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JFK - Tatort Dallas

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Riesiger Film mit Kevin Costner in Höchstform gegen die amerikanische Regierung

JFK - Tatort Dallas Kritik

JFK - Tatort Dallas Kritik
0 Kommentare - 13.11.2010 von NoAccount
In dieser Userkritik verrät euch NoAccount, wie gut "JFK - Tatort Dallas" ist.

Bewertung: 4.5 / 5

Anfang der 1990er hat sich der politisch sehr engagierte Regisseur Oliver Stone wohl mal gedacht "[i]Mensch, ich muss auch nochmal einen Film über die Geschichte von Jim Garrison machen![/i]" Was dabei rausgekommen ist, ist meiner Meinung nach sensationell!   Vor dem Dreh hat Stone scheinbar durch sein gesamtes Telefonbuch geblättert, um einen herausragenden Cast zusammenzustellen. So treten große Namen wie Tommy Lee Jones, Donald Sutherland,  Joe Pesci, Kevin Bacon, Gary Oldman, Laurie Metcalf und in kleineren Nebenrollen noch Schauspiellegenden wie Walter Matthau, Jack Lemmon auf. Last but not least haben wir noch den Protagonisten Kevin Costner (Bekannt als Frank "The Tank" Farmer in Bodyguard, als Robin Hood oder als einer der Unbestechlichen), der Jim Garrison mimt.   [b]Die Story [/b]ist an sich schnell erzählt: 1963 wurde John F. Kennedy bekanntermaßen während eines Autokorsos in Dallas erschossen. Die Welt war erschüttert. Den Täter, Lee Harvey Oswald (Gespielt von Gary Oldman), konnte man schnell ausfindig machen, jedoch wurde dieser ermordet, bevor es zu einer Gerichtsverhandlung kommen konnte. Die Öffentlichkeit gab sich damit zufrieden. Ein neuer Präsident war ohnehin schnell gefunden und der Vietnam-Krieg loderte weiter.   Doch als sich im Verlaufe der Jahre immer mehr mysteriöse Einzelheiten um den Tod von JFK auftaten, beschloss der Anwalt Jim Garrison den Spuren auf den Grund zu gehen. War Oswald wirklich der Attentäter? Oder doch jemand anderes? Waren mehrere Personen beteiligt und wenn ja, wer? CIA? Mafia? Wer profitierte vom Tod des beliebten John Fitzgerald Kennedy, dem 35. Präsidenten der Vereinigten Staaten?   [i]Hinzu muss man noch anmerken, dass der Film weitestgehend auf wahre Begebenheiten beruht. Jim Garrison hat tatsächlich in diesem Fall ermittelt und seinen Weg in einem Buch veröffentlicht.[/i]   [b]Zur schauspielerischen Leistung[/b]: Hier lässt sich klar feststellen, dass Kevin Costner der Richtige Mann für diese Rolle ist. Er ist der geborene Anzugträger und seine Rollen in diesen politisch angehauchten Filmen sind allesamt sehr authentisch (siehe auch: The Untouchables). Zudem muss man Donald Sutherland loben, der zwar nur in einer kurzen Sequenz mitspielt, dies aber grandios! Andere wie: Tommy Lee Jones, Kevin Bacon und auch Gary Oldman (Obwohl dieser praktisch schon zum Start des Films umgebracht wird) spielen klasse! Einzig die deutsche Synchronstimme von Joe Pesci nervt hin und wieder, was sich aber verkraften lässt.   [b]Zum Film an sich[/b]: Die Directors Cut Version hat eine Spieldauer von gewaltigen 198 Minuten, kam 1991 in die Kinos und ist freigegeben ab 12 Jahren. Zudem erhielt er zwei Oscars (Bester Schnitt, Beste Kamera) und war in sechs weiteren Kategorien nominiert (u.a. Bester Film, Bester Nebendarsteller: Tommy Lee Jones). Oliver Stone wurde mit dem Golden Globe als Bester Regisseur ausgezeichnet.   [b]Fazit[/b]: Ein faszinierender und bis ins kleinste Detail mitreißender Film, der zwar am Anfang etwas schwer ins Rollen kommt und aufgrund der Bandbreite an Darstellern und Namen verwirrt, aber dennoch großartig inszeniert ist. Ein mitreißendes Polit-Drama, mit vielen Merkmalen eines Thrillers. Kein Film für einen gemütlichen Filmabend unter Freunden, sondern viel mehr als das. Großes Kino!    

JFK - Tatort Dallas Bewertung
Bewertung des Films
910

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