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Gary Ross verabschiedet sich von den Hungerspielen

Gary Ross verabschiedet sich von den Hungerspielen


Josh Hutcherson konnte sich den zweiten "Tribute von Panem"-Film nicht ohne Gary Ross vorstellen, doch der Regisseur sagte ab.

Mit über 460 Mio. $ weltweitem Einspielergebnis ist Die Tribute von Panem - The Hunger Games ohne Zweifel der bisher erfolgreichste Kinofilm in diesem noch verhältnismäßig jungen Kinojahr. Die Fortsetzung Die Tribute von Panem - Gefährliche Liebe ist also nur eine Frage der Zeit und soll nach den Wünschen von Lionsgate möglichst bald erscheinen. Bereits vor dem Kinostart des ersten Films war eine Veröffentlichung gegen Ende 2013 vorgesehen.

Der Erfolg des Films beruht aber zu nicht unbedeutenden Teilen auf Regisseur Gary Ross. Bisher war jedoch unklar, ob dieser auch bei Die Tribute von Panem - Gefährliche Liebe wieder die Regie übernehmen wird. Gerüchte, dass er beim zweiten Teil nicht zur Verfügung steht, machten bereits die Runde und seit wenigen Stunden ist klar, dass sich Ross aus Zeitgründen nicht auch der Fortsetzung widmen wird.

Ross gibt dazu öffentlich bekannt, dass er nicht die nötige Zeit findet, um ein ordentliches Drehbuch auf die Beine zu stellen und Die Tribute von Panem - Gefährliche Liebe mit der Passion zu begegnen, die der Film benötigt. Die Arbeit am ersten Teil war mit die schönste Zeit in seiner professionellen Schaffungsphase und er dankt allen Fans für ihren Enthusiasmus.

Geht es nach dem Willen von Lionsgate, sollen die Dreharbeiten im August dieses Jahres zu Die Tribute von Panem - Gefährliche Liebe starten. Ob der Termin noch zu halten ist, ist nicht sicher, aber eventuell findet sich recht schnell ein Ersatz. Jedoch wäre der Dreh knapp bemessen: Spätestens im Januar müssen die Szenen mit Jennifer Lawrence im Kasten sein, steht sie ab dann für X-Men - Erste Entscheidung 2 vor der Kamera.

Quelle: Comingsoon
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1
MarieTrin | Rebell | 12.04.2012 | 20:55 Uhr
Jonesi0  
MarieTrin
Vielleicht ist ein neuer Regisseur gar nicht mal so schlecht. Nicht, dass ich jetzt missverstanden werde, ich fand den Film wirklich sehr gut. Vielleicht bringt ja ein neuer Regisseur neue gute Ansätze. bei Harry Potter haben die wechselnden Regisseure ja auch nicht geschadet, sondern die Reihe abwechlungsreich gestaltet.

@Winter

wow... echt langer Beitrag ;-) Aber Catherine Hardwicke hättest du in deiner Aufzählung gut wegglassen können. Wenn die den Film macht, boykottiere ich ihn.
Vielleicht wäre es doch das Beste, wenn man auf Gary Ross warten würde.
______________________
Que la loi soit avec toi!
Dabei seit: 11.09.11 | Beiträge: 1.069 | Kritiken: 14 | Jonesi: 18
luhp92 | BOTman Begins | 12.04.2012 | 16:04 Uhr
Jonesi0  
luhp92
Wenn Gary Ross keine Zeit hat, um ein vernünftiges Drehbuch zu schreiben, ist es ein guter Grund abzulehnen.
Ich habe Die Tribute von Panem zwar noch nicht gesehen, aber wenn der Film tatsächlich so gut ist, wie es die Kritiken und Kinogänger beschreiben, sollte das zu einem Hollywoodlabel mutierende Lionsgate folgendes tun: weniger geldgierig sein und eine sofortige Fortsetzung absagen, warten, bis Gary Ross Zeit hat und los gehts.
______________________
Halfman´s Song ------- When Winter Comes ------- The Bear and the Maiden Fair
Dabei seit: 16.11.11 | Beiträge: 4.950 | Kritiken: 5 | Jonesi: 91
DarkSonKratos | Moviejones-Fan | 11.04.2012 | 22:03 Uhr
Jonesi0  
DarkSonKratos
Am besten Scorsese an Bord holen!
Der kanns doch garnicht versauen.^^
Ansonsten wäre ich ebenfalls für Fincher, ein anderer fällt mir im Moment einfach nicht ein, lassen wir uns überraschen.
Dabei seit: 08.02.12 | Beiträge: 172 | Kritiken: 1 | Jonesi: 1
Primeval | The Wizard | 11.04.2012 | 19:38 Uhr
Jonesi0  
Primeval
@ mandarine

