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Die Sch’tis in Paris - Eine Familie auf Abwegen

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Die Sch’tis in Paris - Eine Familie auf Abwegen Kritik

Die Sch’tis in Paris - Eine Familie auf Abwegen Kritik
3 Kommentare - 12.03.2018 von Moviejones
Wir haben uns "Die Sch’tis in Paris - Eine Familie auf Abwegen" für euch angeschaut und verraten euch in unserer Kritik, ob sich dieser Film lohnt.
Die Sch’tis in Paris - Eine Familie auf Abwegen

Bewertung: 3 / 5

Die Sch´tis sind in Frankreich so was wie die Sachsen bei uns. Nichts gegen euch, liebe Sachsen, aber man kann sich so wunderbar über euren Dialekt amüsieren (wie über den der Bayern und Schwaben oder Hessen, nur wir Preußen haben eine arg schöne Aussprache ;-). "Sch´ti" hat es 2008 schon ins Kino gebracht und im TV werden die nordfranzösischen Bewohner regelmäßig von jungen Leuten in typischen Reality-TV-Formaten präsentiert. Warum also nicht ein neuer Versuch in 2018 mit Die Sch’tis in Paris?

Die Sch´tis in Paris - Eine Familie auf Abwegen Kritik

Valentin D. (Dany Boon) ist ein anerkannter Architekt und eröffnet im Pariser Museum für Moderne Kunst ein Retrospektive. Als Teil der Pariser High Society hat er seine Herkunft als "Sch´ti" aus bäuerlichen Verhältnissen bisher erfolgreich verborgen, doch nun droht Ungemach: Sein mitteloser Bruder kündigt sich mit ganzer Sippschaft in der Hauptstadt an, um ihn um Geld zu bitten. Wie kann Valentin sein Gesicht wahren, vor seiner Freundin Constance (Laurence Arné), der feinen Gesellschaft und seinem Hauptinvestor und Schwiegervater (François Berléand )...?

Trailer zu Die Sch’tis in Paris - Eine Familie auf Abwegen

Die Sch´tis sind schon ein Phänomen. Zumindest bei unseren französischen Nachbarn, die sich gerne über alles und jeden amüsieren, der ein kleines bisschen Klasse vermissen lässt. Und dazu gehören neben Belgiern auch ihre lustigen nordfranzösischen Mitbewohner. Nach dem heiteren Willkommen bei den Sch´tis dauerte es ganze zehn Jahre, bis es das Wort "Sch´ti" wieder in den Titel eines Kinofilms schaffte. Ende Februar in Frankreich gestartet, läuft er nun auch bei uns demnächst an.

Mit Dany Boon, einem echten Sch´ti aus der Region Nord-Pas-de-Calais, steht einst wie heute der gleiche Hauptdarsteller vor der Kamera, doch das ist auch das Einzige, was die beiden Filme miteinander verbindet. Inhaltlich bietet Die Sch’tis in Paris - Eine Familie auf Abwegen eine ganz neue Geschichte, wobei "neu" als französische Verwechslungskomödie den Nagel auch nicht ganz auf den Kopf trifft.

Was uns im Kino erwartet ist eine charmante Hommage an den französischen Norden, gespickt mit Klischees und eben so typisch humoristisch, wie es das französische Kino seit Jahrzehnten bewerkstelligt. Mit Pierre Richard als Vater von Valentin grantig-gut besetzt und der humoristischen Allzweckwaffe Boon nebst der ganzen restlichen Besetzung ist Die Sch’tis in Paris - Eine Familie auf Abwegen auf weiter Strecke unterhaltsam, aber eben auch ziemlich absehbar. Wie es ausgeht, ist zu erwarten, und die ganzen kleinen Verwicklungen auf dem Weg zum Finale auch. Doch das Herz hat der Film am rechten Fleck und das fanden mehr als 1,8 Mio. französische Zuschauer auch.

Die Sch’tis in Paris - Eine Familie auf Abwegen Bewertung
Bewertung des Films
610
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3 Kommentare
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Zombiehunter : : Moviejones-Fan
25.03.2018 13:05 Uhr
0
Dabei seit: 21.10.12 | Posts: 1.181 | Reviews: 0 | Hüte: 26

Ich kann mir gut vorstellen, dass dies ein Film ist, den man sich Sonntagnachmittags im Programmkino anschauen kann. Oder wenn er auf DVD raus kommt (auf BR muss es bestimmt nicht sein), ebenfalls an einem Sonntagnachmittag.

Für ein großes Kino würde ich da aber kein Geld für ausgeben

Nur ein toter Mensch ist ein guter Zombie! :)
MJ-Pat
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sublim77 : : Rattle Head
16.03.2018 11:07 Uhr
0
Dabei seit: 18.12.15 | Posts: 3.809 | Reviews: 29 | Hüte: 285

@Sully:

Ich kann mir vorstellen, dass er im Original, bei den Franzosen eine gewisse Wirkung erzielt. In der Synchrofassung wirkte die ganze Sprache auf mich einfach nur konstruiert und albern.

Ich hab zwar den zweiten Teil noch nicht gesehen, aber auf den ersten Teil bezogen, muss ich dir da schon ein Stück weit Recht geben. Meine Frau (französischer Herkunft) hat auch gesagt, dass der Film durch die Übersetzung seinen eigentlichen Charakter verliert. Auch thematisch ist der Film für Nichtfranzosen auch eher schwierig. Für mich ist Willkommen bei den Sch´tis auch nur deshalb witzig, weil ich ähnliche Erfahrungen mit den Nordfranzoden gemacht hatte, denn genau von dieser Gegend kommt die Verwandtschaft meiner Frau.

Nichtsdestotrotz finde ich (wie gesagt, hab nur den ersten gesehen) die Geschichten über die Sch´tis ansich charmant gemacht und ich denke, dass sie schon den ein oder anderen von sich überzeugen können.

Bei der Macht von Greyskull! Isch han uff de Grub Geschloof!!!

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Sully : : Elvis Balboa
16.03.2018 10:31 Uhr
0
Dabei seit: 29.08.09 | Posts: 9.877 | Reviews: 30 | Hüte: 379

Die Schties sind so ein Phänomen, das sich mir nicht erschlossen hat. Nach den überbordenden Kritiken, habe ich im TV mal reingeschaut. Ich musste mich dann erstmal vergewissern, dass es sich tatsächlich um den gleichen Film handelt, denn auf mich wirkte er vorrangig einfach nur sehr anstrengend. Ich kann mir vorstellen, dass er im Original, bei den Franzosen eine gewisse Wirkung erzielt. In der Synchrofassung wirkte die ganze Sprache auf mich einfach nur konstruiert und albern. Dies beeinflusste natürlich den gesamten Film.

Es kommt im Leben nicht darauf an wie viel Du austeilst, sondern darauf wie viel Du einstecken kannst und trotzdem weiter machst!

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