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Ich fands nur ziemlich seltsam, dass die Diskussion genau dann wieder zu Tage trat, nachdem ich mit einem etwas aggressiveren Ton geschrieben habe...
da sagt der Mann ganz klar, es ist ein Snyder-Film - und alle reden über Nolan... :D Schon traurig, dass es überhaupt sein muss, dass Nolan beteuert, nein, nein, Leute, es ist nicht mein Film... aber wird trotzdem großes Kino... :D Der Hype nervt wirklich... auch wenn ich ihn selbst schätze, aber is alles doch viel zu extrem geworden. Und man hat das Gefühl, ihn nervts auch langsam.
@ Sully:
Muhahaha, made my day, selbst zu so später Stunde.
Jetzt zieht endlich alle Eure Ballettröckchen an und tanzt Eure Namen! Aber nehmt die Schwarzen...die sind nol...ähm düsterer...;)
@ZSSnake
Also wird mir wohl eher unterstellt etwas gesagt zu haben, was ich gar nicht gesagt habe ;-)
Dann leugne es nicht weiter ^^
@ Bartacuda:
Versteh ich auch grad nicht...ich wollte damit eigentlich nur auf dieses ewige Gepoche darauf referieren, dass Nolan immer irgendwie als "Erfinder des düsteren Films" gefeiert wird. Das bezog sich in keiner Weise auf Luph, sondern lediglich auf diese allgemeine Anwandlung bezüglich Nolan.
Also wird mir wohl eher unterstellt etwas gesagt zu haben, was ich gar nicht gesagt habe ;-)
@luph92
Nur für das bessere Verständnis, inwieweit wurde DIR durch ZSSnake etwas unterstellt? Vielleicht verstehe ich den Zusammenhang nicht, aber bezog sich das auf irgendetwas von dir gesagtes?
@all
Sully ist raus!
Düsternis als Nolan-Erfindung, so weit kommts noch. Gernes verknüpfen kann jeder und macht man schon seit Beginn des Kinos. Und nur weil er Batman der Comicgrundlage weitestgehend entledigt hat macht das den Film nicht eben realistischer.Da! Es passiert schon wieder! Mir werden ernuet Dinge unterstellt, die ich nicht gesagt habe!
@Beste Comic-Verfilmung:Zu nennen wäre da noch
The Crow - mit einer genialen Performance von Brandon Lee als Antiheld.
Dazu gibt es auch einen richtig guten Fanmade-Trailer:
The Joker vs. Eric Draven (Heath Ledger vs. Brandon Lee) @bartacuda
Oh natürlich :o. Mission Impsossible und Scarface kenne ich sogar, nur der Name hat mir jetzt gerade aus dem Kopf nichts gesagt ;-). Spielberg ist auch ein sehr guter Regisseur, seine wirklich guten Filme liegen aber auch schon eine Weile zurück (Der Soldat James Ryan, Indiana Jones (1-3), Jurassic Park (1+2)...) In letzter Zeit hat er eher nur Schrott produziert.
@Filmfreak180
Danke!
Ist ja absolut verständlich. Auf Blockbuster-Ebene war Spielberg auch mal mein "Bester".
Hitchcock und de Palma sagen dir nichts? Glaub ich nicht. Der Meister und der Schüler :-)
Hitchcock war schon ein Meister seines Fachs. Und Filme wie Psycho oder Die Vögel kennst du sicher. Und das sind noch nicht einmal seine Besten. De Palma hat z.B. Klassiker gemacht wie Carrie, Scarface (Pacino) oder auch Carlitos Way, The Untouchables oder den von mir geschätzten Black Dahlia. Ganz sicher kennst du den ersten Mission Impossible.
Aber es gibt noch einige verdammt gute. Ich liebe Eastwood und ärger mich regelmäßig, dass er relativ spät angefangen hat Regie zu führen. Aber wer weiß, ob er früher schon so gut gewesen wäre?
In den 80er und 90er ging auch nichts ohne Oliver Stone, den "alten Streiter" (wenige waren so provokativ) oder noch weiter zurück, Carpenter, der (in seiner Zeit) Großartiges geschaffen hat
Dann wäre da noch Lynch, der die Zuschauer regelmäßig in Für und Wider gespalten hat.
Und, und, und...du siehst, wenn man schon mehrere Genies gesehen hat, ist man nicht mehr so schnell mit einem "Der Beste".
