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Bad Moms

Bad Mom gleich Good Mom

Bad Moms Kritik

5 Kommentar(e) - 10.08.2016 von Moviejones
Filmkritik

Bad Moms Bewertung: 3.5/5

Mit Bad Moms präsentieren uns Jon Lucas und Scott Moore eine nicht ganz ernstzunehmende, aber doch durchaus realitätsnahe Objektstudie, die uns allen vor Augen hält, wie schwer es junge Mütter haben. Mila Kunis, Kristen Bell und Kathryn Hahn haben es dabei überhaupt nicht leicht, Blagen und Ehemänner in den Griff zu kriegen - sehen dabei aber überaus sexy aus.

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Amy (Mila Kunis) hat es nicht leicht: Die junge Frau Anfang 30 hat zwei Kinder im Vorteeniealter und einen Ehemann, der offenkundig mittendrin steckt, sowie einen Kindskopf als Chef. Als ob das nicht schwer genug wäre, drängt die pedantische Übermutter Gwendolyn (Christina Applegate) sie und viele andere Mütter dazu, auch in der Schule Bestleistungen zu zeigen. Ob Kuchenbasar oder das seelische Wohl der ohnehin überhüteten und -forderten Kinder, alles muss perfekt unter ihrer Ägide laufen. Als es Amy nach einem schrecklichen Tag zu bunt wird, schmeißt sie alles hin und verbündet sich mit den anderen "Bad Moms" Kiki (Kristen Bell) und Carla (Kathryn Hahn), um endlich mal wieder loslassen zu können. Dumm nur, dass diese Einstellung Gwendolyn so gar nicht passt...

Bad Moms Kritik  

Bad Moms wirkt wie das seriösere Hangover, nur eben mit Frauen. Kein Wunder, stehen die beiden Hangover 1-3-Autoren Jon Lucas und Scott Moore als Regisseure hinter dem Film, die sich auch hier für keinen Witz zu schade sind. Sie arbeiten sich regelrecht am Thema "gestresste Mütter" ab, lassen nichts aus und so mag der Film durch und durch klischeebehaftet sein, aber er ist auch richtig lustig.

Das liegt vor allem am Dreamteam Kunis, Bell und Hahn, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Kunis, die hübsche Übermom, Bell, das Hausmütterchen und Hahn, die dauergeile MILF, vereinen in ihren Rollen zwar so ziemlich jedes Klischee, das sich bietet, aber das unbeirrt. Während Bells Kiki mit kleinen Aussetzern punktet, ist es vor allem Hahns Carla, die den Ton angibt und zeigt, dass man als Single-Mom mit einem fast erwachsenen Sohn noch lange nicht kleinlaut sein und dumpf in der Ecke hocken muss. Und so kann sich jede echte Mutter vielleicht ein bisschen in einer der Dreien wiederfinden, die wie die Damen aus Sex and the City überspitzte Eigenschaften haben.

Überhaupt ist Bad Moms durchweg sehr unterhaltsam, vor allem für all jene, die eben die beschriebenen Befindlichkeiten der Mütter nachvollziehen können und besonders auf derben Humor stehen. Hierfür sorgt Carla schon. Zwar punktet der Film auch mit etwas subtilerem Humor (unvergessen die Powerpoint-Präsentation), aber das ist die Sache der beiden Regisseure auf weiter Strecke nicht. Die Handlung zeichnet sich schnell ab und es erfordert kein Abitur zu erahnen, wohin die Reise für Kunis im Film geht. Der ist einfach gestrickt und folgt einem simplen Erzählmuster, aber Bad Moms gelingt es auf jeden Fall zu unterhalten. Die 100 Minuten vergehen wie im Fluge und das liegt nicht zuletzt an Christina Applegates Zicke, die so wunderbar übertreibt und überdreht wirkt. Dumpfbacke Kelly als überkorrekte Helikoptermom - dass wir das noch erleben dürfen.

Schlussendlich ist Bad Moms bei allem Witz auch ein befreiender Film, der humorvoll verpackt ein Thema aufgreift, das viele Menschen nur zu gut nachvollziehen können. Zwar liegt es immer noch an einem selbst, wie viel der gezeigten Aktivitäten man sich und seinen Lieben zumutet, aber Stress ist nun mal ein Zeichen unserer Zeit und wer kann das besser verstehen als Eltern? Auch wenn die Rollenverteilung im Film klar ist und das Thema "schlechte Mütter" eher ein "Oh, wie kann sie!" hervorruft als das Manko "schlechte Väter". Und dahingehend ist Bad Moms bei allem Witz auch der erwähnte Befreiungsschlag für die Protagonistinnen, da wir alle doch mehr in Rollen und Erwartungen gefangen sind als wir gerne zugeben.

Bad Moms Bewertung

Vieles in Bad Moms ist absehbar, aber egal, das Trio nebst Musik rockt und die Mütter sind cool! Er lebt von seinem Haudraufhumor, pointiert nicht gerade raffiniert, sondern geht in die Vollen und es macht Laune, den Frauen bei ihrem Befreiungsschlag zuzusehen, die am Ende doch gar nicht so schlecht sind wie ihr Ruf. Alles in allem ein perfekter Sommerfilm, der den Humor vieler Zuschauer treffen dürfte.



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5 Kommentare - Moviejones distanziert sich von Userbeiträgen.
ZSSnake
Expendable
Geschlecht | 22.09.2016 | 17:51 Uhr22.09.2016 | Kontakt
Jonesi

Gestern im Kino gesehen, Womens Night wink

Ausgesprochen lustig, voller Klischees, witziger Ideen und (teilweise Niveaulosem) Humor. Mit hervorragend aufgelegten Darstellerinnen und kompetenter Regie. Gelungene Musik, ausgesprochen vorhersehbare Handlung (wer was anderes erwartet hat die trailer nicht gesehen). Mag man den Humor von Hangover definitiv den Blick wert. Ich hatte ne Menge Spaß. 7,5/10

"You will give the people of Earth an ideal to strive towards. They will race behind you, they will stumble, they will fall. But in time, they will join you in the sun, Kal. In time, you will help them accomplish wonders." (Jor El, Man of Steel)
sittingbull
Häuptling
Geschlecht | 22.09.2016 | 14:52 Uhr22.09.2016 | Kontakt
Jonesi

Mila Kunis = geile Sau würde ich unterschreiben.

Bin aber vorsichtiger geworden was diese Komödien angeht. Da gab es schon viele Reinfälle bei mir im Heimkino laughing Dennoch klingt es hier ganz gut. Das kann man glaub riskieren smile

Kanalratte schmeckt vielleicht wie Kürbiskuchen, aber ich werds nie erfahren, denn ich fress die Viecher nicht
jaykay2004
Moviejones-Fan
Geschlecht | 14.08.2016 | 12:24 Uhr14.08.2016 | Kontakt
Jonesi

Nach dem Trailer habe ich genau das gehofft. Der Trailer hat mir richtig gut gefallen und Mila Kunis ist einfach ne geile Sau!

Warum denn so ernst?

TheDarkAvengers
Moviejones-Fan
14.08.2016 | 10:48 Uhr14.08.2016 | Kontakt
Jonesi

Klingt gut!!