Pirates of the Caribbean - Salazars Rache

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Jack bleibt Jack

Pirates of the Caribbean 5 - Salazars Rache Kritik

Pirates of the Caribbean 5 - Salazars Rache Kritik
27 Kommentare - 22.05.2017 von Moviejones
Wir haben uns Pirates of the Caribbean - Salazars Rache für euch angeschaut und verraten euch in unserer Kritik, ob sich dieser Film lohnt.
Pirates of the Caribbean 5 - Salazars Rache

Bewertung: 2.5 / 5

Darauf mussten wir also sechs Jahre warten, auf ein überteuertes Piratenmärchen, welches weder Spannung noch besonders viel innere Logik besitzt. Natürlich ist es schön, die ganzen alten Figuren mal wieder zu erleben, aber fällt den Autoren dann nicht eine etwas spannendere Geschichte ein, bei der der übertriebene Einsatz von Effekten eben nicht über die fehlende Qualität hinwegtäuscht? Pirates of the Caribbean 5 - Salazars Rache ist im Grunde wie eine aufregende Attraktion in einem Themenpark: Der erste Ritt macht Spaß, bei den folgenden stellt sich ein vertrautes Gefühl ein - und wenn man oft genug im Kreis fährt, fängt man irgendwann an zu würgen.

Pirates of the Caribbean 5 - Salazars Rache Kritik

Henry Turner (Brenton Thwaites) wünscht sich seit seiner Kindheit nichts sehnlicher, als endlich seinen Vater vom Fluch zu befreien, der diesen an die Flying Dutchman kettet. Doch dazu muss er nicht nur Jack Sparrow (Johnny Depp) aufgreifen, er muss auch den Dreizack des Poseidon finden, welchem nachgesagt wird, jeden Fluch auf See zu brechen. Glücklicherweise läuft Henry die junge Astronomin Carina Smyth (Kaya Scodelario) über den Weg, die ebenfalls auf der Suche nach ihrem Vater und dem Dreizack ist. Das Abenteuer gestaltet sich aber als gefährliches Unterfangen, denn die Meere werden jüngst vom Geisterpiraten Salazar (Javier Bardem) heimgesucht, der im besagten Dreizack nicht nur seine Rettung sieht, sondern auch fürchterliche Rache an Jack Sparrow üben will...

Trailer zu Pirates of the Caribbean 5 - Salazars Rache

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Seid ihr alle bei der Story mitgekommen? Dies war nur ein kurzer Ausblick dessen, was es an innerem Hickhack zu erleben gibt. Das Originaldrehbuch zu Pirates of the Caribbean - Salazars Rache soll Depp bereits vor einigen Jahren abgelehnt haben, da es ihm nicht gut genug war - also wenn das das Ergebnis der Überarbeitung ist, dann gute Nacht, Black Pearl. Zwar ist Pirates of the Caribbean 5 mit knapp zwei Stunden effektiver Laufzeit der kürzeste Teil der Reihe geworden, dies ändert aber nichts daran, dass sich das fünfte Piratenabenteuer ewig anfühlt. So benötigt der Film etwa eine Stunde, um überhaupt so etwas wie einen Erzählfluss aufzubauen und den zwar mit Action gespickten, aber dennoch langatmigen Anfang hinter sich zu lassen.

Wir hatten wirklich gehofft, dass es Disney mit Pirates of the Caribbean 5 - Salazars Rache schafft, der Reihe wieder zu alter Stärke zu verhelfen und jetzt wissen wir gar nicht, wo wir anfangen sollen, was bei diesem Film einfach nicht passt. Statt sich auf alte Tugenden zu besinnen, wird wieder einmal der große Fehler begangen, den Film möglichst auf eine große Jack-Sparrow-Show zu reduzieren. Dass dieser inzwischen dauerbesoffen ist und gar nichts mehr auf die Kette kriegt, scheint niemanden aufzufallen. War Jack in den ersten Teilen zwar immer etwas neben der Spur, so wusste er doch, was er tut, nun scheint er von allen guten Geistern verlassen zu sein. Bezeichnend dafür ist seine jahrelange Suche nach einem Weg, die Black Pearl zu befreien, was dann im Film beinahe nebensächlich in einer Trivialauflösung passiert. Wir hatten auch die Hoffnung, dass die Rückkehr von Orlando Bloom und Keira Knightley dem Film wieder etwas Bodenhaftung gibt, doch Knightleys effektive Leinwandzeit beläuft sich auf weniger als 10 Sekunden und Bloom wird in zwei kümmerlichen Cameos am Anfang und Ende verschwendet, nur um seinem Sohn eine Motivation mit auf den Weg zu geben.

