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Aber lässt Warner Bros. ihn auch?

Henry Cavill möchte Superman noch auf Jahre hinaus spielen (Update)

Henry Cavill möchte Superman noch auf Jahre hinaus spielen (Update)
28 Kommentare - Fr, 03.07.2020 von R. Lukas
Bei Warner Bros. und DC soll ein Umdenken stattgefunden haben, was Henry Cavills Zukunft als Superman angeht. Er scheint wieder eine zu haben, und nun erklärt er, warum ihm so viel daran liegt.
Henry Cavill möchte Superman noch auf Jahre hinaus spielen

++ Update vom 03.07.2020: Bleibt er nun Superman oder nicht? Henry Cavill ist selbst erstaunt über all die Gerüchte, die sich online um diese drängende Frage ranken, wie er gegenüber Variety zugibt. Sie werden mit jedem Tag wilder und wilder, meint er. Die Menge an Spekulationen und die Sachen, die er im Internet lese, seien außergewöhnlich und manchmal auch frustrierend, nämlich dann, wenn Leute Dinge als Fakt hinstellen.

Das Wichtige sei aber, dass die Leute dieses Thema aufregend finden - denn er denke, dass es wichtig sei, einen Charakter wie Superman aufregend zu finden. Superman sei ein fantastischer Charakter. Wenn die Leute darüber reden und selbst wenn sie Dinge erfinden, sei das okay, weil es bedeute, dass sie den Charakter wiedersehen wollen. Und in einer idealen Welt würde er es absolut lieben, ihn wieder zu spielen, bekräftigt Cavill.

Hat er denn je eines dieser Gerüchte unter falschem Namen kommentiert? Er werde nicht lügen, er sei sehr versucht gewesen, gesteht Cavill. Doch irgendetwas daran fühle sich zutiefst unmoralisch an. Wenn es um Superman gehe und er Superman repräsentiere, fühle es sich einfach falsch an. Er werde dem einfach seinen Lauf lassen. Es mache ja keinen Unterschied, ob er etwas sage. Eines Tages werden die Leute die Wahrheit kennen, und wenn sie sie jetzt noch nicht kennen, sei das in Ordnung.

++ News vom 25.06.2020: Über den berühmt-berüchtigten Snyder-Cut weiß Henry Cavill auch nicht mehr, als dass HBO Max ihn veröffentlicht und es Zack Snyders "finale Vision" für Justice League ist. Das erzählte er seinem Gesprächspartner Patrick Stewart in einer neuen Folge von Varietys "Actors on Actors"-Serie. Er freue sich einfach darüber, dass Snyder seine Vision noch verwirklichen und der Welt zeigen könne, sagte Cavill, der schon gespannt darauf ist, sie selbst zu sehen.

Etwas mehr erzählte er über Superman. Wenn es nach ihm geht, bleiben seine Auftritte in Man of Steel, Batman v Superman - Dawn of Justice und Justice League nicht die einzigen - und die Chancen stehen gut, dass sich sein Wunsch erfüllt. Er sei immer schon ein Fan von Superman gewesen, so Cavill. Bei einem Charakter wie diesem trage man den Umhang auch abseits des Sets mit sich, und er werde zu einem Teil der eigenen öffentlichen Repräsentation. Wenn er Kinder treffe, sehen sie ihn nicht unbedingt als Henry Cavill, sondern vielleicht eher als Superman. Es gehe eine Verantwortung damit einher. Und weil es so ein wundervoller Charakter sei, sei es eine Verantwortung, die er gern übernehme.

Er hoffe, Superman in den kommenden Jahren noch öfter spielen zu können. Sein Leben habe sich dadurch dramatisch verändert, und es habe ihm eine Menge Möglichkeiten für Rollen eröffnet. Superman sei ein Charakter, der den gesamten Verlauf seiner Karriere verändert habe. Er sei unglaublich dankbar dafür, und die Rolle habe ihn auch viel über sich selbst gelehrt. Denn Superman sei so gut und so gütig, und wenn man anfange, sich mit ihm zu vergleichen, da man ihn spiele, beginne man, wirklich in sich selbst hineinzublicken und sich zu fragen, ob man als Person gut genug sei, um ihn zu spielen. Wenn man das Gefühl habe, es nicht zu sein, korrigiere man es und stelle so sicher, dass man ein besserer Mensch werde. Das sei alles, was wir im Leben tun können, denkt Cavill.

