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The Gray Man

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Chris Evans Bösewicht im Fokus

Netflix schlägt zu: "The Gray Man"-Trailer da! + Prequel in der Mache (Update)

Netflix schlägt zu: "The Gray Man"-Trailer da! + Prequel in der Mache (Update)
23 Kommentare - Di, 24.05.2022 von A. Seifferth
Auf den Start des Netflix-Thrillers "The Gray Man" am 22. Juli sollen weitere Einsätze folgen. Und: Endlich wurden Charakterposter sowie der Trailer für das Original veröffentlicht!

++ Update vom 24.05.2022: Weniger als zwei Monate vor der Veröffentlichung hat Netflix endlich den Trailer zum Sommerblockbuster The Gray Man geteilt. Die verschiedenen Szenenausschnitte machen keine Gefangenen und deuten einen verbissenen Schlagabtausch nach dem anderen zwischen Ryan Gosling und Chris Evans an. Auch Billy Bob Thornton und Ana de Armas bekommen ihre Aufmerksamkeit:

"The Gray Man" Trailer 1 (dt.)

"The Gray Man" Trailer 1

Nun fragen wir uns natürlich, welchen Eindruck ihr nach dem Schauen des Trailers von The Gray Man gewonnen habt: Kann die Action ansatzweise mit dem ebenfalls frisch veröffentlichten Videomaterial zu Mission: Impossible - Dead Reckoning Teil Eins mithalten oder seht ihr da deutliche Qualitätsunterschiede?

++ Update vom 23.05.2022: Netflix hat drei Charakterposter von Chris Evans, Ryan Gosling und Ana de Armas als Hapttrio von The Gray Man veröffentlicht, morgen folgt der Trailer hinterher. Ihr findet die Poster ganz unten in der Galerie. Hier vorab ein paar Bilder. Der Film soll übrigens in den USA am 15. Juli limitiert auch ins Kino kommen, bevor er dann bei Netflix ab dem 22. Juli online ist. Hierzulande könnte es ebenfalls so sein.

++ News vom 15.05.2022: Wenn im Juli der Startschuss für The Gray Man auf Netflix fällt, wird der teuerste Film in der Geschichte des Streaming-Dienstes über Millionen Geräte flimmern. Das 200-Millionen-Dollar-Projekt beherbergt mit Chris Evans und Ryan Gosling zwei der aktuell größten Hollywood-Stars. Dazu gesellen sich in weiteren Rollen Ana de Armas, Bridgertons Regé-Jean Page, Billy Bob Thornton und Jessica Henwick. Nun gibt man einen ersten Ausblick auf weitere Filme der Reihe:

Wie das renommierte Empire Magazine in Erfahrung gebracht hat, arbeiten die Deadpool-Autoren Rhett Reese und Paul Wernick an einem Prequel zu The Gray Man. In der Vorgeschichte will man sich verstärkt auf den von Chris Evans gespielten Verbrecher Lloyd Hansen konzentrieren. Nach seinem Einsatz als strahlender First Avenger könnte sich der Schauspieler also erneut einem längerfristigen Engagement für eine Reihe hingeben.

Auch eine Fortsetzung zu The Gray Man soll sich bereits in Entwicklung befinden. Inwiefern dabei Ryan Gosling eine Rolle spielen wird, lässt sich zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht sagen, doch wir gehen durchaus von einem längerfristigen Schlagabtausch der beiden Hollywood-Größen aus.

The Gray Man basiert auf den Romanen des Autoren Mark Greaney und dreht sich um den CIA-Mitarbeiter Court Gentry aka Sierra Six (Gosling), der von dem mysteriösen CIA-Ex-Agenten Lloyd Hansen (Evans) rund um den Globus gejagt wird.

Netflix scheint jedenfalls von der Qualität des Streifens mächtig überzeugt zu sein und möchte ein eigenes Action-Franchise im Stile der Jason Bourne- und James Bond-Reihe etablieren. Selbst vor einem wahnwitzigen Vergleich mit dem überlebensgroßen Michael Mann-Klassiker Heat schreckt The Gray Man-Co-Regisseur Joe Russo nicht zurück.

Nach diesem Schwall an Franchise-Plänen möchten wir uns zunächst ein eigenes Bild von The Gray Man am 22. Juli auf Netflix oder zuvor im Kino machen und hoffen, dass die Buchumsetzung tatsächlich spannende Wendungen verspricht und weitere Filme ihre Berechtigung haben.

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23 Kommentare
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MicCell : : Moviejones-Fan
26.05.2022 14:54 Uhr | Editiert am 26.05.2022 - 14:56 Uhr
0
Dabei seit: 30.01.12 | Posts: 295 | Reviews: 0 | Hüte: 5

@ Raven13

Amen. Bei allen Studios gehts mal bergab, mal bergauf. Aber ich habe noch keinen Film vom Streaminggiganten gesehen, welcher auch wirklich nach 200 Mio. aussieht oder spannend genug ist. Die Zutaten stimmten, aber die Endprodukte sind nicht gerade überzeugend.

Ich hatte mich sehr auf The Irish Man gefreut. Martin Scorsese, Robert De Niro, De-Aging, eine Story über mehrere Jahrzente... bin dabei fast eingeschlafen.

6 Underground - Michael Bay, Ryan Reynols, Bid Budget, bin dabei... hab ihn nur einmal gesehen und dabei sind mir mindestens ein Dutzend Schnittfehler aufgefallen. Filmfehler gibts überall, aber selten fielen mir so viele bei der Premiere auf. Und sie fielen wirklich auf, ich habe nicht danach gesucht. Ansonsten war der Film ganz ok, mehr nicht.

