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Drei Schritte zu dir

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Nicht ohne Taschentücher zu ertragen: Die größten Heulfilme!

Nicht ohne Taschentücher zu ertragen: Die größten Heulfilme!
6 Kommentare - Sa, 15.06.2019 von R. Lukas
Heulfaktor 10/10, also Vorsicht! Wer nah am Wasser gebaut ist, läuft hier Gefahr, zu zerfließen. Zum Kinostart von "Drei Schritte zu dir" liefern wir unser bislang emotionalstes Special *schluchzschnief*.
Nicht ohne Taschentücher zu ertragen: Die größten Heulfilme!

So wie es Filme gibt, die einen zum Lachen bringen, gibt es auch Filme, die richtig auf die Tränendrüse drücken. Liebe und Leid liegen ja nah beieinander, und wenn das Schicksal zuschlägt, steigt der Taschentuchverbrauch dramatisch an. Genau um solche Filme geht es uns in diesem Special - die Heulfilme aller Heulfilme! Also, sammelt euch noch mal, denn jetzt kommen die ganz großen Gefühle.

Wie ein einziger Tag (2004)

Jeden Tag erscheint ein 84-jähriger Mann im örtlichen Pflegeheim und liest einer alten Alzheimer-Patientin die Liebesgeschichte von Noah (Ryan Gosling) und Allie Calhoun (Rachel McAdams) vor.

Diese lernten sich vor vielen Jahrzehnten kennen und verliebten sich trotz gesellschaftlicher Unterschiede binnen kürzester ineinander. Und obwohl starker Widerstand seitens der Eltern, der Einsatz im Zweiten Weltkrieg sowie weitere Schicksalsschläge die Liebe der beiden immer wieder aufs Neue bedrohte, fanden sie letztendlich zueinander und lebten - nun noch stärker als jemals zuvor zusammengeschweißt - ein glückliches Leben.

Wie ein einziger Tag erzählt eine emotionale Liebesgeschichte, die den Zahn der Zeit trotz aller Widrigkeiten überdauert und die Tränendrüsen somit spielend leicht strapazieren kann. Es wird also dringendst empfohlen, bis zum Abspann die Taschentücher in Griffweite zu haben.

90% Tränengarantie

Bild 1:Nicht ohne Taschentücher zu ertragen: Die größten Heulfilme!

Du neben mir (2017)

Die Auseinandersetzung mit einer schweren Krankheit ist für jeden eine schier unüberwindbare Herausforderung - vor allem, wenn Liebe im Spiel ist. Diese Lektion muss die junge Maddy (Amandla Stenberg) in Du neben mir schmerzlich am eigenen Leib lernen.

Aufgrund eines schweren Immundefekts darf sie ihr Haus nämlich nicht verlassen, jeglicher Kontakt mit der Außenwelt bleibt ihr somit verwehrt. Bis der neue Nachbarsjunge Olly (Nick Robinson) auf sie aufmerksam wird, sich von der Krankheit nicht abschrecken lässt und mit allen Mitteln Kontakt zu ihr sucht. So wird anfänglicher Kontakt via Handy schnell zu kurzen, unerlaubten Besuchen in Maddys Zimmer.

Doch als die aufkeimende Liebe auffliegt, wird sie direkt vor eine Reihe schwerer Herausforderungen gestellt, die Maddy nicht nur mit Olly selbst, sondern auch mit der Beziehung zu ihrer Mutter sowie ihrer Krankheit konfrontieren...

40% Tränengarantie

Bild 2:Nicht ohne Taschentücher zu ertragen: Die größten Heulfilme!

Titanic (1997)

DER Klassiker, der auf keiner Heulfilm-Liste fehlen darf. Immerhin schaffte es Regisseur James Cameron 1197 bravourös, den Untergang der Titanic zur Kulisse einer zeitlosen Liebesgeschichte zu machen, die in die Filmgeschichte eingehen sollte.