(Wenn ich mich tatsächlich entscheiden müsste, denke ich, es wäre Hitchcock)
@bartacuda
Natürlich gibt es neben meinen Liebling Christopher Nolan noch andere Regisseure die geniale Filme machen und von denen ich so gut wie alle Filme gesehen habe, wie z.B. James Cameron, Peter Jackson oder die Coen Brüder. Aber du hast schon recht, dass ich eher Filme gucke, die nach 1999 rauskamen, also die aktuelleren Streifen. Es ist eben meine Zeit und auch wenn ich einige ältere Filme gesehen habe, mag ich die aktuelleren eben lieber. Von Martin Sorcese habe ich z.B. nur Taxi Driver, Shutter Island oder Boardwalk Empire gesehen, von Coppola kenne ich nur die Parte Trilogie und Apocalypse Now, die anderen beiden sagen mir überhaupt nichts. Also ältere Klasiker sehe ich mir natürlich auch an, aber ansonsten stehe ich eher auf Filme, die rausgekommen sind, als ich mich für die Filmbranche erst richtig interessiert habe. Deshalb kann ich Nolan natürlich auch nur mit aktuellen Regisseuren vergleichen.
@filmfreak180
Mal losgelöst von der Formulierung "der Beste", die wohl nie wirklcih beantwortet werden kann, eine Frage zu der Herangehensweise.
Bist du mit den Werken anderer Regisseure ausreichend vertraut? Hast du z.B. einen Coppola, Scorsese, de Palma, Hitchcock, etc. ähnlich intensiv betrachtet? Oder kann es vielleicht sein, dass Nolan gerade deshalb dein Favorit ist, weil er die "Lieblinge deiner Zeit" gemacht hat?
Ich will damit nicht behaupten, einer der obigen sei besser und dir sei deine persönliche Wahl auch gegönnt, aber hat Nolan bei deiner Beurteilung überhaupt Konkurrenz?
@ZSSnake
Da hast du recht. Wir müssen natürlich abwarten, was Nolan in nächster Zeit noch an Filmen macht, vorallem da The Dark Knight Rises schon etwas geschwächelt hat. Aber auch wenn er gerade mal seit ca. 15 Jahren in der Filmbranche ist, muss man schon sagen, dass er recht schnell das nächste Projekt auf die Beine stellt, im Gegensatz zu vielen anderen Regisseuren, wie z.B James Cameron. Beide liefern sehr sehr gute Filme ab, aber Nolan ist wesentlich schneller und seine Filme sind noch ein wenig orgineller. Deshalb für mich BIS JETZT der beste Regisseur aller Zeiten. Mal sehen, was er in Zukunft noch macht.
Wen würdest du denn als besten Regisseur bezeichnen?
@ Filmfreak:
Zum Titel "Bester Regisseur aller Zeiten":
Sei dir absolut gegönnt, dass du es so siehst. Ich würde das zwar differenzierter sehen und einfach mal sagen, er ist derzeit einer der Besten überhaupt. Aber bis er sich sagen wir mal mit auf den Olymp stellen darf, sollte er schon noch ein wenig länger im Geschäft sein. die 15 Jahre die er jetzt so hinter sich hat sehen sehr vielversprechend aus, aber er ist ja im Moment grade mal auf einem Höhepunkt seines Schaffens.
Ich würde eher noch 10 Jahre abwarten und schauen ob sich der Trend so fortsetzt, bevor ich so großmundig darüber spreche. Zudem denke ich auch, dass er bislang vor allem im Bereich Thriller gezeigt hat, dass er sein Handwerk beherrscht. Aber nimmt man jetzt mal einen David Fincher, dessen Schaffen jetzt schon um einiges weiter gefächert ist, würde ich ihn z.B. bei den derzeit besten Regisseuren vor Nolan sehen.
Wie gesagt, deine Meinung sei dir gegönnt. Ich bin da noch skeptischer, auch wenn ich bei Filmen wie Memento, The Prestige und Inception durchaus gewillt bin den M-Begriff gelten zu lassen, das aber nur ganz subjektiv ;)
@ZSSnake
"Und Nolans The dark Knight Rises war, wenn auch im O-Ton gut, lange nicht das Niveau das ich aus Memento, Inception, Batman Begins oder The Prestige gewohnt war. Er kann schon echt großes Kino schaffen und gehört (wenn er ganz eigene Sachen macht, die er mit Brüderle geschrieben hat) auch zu den innovativsten Filmschaffern derzeit finde ich, aber er ist und bleibt ja nunmal auch nur Produzent."
