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Ghost in the Shell

Der Geist aus der Maschine

Ghost in the Shell Kritik

16 Kommentar(e) - 29.03.2017 von Moviejones
Filmkritik

Ghost in the Shell Bewertung: 3.5/5

Puristen werden an Ghost in the Shell sicher einiges vermissen, allen anderen dürfte die Version von Rupert Sanders aber gefallen, so man denn ein Faible für düstere Cyberpunk-Visionen hat. Mit "Ghost in the Shell" gelang Masamune Shirow 1989 ein Manga-Klassiker, der inzwischen mehrfach umgesetzt wurde und nach vielen Jahren nun auch als Realfilm vorliegt. Scarlett Johansson überzeugt in der Rolle als Cyborg und im Zusammenspiel mit visuell beeindruckenden Momenten und der passenden Musik ist Sanders eine nicht zu verachtende Verfilmung gelungen.

Ghost in the Shell Kritik

In einer nicht allzu fernen Zukunft ist Major (Johansson) die erste ihrer Art: Ein menschliches Gehirn in einem kybernetischen Organismus, auf Perfektion getrimmt. Sie arbeitet in der Sektion 9, deren oberstes Ziel die Terrorbekämpfung ist, sowohl physisch als auch per Gedankenkontrolle. Per Hacks kann der Verstand einer anderen Person angezapft und beeinflusst werden - und so auch Major selbst. Eines Tages tritt ein neuer Gegner (Michael Pitt) in Erscheinung, der sich Kuze nennt, doch bei dem die Grenzen verschwimmen. Unvermutet muss Major erkennen, dass ihre angebliche Vergangenheit ein Geheimnis ist und man sie und andere betrogen hat. Weitgehend auf sich allein gestellt nimmt sie den Kampf mit einem übermächtigen Feind auf...

Seit dem Jahr 2009 verfolgen wir die Entstehungsgeschichte von Ghost in the Shell, der ersten Realverfilmung des berühmten japanischen Mangas. Basierend auf der Vorlage sind über die Zeit hinweg verschiedene Animes, Serien u.a. entstanden, doch erst im Zusammenspiel mit Dreamworks und Steven Spielberg, die 2008 die Rechte für eine Realverfilmung erwarben, und Rupert Sanders auf dem Regiestuhl wurde aus der Idee Wirklichkeit. Sanders, der bisher nur mit Snow White and the Huntsman abendfüllend auf sich aufmerksam machte, zeigt auch bei Ghost in the Shell solide Handwerkskunst: Imposanter als 2012 erleben wir ein Spektakel voller ästhetischer Bildsprache, das an Schauwerten nichts vermissen lässt und sogar durch den 3D-Effekt erfrischend unterhält.

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Auf der anderen Seite steht ein komplexer, überaus philosophischer Manga, den es zu verfilmen gilt und hier merkt man der aktuellen Version die Annäherung ans breite Publikum an. Das Drehbuch von Jamie Moss und William Wheeler greift viele Details aus der Vorlage auf, aber das Ganze deutlich simpler verpackt und weniger verzweigt. Nun darf man hinterfragen, ob es zu verteufeln ist, wenn ein Film verständlich ist, aber die Frage muss tiefer gehen, denn sowohl Manga als auch beispielsweise die bekannte Verfilmung von 1995 sind in ihrer Gedankentiefe kleine Kunstwerke, die eben nicht alles auslegen. Zudem konzentriert sich der neue Film mehr auf die Identifikation(skrise) und die Selbsterkennung von Major und ist somit zumindest näher dran an Blade Runner als an Matrix, wohingegen der Anime von 1995 ein guter Mix aus beiden ist. So manche Momente sind philosophischer und tiefgründiger und hier werden 2017 teils deutliche Abstriche gemacht.

Nichtsdestotrotz legte das Team um Sanders gerade viel Wert auf eine nahezu korrekte Adaption desselben, aus dem bekannte Szenen und Musikschnipsel aufgegriffen werden. Gerade die Musik macht einen Großteil des Flairs aus, vergleichbar mit Tron - Legacy und Daft Punk, auch wenn es hier noch mehr zelebriert hätte werden können. Abrupte Wechsel in Sound als auch Bild lassen die ganze visuelle Bandbreite nur schwer in ihrer Gänze auf den Zuschauer wirken und das ist schade, denn Ghost in the Shell ist was das anbelangt wirklich ein Augenschmaus.

