon als Rassist dargestellt wird, auch wenn es von den Meisten mit Sicherheit nicht so gemeint ist, nimmt man es so wahr.
Was mich angeht, so habe ich in keinem Post, weder hier noch sonstwo, dich oder irgendjemanden als Rassist dargestellt, weder unterschwellig noch direkt. Beide Posts zu diesem Bond- Thema
handeln nicht von rassistischen Aspekten in jedweder Richtung.
Zitat aus meinem letzten Post: "Ich bin nicht dafür, jetzt auf Teufel komm raus einen Schwarzen als Bond zu verpflichten, nur weil er schwarz ist.
Da sollten andere Qualitäten zählen: Schauspieltalent, Charisma, die Fähigkeit, die zynische Art Humor zu liefern, die Bond im Film zu eigen ist. Aber wenn es ans Casting geht, warum sollen nur weiße Briten eingeladen werden? Denn, wie schon gesagt, die Ethnie hat, so wie ich die Filme kenne, nie eine Rolle gespielt.
So, das waren meine Gedanken zum Fest.
Frohe Weihnachten!

"With great power comes great responsibility!" Ben Parker

"To boldly go, where no one has gone before!"

"Fortschritt, nicht Perfektion!" Robert McCall

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jerichocane : : Advocatus Diaboli
24.12.2014 00:58 Uhr
0
Dabei seit: 08.08.09 | Posts: 6.118 | Reviews: 22 | Hüte: 270
@Stinson
zu mal ich dir die Frage ob ich die Romane gelesen habe ja nun schon eindeutig beantwortet habe. Ziemlich unnötig von daher.

Da haben sich die Kommentare überschnitten da ich direkt nacht meinem
15:48 post auf deinen Post geantwort habe.

da gab es nie eine Szene oder einen Konflikt, in dem die "weiße Herkunft" eine Rolle spielte.

Also tut mir Leid aber das klingt für mich schon ein wenig vorurteilhaft.
Wo kommen wir denn hin, wenn man die Herkunft eines Charakters
einfach ändern kann nur weil seine Herkunft keine direkte Rolle spielt?
Das ist wieder das Thema einen weißen Charakter zu ändern ist ok, wenn
aber morgen eine News kommt, dass Lincoln Rhimes (Knochenjäger)
oder Alex Cross von einem Weißen gespielt werden soll, dann wird der
Aufschrei groß, das dies nicht ginge und man doch genug schwarze
Schauspieler hat, die diese Rolle übernehmen können und es daher un
nötig sei einen Weißen dafür zu nehmen. Und ja, eine solche
Differenzierung ist rassistisch. Damit will ich nicht dich persönlich
angreifen, sondern ich meine es im Allgemeinen.
Ich bin der Meinung das eine Herkunft auch ohne direkten Einfluß auf
eine Geschichte einen Charakter prägt, und daher nicht geändert werden
sollte.

Außerdem kann man auch weißen Menschen gegenüber rassistisch sein,
und ich finde das es das ist, wenn man behauptet die Herkunft eines
weißen Charakter ist nichts wert (denn so ist es wenn man diese
negiert) nur weil sie nicht so tragend im Film ist.

@Batman76
Mein Post war ganz und gar nicht agressiv, ihn so zu bezeichnen nur weil
ich die Einstellung vertrete, das man weiße Charakter genauso wenig
ändern darf wie schwarze oder sonst welche, finde ich schon etwas
komisch, aber naja, es war auf jeden Fall nicht agressiv gemeint.
Es regt mich einfach auf, dass man bei der Meinung ein weißer
Charakter (nicht nur im Roman sondern wie Burnout schon schrieb über
50 Jahre im Film) soll auch weiß bleiben, unterschwellig schon als Rassist
dargestellt wird, auch wenn es von den Meisten mit Sicherheit nicht so
gemeint ist, nimmt man es so wahr.

Vorallem regen sich alle die Pro Elba sind über meinen ersten Satz auf
ohne mal den Beitrag genau zu lesen, denn ich weise darauf hin dass es
genug schwarze Romanfiguren gibt, die es Wert sind verfilmt zu werden,
und ist es nicht diskriminierend einen schwarzen Schauspieler in eine weiße
Rolle zu pressen wenn es gleichwertige schwarze Charakter gibt, die
man verfilmen kann?

@Luhp
Und wieso soll man nicht damit kommen? Gibt es etwa keine schwarzen Schotten und Schweizer?