Wo du recht hast, hast du recht, denn wie sagte dieser Produzent, oder was auch immer er war, von Cameron letztens: Der Film sollte den Starttermin bestimmen und nicht der Starttermin den Film.


@Winter

Für diese herrausragende Tippleistung muss ich dir einfach den Hut reichen. Meine längsten Beiträge sind ja schließlich nur so lang, wie dein Einführungstext ^^
Dabei seit: 25.04.11 | Beiträge: 1.629 | Kritiken: 12 | Jonesi: 31
mandarine | Fruchtvampir | 11.04.2012 | 19:31 Uhr
Jonesi0  
mandarine
Das ist natürlich schlecht, aber da sieht Hollywood mal was es davon hat, erst den Starttermin festzusetzen und DANN den Film zu machen.
Dabei seit: 10.09.11 | Beiträge: 1.280 | Kritiken: 0 | Jonesi: 19
Winter | Moviejones-Fan | 11.04.2012 | 19:04 Uhr
Jonesi0  
Winter
Dieser Beitrag wurde am 11.04.2012 19:27 Uhr editiert.
Wer stünde denn überhaupt zur Verfügung? Man wird ja sicherlich kein unbeschriebenes Blatt als Regisseur wollen, sondern wen, der schon gezeigt hat, dass er ein großes Budget handeln und eine Fortsetzung durchziehen kann. Jemand mit entsprechender Reputation, der im vorgegebenen Zeitraum zu haben wäre, dürfte nicht ganz so leicht zu finden sein. Die meisten potenziellen Kandidaten drüften bereits vergriffen sein - und wenn nicht stellt sich die Frage warum nicht? Eventuell muss man hier einen Kunstgriff tun und jemanden hervorzaubern, der zwar gut ist, aber nicht allzuoft oder regelmäßig auf dem Regiestuhl Platz nimmt. Weshalb mein persöhnlicher Wunsch James McTeigue wäre. Sicher ist er bisher nicht mit so einem Budget vertraut, aber immerhin hat er mit "V wie Vendetta" einen Hammerfilm hingelegt (auch wenn dass danach folgende "Ninja Asassin" ein Verbrechen war) und gezeigt, dass er utopische Gesellschaftsformen und Freiheitskämpfer kann. Wer bliebe noch? Blicken wir auf ein paar (nicht alle) Kandidaten:

David Fincher: Wäre von Talent und Reputation her sicher das große Los für die Reihe. Seine Regie würde einen hohen Qualitätsstandard für den zweiten Teil fast sicher gewährleisten. Und somit die zu befürchtende halbgare Forsetzung verhindern. Jedoch ist sein Terminkalender für seine Verhältnisse vollgeproppt. Zu dem geplanten Thriller "Ness" gesellt sich die Komödie "Black Hole" und das seit langem in der Pipeline befindliche "20.000 Meilen unter dem Meer". Blickt man auf Finchers Vita fällt auf, dass er kein Fließband-Regisseur ist, wenn überhaupt macht er einen Film pro Jahr, manchmal gönnt er sich auch zwei- oder dreijährige Schaffenspausen. Unwahrscheinlich, dass sein Terminkalender von August bis Januar noch leer ist, zumal er seit zwanzig Jahren keine Forsetzung mehr gedreht hat und "Alien³" auch seine bisher einzige war. Möchte er wirklich irgendwo einen zweiten Teil einer mehrteiligen Reihe gedreht haben?3 Für die Marke David Fincher klingt das unspektakulär. Darüber hinaus bleibt offen, ob er sich in der Kürze der Zeit mit dem Studio einigen könnte, was Veränderungen des Scripts und die Herangehensweise anbelangt. Hier hätte Fincher sicher ein paar eigene Wünsche. Da Filmreihen wie "Harry Potter", "Twilight" oder nun eben "Panem" stets von Studios und Produzenten in ein enges Korsett mit vielen Vorgaben und einer möglichst breiten Massentauglichkeit geschnürt werden ist es nicht sicher, ob sich Lionsgate mit einem so starken, renommierten Regisseur einen Gefallen tun würde.

