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The Cloverfield Paradox

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Nach dem Netflix-Coup

Genetflixt: J.J. Abrams bespricht "Cloverfield", "Extinction" gekauft! (Update)

Genetflixt: J.J. Abrams bespricht "Cloverfield", "Extinction" gekauft! (Update)
5 Kommentare - Fr, 09.02.2018 von R. Lukas
50 Mio. $ war Netflix "The Cloverfield Paradox" wert, und J.J. Abrams schildert, wie und warum es überhaupt zu diesem Deal kam, inlusive Crossover-Diskussion. Und: Netflix schnappt sich "Extinction".
Genetflixt: J.J. Abrams bespricht "Cloverfield", "Extinction" gekauft!

Update: Außerhalb der USA soll bereits Paramounts Auslöschung bei Netflix landen, nun krallt sich der Stream-Gigant bei Extinction gleich das ganze Paket und hat sich die weltweiten Rechte gesichert! Universal Pictures hatte den Sci-Fi-Thriller mit Michael Peña und Lizzy Caplan, die sich einer Alien-Invasion ausgesetzt sehen, bereits aus dem Programm geworfen, jetzt hat sich das Studio also ganz davon gelöst. Kann man nun sagen, Extinction wurde ver-Cloverfield? Der Film soll noch dieses Jahr bei Netflix online gehen.

++++

Es erwies sich als cleverer Schachzug von Netflix, zum Super Bowl nicht nur erstes Material aus The Cloverfield Paradox zu veröffentlichen, sondern gleich den ganzen Film. Damit stahl man fast allen die Show, so etwas gab es noch nie. Und es war eine Win-win-Situation für beide beteiligten Parteien: Paramount Pictures umschiffte galant einen möglichen Box-Office-Flop und sparte sich eine teure Marketingkampagne, behält aber trotzdem die Rechte an zukünftigen Cloverfield-Filmen - wie Overlord, das anders als The Cloverfield Paradox auch wieder ins Kino kommen soll. Netflix wiederum bekam die Aufmerksamkeit, die man wollte, ungeachtet der durchwachsenen Kritiken. Denn jede Werbung ist gute Werbung.

"The Cloverfield Paradox" Trailer 1 (dt.)

Doch wie wurde der Deal mit Paramount eigentlich abgewickelt? Und was kostete er Netflix? Es soll ein Rettungsplan gewesen sein, den unter anderem Bad Robot-Produzent J.J. Abrams, Paramount-CEO Jim Gianopulos, Netflix-Boss Ted Sarandos und Scott Stuber, Head of Original Films bei Netflix, ausgebrütet hatten. Aus Sorge, The Cloverfield Paradox könnte in den Kinos floppen, reichten Paramount und Abrams den Film an Netflix weiter, und der Streaming-Dienst griff dafür tief in die Tasche: Über 50 Mio. $ sollen geflossen sein, als der Deal über die Weihnachtsfeiertage auf Tapet gebracht und im Januar finalisiert wurde. Abrams selbst stellt es etwas positiver dar: Weil die Leute wussten, dass dieser Film kommt und ein Cloverfield-Film ist, und weil die Cloverfield-Reihe immer schon für Überraschungen steht, überlegten sie sich, wie man uns am spaßigsten damit überraschen könnte. Es dauerte nur sechs bis achten Wochen, dann hatten sie entschieden, wie.

Ursprünglich sei The Cloverfield Paradox von Oren Uziel (22 Jump Street) geschrieben worden, damals noch als eigenständiges Projekt. Bad Robot bekam das Skript in die Finger, und man fing an, darüber nachzudenken, wie es in die Cloverfield-Welt hineinpassen könnte - selbst zu Beginn der Dreharbeiten noch. Der Grundgedanke der Cloverfield-Reihe sei ja nicht so sehr der, dass es eine durchgängige Handlung sein soll, sondern eher, dass diese Filme für sich genommen Laune machen sollen, erklärt Abrams. Wenn man es sich als Cloverfield-Vergnügungspark vorstelle, erfülle jedes Fahrgeschäft einen anderen Zweck, aber auf die eine oder andere Art seien sie alle miteinander verbunden. Ein bisschen so wie früher bei The Twilight Zone oder jetzt bei Black Mirror.

Diese Episode der Reihe sollte ein neues Genre repräsentieren, also arbeitete man darauf hin und nahm während des Drehs immer noch Anpassungen vor. Vieles entwickelte sich erst nach und nach, was Paramount ihnen erlaubte. Auch ein Crossover-Szenario stand mal flüchtig zur Debatte, verriet Abrams bei einem Q&A Facebook: Was, wenn sich Michelle, Mary Elizabeth Winsteads Charakter aus 10 Cloverfield Lane, und Ava, Gugu Mbatha-Raws Charakter aus The Cloverfield Paradox, über den Weg liefen? Wäre das nicht cool? Es blieb allerdings bei der theoretischen Überlegung.

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5 Kommentare
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Zombiehunter : : Moviejones-Fan
09.02.2018 09:53 Uhr
0
Dabei seit: 21.10.12 | Posts: 1.170 | Reviews: 0 | Hüte: 26

Ich fand den Cloverfield Paradox echt nicht übel. Aber es stimmt schon. Er wäre nichts fürs Kino gewesen. Es ist eher ein Film für Zuhause. Es war also schon die richtige Entscheidung ihn lieber gleich auf Netflix zu veröffentlichen.