Immerhin die Darsteller füllen ihre Rollen gut aus. Depp ist der Depp vom Dienst, Geoffrey Rush Barbossa wie wir ihn kennen und überall gibt es bekannte Gesichter. Frischen Wind bringen Brenton Thwaites und Kaya Scodelario mit, wobei vor allem Scodelario sympathisch auffällt. Während sie in den Maze Runner-Filmen hauptsächlich etwas unterfordert in die Kamera schaute, sorgt sie hier für eine gewisse Leichtigkeit und lockert den Film an vielen Stellen mit Witz und Esprit auf. Zwar nutzt sich dies irgendwann ab, aber es ist eine schöne Bereicherung. Auch Javier Bardem spielt als fieser Salazar seine Rolle sehr gut, nur kann er das Potential nicht einmal im Ansatz ausschöpfen, da die Figur sowie der Film an innerer Logik kranken.

Überhaupt ist Logik etwas, was man bei Pirates of the Caribbean 5 - Salazars Rache einfach vergessen hat. Zwar spielt der Film etwa 20-25 Jahre nach Pirates of the Caribbean - Am Ende der Welt, entsprechend altern scheint aber niemand in der Karibik, Alkohol konserviert halt. Hier krankt die Story der Reihe nun massiv, denn aus der absenten Logik ergibt sich der eine oder andere Twist innerhalb der Handlung, welche aber, wenn man sich die Zeitabläufe der Reihe ins Gedächtnis ruft, gar keinen Sinn ergeben können. Als Zuschauer fragt man sich nur "Wann bitte soll das passiert sein?!". Selbst bei Bardem, dessen Figur stark an Jacks Kompass gekoppelt wird, erschließt sich überhaupt nicht der Zusammenhang im Film

Dann sind da die Effekte, derer gleich vieler, zu vieler. Viele coole Momente gehen in Pirates of the Caribbean 5 - Salazars Rache in einer Art Effektoverkill unter. Statt sich auf eine Actionsequenz zu konzentrieren und diese auch pompös zu präsentieren, muss überall sonst wo ebenfalls was passieren, etwas explodieren und scheppern. Kein Wunder, dass das Budget massiv überzogen wurde und jenseits der 300 Mio. $ liegen soll. Nach wenigen Minuten weiß man als Zuschauer oft gar nicht mehr, worauf man sich eigentlich konzentrieren soll. Bezeichnend hierfür ist eine Szene, die frappierend an Sindbads gefährliche Abenteuer erinnert, nur in schlecht. Dass dann noch frech geklaut wird und der Beginn des Films fast an ein The Fast & the Caribbeous erinnert, ist dann noch das i-Tüpfelchen.

Pirates of the Caribbean 5 - Salazars Rache hat seine Momente, ganz ohne Frage. Aber statt sich auf die Stärken der Reihe zu konzentrieren und was einst den ersten Film zu solch einem Phänomen machte, wiederholt man die immer gleichen Fehler der folgenden Teile in noch größerer Form. So verkommt diese Piratenmär zu einem absolut mittelmäßigen Film, der mit seinen Höhen und Tiefen einfach nur beweist, dass es an Herz und Seele fehlt, welche einen solchen Film ausmachen.

Pirates of the Caribbean 5 - Salazars Rache Bewertung
Bewertung des Films
510
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27 Kommentare
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Cassjo : : Moviejones-Fan
02.06.2017 20:31 Uhr
0
Dabei seit: 11.03.16 | Posts: 89 | Reviews: 1 | Hüte: 1

Ich störe mich - selbst in solchen Filmen - immer an gewissen Logikbrüchen oder Neuauslegung zuvor etablierter Storyelemente. "Piates of the Caribbean" hat ein eigenes Handlungsuniversum, in dem hier wie da eigene Regeln und Gegebenheiten etabliert werden. Wenn diese dann in späteren Teilen ausgehebelt werden oder diesen gar zuwiderlaufen, dann wirkt die Reihe in sich weniger konsistent und verliert ihre Glaubwürdigkeit (innerhalb ihrer "Lore"/ihres Kanons wohlgemerkt).