Simon West:Ist bisher eher für testosterongeschwängerte Action bekannt. Überzeugte zuletzt mit "The Expendables" und "The Mechanic" mehr oder weniger. Mit Filmen wie "Con Air" oder "Wehrlos - die Tochter des Generals" deutete er zumindest an, dass er hier und da auch Figurenkonstellationen beschreiben und es ein bisschen "menscheln" lassen kann. Hat aber keinerlei Erfahrung mit dem Hauptzielpublikum im Teenager- oder Twenalter. Das macht ihn aber vielleicht umso interessanter. Immerhin plant er gerade einen biographischen Film über den großen Maler Salvador Dalì, was sich von seinem bisherigen Schaffen schon einmal sehr abhebt. Möglicherweise wäre West auch ein interessanter Ansatz zu Panem. Dass Lionsgate ihm aber das Vertrauen schenkt, ist unwahrscheinlich. Denn weder ist West der ganz große Name, noch hat er sich auf dem Gebiet der Forsetzungsreihen bewährt. Terminlich wäre er aber wohl zu haben, da das Dalì-Projekt flexibel und zeitlich wenig intensiv werden müsste. Das geplante "Thunder Run" geht wahrscheinlich erst 2013 in Produktion. Seine kommenden Action Hits "The Expendables 2" und "Medaillon" sind bereits abgedreht und auch hier dürfte sich zeigen, dass eine Fortsetzung unter West actiontechnisch erstklassig werden würde.

Martin Campbell: Hat Erfahrung mit großer Verantwortung und großen Budgets. Saß bei den beiden erfolgreichen Bond-Filmen "Goldeneye" und "Casino Royale" auf dem Regiestuhl. Auch sein Thriller "Aufrtag Rache" wusste das Publikum zu überzeugen. Leider war sein letztes Projekt "The Green Lantern" eine äußerst uninspirierte Aufrtagsarbeit. Massenware ohne Inspiration oder Witz. Also genau das, was Lionsgate nicht gebrauchen kann. Sein Terminkalender wird nur von den seit Jahren dahindümpelnden Filmen "36" und "The Dive" gefüllt. Zeitlich wäre er also sogar zu haben. Ob ein 71-jähriger angesichts des Zielpublikums der Richtige wäre, wird man sich auch bei der Produktionsfirma genau überlegen. Hinzukommt, dass er sich bei dem Thema "gefärhliche Liebe" bisher eher zurückhaltend präsentierte und nicht so geeignet erscheint, eine logische, emotional bindende Figurenkonstellation unter Teenagern zu erschaffen.