Was Schwarze in Schottland angeht sind es um die 1%! Dazu gibt es
einen Bericht in der man "schwarze" Schotten befragt hat. Resultat
davon war das der Großteil der Befragten (ich glaube es war irgendwas
um die 90%) sich eher als Engländer und nicht als Schotten sehen, da sie
sich mit der schottischen Kultur nicht identifizieren.
In der Schweiz sind es sogar nur 0,9% der Bevölkerung.

Vermutlich wirst du jetzt sagen, siehste es gibt dunkelhäutige Menschen
in der Schweiz und Schottland, das habe ich auch nie bestritten, aber der
"typische" Schotte ist weiß, so wie der typische Afrikaner dunkelhäutig
ist, und um es einfach zu erklären, man nutzt sowohl im Film wie auch im
Roman eine Typologie für Figuren und man nimmt einem Schwarzen
genausowenig einen Schotten ab, wie von einem Europäer den Asiaten
oder Afrikaner.
Für mich ist ein Weißer auch kein Asiate, schau dir mal das
Kickboxerreboot an, da soll der asiatische
Meister anstatt von einem Asiaten von JCVD gespielt werden, oder schau
dir die Kommentare zur Akira Verfilmung an.
Für mich genauso ein No Go, wie ein schwarzer James BOnd oder eine
weißer Lincoln Rhimes.

Möchtest du dich hier austauschen oder einfach nur austeilen?
Noch zu deinem letzten Satz. Soll das ein Witz sein? Ich poste meine
Meinung und Ihr, vorallem Stinson, fühlt euch angegriffen(so kommt es
mir jedenfalls vor). Da kommt mir die Frage, wollt ihr diskutieren oder
nur austeilen?
Bei deiner und Stinsons Post, kommt es mir leider so vor als ob ihr
Gegenargumente direkt als einen agressiven Angriff seht, obwohl ich z.B.
sehr logisch erkläre wieso ich dieser Meinung bin.
Es mag sein, dass ich eure Post genauso falch interpretiere wie ihr
meinen (von wegen agressiv)

Ich hoffe jedoch das ich mit meiner Erklärung verständlich gemacht
habe, worauf ich hinaus will und weshalb es für mich und mit Sicherheit
vielen Bond Fans nur eine weißen Bond geben kann.

Trotz dieser hitzigen Diskussion wünsche ich allen schon mal ein frohes
Weihnachtsfest, da ich nicht weiß ob ich heute noch weiter
mitdiskutieren kann.
MJ-Pat
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Batman76 : : Moviejones-Fan
23.12.2014 20:03 Uhr | Editiert am 23.12.2014 - 20:07 Uhr
0
Dabei seit: 12.12.11 | Posts: 978 | Reviews: 0 | Hüte: 80
@jerichocane
Also man merkt, das die Pro Idris Elba Schreiber, eigentlich keine Ahnung von James Bond haben.
Sorry, aber da kippt mir gerade der Wodka Martini aus dem Glas und meine Hand zuckt nach der Walther PPK.
Ich bin einer dieser "Pro Idris Elba Schreiber". Und Bondfan seit 21 Jahren. Und ja, ich habe nicht nur alle Filme der Eon- Produzenten gesehen, sondern auch so gut wie alle Flemming- Romane, alle John Gardner- und Raymond Benson- Romane gelesen.
Und ich finde, du verallgemeinerst nicht nur, sondern scheinst auch keinen Unterschied zwischen den Filmen und den Romanvorlagen zu machen.
Aber die gibt es. Und wie. In meinem ersten Post hier habe ich geschrieben: " ...die Romanfigur Bond ist nun mal auch weiß."
Soviel Ahnung habe ich also, um das zu wissen.
Aber wenn du dir die Filme 1962- 2002 anschaust, wirst du bis auf ein paar Andeutungen so gut wie keine biographischen Details über James Bond finden. In "Im Geheimdienst ihrer Majestät" wird das Familienmotto erwähnt, in "Der Spion der mich liebte" wird kurz sein militärischer Werdegang angerissen, in "Goldeneye" wird erwähnt, dass seine Eltern beim Bergsteigen umgekommen sind. Erst 2012 in "Skyfall" erfährt man etwas mehr über Bond. Und vielleicht sehe ich das einfach anders, aber nirgendwo spielt Bonds Ethnie eine Rolle.
Und keiner der klassischen Bondfilme, die sich offiziell auf Flemmings Romane beziehen, hat die Handlung der literarischen Vorlage 1 zu 1 übernommen. Ja noch nicht mal 1 zu 2, oder 3.
Einge Filme, die Titel von Bond- Romanen trugen, hatten sogar eine vollkommen andere Handlung. Siehe "Man lebt nur zweimal" oder "Der Spion, der mich liebte", "Moonraker", "Diamantenfieber".
Allein der Charakter des Film- Bonds besitzt schon im ersten Film etwas, was der literarische Bond in keinem der Flemming- Romane besitzt: Humor.
Die Bondformel, die bis 2002 in den Filmen benutzt wurde, existiert meiner Meinung nach so in der Art in den Flemming- Romanen nicht.

