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Der Nachname

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Prädikat: wertvoll

Der Nachname Kritik

Der Nachname Kritik
0 Kommentare - 11.10.2022 von FBW
Hierbei handelt es sich um eine Kritik der Deutschen Film- und Medienbewertung (FBW).
Der Nachname

Bewertung: 3.5 / 5

Die streitbare Familie aus Der Vorname im Urlaub: Ein sonniger Spaß mit schnellen Dialogen und einem Ensemble in Spiel- und Streitlaune.

Als Thomas erfuhr, dass sein Adoptivbruder René mit seiner Mutter eine Liebesbeziehung eingegangen ist, hat Thomas René die Nase gebrochen. Nun wartet bei einer Familienzusammenkunft im Haus auf Lanzarote eine weitere überraschende Neuigkeit auf Thomas, seine Freundin Anna, seine Schwester Elisabeth und deren Mann Stephan. Eine Neuigkeit, die die Urlaubsstimmung aller Angereisten schnell kippen lässt.

Trailer zu Der Nachname

Schlagfertige Dialoge, ein überragender Cast und das spanische Setting machen die Fortsetzung von Der Vorname zu einem gelungenen filmischen Vergnügen. Schon das erste Zusammentreffen der Familie Boettcher - inklusive angeheiratetem oder adoptiertem Anhang – war ein dialogstarkes und äußerst unterhaltsames Vergnügen. In Der Nachname wird nun die Geschichte von der Adaption einer französischen Komödie (Le prénom), die auch hierzulande ein großer Erfolg war, weiterentwickelt.

Dabei funktioniert der Film auch sehr gut ohne Kenntnis des ersten Teils. Denn Regisseur Sönke Wortmann und sein Drehbuchautor Claudius Pläging holen die Zuschauenden direkt mit einem kleinen Recap der Ereignisse ab. Als Publikum fühlt man sich im Verlauf des Films wie ein Teil dieser unterhaltsamen und doch so dysfunktionalen Familie, bei der sich in pointierten Dialogen Geheimnisse offenbaren, Lügen aufgedeckt werden und Unsicherheiten geschickt kaschiert und überraschend demaskiert werden.

Getragen wird die wendereiche Geschichte von dem erneut mit Spielfreude und einer großartigen Gruppenchemie agierenden Ensemble. Ob Caroline Peters als leicht gefrustete Ehefrau in der Menopause, Christoph Maria Herbst als pedantisch-erfolgloser Akademiker oder Florian David Fitz als verunsicherter Macho – sie alle spielen mit den Klischees ihrer Charaktere.

Das Setting in dem sonnigen Feriendomizil übernimmt die Funktion des Esszimmers des ersten Teils und wird von Wortmann und der Kamera von Jo Heim wie ein Kammerspiel, bei dem ein Thema ein anderes ablöst, bestens in Szene gesetzt.

Prädikat: wertvoll

Quelle: Deutsche Film- und Medienbewertung

Der Nachname Bewertung
Bewertung des Films
710

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