Trotz aller Zugeständnisse an eine etwas durchschaubare Erzählweise ist Ghost in the Shell weiterhin kein Film für die breite Masse. Deswegen ist es nur folgerichtig, dass der Film mit einer bekannten westlichen Darstellerin besetzt wurde, will man den nicht gerade simplen und allen Zuschauerschichten bekannten Stoff auch weltweit erfolgreich streuen. Scarlett Johansson wirkt als androgyne und dennoch überaus menschliche Agentin sehr überzeugend, an ihrer Seite ebenso Pilou Asbæk als Batou und besonders geheimnisvoll Michael Pitt als Kuze, im Manga als Puppetmaster bekannt.

Kurzum Ghost in the Shell ist eine interessante und mitreißende Cyberpunk-Zukunftsvision und Fans der Vorlage werden viele geliebte Details erkennen und sich stark an den bekannten Anime erinnert fühlen, der bildlich mitreißend nacherzählt wird. Doch wie jener schon deutliche Unterschiede zum Manga erkennen ließ, macht auch das jetzige Ghost in the Shell Kompromisse, was vor allem Puristen befremdlich vorkommen dürfte - vielleicht, weil sie es nicht mögen, vielleicht aber auch, weil sie nicht wollen.



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Ghost in the Shell Bewertung
Bewertung des Films
710
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16 Kommentare - Moviejones distanziert sich von Userbeiträgen.
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jerichocane
Advocatus Diaboli
Geschlecht | 16.04.2017 | 16:31 Uhr16.04.2017 | Kontakt
Jonesi
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Ich habe mir am Freitag GitS ein zweites Mal im Kino angeschaut und muss sagen mir gefällt der Film nach der 2. Sichtung noch besser. Ich werde die Tage eine Kritik dazu schreiben, da der Film bei mir jetzt eine Bewertung von 4,5 oder vielleicht sogar 5 Punkten bekommt. Für mich ist GitS der Blade Runner diesen Jahrhunderts, denn genau wie Blade Runner spricht der Film philosophische Aspekte an die ich sehr interessant finde. Es ist Schade das in der heutigen Zeit von hirn- und storylosen Actionblockbustern ein Film mit Hintergrund und einer sehr interessanten Story als lahm kritisiert wird, nur weil es angeblich zu wenig Action bietet. Eigentlich ähneln der erfolglose Kinostart und die negativen Kritikeraussagen auch dem Kinostart von Blade Runner und wir wissen ja was für ein Klassiker Blade Runner heute ist.

dinomania66
Moviejones-Fan
Geschlecht | 13.04.2017 | 19:24 Uhr13.04.2017 | Kontakt
Jonesi

@MrNoname

Schau Ihn Dir an!Wirst es nicht bereuen.Hab mir gestern ein eigenes Bild gemacht.Und hab es absolut nicht bereut.Ist natürlich kein Film für die breite Masse.Der Film läuft international nicht so pralle.Echt schade.Filme die wesentlich schlechter sind spielen weitaus mehr ein.Hab nicht viel erwartet...Und ne menge bekommen.3D war wieder fürn Arsch.Doppelbilder und unscharf.Hoffentlich stanzen die 3D bald ein.Vergebe 4 Hüte für einen sehr ansprechenden Film.

jerichocane
Advocatus Diaboli
Geschlecht | 11.04.2017 | 20:24 Uhr11.04.2017 | Kontakt
Jonesi

@MrNoname

Vielleicht solltest du dir deine eigene Meinung bildenani-cowboy

Ich meine klar gibt es einige schlechte Bewertung aber auch gute!

Es gibt mMn keine Filme, die alle gut finden.

MrNoname
BOT Gott
Geschlecht | 11.04.2017 | 19:24 Uhr11.04.2017 | Kontakt
Jonesi

Mann Mann Mann, eigentlich wollte ich mir den morgen ansehen. Aber nach einigen Userkritiken hier glaub ich lasse ich es lieber. Nun wundert es mich aber auch nicht, dass es ihn bei uns auch nur in kleinen Sälen spielt (außer um 21.45, was mir aber eindeutig zu spät ist - bin schon alt und liege um die Zeit meist schon im Bett :p)

Cassjo
Moviejones-Fan
Geschlecht | 08.04.2017 | 07:32 Uhr08.04.2017 | Kontakt
Jonesi

Wow, mich hat der Film dann doch positiv überrascht. Ich habe mittlerweile ein Assassins Creed-Fiasko erwartet.

Klar gefallen mir die vielen Referenzen aus Anime und Manga, sowohl vom Ablauf als auch vom Inhalt her. Ich hätte mir zwar den Anime-Puppetmaster gewünscht, aber die Filmversion ist auch ganz nett. Ein wenig zu sehr wird mir das Thema Identität und Bewußtsein umschifft (zumindest wird es aber angerissen), da wäre mehr drin gewesen, aber trotz der Seichtheit im Vergleich schon zum Anime, geschweige denn wohl zum Manga, bleibt nach dem Film sehr viel zum Nachdenken.