Quelle: Variety
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28 Kommentare
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Watchman : : Moviejones-Fan
13.07.2020 16:32 Uhr | Editiert am 13.07.2020 - 16:34 Uhr
0
Dabei seit: 30.04.13 | Posts: 256 | Reviews: 0 | Hüte: 26

@Raven13

"Vielleicht auch deshalb, weil ich mich darauf einlasse und nicht alles mit Skepsis betrachte und hinterfrage."

Sich auf etwas einlassen zu können ist eine Sache, den Kopf komplett auszuschalten sobald man ein Kino betritt eine andere. Wenn du das kannst dann Glückwunsch.

"Die Ansichten, Meinungen und Geschmäcker anderer sind aus deiner Sicht immer absolut falsch, sofern sie nicht deine Ansicht teilen."

Wäre schön wenn du deine Unterstellungen und Behauptungen zur Abwechslung mal belegen würdest.

"Ich z. B. mag diese Art der Rückblicke während der Gegenwart. Das ist ein Erzählungsstil, den ich immer wieder toll finde."

Dies hat nichts damit zu tun das Ende eines Filmes vorweg zu nehmen und die Erzählung eines Filmes sinnlos zu machen.

"Und bei Superman weiß man ohnehin, was aus ihm wird,"

Das ist ein generelles Problem wie mir schient und Snyder musste dies zB bei seinem Batman erleben. Ob du eine Origin Story erzählst oder nicht. Ob es ein relativ bekannter Charakter ist oder nicht. Es darf niemals angenommen werden, dass das Publikum die Figur kennt und sie somit keine Einführung brauch oder gewisse Details der Figur vorausgesetzt werden. Das ist ganz schlechtes Storytelling.

"Dir mag es nicht gefallen, das ist okay, aber tu doch jetzt nicht wieder so, als wäre deine Meinung zur Erzählform die einzig richtige."

Dann hast du meine Kritik einfach nicht verstanden. Ich habe nicht die Erzählform generell kritisiert, sondern die Art und Weise wie dieser Film sie umsetzt. Ich habe also das Script kritisiert.

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DrGonzo : : Drachenzähmer
06.07.2020 10:24 Uhr | Editiert am 06.07.2020 - 13:21 Uhr
0
Dabei seit: 02.12.10 | Posts: 1.527 | Reviews: 0 | Hüte: 55

@TheOutlaw
"Wenn Cavill wirklich ernsthaft Supermann spielen will, sollte er eben im zwreifel auf bissen Kohle verzichten"

Führst du so auch deine Gehaltsverhandlungen? Verzichtest du freiwillig auf einen Teil deines Gehalts, wenn der Chef erstmal zögert/dich hinhält? Ich denke/hoffe nicht.

MJ-Pat
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zodiwil : : Moviejones-Fan
04.07.2020 22:00 Uhr
0
Dabei seit: 11.12.10 | Posts: 56 | Reviews: 0 | Hüte: 4

Während des Warner-Drehs von Shazam in Kanada war er für Paramount zu Dreharbeiten für MI:6 in Europa und dem mittleren Osten. Denke nicht, dass Paramount begeistert gewesen wäre, wenn er für nen Cameo in Shazam nochmals gefehlt hätte, nachdem er zuvor schon mal für Nachdrehs zu Justice Leage von den MI:6-Drehs weg musste (bei den JL-Szenen aus dem Nachdreh musste daher auch sein MI:6-Schnurrbart digital entfernt werden).

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TheOutlaw : : Moviejones-Fan
04.07.2020 21:32 Uhr
0
Dabei seit: 07.01.14 | Posts: 63 | Reviews: 0 | Hüte: 2

bestes Beispiel ist doch die Sache beim Sharam Film ... von wegen " ich ich habe leider keine zeit die 2 Min Szene zu drehen. Klar geht es da wieder ums liebe Geld, aber dann soll man doch dazu stehen, und nicht immer Sagen “ich würd ja gern, aber man lässt mich nicht".

MJ-Pat
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zodiwil : : Moviejones-Fan
04.07.2020 20:16 Uhr
0
Dabei seit: 11.12.10 | Posts: 56 | Reviews: 0 | Hüte: 4

@TheOutlaw: hast du dazu auch ne Quelle? Dürfte ehr an Warners Planlosigkeit und dem Twist mit Snyder liegen, dass bisher kein MoS2 in Betracht gezogen wurde. Sein Gehalt hat ja inkl. Gewinnbeteiligung gerade einmal 5 % der Produktionskosten ausgemacht...