Mike Newell: Führte schon bei "Harry Potter und der Feuerkelch" Regie. Ist also sowohl mit den Belastungen und Verantwortungen einer solchen Filmreihe als auch ihres Budgets vertraut. Zeigte mit "Die Liebe in Zeiten der Cholera" was er im Bereich von Drama und Lovestory kann. Sein bisher letzter Film "Prince of Persia - The Sands of Time" litt unter einer Spur Unversiertheit und war letztlich kein großer Erfolg. Insgesamt schuf Nevill seit seinem Regiedebüt 1977 viele Filme, jedoch keine Meilensteine. Schon beim dritten Potter-Abenteuer unkten einige, es fehle ein bisschen an Esprit, Nevill setzte das Drehbuch "trocken" um, Schauwerte wie Special Effects und auch die Rahmenhandlung gingen nicht unbedingt auf sein Konto. Mit ihm als Regisseur könnte sich auf das zweite Panem-Abenteuer dem Vorwurf ausgesetzt sehen, Tricks und Kniffe des Vorgängers bloß aufzuwärmen. Hier wäre die wichtigste Frage, wie viel Eigeninitiative man ihm zugesteht und wie viel er sich erkämpft. Erhält er die Möglichkeit SEINEN Film zu machen, könnte er trotz seiner siebzig Jahre die richtige Wahl sein. Zu haben düfrte er wohl sein. Zuletzt beendete er die Dreharbeiten zu "Great Expectations" einem Drama über einen Waisenjungen nach Charles Dickens. Mit jungen Darstellern und Buchverflimungen ist er also gerade erst warmgelaufen.

D.J. Caruso: Ist keiner für Fortsetzungen, jedoch einerseits renommiert genug, einen solchen Film zu drehen, andererseits auch durchaus willens, "nur" ein Angstellter des Studios zu sein. Aber auch ein wenig unerfahren mit den Big Budgets. Auf das recht erfolgreiche "Disturbia" folgte das schrecklich schnelle und deshalb lustlos wirkende "Eagle Eye- Außer Kontrolle" und zuletzt das stimmige aber sehr vorhersehbare "Ich bin Nummer Vier" Man sieht, Caruso ist jemand für die junge Zielgruppe. Jedoch würgte der mäßige Erfolg von Nummer Vier schon einmal eine geplante Filmreihe unter Carusos Regie ab. Unwahrscheinlich, dass Lionsgate ihn gerade jetzt mit seinem Kronjuwelen betraut. Dass er junge Charaktere in Kontexte zu jungen Zuschauern setzen kann, hat er einigermaßen bewiesen, jedoch müsste er bei Panem auf seinen Spezi Shia LaBeouf diesmal verzichten. Wollen die Produzenten den Film sauber und zügig durchziehen, ist Caruso wohl ein ernstzunehmender Kandidat. Soll die Messlatte weiter hochgeschraubt und das Kinoerlebnis für den Zuschauer ebenso hoch werden wie die Einnahmen, gibt es eventuell geeignetere Bewerber. Wann die Produktion für sein neues Projekt "Invertigo" startet ist noch unklar. Hier könnte der Faktor Zeit deshalb entscheident werden. Beginnt man mit "Invertigo" erst 2013, ist Caruso frei, auch weil der Film "Y-The Last Man", den Caruso einst drehen wollte wohl mindestens bis zum neunten Teil er Star Wars Saga auf Eis liegen dürfte. Beginnt die Produktion schon früher, ist Caruso raus.

Richard LaGravenese: Er schrieb das Drehbuch zum Robert-Redfort-Schmachtfetzen "Der Pferdeflüsterer" und führte Regie bei Filmen wie "P.S.: Ich liebe dich" oder "Freedom Writers". Kurzum, der Mann weiß was er tut. Er kann Geschichten von jungen Leuten erzählen, er kann Storylines entwerfen. Ob er auch eine actionlastige Geschichte wie die von Panem umsetzen kann, ist unbekannt, denn meistens tat sich LaGravenese bisher als Drehbuchautor hervor. Ob er überhaupt Interesse an einem solchen Projekt hätte wissen nur er und die Midichlorianer. Begeistert er sich für etwas, was er so bisher noch nie gemacht hat, könnte er ein Glücksgriff für Lionsgate werden, dass sicher sein könnte, keinen nüchternen Auftragskiller für die Fortsetzung verpflichtet zu haben. Ob seine Vorstellungen vom Aufbau der Figuren und ihrem Zusammenwirken aber mit Lionsgates Vorstellungen von einem actionlastigen, schmissigen Film mit fast genau fortgeschriebener Länge in Einklang zu bringen wären, müsste sich erstmal zeigen. Platz haben dürfte er in seinem Terminkalender allemal.