Auf der Suche nach dem Diamantcollier "Herz des Ozeans", das sich auf der 1912 untergegangen Titanic befunden haben soll, stoßen Forscher auf die 101-jährige Rose DeWitt Bukater, die zu den Überlebenden des Unglücks gehört und somit Hinweise auf den gesuchten Schatz geben kann. Bei einer virtuellen Reise auf das Deck der Titanic erzählt sie jedoch nicht nur vom "Herz des Ozeans", sondern beginnt in Erinnerungen an Jack Dawson (Leonardo DiCaprio) zu schwelgen, den sie an Bord kennenlernte und sich unsterblich in ihn verliebte.

Was folgt, ist Geschichte. Obwohl der Untergang des legendären Schiffes ein Eckstück der Handlung ist, bildet die wundervolle Liebesgeschichte zwischen Rose (Kate Winslet) und Jack das emotionale Herzstück des Meisterwerks. Tapfer stellen sie sich nämlich gegen alle gesellschaftlichen Konventionen und Gefahren und machen damit eindrucksvoll deutlich, dass ein solch starkes, leidenschaftliches Band selbst viele Jahrzehnte später noch intakt sein kann.

Und seien wir ehrlich: Auch heute hat der Titelsong "My Heart Will Go On" noch eine musikalische Heulgarantie-Power, die bis heute ihresgleichen sucht.

75% Tränengarantie

Bild 3:Nicht ohne Taschentücher zu ertragen: Die größten Heulfilme!

Die letzten Glühwürmchen (1988)

In den letzten Jahren haben auch Animationsfilme immer wieder den Versuch gewagt, den Zuschauer auf eine emotionale Reise mitzunehmen. Und einer der Filme, die euch auf jeden Fall zum Heulen bringen werden, ist Die letzten Glühwürmchen des renommierten, japanischen Studios Ghibli.

Erzählt wird die Geschichte des vierzehnjährigen Jungen Seita und seiner kleinen Schwester Setsuko, die beim Bombenangriff auf die Hafenstadt Kôbe im Jahr 1945 ihr Heim und ihre Mutter verlieren. Gemeinsam müssen sie sich der zermürbenden Zerstörung und gesellschaftlichen Unruhe inmitten des Landes entgegenstellen. Dabei muss Seita als großer, Hoffnung ausstrahlender Bruder immer wieder über sich hinauswachsen, um das Überleben seiner kleinen Schwester zu sichern und nicht zu riskieren, an der Depression des zerstörten Japans zu Grunde zu gehen.

Euch erwartet eine herzzerreißende Erzählung einer beispiellosen Geschwisterliebe, die sich nicht nur durch wundervolle Musik und schockierende Ereignisse, sondern auch durch gnadenlosen Realismus auszeichnet, der vor allem gegen Ende wie ein Schlag in die emotionale Magengrube wirkt - und Taschentücher zu einem Must-Have macht!

80% Tränengarantie

Bild 4:Nicht ohne Taschentücher zu ertragen: Die größten Heulfilme!

Ein ganzes halbes Jahr (2016)

Will Traynor (Sam Claflin) ist sich sicher: Er will sein Leben frühzeitig beenden. Ein schwerer Motorradunfall ließ ihn lebendig, dafür aber querschnittsgelähmt im Rollstuhl zurück, wodurch der Alltag für ihn zu einer unvorstellbaren Qual geworden ist. Seine Angehörigen, vor allem seine Mutter, möchten ihn dabei allerdings nur unter einer Bedingung unterstützen: Will soll sich sechs Monate Zeit nehmen, also Ein ganzes halbes Jahr, um diese Entscheidung wirklich in aller Ruhe zu überdenken.

Seine neue Betreuerin, Louisa Clark (Emilia Clarke), bekommt von dieser Bedingung mit und entschließt sich, das halbe Jahr zu nutzen, Will von der Sterbehilfe abzubringen und das Leben auch im Rollstuhl schätzen zu lernen. Besuche auf Geburtstagen und Hochzeiten sowie eine romantische Reise sieht sie als Möglichkeiten, dieses Ziel zu erreichen - und verliebt sich schon bald in ihn.