Daran krankt so ziemlich jede Reihe, die immer wieder mal einen Teil drangepackt bekommt.

Die Grundidee dieses Teils hier fand ich ganz gut, aber die Umsetzung schwächelt mit jeder vergehenden Filmminute. Cpt. Salazar konnte anfangs noch recht bedrohlich wirken, wurde aber später immer wieder ausmanövriert - sowohl handlungstechnisch als auch inszenatorisch.

Außerdem gab es von Teil 1 an immer wieder auf eine achso-dramatische Schlüsselszene hin ausgerichtete Charakterhandlungsweisen, die lediglich in ein schönes Schlußbild münden sollten, aber an sich eher unlogisch gemäß ihrer Regeln währen. So z.B. die Szene, in der Barbossa von Jack erschossen wird, zeitgleich unter Lösung des Fluches, die allerdings erst danach vollzogen wird.

Im nun fünften Teil kommt hinzu, dass Jack den Kompass gar nicht, wie im zweiten Teil noch dargestellt, von Tia Dalma erhalten hatte, nur damit man diese Exposition nochmal inszenieren konnte. Darüberhinaus hatte Jack diesen Kompass bereits mehrere Male nicht nur einfach verloren, sondern ebenso aus der Hand gegeben , aber erst hier wird daraus ein Fluch, der das entfesselt, was man am meisten fürchtet (also hier nun Salazar) .

War das nötig in der Form? Es widerspricht sich und ich werte das als Schwäche des Drehbuchs oder als Falscheinschätzung des Publikums.

Dennoch passt der Film für mich in die Reihe und ist auch nicht schlechter oder besser als der Teil davor.

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Arnold : : Moviejones-Fan
02.06.2017 10:08 Uhr
0
Dabei seit: 08.02.13 | Posts: 46 | Reviews: 1 | Hüte: 0

Hab ihn gestern im Kino gesehn. Mit der Kritik hier, die ich erst nach Kinobesuch gelesen hab, geh ich voll mit. Teil 5 krankt daran keinee durchdachte Story zu haben - so als wie "lasst uns doch nen fünften Teil machen und fällt zwar nichts dazu ein aber wir schustern schon was zusammen". Er hat durchaus gute Momente. Die Sindbad / Harryhausen Szene ist leider durch extrem blöde Kameraführung überhaupt nicht richtig zu sehen...

Fazit - ein netter Film für Sonntag Nachmittag mal auf Kabel1 sehn, aber im Kino muss man den nicht gesehn haben. Kein vergleich zu Teil1...

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Hanjockel79 : : Moviejones-Fan
26.05.2017 01:12 Uhr
0
Dabei seit: 05.09.13 | Posts: 4.750 | Reviews: 36 | Hüte: 236

Ich wollte vor dem schlafen gehen noch kurz in die Runde raunzen, das ich Fluch der Karibik 5 heute sehr gut fand. Also keine 5/5 aber vielleich 4 bis 4.5. Das liegt daran, das man Fluch der Karbik eben seit dem zweiten Film schon so kennt. So nach dem Motto: Scheiß auf eine seriöse Story, wir halten die Leute 2 einhalb Stunden bei Laune indem wir wirres Zeug reden, einen auf Seefahrer und Pirat machen, bischen Fantasy Gedöns hier, bischen Jack Sparrow Gedöns dort. Sprich als Fluch der Karibik Kenner, der genau so die Filme mag und nichts erwartet hat, wird man nicht enttäuscht und gut unterhalten. Nach Logan und Ghost in the Shell für mich der dritte brauchbare Kinoblockbuster 2017.

Na gehts jetzt endlich aufwärts mit 2017? Wir werden sehen. Meine nächsten fest eingeplanten Termine sind im Juni lauter Frauenfilme.^^ Die Mumie und Wonder Woman - So muss Feminismus - Wir sind allways Ultra.XD

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TiiN : : Pirat
25.05.2017 12:53 Uhr
0
Dabei seit: 01.12.13 | Posts: 3.248 | Reviews: 75 | Hüte: 105

Lasst diesen Fluch der Karibikquatsch endlich und macht das aus der Thematik, wofür diese schon seit Beginn der 90er Jahren berühmt ist: Monkey Island !