Auch der Soundtrack lässt einen guten Eindruck zurück, obschon er nicht den Einschlag und die Dimension erreicht, die der Anime seinerzeit erwirkte. Aber das ist schon allein der Zeit geschuldet, da man in den zahlreichen anderen Cyberpunk-Filmen mit ihren Referenzen daraus fast schon abgeklärt sein wird.

Trotz allem bezweifle ich, dass GitS-Jungfrauen, die auf Popkornkino aus sind, hier viel Spaß haben würden, weshalb der Film wohl nicht ganz so erfolgreich sein wird, wie er es verdient hätte. Ich für mich wünschte, ich würde erst durch diesen Film auf die Thematik stoßen, denn dann hätte mich der Streifen richtig umgehauen.

Außerdem hätte ich mir ein bißchen mehr die Dynamik des Animes gewünscht, auch wenn mir klar ist, dass sich das im Realfilm ganz anderes präsentiert und "anfühlt". Der Panzer z.B. war mir deutlich zu langsam und verlor dadurch an Bedrohlichkeit - trotzdem schön, dass er mit drin war. So verlieren hier auch einige der Actionszenen sehr an Tempo, eben weil man oft auf Zeitlupe zurückgreift. Diese hätte aber ein bis zweimal gereicht, danach hätte man mal einen Cyborg im Kampf sehen können, der sehr rasch, sehr effektiv vorgeht, denn nicht immer braucht es ein Verständnis für die Topografie einer Szenerie und deren Abfolge darin. Man stelle sich nurmal die Szene im Restaurant mit den Geishas in Echtzeit vor, wenn Major innerhalb von Sekunden schießt, die Scheibe durchbricht, die Wand entlang läuft und letztlich die Situation dann im Griff hat - man würde die Figur aufgrund ihrer Fähigkeiten durchaus mit gemischten Gefühlen betrachten. So verbleibt es - ironischerweise - beim Matrix-Abklatsch.

Film und Soundtrack werden zu 100% bald in meinem Regal stehen und vielleicht gehe ich bis dahin nochmal ins Kino.

MetroidFan1991
Moviejones-Fan
06.04.2017 | 19:00 Uhr06.04.2017 | Kontakt
Jonesi

Ich wollte dem Film rückwirckend 4,5 Hüte geben. Leider ist der Film in den ersten drei Tagen an den Kinokassen nicht sehr erfolgreich gewesen in Amerika hat er gerade mal gnab 15 Millionen Euro umsatz gemacht was ich sehr schade finde aber was mich aber nicht sehr wundert da die Amis eh mehr Action und großes Effektgewitter wollen egal ob die Handlung schlecht oder gut ist. Insgesamt hat er bisher 110 Millionen Umsatz gemacht. Ich denke auch nicht das der Film Jüngere Zuschauher sehr ansprechen wird was daraus resultiert das auch hier nicht der erwünschte Umsatz erbracht wird.

Ich persönlich hätte den Film seinen Erfolg so sehr gekönnt. Mir hat am meisten sehr die Schauspielerei sehr gefallen aus dem Grund da die Dialoge sehr gut gesprochen wurde ohne große herab lassende Worte oder Beleidigungen. Auch von den Bilddarstellungen und Kameraführungen hat mir der Film gefallen und die Musik und Soundeffekte waren auch gut. Der Film wirkte auch sehr ruhig an vielen Stellen und kommt ohne viel Action aus. Alle Schauspieler haben meiner Meinung sich viel Mühe gegeben. auch Scarlett Johanson hat Ihre Rolle sehr gut gepielt, wo ich am Anfang etwas skeptisch war ob Sie da überhaupt reinpasst. Ich hatte mir allerdings die Frage gestellt wehr die andrere Frau im Team sein sollte die im Orginal und in den Serien überhaupt nicht vorkommt !? Batou hat mir auch sehr gut gefallen der Typ war mir sehr sympatisch. Togusa kamm mir irgendwie zu kurz im Film da er im Orginal und in den Serien immer am meisten was zu sagen hatte und auch mehr der diplomatische Mann war. Seito kam mir auch ewtas kurz aber er war auch mehr immer nur ne Nebenrolle in den Serien in den Orginalfilmen kam er nicht vor. Aramaki wurde auch sehr gut umgesetzt allerdings etwas strenger als im Orginal und in den Serien da er dort manchmal etwas lockerer vom Reden war. Die restischen Schauspieler haben mir auch sehr gut gefallen mein persöhnlichen Favoriten waren da, die Mutter von Motoko und ärztlische Betreuerin die Motoko wohl ins Herz geschlossen hat.