Ihre Bemühungen scheinen jedoch vergebens und Will wirkt von seiner folgeschweren Entscheidung weiterhin überzeugt zu sein. Und als sich Hoffnung in Enttäuschung verwandelt und die Sechs-Monatsfrist sich ihrem Ende neigt, muss Louisa für sich und ihre Liebe zu Will eine ebenso schmerzhafte Wahl treffen...

85% Tränengarantie

Bild 5:Nicht ohne Taschentücher zu ertragen: Die größten Heulfilme!

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6 Kommentare
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GeneralGrievous : : Moviejones-Fan
17.06.2019 08:43 Uhr
0
Dabei seit: 18.02.14 | Posts: 1.465 | Reviews: 0 | Hüte: 45

Also wo ich (zugegebenermaßen als riesengroßer Fanboy ^^) jedes Mal heulen muss, ist die Todesszene von Boromir am Ende von The Fellowhip of the Ring. Und natürlich auch die diversen Abschiedsszenen am Ende von The Return of the King.

Wobei mir natürlich auch klar ist, dass dies keine "Heulfilme" per se sind. :-)

Von eurer Liste habe ich tatsächlich bisher nur Titanic gesehen - da aber natürlich auch Rotz und Wasser geheult am Ende, wenn die gealterte Rose ihre Geschichte zu Ende erzählt hat. laughing

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Pantalaimon77 : : Moviejones-Fan
16.06.2019 03:29 Uhr | Editiert am 16.06.2019 - 03:32 Uhr
0
Dabei seit: 08.02.10 | Posts: 104 | Reviews: 1 | Hüte: 3

Leider hat der Film bis heute keinen deutschen Verleih gefunden, und so dürfte ihn hierzulande kaum jemand kennen, aber ich habe selten einen traurigeren Film gesehen als "Camino" (2008). Der preisgekrönte spanische Film erzählt vom Sterben eines 12-jährigen Mädchens und ihrer unerfüllten Liebe, während er gleichzeitig zeigt, wie ihr verbliebenes Leben und ihr Tod durch Opus Dei instrumentalisiert werden. Wer sich darauf einlässt, dass die Inszenierung gezielt an die Gefühle appelliert, wird vor Mitleid zerfließen.

Auch jedes Mal wieder schmerzlich-schön: Die Schlussszene von "Die Farbe Lila".

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Shred : : Moviejones-Fan
15.06.2019 14:12 Uhr | Editiert am 15.06.2019 - 14:14 Uhr
0
Dabei seit: 26.10.13 | Posts: 1.135 | Reviews: 5 | Hüte: 66

Heulgarantie ist bei mir jedes Mal angesagt wenn Cap und Capper läuft. Wie die alte Tweed den Fuchs im Wald aussetzt und nebenbei das herzzerreisende Lied der wundervollen Brigitte Mira...da kann ich mich kaum zurückhalten.

Edit: Ebenso kullern mir jedes Mal die Tränen wenn John Candy in "Ein Ticket für 2" seinen Monolog hält. Diese Szene zeigt deutlich wie viel mehr in diesem Mann steckte als nur der "lustige Dicke"

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GorehoundImmo : : Moviejones-Fan
15.06.2019 08:18 Uhr
0
Dabei seit: 22.10.16 | Posts: 24 | Reviews: 0 | Hüte: 1

Allein die Beschreibung von Hachiko bringt mich schon fast zum heulen. Der Film landet sofort im Warenkorb. (Und das, obwohl ich Richard Gere nicht mag)

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GorehoundImmo : : Moviejones-Fan
15.06.2019 08:17 Uhr
0
Dabei seit: 22.10.16 | Posts: 24 | Reviews: 0 | Hüte: 1

Million Dollar Baby und Murder in the first machen es mir immer wieder schwer. Bei den beiden Filmen fliegt mir immer was ins Auge. Muss ne Allergie sein.

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Schombi : : Moviejones-Fan
15.06.2019 04:05 Uhr
0
Dabei seit: 19.02.16 | Posts: 119 | Reviews: 0 | Hüte: 5

Was gut dazu gepasst hätte: My Girl - Meine erste große Liebe ; immer und immer wieder Niagarafälle! 100%

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