Ich verstehe auch nicht warum man die Biographie einer weißen Romanfigur negieren und mit Füßen treten darf, aber wenn man einen schwarzen Charakter nimmt und ihn mit einem weißen besetzt ist das Geschrei groß.
Ungeachtet dessen, dass die Biographie der Romanfigur für die früheren Filme meiner Ansicht nach nie relevant war, weil Bonds Charakter an sich in den Filmen so gut wie nie Zentrum war, verstehe ich auch nicht, da man ja Bond in den Filmen zeitaktuell halten und nicht zurück in die 50er verfrachten will(wo die Flemming- Romane nun mal spielen), man nicht einen schwarzen britischen Schauspieler dafür verpflichten soll, von denen es ja nun mal ein paar gibt. Zum Beispiel Colin Salmon, der nicht nur in ein paar Brosnan- Bonds mitgespielt hat, sondern meiner Meinung nach genau die richtige Ausstrahlung für Bond besitzt.
Ich bin nicht dafür, jetzt auf Teufel komm raus einen Schwarzen als Bond zu verpflichten, nur weil er schwarz ist.
Da sollten andere Qualitäten zählen: Schauspieltalent, Charisma, die Fähigkeit, die zynische Art Humor zu liefern, die Bond im Film zu eigen ist.
Aber wenn es ans Casting geht, warum sollen nur weiße Briten eingeladen werden? Denn, wie schon gesagt, die Ethnie hat, so wie ich die Filme kenne, nie eine Rolle gespielt.
Dies ist meine Meinung, nicht in Stein gehauen. Ich bin willens, darüber mit Leuten zu diskutieren, ohne ihnen ihre Meinung abzusprechen.
Aber ehrlich gesagt empfinde ich deine Vorlagen wie "Also man merkt, das die Pro Idris Elba Schreiber, eigentlich keine Ahnung von James Bond haben." oder "Ach ja ? Romane nie gelesn , nicht war?" als reichlich angriffig. Möchtest du dich hier austauschen oder einfach nur austeilen?

"With great power comes great responsibility!" Ben Parker

"To boldly go, where no one has gone before!"

"Fortschritt, nicht Perfektion!" Robert McCall

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Burnout : : Mr. Strange
23.12.2014 18:01 Uhr
0
Dabei seit: 01.09.13 | Posts: 1.853 | Reviews: 0 | Hüte: 79
Ich hab die Bond Romane nicht gelesen, habe nur die filme gesehen, und bin damit aufgewachsen. Denke das nach 50-60 Jahren, die algemeinheit sich ein bild gemacht hat, wie Bond auszusehen hat.
Es ist einfach so. Für mich ist er einfach nicht schwarz. Nach Skyfall sowieso.

@Shaft diskussion:
Wer hat Shaft in Shaft-Noch Fragen? dargestellt?
--Samuel L. Jackson--
Wieso ist er ausgewählt worden?? hmm...lass mich mal nachdenken,
weil er ein guter schauspieler ist? ja. Gar keine frage.
Gab es da andere Gründe? hmm ka...mir fallen keine ein ;-D

Mir gings einfach ums Prinzip.

Schnappen wir mal schnell ein zweiten bsp. meines vorherigen kommentar. --Superman
Superman existiert, soweit ich weiss, länger als Bond. Weiss nicht genau wann und wo zuerst erfunden worden sei.
Ist ja auch egal, rechne die Comics dazu, nicht nur die verfilmungen usw.
In den Köpfen der menschen dieser Welt gibt es einfach kein schwarzen Kal El, ich bin 100% sicher. Warum?? weil es einfach so ist. Weil er so ORIGINAL ist und bleiben soll.
Und bei James Bond ist es genauso.

@jerichocane:

Bond ist der Sohn eines schottischen Ingenieurs und einer schweizer
Bergsteigerin

also weisser geht nicht. Original ist einfach Original.

Make Movies!! not War!!

MJ-Pat
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luhp92 : : BOTman Begins
23.12.2014 17:28 Uhr
0
Dabei seit: 16.11.11 | Posts: 13.336 | Reviews: 149 | Hüte: 472
Ich bin nicht rassistisch, aber...