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Nicktator : : Moviejones-Fan
23.05.2017 17:05 Uhr
0
Dabei seit: 15.05.14 | Posts: 89 | Reviews: 0 | Hüte: 10

Hm, da gehen die Kritiken insgesamt wohl wieder ein wenig auseinander. Während häufig von dem besten Fluch-der-Karibik-Film nach Teil 1 gesprochen wird, fällt diese Kritik deutlich schlechter aus.

Bin mal gespannt, wie mein Fazit ausfällt. Mich wundert es nur warum Leute gleich wieder völlig enttäuscht nach der Kritik sind?! Guckt ihn doch erstmal selber und vertraut nicht auf jmd. anderes? laughing

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ferdyf : : Alienator
23.05.2017 11:43 Uhr
0
Dabei seit: 04.02.13 | Posts: 1.948 | Reviews: 5 | Hüte: 72

Luhp Danke für die Geschi Stunde!

Fand ich sehr interessant. Ich war letztes Jahr in Hamburg ua. im Dungeon und da wurde die Story ja angeschnitten. Ich muss sagen neben meinem wunderschönen Wiesbaden habe ich Hamburg sehr ins Herz geschlossen und will da auf jeden Fall nochmal hin. Einfach eine wunderschöne Stadt mit mega coolen Leuten

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MD02GEIST : : Godzilla Fan #1
23.05.2017 07:20 Uhr
0
Dabei seit: 01.01.13 | Posts: 2.048 | Reviews: 12 | Hüte: 155

@ luhp
Du spricht etwas an. Du weißt ja das POTC ein Epos ist, dass nicht viel mit belegbarer Geschichte oder gar Realismus zu tun hat, aber meine Idee bezüglich Störtebeker war eher als ein ironischer Seitenhieb auf potentielle Sequels meinerseits gemeint. Damit dieser zu erkennen war, nannte ich Michael Endes Wilde 13.

Doch ob Störtebeker nun wahrlich gelebt hat oder nicht, du schreibst es ja selber: "wahrscheinlich" kann ja in beide Richtungen tendieren.

Monsters are born too tall, too strong, too heavy—that is their tragedy - Ishiro Honda
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luhp92 : : BOTman Begins
22.05.2017 23:48 Uhr
0
Dabei seit: 16.11.11 | Posts: 9.138 | Reviews: 97 | Hüte: 275

@sid

In den Quellen, also den historischen Archiven zu Lebzeiten "Klaus Störtebekkers" findet sich keine einziger Eintrag über einen Piraten diesen Namens. Stattdessen wird ein Mann namens Johann Störtebekker genannt, aber das war ein Kaufmann, Kapitän und Fehdehelfer, der auch noch 1413 lebte und dementsprechend nicht 1401 in Hamburg hingerichtet worden sein kann.

Der Schädel gehörte dementsprechend einfach einem "Niemand" aus dem Mittelalter und auch das berühmte Portrait zeigt eigentlich nicht Störtebekker sondern einen anderen Mann namens Kunz von der Rosen.

Mit diesem Johann Störtebekker mag es sicherlich einen wahren Kern geben, aber Klaus Störtebekker war wahrscheinlich eben nur ein vom einfachen Volk erfundener Mythos und Held, der für Abenteuer, Freiheit, Widerstand und Wagemut stand. Wie Robin Hood ein Beschützer der Armen vor den Mächtigen und Reichen.

Als Lektüre kann ich die GEO Epoche Piraten sehr empfehlen, ansonsten hier (vorletzter Absatz) und hier.

- "Sie sind ein Erpresser und ein Bandit, Mr. Shatterhand."
- "Willkommen in Amerika!"

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sid : : Fischfutter
22.05.2017 22:59 Uhr
0
Dabei seit: 01.10.12 | Posts: 1.052 | Reviews: 14 | Hüte: 24

@luhp
Echt? Da erzählt Dir aber (fast) jeder Norddeutsche was ganz anderes wink. Und dafür taucht der Name doch schon zu früh auf (falls die Quelle gilt). Aber ich will auch gar nichts anderes wissen wink. Ist wie mit dem Grabtuch. Für den einen echt, für den anderen nicht. Und alle paar Jahre gibt es neue "Beweise" und Quellen.
Auf jeden Fall sind die Legenden toll und ich kann mich erinnern, als ich in Wilhelmshaven bei einem Verwandten war, haben ziemlich zeitgleich die Expo eröffnet und das Störtebeker-Museum (samt angeblichem Schädel). Und neben den Störtebeker-Fans sahen die Expo-Besucherzahlen mehr als mau aus (stand zumindest in der Zeitung) smile.