Catherine Hardwicke: Sie wäre quasi dass, was man bei einem Fußballclub die Interimslösung auf dem Trainerstuhl nennt. Sie stieß mit ihrer Regie für "Twilight - Biss zum Morgengrauen" die Twilight-Saga an. Es folgte der Teenie-Werwolf-Märchen-Lovestory-Mix "Red Riding Hood", welcher zu sehr von allem etwas sein wollte. Erstmals von sich reden machte sie mit der Teenager-Milieustudie "Thirteen". Ohne Zweifel, für das beabsichtigte junge Publikum hat sie ein Händchen. Von Action scheint sie zumindest rudimentär etwas zu verstehen. Einzig die Furcht, aus dem nächsten Teil könnte zuviel seichte Unterhaltung und vor allem zu viel schmalziges, affektiertes Teeniegehabe werden, sollte die Produzenten vielleicht doch zögern lassen. Für eine groß budgetierte Forsetzung, die ihr selbst bei Twilight verwehrt blieb, würde sie ihren geplanten Umweltschützer-Thriller "The Monkey Wrench Gang" sicher verschieben.

Matthew Vaughn: Wäre die vielleicht attraktivste Lösung. Zeigte gerade erst mit "X-Men: Erste Enscheidung" dass er große Franchises kann, und zwar gut. Zudem könnte er für Superstar Jennifer Lawrence quasi zum Ziehvater werden, da diese dann nach den Dreharbeiten für den nächsten Panem-Teil gleich wieder unter Vaughns Regie die Arbeit für den nächsten X-Men-Film aufnimmt. Für genau diesen dürfte Vaughn jedoch einiges an Zeit und Arbeit zur Vorbereitung benötigen. Ob er sich darüber hinaus Hals über Kopf in ein solches Großprojekt wirft, darf bezweifelt werden. Immerhin soll er auch noch aktiv am Drehbuch und später der Regie für einen zweiten Teil von "Kick-Ass" mitwirken. Dass er fachlich top ist, stellte er auch schon mit Filmen wie "Layer Cake" oder "Eine offene Rechnung" unter Beweis. Er kann sich offenbar in Geschichten, Millieus, Szenarien reinarbeiten und dann gekonnt portratieren. Jedoch scheidet er aus zeitlichen Gründen wie gesagt fast sicher aus.

Guillermo del Toro: Ist wohl höchstens ein Wunschgedanke. Er verfolgt lieber eigene Projekte, statt mit Vorgaben und Zielorientiertheit gespickte Großprojekte. Lionsgate würde einen derart bekannten und geachteten Regisseur wohl auch nicht wollen. Schon gar nicht einen, der seinen Dickkopf hat und eigene Wege gehen will. Hinzukommt, dass del Toros Terminkalender auf Jahre hinaus zum Bersten gefüllt sein dürfte. So arbeitet er zur Zeit noch an "Pacific Rim" und seine baldige Arbeit an der Verfilmung seines Buches "Champions" sowie das mit Spannung erwartete "Die Berge des Wahnsinns" sind, ebenso wie "Hellboy 3" bloß Auszüge aus seinem zukünftigen Programm. Als Visionär wäre er eine vortreffliche Wahl, die bei zuviel Vision bei einem Projekt die Panem auch über das Ziel hinausschißen könnte. Alles in allem wird er mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht die Regie bei "Die Tribute von Panem: Gefährliche Liebe" übernehmen.

