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Das ist das Ende

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Abgedrehter geht kaum

Das ist das Ende Kritik

Das ist das Ende Kritik
0 Kommentare - 04.01.2014 von Kittyzer
In dieser Userkritik verrät euch Kittyzer, wie gut "Das ist das Ende" ist.

Bewertung: 4.5 / 5

[i]"Ich hätte auch was zu beichten. Ich hab...ich hab Lindsay Lohan gevögelt. Die war voll am Arsch, sie war high. Das war im Chateu Marmont, sie klopfte ständig an meine Tür. Sie nannte mich immer Jake Gyllenhaal." - "Das ist voll übel." - "Ja, ich sagte zu ihr: Nenn mich doch Prince of Persia."[/i] - STORY: Während einer Party im Haus von James Franco müssen Jay Baruchel, Seth Rogen und einige andere Berühmtheiten feststellen, dass draußen seltsame Dinge vor sich gehen, wie zum Beispiel unerklärliche Erdrutsche und Feuerwände, die durch die Gegend walzen. Der Großteil der Partygäste entschließt sich dazu, panisch zu flüchten, während sechs Freunde beschließen, sich in Francos Haus zu verbarrikadieren. Bald jedoch sinkt die Stimmung bei ihnen ins Bodenlose, denn die Vorräte schwinden, alle benehmen sich völlig daneben und plötzlich taucht auch noch Emma Watson auf. Vor der Tür häufen sich schließlich die merkwürdigen Vorfälle und drinnen ist die Gemütslage alsbald ähnlich apokalyptisch... MEINE MEINUNG: Es dürfte wohl allen bekannt sein, dass der Name Seth Rogen, insbesondere in Verbindung mit Evan Goldberg, für Klamauk vom Allerfeinsten steht. Das mag nicht jedem zusagen, und sicherlich werden einige auch mit dem Humor nichts anfangen können - diejenigen, die auf Abgedrehtes und Schräges stehen, dürften sich aber zu "Das ist das Ende" hingezogen fühlen. Schon allein, weil alle Stars sich selbst spielen und ihr Image auf die Schippe nehmen. Bei meinen hohen Erwartungen hätte ich da nicht erwartet, dass der Film diese tatsächlich erfüllen könnte. Aber ich werde ja immer gern eines besseren belehrt... Es ist herrlich witzig zu beobachten, wie sich die einzelnen Schauspieler als genau die darstellen, als die sie von der Öffentlichkeit betitelt werden: James Franco ist der leicht homosexuell erscheinende Dauerkiffer, der seinen Sinn für Kunst unter die Menschen bringen will; Jonah Hill ist die Nettigkeit in Person und dabei schon fast krankhaft liebenswert; Michael Cera ist wie immer das Arschloch, das keiner mag und Seth Rogen mimt den naiven, gutgläubigen und beeinflussbaren Kerl, der sich nicht entscheiden kann zwischen Ruhm und Freundschaft. Jay Baruchel ist dabei eher die Hauptperson, skeptisch ob des Verhaltens seiner Kollegen, aber selbst auch nicht ganz ohne. Dazwischen stolzieren noch viele weitere Stars und Sternchen wie Emma Watson, Jason Segel, Paul Rudd oder Channing Tatum herum, die alle für die ein oder andere witzige Einlage sorgen. Das Cast ist genial - und sorgt so für eine Unmenge an Lachern. Natürlich darf man bei solch einem Film um Himmels Willen bloß keine glaubhafte oder gar realistische Geschichte erwarten. Die Apokalypse bricht hier aus dem Nichts los, wird nicht erklärt, und vereint dabei so gut wie alle Klischees: Dämonen, Teufel, Monster, Kannibalen, Brände, etc. Dabei wird so intelligent mit den Stereotypen gespielt, dass diese schon fast satirisch wirken, und die Geschichte ist einfach so unfassbar abgedreht, dass man sie entweder liebt oder hasst. Es wird blutig, es wird widerlich und bei den Witzen geht einiges unter die Gürtellinie - aber das Ganze wird hier weit sympathischer ausgetragen als beispielsweise in einem Adam Sandler-Film, und konnte so auch mich begeistern. Zwischenzeitlich wird es zwar mal etwas too much, darüber lässt sich aber leicht hinwegsehen. Am besten ist es einfach, möchte man sich diesen Streifen ansehen, auch tatsächlich die meisten Darsteller zu kennen und zu wissen, in welchen Filmen sie mitgespielt haben. Dann versteht man nämlich auch alle Anspielungen - und findet diese vor allem lustig. Weiß man nichts von den verschiedenen angeblichen Images der Stars, könnte man einige Szenen falsch verstehen. Wer jedoch Fan von verrückten und zum Schießen komischen Filmen wie "Hesher" oder "Ananas Express" ist, der sollte sich auch diesen unbedingt ansehen. Lässt man sich drauf ein, erwartet einen eine der besten und vor allem witzigsten Komödien seit langer Zeit. FAZIT: "Das ist das Ende" ist schon sehr speziell, und sollte insbesondere dann geguckt werden, wenn man nichts gegen einige Splatter-Elemente, eine total bescheuerte Geschichte und oftmals recht perverse Witze hat. Ich fands genial, denn etwas so komisches habe ich schon lange nicht mehr gesehen. Zuschauer, bei denen die eben genannten Aspekte jedoch auf weniger Zustimmung treffen und die vielleicht auch nur die Hälfte der Darsteller kennen, sollten sich aber wohl eher umentscheiden. Ich für meinen Teil vergebe gute 4,5 Punkte und eine absolute Empfehlung!

Das ist das Ende Bewertung
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910
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