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TheOutlaw : : Moviejones-Fan
04.07.2020 19:59 Uhr
0
Dabei seit: 07.01.14 | Posts: 63 | Reviews: 0 | Hüte: 2

Geht doch im prinzip immer um Kohle ... Wenn Henry Cavill wirklich ernsthaft Supermann spielen will, sollte er eben im zwreifel auf bissen Kohle verzichten und gut wäre, asber nein, es will eben keiner verzichten, und am ende wird wieder nichts drauß.

MJ-Pat
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zodiwil : : Moviejones-Fan
04.07.2020 12:39 Uhr
0
Dabei seit: 11.12.10 | Posts: 56 | Reviews: 0 | Hüte: 4

Wenn die Gerüchte stimmen, könnte sich auch bei Affleck was ändern...
https://cosmicbook.news/ben-affleck-batman-contract-hbo-max

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TiiN : : Pirat
04.07.2020 11:22 Uhr
0
Dabei seit: 01.12.13 | Posts: 6.195 | Reviews: 132 | Hüte: 352

Henry Cavill ist gerade in einer ganz angenehmen Situation. Er hat grundsätzlich nichts dagegen, weiterhin Superman zu spielen, die Fans wollen ihn und DC wird ihn brauchen, nachdem es schon mit Ben Affleck nichts wurde und Batman und Superman nunmal die beiden Zugpferde des Verlages sind.

Das heißt Cavill wird sich einen lukrativen Vertrag raushandeln lassen und dann gehts mit ihm weiter.

Auf, auf und davon!

MJ-Pat
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Raven13 : : Desert Ranger
30.06.2020 16:54 Uhr
0
Dabei seit: 13.02.16 | Posts: 3.354 | Reviews: 31 | Hüte: 329

@ Watchman

"Wozu guckst du dann überhaupt Filme? Nicht das Ende eines Filmes ist (immer) entscheidend, denn 99,9% der Filme haben ein happy end insofern wissen die Zuschauer das es gut ausgeht, sondern der Weg dorthin, damit die Zuschauer vom "wie kommt es zum Ende" unterhalten werden. Um dein Beispiel aufzugreifen: Man würde sehen wie Superman Zod am tötet, dann macht der Film einen Srpung in die Vergangenheit und wir sehen die Entstehung dieser Szene. Langweiliger kann man einen Film wohl kaum präsentieren. In gewissen Filmen macht dies Sinn. Das in MoS dieser Ansatz nicht funktioniert, sollte offensichtlich sein."

Meine Antwort an dich war rhetorisch gemeint und nicht auf mich bezogen, sondern nur eine sarkastisch-rhetorische Erweiterung DEINER Argumentation. Meine Antwort war jedenfalls nicht auf mich bezogen und spiegelt auch nicht meine Ansicht wider. Mich interessiert immer der Weg, gerade deshalb mag ich auch die Einblendungen der Vergangenheit von Clark. Sie verstärken bei mir die Bindung zum Charakter. Mag bei dir oder anderen nicht funktionieren, bei mir jedenfalls funktioniert es. Vielleicht auch deshalb, weil ich mich darauf einlasse und nicht alles mit Skepsis betrachte und hinterfrage.

"Dann zeigt man das Ende der Entwicklung aber nicht als erstes, sondern als letztes."

Steht in welchem Gebot? Das ist doch völlig egal und immer Geschmacksache. Aber mit der Akzeptanz anderer Geschmäcker hast du es wohl nicht so, das habe ich bei dir schon öfter bemerkt. Die Ansichten, Meinungen und Geschmäcker anderer sind aus deiner Sicht immer absolut falsch, sofern sie nicht deine Ansicht teilen.

Ich z. B. mag diese Art der Rückblicke während der Gegenwart. Das ist ein Erzählungsstil, den ich immer wieder toll finde. Und bei Superman weiß man ohnehin, was aus ihm wird, daher finde ich es auch überhaupt nicht schlimm, dass man seine Kindheit noch zeigt, nachdem er als Erwachsener bereits seine Kräfte einsetzt. Für mich hat die Erzählung auf diese Weise wunderbar funktioniert. Dir mag es nicht gefallen, das ist okay, aber tu doch jetzt nicht wieder so, als wäre deine Meinung zur Erzählform die einzig richtige.