Mike Mitchell: Wäre wohl eher eine Verlegenheitslösung. Durfte bei seiner Regie bei "Für immer Shrek" schonmal an eine große Marke ran. Sein "Rent-A-Man: Ein Mann für gewisse Sekunden" macht es möglich, ihm ein gewisses Talent für (oberflächliche) Comedy zu attestieren. Ansonsten fabrizierte er ein paar B-Movies mit fragwürdigem Standard und zuletzt den dritten und viel zu langen Teil der Chipmunks "Alvin und die Chipmunks 3: Chipbruch". Gesucht wird zwar ein Regisseur, der einen Film macht, der auf ein junges Publikum zugeschnitten ist, aber Mitchell hat sich bisher eher auf dann doch zu junges Publikum spezialisiert. Die Anforderung im Punkto Können und einem Gespür für die Situation kann Mitchell wohl nicht erfüllen. Und ob er Actionsequenzen gekonnt zum Leben erwecken kann, ist eher zweifelhaft. Überhaupt ist er gerade nicht der gefragteste Mann in Hollywood, was ihm zwar zeitlich ein Großprojekt einräumt, jedoch keine allzu gute Bewerbung ist. Wenn überhaupt könnte er nur in Verbingdung mit einem ganz ganz starken Produzenten für diesen Job infrage kommen - und selbst dann liefe der Film Gefahr, eine schrecklich sterile und durchschnittliche Fortsetzung zu werden.

So, dann sind wir mal gespannt, wer es werden wird.

P.S.: Rechtschreibfehler türven perhaltn vehrden.
Dabei seit: 26.07.10 | Beiträge: 400 | Kritiken: 0 | Jonesi: 4
adnox | Moviejones-Fan | 11.04.2012 | 16:16 Uhr
Jonesi0  
adnox
Hatte mich ja schonmal sehr kritisch zum Film geäußert gehabt und würde mich deshalb über einen neuen Regisseur freuen.

@Primeval: Sehe ich genauso. Aber ich glaube, bei der Millenium Triologie wollte man ebenfalls erst das Einspielergebnis abwarten, und das war ja eher verhalten. Schade, wird dem Film nicht gerecht.
Dabei seit: 01.12.11 | Beiträge: 28 | Kritiken: 0 | Jonesi: 0
TheEndisComing | Elefantenbändiger | 11.04.2012 | 15:00 Uhr
Jonesi0  
TheEndisComing
Schade eigentlich. Die Tribute von Panem ist echt gut und man sieht das man sich Mühe gemacht hat, daraus einen recht guten Film zu machen. Wenn jetzt irgendjemand anderes die Arbeit am zweiten Teil übernimmt, bezweifle ich, dass ein ähnlich gutes Werk entsteht. Vielmehr wird es wahrscheinlich ein hingeklatschter Film, der das Ziel hat viel Geld einzuspielen.^^ Das schlimmste daran ist, dass es auch klappen wird weil die die den ersten Teil gesehen haben auch in den zweiten gehen da sie denken das er auch so gut wird.
Dabei seit: 26.03.11 | Beiträge: 391 | Kritiken: 3 | Jonesi: 3
cayman2300 | Rocker | 11.04.2012 | 09:47 Uhr
Jonesi0  
cayman2300
@Primeval

Never Change the Winning Team

Genau getroffen Primi ;)

Ich hoffe von ganzem Herzen, dass sie einen gescheiten Ersatz finden. Vielleicht David Fincher? Tribute von Panem war der bisher beste Film des Jahres und verdient eine qualitativ hochwertige Fortsetzung, alles andere wäre eine Enttäuschung.
Ich glaub nicht, dass sie es noch schaffen bis zum Ende des Jahre alles auf die Beine zu stellen. Einen neuen Regiemann finden, Story schreiben, das wird eng!
Dabei seit: 20.05.11 | Beiträge: 1.480 | Kritiken: 49 | Jonesi: 10
Primeval | The Wizard | 11.04.2012 | 01:13 Uhr
Jonesi0  
Primeval
Verhät sich genau so wie bei der Milenium Trology, wie ich finde. Wenn man erst damit anfängt, sollte man es auch zu Ende bringen. Außerdem- Never Change the Winning Team- und das scheint es ja bei Teil 1 gewesen zu sein!
Dabei seit: 25.04.11 | Beiträge: 1.629 | Kritiken: 12 | Jonesi: 31

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