Tut mir leid, Lehtis, aber das ist eine extrem unglückliche Formulierung. Solche Aussagen verstärken nur den Eindruck, dass es eigentlich doch so gemeint ist.


@jerichocane
Bond ist der Sohn eines schottischen Ingenieurs und einer schweizer
Bergsteigerin. Und jetzt komm mir nicht mit, es gibt doch auch schwarze
Schotten und Schweizer.


Und wieso soll man nicht damit kommen? Gibt es etwa keine schwarzen Schotten und Schweizer? Ich verstehe dein Problem irgendwie überhaupt nicht. Aber dann anderen in aggressivem Ton Rassismus vorwerfen...

- "Sie sind ein Erpresser und ein Bandit, Mr. Shatterhand."
- "Willkommen in Amerika!"

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stinson : : Moviejones-Fan
23.12.2014 16:27 Uhr | Editiert am 23.12.2014 - 16:33 Uhr
0
Dabei seit: 20.08.11 | Posts: 1.488 | Reviews: 2 | Hüte: 77
Finde den aggressiven Unterton irgendwie unpassend, zu mal ich dir die Frage ob ich die Romane gelesen habe ja nun schon eindeutig beantwortet habe. Ziemlich unnötig von daher.
Ich finde es ebenso schwachsinnig die Bond-Filme an ihre Roman Vorlage zu ketten, denn dann müssten die Filme ja auch alle in den 50er-60er Jahren spielen.

Die Figur des Film Bonds ist jedoch eine die ständig mit der Zeit geht und sich im Wandel befindet, was man auch sehr schön an der Figur des neuen Q in Skyfall sehen kann.

Shaft hingegen ist ein Film dessen Wurzel die Blaxploitation-Filme der 70er sind, von daher ist der Vergleich der Film-Figur Bond mit der Figur Saft einer der in meinen Augen mehr als hinkt.

EDIT: Ich glaube auch übrigens nicht das Sony Elba aus politischen Gründen besetzen will, da ist doch das Risiko einer Ablehnungsreaktion der Fans viel zu groß?
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jerichocane : : Advocatus Diaboli
23.12.2014 16:12 Uhr
0
Dabei seit: 08.08.09 | Posts: 6.118 | Reviews: 22 | Hüte: 270
@stinson
Also ich würde den Briten Elba sehr gerne in der Rolle des Doppel-Null Agenten sehen, zu mal es ja nichts an Bond gibt, was nur zu einem Weißen passt. (Ganz im Gegenteil zu Saft, weswegen der Vergleich auch reichlich bescheuert ist.)

Ach ja ? Romane nie gelesn , nicht war?
Bond ist der Sohn eines schottischen Ingenieurs und einer schweizer
Bergsteigerin. Und jetzt komm mir nicht mit, es gibt doch auch schwarze
Schotten und Schweizer.
Ich verstehe auch nicht warum man die Biographie einer weißen
Romanfigur negieren und mit Füßen treten darf, aber wenn man einen
schwarzen Charakter nimmt und ihn mit einem weißen besetzt ist das
Geschrei groß.
Und wieso soll Shaft ein schlechtes Beispiel sein, gibt es in Amerika nur
schwarze Slums? Nein, es gibt auch weiße, südamerikanische und
italienische Slums! Das Wort Ghetto stammt nämlich als Beispiel nicht
von den schwarzen Slums sondern von den jüdischen. Also wieso kein
jüdischer Shaft oder ein Italienischer?
Wenn man, deiner Meinung nach eine weiße Romanfigur so ändern
kann, dann auch eine schwarze!
Ganz im Ernst, nicht das ein Weißer einen Weißen spielen soll und muss,
sondern dass man mit allen Mitteln einen weißen Charakter durch einen
dunkelhäutigen Schauspieler darstellen lässt, ist rassistisch, genau wie
die "weißen" Chinesen in den 30ern (Charlie Chan, Mr. Moto, usw. ).

Ich bin der Meinung ist der Charakter in dem Roman ein Schwarzer,
Weißer oder sonst was, dann sollte man ihn auch so besetzen, denn
so Vorurteilsfrei sollten wir mittlerweile sein.
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stinson : : Moviejones-Fan
23.12.2014 15:54 Uhr
0
Dabei seit: 20.08.11 | Posts: 1.488 | Reviews: 2 | Hüte: 77
Hab zwar nur zwei Bond Romane, darunter Casino Royale, gelesen, daher mag ich mich irren aber da gab es nie eine Szene oder einen Konflikt, in dem die "weiße Herkunft" eine Rolle spielte.