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Watchman : : Moviejones-Fan
30.06.2020 14:26 Uhr
0
Dabei seit: 30.04.13 | Posts: 256 | Reviews: 0 | Hüte: 26

@Raven13

"Deiner Argumentation nach könnte man den ganzen Film weglassen, denn wir wissen bereits, dass Superman Zod am Ende besiegt."

Wozu guckst du dann überhaupt Filme? Nicht das Ende eines Filmes ist (immer) entscheidend, denn 99,9% der Filme haben ein happy end insofern wissen die Zuschauer das es gut ausgeht, sondern der Weg dorthin, damit die Zuschauer vom "wie kommt es zum Ende" unterhalten werden. Um dein Beispiel aufzugreifen: Man würde sehen wie Superman Zod am tötet, dann macht der Film einen Srpung in die Vergangenheit und wir sehen die Entstehung dieser Szene. Langweiliger kann man einen Film wohl kaum präsentieren. In gewissen Filmen macht dies Sinn. Das in MoS dieser Ansatz nicht funktioniert, sollte offensichtlich sein.

"und wir Zuschauer sollten halt an der Entwicklung teilhaben."

Dann zeigt man das Ende der Entwicklung aber nicht als erstes, sondern als letztes.

@Duck-Anch-Amun

Dafür einen Hut.

@ChrisGenieNolan

Da hast du völlig Recht. Da hab ich mich vertan. Seine Frau war nur Produzentin. Hab da was durcheinander gekriegt.

Na ja, Goyers Karriere ist sehr Durchwachsen. Er hat ein Paar gute Sachen gemacht und viele schlechte. Es hätte was werden können mit ihm. Das Risiko ihn zu nehmen hat sich leider nicht bezahlt.

"Was bliebt ihn anders übrig als sich zu zeigen, um die Erde zu retten ?"

Diese "Entwicklung" (die ich halt für keine echte Entwicklung halte weil Clark im Film schon immer Superman sein wollte nur von seinem Vater zurückgehalten wurde) ist an sich nicht das Problem und die Idee ist ja auch gut. Nur die Umsetzung und Darstellung dieser Entwicklung hätte man mMn besser machen müssen.

" Snyder hingegen wollte auf 50/50"

Die Verteilung der Screen time in B Vs S ist für mich nicht das Problem. Da Batman hier aber eingeführt wurde machte es Sinn dass er mehr Screentime bekommt. Das Batman in einem eigenen Film hätte eingeführt werden sollen, so wie jeder andere JL Held auch, ist klar. Der Film als solcher finktioniert für mich einfach nicht. Das fängt mit der lächerlichen Anfangszene an und hört mit der offiziellen Einführung von WW auf als Supes Batsy fragt: "Gehört sie zu dir? Ich dachte sie wäre mit dir?" An dieser Szene wird deutlich das in diesem Film eigentlich nichts wirklich funktioniert oder ineinander greift. Aber über den Film wurde eigentlich schon alles gesagt.

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ChrisGenieNolan : : DetectiveComics
30.06.2020 02:31 Uhr
0
Dabei seit: 19.08.12 | Posts: 15.101 | Reviews: 4 | Hüte: 322

@ Watchman:

Snyder war auch nicht für MoS Idee/die Handlung zuständig. Die Stories von MoS Stamm auch von Nolan v Goyer und Goyer hat leider holprige Drehbuch verfasst. Snyder hat nur das getan, wozu Nolan ihn ins Boot geholt. Weil das Studios wollte jmd anders die Regie übergeben. Und Nolan hat sich für Snyder durch gesetzt, als Producer

Aber hier muss man auch ein bisschen Kritik an Snyder selbst ausübt. Jonathan "kleinen Bruder" von C. Nolan, der eiglt für MoS Drehbuch verantwortlich war, wurden durch Goyer ersetzt von Snyder selbst. 1. Fehler von Snyder mMn

Also hätte Man J.Nolan an MoS zu ende schreiben lassen hätten? Dann Hätten wir womöglich " ein besseres Drehbuch" bekommen als das von Goyer .und ja. In MoS sah man wie Snyder freihand noch hatten. In BvS war seinen Freihand wiederum begrenzt. Weil er ständig Kompromisse mit Studios eingehen müssten... Weil der Studios, wollten dies und das haben. Und Snyder seinen Idee aus MoS 2 nur begrenzt in BvS ausbauen konnten.