Die Idee, auch wenn sie erst im Nachhinein entstand, diese Filme irgendwie miteinander zu verbinden, war ein guter Gag. Dadurch wirkt das Ganze noch mysteriöser. Und auch bei 10 Cloverfield Lane gibt es schon während des Films irgendwelche Bezüge zu dem ersten Teil. Und im Grunde genommen auch zum dritten

Nur ein toter Mensch ist ein guter Zombie! :)
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luhp92 : : BOTman Begins
09.02.2018 09:13 Uhr | Editiert am 09.02.2018 - 09:14 Uhr
0
Dabei seit: 16.11.11 | Posts: 10.422 | Reviews: 142 | Hüte: 332

@TamerozChelios

Also die Verbindung zwischen "Cloverfield" und "The Cloverfield Paradox" wird schon vorher geschaffen und nicht erst am Ende.

Nachdem der Teilchenbeschleuniger für den Dimensionsriss sorgte, stürzt etwas auf die Erde ab, in New York kommt es zu Explosionen und irgendetwas (angedeutet durch einen großen Schatten) verwüstet die Stadt. Daraufhin sieht man, wie der Mann der Hauptcharakterin mit dem Kind in einen Bunker flüchtet. Dies alles geschieht parallel zu "Cloverfield.

So habe ich das zumindest verstanden.

Und das Monster am Ende ist die erwachsene Form des Monsters aus "Cloverfield".

- "Sie sind ein Erpresser und ein Bandit, Mr. Shatterhand."
- "Willkommen in Amerika!"

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TamerozChelios : : Moviejones-Fan
09.02.2018 01:09 Uhr
0
Dabei seit: 20.05.14 | Posts: 2.085 | Reviews: 1 | Hüte: 62

Diese Cloverfield-Idee ist totaler Schwachsinn.

Habe gerade Cloverfield-Paradox hinter mir. Die 3 Filme haben alle miteinander nichts gemeinsam, erst gegen Ende versuchen sie, etwas an Verbindung vergebens aufzubauen.

Spoiler: Bei 10 Cloverfield Lane und Cloverfield Paradox kommen nur gegen Ende die Monster vor, um eine Gemeinsamkeit zu zeigen. Eigentlich könnten die Filme genauso viel wie mit Skyline zu tun haben ( jedenfalls bei dem Dingen, was am Ende von 10 Cloverfield Lane zu sehen war ). Man spürt einfach, dass während der Produktion noch nicht daran gedacht wurde, diese Filme in eine Welt zu verpacken und erst, als man sich dachte "Oh Gott, das wird doch niemals erfolgreich", beschloss man, die Geschichten in die Cloverfield-Welt einzuführen.

An sich sind das keine schlechten Ideen, wenn man verschiedene Situationen zu der Cloverfield-Geschichte auf verschiedene Filme aufteilt. Aber man muss zwischendurch auch Bezug darauf nehmen, sonst klappt das nicht.

Zu Cloverfield Paradox: Den ganzen Film über sieht man kein einziges Monster (eigentlich wie bei 10 Cloverfield Lane) und dann retten sie sich mit der Kapsel in Richtung Erde. Und dann kommt dieses scheiß bescheuerte Monster wie aus dem Nichts, was nicht mal gut bearbeitet wurde und versaut die ganze Atmosphäre vom Film (nicht, dass der Film gut war, aber er hätte wenigstens etwas Klasse gehabt, wenn nicht dieses Dingen aufgetaucht wäre ).

Für mich ist das Ganze nur ein Versuch, etwas wie Marvel-Filme aufzubauen. Die Leute fahren total darauf ab, wenn viele Filme und Charaktere in einer Welt zusammenleben und miteinander was gemeinsam haben (mich eingeschlossen), aber da müssen die Produzenten nicht Versuche starten und alles, was sie haben, miteinander verknüpfen. Einfach mal sein lassen. Demnächst haben wir John McClane in der 96 Hours Welt. Noch schlimmer: 96 Hours Cloverfield - Liam Neeson muss seine Film-Tochter von Aliens befreien, im Trailer ruft er dann eines der Aliens an und droht, dass er sie kriegen wird.

Gute Vorbereitung ist 90% Sieg!

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Tarkin : : Moviejones-Fan
08.02.2018 19:33 Uhr
0
Dabei seit: 10.10.17 | Posts: 797 | Reviews: 0 | Hüte: 10

Hoffentlich wird overlord ein richtiger cloverfield-ableger

Du schleppst mich in dieses Junkyhaus und jetzt muss ich auch noch diesen Scheissclown umlegen

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TiiN : : Pirat
08.02.2018 17:33 Uhr
0
Dabei seit: 01.12.13 | Posts: 3.944 | Reviews: 93 | Hüte: 142

Aus Sorge, The Cloverfield Paradox könnte in den Kinos floppen

Schön wenn die Verantwortlichen eines Films diese Einstellung haben laughing Dann ist ihnen bewusst, dass der Film eigentlich ziemlich überflüssig ist und nur durch einzelne kurze Szenen tatsächlich Verbindungen zu Cloverfield sucht. Ansonsten wirkt der Film wie ein Fanfilm welchem ein ordentliches Budget zur Seite stand.

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