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The Strangers - Opfernacht

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The Strangers - Opfernacht Kritik

The Strangers - Opfernacht Kritik
1 Kommentar - 10.05.2018 von Moviejones
Wir haben uns "The Strangers - Opfernacht" für euch angeschaut und verraten euch in unserer Kritik, ob sich dieser Film lohnt.
The Strangers - Opfernacht

Bewertung: 2.5 / 5

The Strangers - Opfernacht richtet sich an die Fans des Originals, schafft es aber nicht, aus eigener Kraft wirklich Akzente zu setzen. Die Story ist austauschbar und besteht aus den typischen Genreversatzstücken. Eine wirkliche Bindung zwischen Zuschauer und Protagonisten gelingt kaum, weswegen die Schauwerte des Films vor allem Schauwerte bleiben, ohne ernsthaft emotional zu bewegen oder zu schocken. Somit wird The Strangers - Opfernacht eine Fortsetzung, die man nicht braucht. Immerhin Genrefans kommen hier und da auf ihre Kosten und können aufgrund mangelnder Alternativen einen Blick wagen.

The Strangers - Opfernacht Kritik

Eigentlich wollen Mike (Martin Henderson) und Cindy (Christina Hendricks) mit ihren beiden Kindern nur kurz anhalten und die Nacht in einem verlassenen Trailerpark verbringen, um am nächsten Morgen ihre Reise fortzusetzen. Doch der geplante Stopp wird zu einem Höllentrip, als es mitten in der Nacht an der Tür klopft und drei maskierte Gestalten Jagd auf die Familie machen. Isoliert von der Außenwelt und ohne Möglichkeit, Hilfe zu rufen, sind die vier Urlauber völlig auf sich allein gestellt...

Trailer zu The Strangers - Opfernacht

Der Kinolauf von The Strangers - Opfernacht in den USA war kurz und mäßig erfolgreich und so wundert es nicht, dass die Disc dort bereits längere Zeit im Regal steht, bevor der Film auch bei uns anläuft. Somit wäre auch eine Veröffentlichung im Kino nicht zwingend nötig gewesen und eine Direct-to-Video-Auswertung hätte bei diesem Film mehr als ausgereicht. Vor allem ist nicht ganz klar, an wen sich diese Fortsetzung richtet. Nach zehn Jahren ist die Fanbasis des Originals nichts, worauf sich ein Erfolg aufbauen lässt und schon 2008 bot The Strangers nur gute Unterhaltung, wobei bereits damals das Genre bessere Werke vorzuweisen hatte. Gerade im Vergleich zum ebenfalls 2008 veröffentlichten Remake Funny Games U.S. zog der Film, trotz ähnlicher Grundidee, deutlich den Kürzeren. Dennoch konnte die Umsetzung Genrefans erfreuen, vor allem da der Film mehr auf psychologischen Horror mit wenigen Gewaltspitzen setzte. Dies ändert sich nun.

Da hätten wir also die Fortsetzung, zehn Jahre später, nach der niemand gerufen hat. Statt auf ein paar namhafte Darsteller wie im Original wird hier vor allem auf recht unverbrauchte Gesichter gesetzt. Am ehesten dürfte den meisten Christina Hendricks bekannt sein. Dies fördert aber immerhin die Spannung, da somit jeder jederzeit über die Klinge springen kann. Von dem subtilen Horror des Vorgängers ist aber nicht mehr viel geblieben. Stattdessen wird auf die üblichen Schreckmomente gesetzt und der Film als klassischer Slasherstreifen inszeniert. Positiv daran ist zu vermerken, dass es hier in der letzten Zeit nicht so viel für den geneigten Zuschauer gab. Das, was wirklich erschreckend an The Strangers - Opfernacht ist, sind aber nicht der Inhalt, die Todesarten oder die Psychospielchen. Viel eher ist es, wie ideenlos sich das Genre nach Schema F abarbeitet. Die 90 Minuten fühlen sich erstaunlich lang an, ein richtiger Filmfluss fehlt und das, was gezeigt wird, wirkt zu vertraut. Es fehlt das große Überraschungsmoment, was The Strangers - Opfernacht aus seiner Gewöhnlichkeit herausholt.

Hinzu kommt, dass hier auch wieder zu sehr auf Klischees gesetzt wird. Kaum hat der Irre eine Maske auf, ist er scheinbar unantastbar, nahezu unsterblich und seinen potentiellen Opfern immer einen Schritt voraus. Die sind hingegen die meiste Zeit strunzdumm, unfähig, eine Waffe zu benutzen oder sich wenigstens einen Stock zu besorgen, und wenn sie den mal in die Griffel bekommen, muss dieser schnellstmöglich wieder entsorgt werden. Dennoch gibt es Lichtblicke, so ist gerade die Musikauswahl im Film stimmig und sorgt für eine angenehme Atmosphäre, dank der Maske kommt immer wieder Gruselstimmung auf und gerade Bailee Madison als Tochter Kinsey liefert eine sehr solide und sehenswerte Performance ab.

Gerade im Kontrast zu modernen Horrorfilmen wie Get Out und das aktuell sehr erfolgreiche A Quiet Place fällt auf, wie wenig sich dieser Film traut auszubrechen. Damit ist The Strangers - Opfernacht von seiner Machart weniger in der Gegenwart, sondern eher in den 80ern und 90ern zu verorten, ohne aber die Klasse manch damaliger Filme zu erreichen. Ganz nach dem Motto "Kopf aus, Kopf ab" wird sich hier durch die Protagonisten gemetzelt, deren Zuschauerbindung aber dank des mittelmäßigen Drehbuchs gering ausfällt. Damit muss jeder selbst entscheiden, ob dies einen Kinobesuch wert ist oder ob es nicht reicht, noch wenige Monate auf die Leihversion zu warten.

The Strangers - Opfernacht Bewertung
Bewertung des Films
510
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