In MoS ist Superman auch noch kein Superman. Jonathan Kent,. Wollte das sein Sohn als Mensch durch die Welt gehen. Seinen Vater hat ihn jegliche nur oft gesagt, er soll seinen kraft geheim halten. Und irgendwann mal sollte er sich selber entscheiden, ob er die Menschheit zu offenbaren. Er sollte nur warten. Weil die Menschheit nicht bereit war, jmd wie ihn zu akzeptieren. Erst Zod Ankunft, hat Kent praktisch aus seinem Deckung raus gelockt. Was bliebt ihn anders übrig als sich zu zeigen, um die Erde zu retten ?

Ich wiederhole es nochmal. In BvS hatte Bruce/Batman 60% screentime als Kent/Superman mit nur 40%. Weil WB so wollten. Snyder hingegen wollte auf 50/50 . .. erst der dritte Akten gleich sich auf 50/50 ... Snyder hat auch nie gesagt, das er ein guter Drehbuch sei. Wieso hat er in JL mit Terrio dann die Stories zusammengefasst und das Drehbuch schrieb Terrio jedoch alleine ... bis man JL misshandeln wurden. Der Film war weder Snyder-Fisch oder Whdeon-Fleisch. Eher ein Rotten-WB

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Duck-Anch-Amun : : Moviejones-Fan
29.06.2020 17:33 Uhr | Editiert am 30.06.2020 - 07:41 Uhr
1
Dabei seit: 15.04.13 | Posts: 8.925 | Reviews: 35 | Hüte: 540

@Raven13
Deiner Argumentation nach könnte man den ganzen Film weglassen, denn wir wissen bereits, dass Superman Zod am Ende besiegt.
Das ist ja vollkommener Quatsch und ich geb Watchman da Recht. Die Figur macht keine Entwicklung durch, da sie schon immer Superman ist. Nur halt nicht mit Cape.
Einzige Ausnahme: die Vater-Sache, welche aber durch das Hin und Her-Springen der Zeitebenen später gezeigt wird, aber früher passierte. Dabei hat dieser Teil der Geschichte wohl die besten Zitate und "Sprichwörter" des Films, allerdings wird dies nie so gesagt und dies hast du alles selbst hinein interpretiert (wo ich dir aber zustimme, da ich es genauso empfinde). Dass Superman dann als einzige Lösung sowohl in MoS und BvS das Töten des Gegenspielers in Betracht zieht, lässt darauf ahnen, dass Papis Ratschläge wohl doch nicht so passend sind.
Die Bohrinsel-Szene spielt ja zudem in der eigentlichen Handlung, die Bus-Szene ist ein Rückblick und ja auch da offenbart er sich bereits als Held.

Bei aller Liebe für den Film, so klug ist die Handlung dann doch nicht, wenn die Bilder etwas anderes vermitteln als die Charaktere uns erzählen und dann ist dies schon problematisch.
In 3 Filmen war Supermans einzige Entwicklung von den Toten aufzustehen und dann plötzlich ein netter lachender Kerl zu sein. Den perfekten Zeitpunkt schafft Snyder für diese Entwicklung auch nicht in BvS, weil die Figur aus Dramaturgie-Gründen, sterben muss. Ja, womöglich bedeutete dies mehr, aber da müssen wir Snyders Version des Films sehen.

MJ-Pat
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luhp92 : : BOTman Begins
29.06.2020 17:22 Uhr
0
Dabei seit: 16.11.11 | Posts: 13.704 | Reviews: 151 | Hüte: 487

@Watchman
"Wer soll also die Hoffnung widerspiegeln oder als Gegengewicht zu Batman dienen?"

Das geschieht ja dann im Finale von "Batman v Superman", als sich Superman dazu entschließt, Superman zu sein und die Menschheit aufopfernd vor Doomsday zu retten, anstatt sich wie Dr. Manhattan von der Erde und der undankbaren Menschheit zu verabschieden.

- "Sie sind ein Erpresser und ein Bandit, Mr. Shatterhand."
- "Willkommen in Amerika!"

MJ-Pat
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Raven13 : : Desert Ranger
29.06.2020 16:16 Uhr | Editiert am 29.06.2020 - 16:19 Uhr
0
Dabei seit: 13.02.16 | Posts: 3.354 | Reviews: 31 | Hüte: 329

@ Watchman

"Das Problem ist, in den ersten Minuten des Filmes sehen wir wie Superman die Crew eines Tankers rettet und somit wie er sich entschieden hat. Alles was danach kommt ist also...unnötig. Wir kennen bereits die Entscheidung."