Das kann ich nur so unterschreiben. Nolan hat mit Following, Memento, Prestige und Inception gezeigt, dass er Talent für originelle Geschichten und Inzinierung hat. Überraschende Wendungen und offene Enden gab es überall in seinen Filmen zu finden. Er hat die Zuschauer immer zum Nach- und Mitdenken aufgefordert. Wenn man sich einen dieser Filme anschaut, muss man sich dem Film mit voller Aufmerksamkeit widmen. Und selbst das reicht noch nicht mal um seine Filme voll und ganz zu verstehen. Meistens muss man sie mindestens 2-3 mal angeguckt haben um überhaupt einigermaßen durchzublicken. Das macht Christopher Nolan so einzigartig und ist mal eine schöne Abwechslung gegenüber den meisten 0815 Filmen. In den Batman Filmen hat er seine eigenen Vorstellungen untergebracht und vorallem Batman Begins und The Dark Knight sind weniger Comicverfilmungen als Action-Thriller. Bis auf The Dark Knight Rises und Insomnia (die auch gut waren), sind alle seine Filme Meisterwerke. Deshalb ist er für mich einfach der beste Regisseur aller Zeiten!
@ Bartacuda:
Zu Sucker Punch: Stimme ich mit dir überein, entweder man liebt oder hasst ihn, ich hasse ihn, er macht mir Kopfweh und ich fand ihn absolut sexistisch und zusammengeklaut. Egal.
Zu Man of Steel: We´re Men, we´re men of steel *sing*
Also du hast eigentlich recht, du hast allerdings vergessen, dass Nolan hier auch die deutsche Synchro übernehmen wird und zwar für alle Figuren(!!) in allen Sprachen(!!). Dass heißt auch in Deutschland und dem Rest der Welt wird jeder zufrieden sein. Das wird ein Fest. ;-)
@ZSSnake
So ist es. Sucker Punch war einfach strunzendämlich, überstylisch und ziemlich mies.
Das sehe ich gänzlich anders. Ich fand Sucker Punch klasse. Ist sicherlich Geschmacksache aber gerade dieses "überstylte", (vermeintlich) chaotische aber doch auf ein Ziel hin arbeitende, verfilmte Kopfkino hat mir besonders gefallen.
Die bunten Parabeln zu den tatsächlichen Vorgängen in der Anstalt fand ich faszinierend.
Ich glaube, man liebt oder hasst diesen Film.
Watchmen (bei dem ich das außerordentliche Vergnügen hatte, den 3:15 Std. Ultimate Cut zu sehen) ist und bleibt für mich mit das Beste, was an Comicverfilmungen (bisher) auf den Markt gekommen ist. (mit 300 und SinCity)
Und was Man of Steel angeht, bin ich guter Dinge. Zum Einen ist Superman einer meiner Lieblingscharaktere und zum anderen, kann ein Film wo NOLAN Regie, Drehbuch, Produktion, Kamera, Ton, Kostüme, Musik, 2 Haupttrollen und 6 Nebenrollen übernimmt und die Butterbrote für die Pausen schmiert, doch gar nicht schlecht werden, oder? ^^
@ Uatu:
Aber die ist nicht original, die hat Nolan bei Matrix geklaut - weil Nachts mit düsterer Brille rumrennen und so ne? Love it
@ Nolan
Film Noir anyone? Düsternis als Nolan-Erfindung, so weit kommts noch. Gernes verknüpfen kann jeder und macht man schon seit Beginn des Kinos. Und nur weil er Batman der Comicgrundlage weitestgehend entledigt hat macht das den Film nicht eben realistischer. Das sieht nur so aus, im Endeffekt ist es aber eben nur die Überlagerung des schönen Superhelden-Genres mit Thriller-Konventionen.
Ich für meinen Teil mag bei Superhelden eigentlich immer gerne das was sie ausmacht - was war das noch? - ach ja, comichaftigkeit. Die Dark Knight-Trilogie war auch ne klasse Sache und ein super Ansatz uswusf., aber am Ende hat Watchmen doch bewiesen dass comichaft und realistisch-düster sich nicht ausschließen müssen und ist für mich deshalb auch das bessere Endprodukt im direkten Vergleich. Da hab ich nämlich einen Film (der auf einer großartigen Vorlage fußt) der es schafft sich einer dystopisch-realistischen Welt anzunehmen und darin trotzdem comichafte und teils sehr überzeichnete, aber immer noch überaus glaubhafte, Figuren aufgehen zu lassen, die dem ganzen Tiefe und Substanz verleihen. Ich will den Comic ja nicht als Abbild der Welt, sondern als (gerne kritische) Allegorie auf unsere Gesellschaft. Sonst kann ich auch die Tageszeitung lesen oder Nachrichten schauen.
@ luhp:
Aber nich zu fest schütteln, sonst rutscht dir noch die viel zu düstere nolansche Brille von der Nase, durch die du offenbar schaust. ;)
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