Vielleicht nennen die Kritiker dieser Entscheidung einfach mal eine solche Stelle in den Vorlagen, denn dann ist die Kritik natürlich gerechtfertigt.
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jerichocane : : Advocatus Diaboli
23.12.2014 15:48 Uhr
0
Dabei seit: 08.08.09 | Posts: 6.118 | Reviews: 22 | Hüte: 270
Also man merkt, das die Pro Idris Elba Schreiber, eigentlich keine Ahnung von James Bond haben.
Wie Burnout schon schrieb ein schwarzer Bond wäre wie ein weißer Shaft und geht gar nicht.
Und kommt mir jetzt nicht das wäre was anderes , weil bei Shaft die "schwarze" Herkunft wichtig sei, denn dies ist bei James Bond auch der Fall.
Wer, wie ich neben den Filmen auch Flemmings Bücher las, weiß wovon ich spreche und die Originalgeschichten sind auch der Grund warum Craig bisher der beste, oder sagen wir mal "buchgetreuste" Bond (da mMn er filmisch gesehen nach Sean Connery leider nur die zweite Geige spielt :-D) ist.

Und nein meine Einstellung ist nicht rassistisch, im Gegenteil die Einstellung der Filmfirmen ist rassistisch, da sie scheinbar mit allen Mitteln versuchen eine "schwarzen" Quote zu erfüllen, welche gar nicht existiert, da wir genung gute Filme mit schwarzen Hollywoodschauspieler haben. Außerdem verstehe ich nicht, wieso man ein bestehendes erfolgreiches Franchise so derart ändern muss, so dass es womöglich dadurch zerstört wird, wenn es doch genug coole schwarze Charakter gibt, die nur auf gute Filmadaptionen warten!
Da wäre z. B. Pattersons "Alex Cross",Hymess Harlem detectives Grace Digger Jones & Coffin Ed Johnson (welche ich besonders gut finde),Tidymans Shaft, John Balls "Virgil Tibbs". Vorallem letzterer bietet soviel Potential für ein erstklassiges erfolgreiches neues Franchise.
Und das sind nur die Charackter, dessen Romane ich mal gelesen habe.
Hier seht ihr mal eine Liste von afroamerikanischen Detectives in Romanen
Viele diese Bücher haben mit Sicherheit genug Potential für gute Filme
http://www.wakefieldlibrary.org/lists/zraaadetectivesmys.htm

Also erklärt mir wieso man nun alle weißen Charakter mit dunkelhäutigen Charaktern besetzen muss und dadurch deren Herkunft zerstört, obwohl es genug passende coole afroamerikanische Rollen. Und wenn es unbedingt ein Agent sein soll, wäre ich für ein Felix Leitner Spin Off, denn erstens fand ich Jeffrey Wright als Leitner richtig cool und außerdem bietet er trotz seiner wenigen Auftritte in Flemings Romanen viel Potential!
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stinson : : Moviejones-Fan
23.12.2014 15:25 Uhr
0
Dabei seit: 20.08.11 | Posts: 1.488 | Reviews: 2 | Hüte: 77
Also ich würde den Briten Elba sehr gerne in der Rolle des Doppel-Null Agenten sehen, zu mal es ja nichts an Bond gibt, was nur zu einem Weißen passt. (Ganz im Gegenteil zu Saft, weswegen der Vergleich auch reichlich bescheuert ist.)
Ich sehe aber auch eher das Problem darin, dass Elba zu alt ist, denn nach Spectre kommt ja definitiv noch ein Craig Film so viel ich weiß...daher finde ich der 42 wird bis dahin eher weniger zu der Rolle passen.
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Morishno : : Moviejones-Fan
22.12.2014 19:47 Uhr | Editiert am 22.12.2014 - 19:50 Uhr
0
Dabei seit: 11.12.14 | Posts: 31 | Reviews: 0 | Hüte: 2
Bei James Bond ist das doch gerade egal.
Die Figur ist doch optisch sowieso immer im Wandel.
Da gibt es andere Dinge wo sich die Schauspielerlinie
bei Elba brechen würde. Ich habe mir am Wochenende die 3 Staffeln Luther angeschaut und in der Meinung das Elba einfach in eine ganz andere Richtung geht.
Bond ist für mich agil und schnell. Dafür ist Elba einfach viel zu billig und groß.

Es gibt zwar optische Merkmale die sich zu jeder Figur im Kopf entwickeln aber bei James Bond ist mir die Haut- ,Haar- oder Fingernägelfarbe relativ egal.

Und @Burnout : kann ich mir alles gut vorstellen. Bei Exodus wurde ja sogar viel diskutiert warum die Darsteller alle weiß sind da das ja in die Region eigentlich nicht reinpasst.
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