Deiner Argumentation nach könnte man den ganzen Film weglassen, denn wir wissen bereits, dass Superman Zod am Ende besiegt.

Natürlich wissen wir, dass aus Clark Kent Superman wird. Das stand doch niemals außer Frage. Die Vergangenheitsszenen dienen eigentlich nur zwei Zwecken:

1. Die emotionale Bindung zu Clark und seinen Zieh-Eltern zu stärken. Das ist meiner Meinung nach gut gelungen.

2. Zu beleuchten, welche Probleme Clarks Kräfte mit sich brachten und bringen, wie es seine Kindheit verändert hat und wie er gelernt hat, damit umzugehen. Jonathan Kent wollte niemals, dass Clark für immer seine Kräfte vor der Welt verbirgt. Er wollte nur, dass Clarke damit wartet, bis der richtige Zeitpunkt dafür gekommen ist und bis er selbst und die Welt dafür bereit sind. Er wollte außerdem nicht, dass die Regierungen von den Kräften Wind bekommen, denn diese hätten die Kents sonst niemals mehr in Ruhe gelassen. Außerdem wollte Jonathan, dass Clark erst einmal lernt, mit sich und seinen Kräften umzugehen, bevor er die Kräfte leichtfertig nutzt und im schlimmsten Fall missbraucht. Clark sollte lernen, ohne seine Kräfte klarzukommen, um zu wissen, wie es ist, ein Mensch ohne Kräfte zu sein. Clark lernt, einfühlig mit den Menschen zu sein. Erst, wenn er das gelernt hat, ist er bereit, die Kräfte einzusetzen. Das leuchtet ein. Jonathan hat sich halt sehr viele Gedanken um diese Thema gemacht, und wir Zuschauer sollten halt an der Entwicklung teilhaben.

Das ergibt sehr wohl Sinn.

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Watchman : : Moviejones-Fan
29.06.2020 15:39 Uhr
0
Dabei seit: 30.04.13 | Posts: 256 | Reviews: 0 | Hüte: 26

@filmfanfb

Nichts für ungut aber unsere Geschmäcker und Einschätzungen bezüglich des DCEU unterscheiden sich grundlegend.

In Bezug auf MoS sei nur gesagt, das der Film mMn ein gewaltiges Plotproblem hat. Der Film erzählt wie Superman zu dem wurde der er ist. Dabei soll sein neues Image und Unterschied zur Reeves Version unterstrichen werden. Der ganze Film will dem Zuschauer vermitteln, dass Superman sich nicht sicher ist, ob er überhaupt Superman werden will. Sein Vater redet ihm dann auch ständig ein seine Kräfte geheim zu halten und stirbt sogar dafür.

Das Problem ist, in den ersten Minuten des Filmes sehen wir wie Superman die Crew eines Tankers rettet und somit wie er sich entschieden hat. Alles was danach kommt ist also...unnötig. Wir kennen bereits die Entscheidung.

Superman ist eigentlich das Symbol der Hoffnung schlechthin. Im DCEU kommt das aber nicht rüber. Stattdessen sehen wir einen ständig traurigen und eher verbitterten Supes. Das ist eigentlich Batmans Naturell. Meinen Geschmack trifft es halt nicht. Wer soll also die Hoffnung widerspiegeln oder als Gegengewicht zu Batman dienen?

Schaupielerisch hat mich da auch nichts umgehauen. Dazu muss aber auch gesagt werden, dass das Skript von Cavill nicht viel gefordert hat.

@ChrisGenieNolan

Nun, da Produktionsfirmen eher an den Meinungen der Kritiker und nciht der Fans interessiert sind, waren DC/WB von der MoS Kritik wenig begesitert und fingen an bei Snyder rumzuwildern. Deswegen is mMn B Vs S so eine Katastrophe. In MoS aber hatte Snyder noch so ziemlich freie Hand. Aber auch der FIlm funktionierte für mich nicht gut. MMn sollte Snyder nut Ideen anderer Verfilmen, siehe Watchmen. Wenn er selbst für den Inhalt verantwortlich ist sind die Filme inhaltlich nicht gut, siehe Sucker Punch.

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