Rein Story mässig war der Film ganz in Ordnung obwohl er sicher noch etwas ausbaufähig gewesen wäre. Von der Zeit her hätte man ruhig noch 15 Minuten ran hängen können. Von der Optik war auch alles sehr schön gewesen, eine Stadt im technischen Hochzeitalter. Im Vergleich zum ersten Orginal film hatte man die Szenen: Mit Motoko und Batou auf dem Boot im Hafen, dann der Kampf gegen den Panzer zum Filmende und den Kampf gegen die Männer aus dem Mühlwagen entnommen, an dem Punkt gibt es im übrigen ein Logikfehler und zwar kämpft Motoko im Wasser eigentlich gegen den Mann der das rote Kapuzen Shirt an hat, allerdings bin ich mir da nicht mehr so ganz sicher.

Zum Schluss möchte ich noch sagen dass der Film wo nicht seinen Erfolg bekommen wird wie er es meiner Meinung verdient hätte was ich sehr Schade finde schon wegen der guten Schauspielerei die endlich mal ohne großen Schnirckel aukommt. Aus meiner sicht hebt der Film sich sehr gut von anderen SF Filmen ab. Eine Fortsetzung wird es wohl nicht geben gehe ich mal davon aus obwohl ich es immer noch hoffe. In meine "Ghost in the Shell" Sammlung wird dieser Film aber auf jeden Fall aufgenommen.

MetroidFan1991
Moviejones-Fan
03.04.2017 | 18:12 Uhr03.04.2017 | Kontakt
Jonesi

Ich gebe dem Film auch 3,5 Hüte. ich denke hier ist noch ne Steigerung drinnen. Wer hier viel Action erwartet ist hier falsch. GitS.lebt schließlich von seiner Story und genauso muss es sein. Diese Umsetzung hat mir schon mal sehr gut gefallen ich hoffe es kommt eine Fortsetzung.

ChrisHart
Moviejones-Fan
02.04.2017 | 16:58 Uhr02.04.2017 | Kontakt
Jonesi

Hi. Ich kam auch gerade aus dem Film. Kurz und bündig: der Film ist echt langweilig. Obwohl es Aktion gibt und auch ein paar coole Szenen. Es liegt an der Storyführung und Charaktereaufbau. Und es gibt keine "Führung" und kein "Aufbau". Ich habe den Anime nicht gesehen und auch keine Comics dazu gelesen. Vielleicht gefällt es Hardcore Fans besser, aber für Neueinsteiger ist der Film höchsten als Home-DVD sehenswert. Schade :-(.

ChrisGenieNolan
DetectiveComics
Geschlecht | 02.04.2017 | 01:52 Uhr02.04.2017 | Kontakt
Jonesi

Ich kam auch grad von Kino: Ghost in The shell ... Sry Leute, aber ich fand den Film nur öde langweilig. Storieslastig. Der Film baut keine Spannung an. Obwohl manchen Themen sehr gut war, ... hat mich der Film nicht umgehauen. Bin sogar 3x dazwischen eingenickt frown .., schönen visuelle Effekte usw .., aber bhaaa

jerichocane
Advocatus Diaboli
Geschlecht | 02.04.2017 | 00:22 Uhr02.04.2017 | Kontakt
Jonesi

Also ich muss sagen, ich habe ihn am Donnerstag gesehen und fand ihn echt gut. Die Bilder und Atmosphäre erinnern sehr stark an Oshiis Anime, jedoch ist die Story anders. Ich kann mich an dem Anime, den ich das letzte Mal vor gut 6 Jahren sah, nicht mehr genau erinnern, aber ich bin der Meinung das vorallem der philosophische Ansatz beider Film unterschiedlich sind. So ist der Major im Film auf der Suche nach sich selbst, während Motoko im Anime eher am Zweifeln ist ob sie noch ein Mensch ist. Auch die Bösewichte sind unterschiedlicher Natur.
Für mich war der Film sehr sehenswert und ich hoffe, dass er gut ankommt, dann könnten vlt. noch weitere Manga/Anime Realverfilmungen folgen, wie z.B. Appleseed.

Weiterhin ist der Film ein klasse Cyberpunkfilm, dessen Ansätze zeigen wie ein Shadowrun oder Cyberpunk Film aussehen könnte. Wenn Ghost in the Shell erfolgreich wird und der zweite "Cyberpunk" Film dieses Jahr Blade Runner 2 auch, könnte das vllt. der Beginn einer Cyberpunkfilm Welle werden, so wie die Superheldenfilme oder mit GotG, SW und Valerian die Space Opera Welle.

Ich würde mich auf jeden Fall freuen und habe gerade wieder Bock den Anime zu schauen um die Unterschiede noch mal festzustellen.

Von mir bekommt GitS 4 von 5 Hüte


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