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Sully : : Elvis Balboa
22.05.2017 22:55 Uhr
0
Dabei seit: 29.08.09 | Posts: 9.282 | Reviews: 30 | Hüte: 296

@Luph

Nur um korrekt zu bleiben...ich habe gesagt "unterhaltsamer Abenteuerfilm"! "Toll" ist nochmal was anderes.

Es kommt im Leben nicht darauf an wie viel Du austeilst, sondern darauf wie viel Du einstecken kannst und trotzdem weiter machst!

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luhp92 : : BOTman Begins
22.05.2017 22:35 Uhr | Editiert am 22.05.2017 - 22:44 Uhr
0
Dabei seit: 16.11.11 | Posts: 9.138 | Reviews: 97 | Hüte: 275

Nun, ich habe ehrlich gesagt genau mit so einer Kritik gerechnet, alles ab 7/10 aufwärts hätte mich natürlich sehr gefreut aber des Weiteren auch überrascht. Der ganze Film und was man bisher in den Trailern zu sehen bekam, macht auf mich den Eindruck eines zweiten "On Stranger Tides". Das bezieht sich zudem auf das "Besinnen auf alte Stärken", welches des Öfteren ja auch von den Leuten angeführt wird, die Teil 4 toll fanden (s. Sully oder ZSSnake). Dementsprechend bedeutet "Besinnen auf alte Stärken" für mich "Halbgares Softremake der Vorgänger". Und genau danach sieht "Dead Men Tell No Lies" eben aus, nur dass hier eben Teil 2/3 herhalten müssen.

Natürlich werde ich nichtsdestotrotz im Kino sitzen, denn ich bin ein großer Pirates-Fanboy, der im Kino von "On Stranger Tides" ordentlich unterhalten wurde. Zu Hause dann nicht mehr so sehr, aber das habe ich alles ja schon zig mal hier im Forum geschrieben. Teil 1-3 blden für mich als abgeschlossene Trilogie das wahre Pirates-Abenteuer (analog: "Stirb Langsam" oder "Transformers"), der Rest ist netter Zusatz. Solange mich Teil 5 einmal unterhält, bin ich zufrieden.

@Shred
Ich muss da ChrisHart zustimmen. Natürlich weiß ich nicht, welche Logiklöcher Moviejones hier anspricht, aber mit einer "Früher-war-alles-besser"-Attitüde die Vorgänger auf ein logikfreies Podest zu stellen, funktioniert bei den Pirates-Filmen definitiv nicht. In Teil 1 war Barbossa der Oberbabo, in Teil 2/3 war es dann auf einmal Davy Jones, in Teil 4 Blackbeard und in Teil 5 Salazar. Warum hat man eigentlich vorher nie von denen gehört? In Teil 4 fragte ich mich ebenfalls schon, wann die Vorgeschichte überhaupt geschehen sein sollte. Niemand altert und Alkohol konserviert? Aber ja doch, auch Will und Elizabeth sahen im Zehn-Jahre-später-Epilog weiterhin aus wie Anfang/Mitte 20! Teil 5 geht mit einer digital verjüngten Version von Jack Sparrow zumindest mal einen anderen Weg im Bezug auf die Zeitsprünge.

Genrell wurden die Piratenflüche von den Drehbuchautoren so eingesetzt, wie sie es gerne wollten. In Teil 1 hat Barbossas Crew durch den Fluch das Gefühl für u.A. Riechen, Schmerzen und Temperatur verloren und trotzdem funktionieren z.B. diverse Gags nur deshalb, weil in dieser Hinsicht eine Ausnahme gemacht wurde. Oder erinnert sich noch jemand daran, dass sich Davy Jones Crew von Schiff zu Schiff teleportieren und durch Wände gehen konnte? Das wurde ebenfalls nicht erklärt.

