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In den Fußstapfen des Vaters

"Die Sopranos"-Prequel: Gandolfini junior übers schwere Erbe

"Die Sopranos"-Prequel: Gandolfini junior übers schwere Erbe
0 Kommentare - Do, 15.08.2019 von R. Lukas
In "The Many Saints of Newark" spielt Michael Gandolfini Tony Soprano in jungen Jahren, was bedeutet, dass er James Gandolfini spielt, seinen eigenen Vater. Keine leichte Aufgabe, wie er betont.
"Die Sopranos"-Prequel: Gandolfini junior übers schwere Erbe

Obwohl The Many Saints of Newark erst am 1. Oktober 2020 in die Kinos kommt, kann man den Machern um Die Sopranos-Schöpfer und Drehbuchautor David Chase und Regisseur Alan Taylor (neun Die Sopranos-Episoden) schon jetzt zu einen ganz speziellen Casting-Coup gratulieren. Da es ein Prequel zur Serie ist und ein jüngerer Tony Soprano darin auftaucht, wurde die Rolle an jemanden vergeben, der James Gandolfini besser kannte als jeder andere: an seinen Sohn, Michael Gandolfini (The Deuce), der seinem Vater wahrlich wie aus dem Gesicht geschnitten ist.

In einem Interview mit Esquire nennt er es eine "schwierige Entscheidung". Das Lustige sei, dass er vor der Audition nie auch nur eine Minute von Die Sopranos gesehen habe, so Gandolfini junior. Er sei ja noch ein Kind gewesen, als sein Vater die Serie gedreht habe. Wenn er ans Set gekommen sei und ihn gefragt habe, worum es da gehe, habe sein Vater gesagt, es gehe um einen Typen bei der Mafia, der sozusagen in Therapie sei. Der schwierigste Teil dieses ganzen Prozesses sei gewesen, die Serie zum ersten Mal zu schauen, erklärt er.

Es sei ein intensiver Prozess gewesen, denn als Schauspieler habe er denjenigen studieren müssen, der die Rolle erschaffen habe, seine Eigenarten, seine Stimme und all diese Dinge, die er würde nachahmen müssen. Aber gleichzeitig habe er auch seinen Vater gesehen. Was die Sache noch weiter erschwert hat, war, dass er es ganz allein tun musste. Er habe allein in seinem dunklen Apartment gesessen und die ganze Zeit über seinen Vater beobachtet, sagt Gandolfini. Daraufhin habe er angefangen, verrückte Träume zu haben, darunter einen, in dem er für Chase vorgesprochen und auf seine Hände hinuntergeblickt habe, die die Hände seines Vaters gewesen seien.

Quelle: Esquire
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