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To All the Boys I’ve Loved Before

Kritik Details Trailer Galerie News
Sympathischer Jugendfilm nach Manier des Buches!

To All the Boys I’ve Loved Before Kritik

To All the Boys I’ve Loved Before Kritik
0 Kommentare - 01.11.2018 von HelloMyMedia
In dieser Userkritik verrät euch HelloMyMedia, wie gut "To All the Boys I’ve Loved Before" ist.
To All the Boys I’ve Loved Before

Bewertung: 3.5 / 5

Gut einen Monat vor Verfassungsdatum der vorliegenden Rezension habe ich die Buchvorlage des im Folgenden zu besprechenden Jugendfilms gelesen und mit vier Sternen für sehr lesenswert empfunden. Aus diesem Grund freute ich mich auf die Verfilmung des Werkes, welche durch den Streaming-Dienst Netflix veröffentlicht wurde. Wie mir der frisch erschienene Streifen gefallen hat und wie nahe er seiner Vorlage kommt, das erfahrt ihr in der folgenden Rezension.

Glücklicherweise kann ich nach Beendigung des Filmwerks bestätigen, dass „To All The Boys I’ve Loved Before“ seiner literarischen Vorlage erstaunlich nah kommt. Die locker-lebendige Atmosphäre, die Jenny Han, die Autorin des Buches, gelungen aufzubauen wusste, wird von Regisseurin Susan Johnson genauso überzeugend eingebaut.

Das schauspielerische Ensemble kann in dem Film begeistern. Tatsächlich verkörpern die Akteure ihre Figuren auf einer sehr ähnlichen Ebene, wie ich sie mir vorgestellt habe, und ich mich sonals Zuschauer gut mit ihnen identifizieren und anfreunden konnte. Lana Condor haucht ihrer Figur Lara Jean Leben ein und kann auf ihre introvertierte, aber schräg-lustige Art, wie wir sie schon aus dem Buch kennen, betören. Auch Noah Centineo als der Schönling Peter Kavinsky kann, und an dieser Stelle gehen mir langsam die Synonyme aus, überzeugen und ist ein sympathischer Charakter, den man gerne an der Seite unserer Hauptfigur sieht.

Die Handlung mag weder großartig noch hochkaratig spannend sein, aber das erwartet man bei einem solchen Film auch nicht. Die Erwartungshaltung, die ich nach dem dazugehörigen Trailer und eben nach Beendigung des Buches, an den Film hatte, wurde nicht enttäuscht. Mit „To All The Boys I’ve Loved Before“ bekommen die Fans des Werkes genau das, was sie in einer Verfilmung verdient haben.

Es gibt viele Figuren oder Dialoge, die das Werk unwiderstehlich sympathisch machen – und genau dieser zwar von Kitsch verklebte, aber rundum lebendige und fröhliche Eindruck bleibt nach dem Film hängen. Nie wird zu viel Tiefgang erschaffen, sondern macht sich der Film selbst das Ziel, kurzweilig zu unterhalten und eine romantisch-komödiantische Handlung zu erzählen – und das schafft er auch.

Schön ist es, die Figurenentwicklung der Protagonistin mit anzusehen. Wie sie sich selbst ihrer Umgebung hin öffnet, weil sie sich wohl in ihrem Leben fühlt, das hat schon etwas Beispielgebendes. Die Message, die unterschwellig im Film mitschwingt, ist: „Nutze dein Leben und verstecke dich nicht!“.

Untermalt wird das Szenario von modernen, aber nicht allzu bekannten Popsongs, die sich angenehm in den Hintergrund eingliedern und eine untermalende Wirkung haben. Zu der deutschen Synchronisation kann ich an dieser Stelle kein Urteil fällen, da ich mir den Film in der originalen englischen Version zu Gemüte geführt habe.

Wenn man mich also abschließend fragt, ob ich den Film weiterempfehlen kann, dann spreche ich hier getrost – sowohl für die Fans des Buches als auch für die, die das Buch davor noch überhaupt nicht kannten, sich vom Inhalt jedoch angesprochen fühlen – ein „Ja“ aus.

„To All The Boys I’ve Loved Before“ ist genau das, was ich mir von ihm erwünscht und erhofft habe – ein sympathischer Teenie-Film, der seiner Buchvorlage gerecht wird.

To All the Boys I’ve Loved Before Bewertung
Bewertung des Films
710
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