@MD02GEIST
Also ihr seht, POTC wird uns noch lange begleiten. Historische Persönlichkeiten gibt es noch einige, die behandelt werden können

*Klugscheißmodus* Störtebekker ist keine historische Persönlichkeit, nach neuesten Forschungen hat dieser berüchtigte Pirat außerhalb der Legenden wahrscheinlich nie exisiert.

spätestens bei Teil 13, haben wir wahrlich die Wilde 13 ^_^

Mit Jim Knopf als überraschend wiederkehrender Sohn von Jack Sparrow und Anamaria (Zoe Saldana) laughing

- "Sie sind ein Erpresser und ein Bandit, Mr. Shatterhand."
- "Willkommen in Amerika!"

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ferdyf : : Alienator
22.05.2017 22:34 Uhr
0
Dabei seit: 04.02.13 | Posts: 1.948 | Reviews: 5 | Hüte: 72

Sehr schade, aber ich mag die Reihe. Im Kino mochte ich den Vierten gar nicht. Bei meiner Sichtung Zuhause letztes Jahr hat der mir echt gefallen. Teil Drei und Zwei waren gut, wobei letzterer der Schwächste war. Teil Eins war und ist einer der geilsten Filme aller Zeiten. Ich habe den Charakter Jack einfach sehr ins Herz geschlossen

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Duck-Anch-Amun : : Moviejones-Fan
22.05.2017 22:24 Uhr
0
Dabei seit: 15.04.13 | Posts: 4.378 | Reviews: 16 | Hüte: 231

Ich hatte es ja befürchtet, irgendwie hat mir kein Trailer zugesagt, eigentlich wurde diesen nur von Johnny Cash gerettet. Die Story klang dann schon von Anfang an nach Kopie der ersten Teile. Wenn man die Logik (die ja noch nie in der Reihe respektiert wurde) sogar ganz weglässt, dann fürchte ich, dass der Film wirklich nicht gut wird.
Aber ich gehöre ja zu denen, die den dritten Teil lieben, vielleicht wird dann auch Teil 5 für mich persönlich keine Enttäuschung.

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ZSSnake : : Expendable
22.05.2017 22:02 Uhr
0
Dabei seit: 17.03.10 | Posts: 6.727 | Reviews: 115 | Hüte: 227

Bin da bei Sully. Dank Unlimited Card werde ich Mittwoch selbst schauen was ich davon halte, aber ansonsten sehe ich es genauso. 1 war charmant und ein moderner Abenteuerfilm, 2 war naja, 3 völlig überladen. 4 war dann zum Glück wieder eher Richtung Teil 1 und charmants Abenteuer.

Und ich HOFFE der 5. geht auch da in die Richtung, ich werde sicher nach dem Kinobesuch berichten wink

"You will give the people of Earth an ideal to strive towards. They will race behind you, they will stumble, they will fall. But in time, they will join you in the sun, Kal. In time, you will help them accomplish wonders." (Jor El, Man of Steel)
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Sully : : Elvis Balboa
22.05.2017 21:49 Uhr
0
Dabei seit: 29.08.09 | Posts: 9.282 | Reviews: 30 | Hüte: 296

Die obige Kritik könnte ich nehmen, ein paar Namen austauschen und unter "Kritik - Fluch der Karibik 3" posten. Diesen würde ich nahezu identisch genauso umschreiben.

Ursprünglich fand ich die Idee und auch den 1.Teil wirklich toll. Ein moderner Abenteuerfilm mit "altem" Flair...toll, schwungvoll, charmant und witzig erzählt. Dann jedoch kam Teil 2, für mich, der surreale Langweiler schlechthin. Und Teil 3 mit seinem Effekte- Action Overkill, in dem Jeder, Jeden übers Ohr haut, egal obs Sinn macht oder nicht, fand ich so grausig, dass ich fast zum 3.Mal in meinem Leben das Kino vorzeitig verlassen hätte. (Ich war aber nicht allein unterwegs) (Fürs Protokoll: der erste Film war ein Vietnamkriegsfilm in meiner Jugend, dessen Titel ich nicht mehr weiß. Der Zweite war "Portrait of a Lady" mit Nicole Kidman)

Fluch der Karibik 4 empfand ich, im Gegensatz zu vielen Anderen, eher wieder als unterhaltsamen Abenteuerfilm.

Die Kritik zum 5.Teil macht mich somit mal so gar nicht neugierig.

Es kommt im Leben nicht darauf an wie viel Du austeilst, sondern darauf wie viel Du einstecken kannst und trotzdem weiter machst!

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