El Camino war zwar kein Big Budget Film, aber seine Ankündiung trieb meine Vorfreude bis ins unermessliche... Alter, ernsthaft? Das war wie The Walking Dead Staffel 7 & 8 (bis auf S07E01^^)

Und mein persönlicher Sargnagel... The Witcher - Staffel 2... Über die Story lässt sich diskutieren, keine Frage. Kaer Morhen sieht von außen grandios aus. Aber der Rest, die Monster und die wilde Jagd... WTF?!

Dont look up sieht gut aus und ist lustig, aber der wurde auch im Endeffekt bei Paramount eingekauft und produziert.

Vielleicht ists Geschmackssache, vielleicht gehöre ich nicht zur Zielgruppe, obwohl die Zutaten in vielen Fällen zusammenpassen. Und für 17,99€ monatlich dürfen die Filme & Serien mit hohem Budget nicht so aussehen wie aktuell bei Netflix der Fall ist. Die Konkurrenz bekommts doch auch hin.

laughing Klaus ist für mich auch der einzige Netflix Original Film, welcher gut in Erinnerung geblieben ist. Hatte ihn bis zu deiner Erwähnung nur nicht mehr aufm Schirm. Vielleicht sollte Netflix mehr einkaufen, statt selbst zu produzieren. Die Hoffnung stirbt zuletzt. Ich werde die Daumen drücken und das beste hoffen, vielleicht kommt etwas überraschend gutes dabei raus.

Du kannst atmen... du kannst zwinkern... du kannst heulen... Oh, das werden gleich alle hier!

MJ-Pat
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Raven13 : : Desert Ranger
26.05.2022 14:40 Uhr | Editiert am 26.05.2022 - 14:40 Uhr
0
Dabei seit: 13.02.16 | Posts: 5.665 | Reviews: 66 | Hüte: 493

@ PaulLeger

Danke für die Beispiele und die Quellen! wink

Dann ist es klar, dass weniger Budget für den Rest vorhanden ist. Dennoch macht es die Filme von Netflix dadurch nicht besser. Das ist eher wieder ein Argument für das Produzieren von Kinofilmen. Vielleicht sollte Netflix auch mal lieber etwas hochwertigere Filme für das Kino machen.

Ein Zauberer kommt nie zu spät. Ebenso wenig zu früh. Er trifft genau dann ein, wenn er es beabsichtigt.

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PaulLeger : : Moviejones-Fan
26.05.2022 14:28 Uhr
0
Dabei seit: 26.10.19 | Posts: 1.707 | Reviews: 12 | Hüte: 191

@ Raven13

Das ist nicht spekulativ, das ist logisch, die Begründung habe ich ja schon genannt. Da es bei Netflix keine Gewinnbeteiligungen gibt, müssen sie die Stars mit höheren Fixgagen ködern, wieso sollten die Stars sonst einen Blockbuster für Netflix drehen, wenn sie für die gleiche Arbeit an einem Kino-Blockbuster viel mehr verdienen können?

Gal Gadot hat für "Wonder Woman 1984" vorab 10 Mio bekommen, für "Red Notice" hat sie 20 Mio. erhalten. Link Ryan Reynolds hat für "6 Underground" 27 Mio. bekommen, seine Rekordgage bei Kinofilmen sind 20 Mio. für "Deadpool 2" und die hat er auch nur bekommen, weil er da auch Produzent ist. Für Kinofilme, die er wie "6 Underground" nicht auch produziert, bekommt er also weniger. Link

Oder die beiden hier:

While $20 million paydays are the norm for both actors, DiCaprio received a reported $30 million salary and Lawrence a reported $25 million salary for “Don’t Look Up.”
Link

MJ-Pat
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Raven13 : : Desert Ranger
26.05.2022 12:15 Uhr | Editiert am 26.05.2022 - 12:18 Uhr
0
Dabei seit: 13.02.16 | Posts: 5.665 | Reviews: 66 | Hüte: 493

@ PaulLeger

"Bei den Gagen für die Schauspieler muss man bedenken, dass Netflix da gegenüber klassischen Hollywoodstudios draufzahlen muss. Ein Star, der für einen Kino-Blockbuster 15 Mio. nimmt, wird für einen Netflix-Film deutlich mehr verlangen, weil er hier ja keine Gewinnbeteiligung an den Kinoeinnahmen aushandeln kann, die bei Kino-Blockbustern üblich ist.

Bei einer 200 Mio-Netflix-Produktion mit großen Stars kann man also davon ausgehen, dass von dem Budget am Ende weniger für Effekte, Sets, etc. eingeplant werden kann als bei einem vergleichbaren Kinofilm."

Diese Behauptung ist aber auch sehr spekulativ von dir. Kannst du untermauern, dass die Schauspieler bei Netflix eine höhere Gage beziehen?

@ SpiderFan

"Raven: Die Beispiele, die du gegen Extraction ins Feld schickst, sind meiner Meinung nach schlecht gewählt."

Wieso? Ist es etwa unfair, die Referenzen gegen Netflix-Filme ins Rennen zu schicken? Gibst du also zu, dass Netflix keine Filme wie die von mir angeführten machen kann, weil sie es einfach nicht können? Wenn Netflix mal einmal einen solchen Filme wie einen von den mir genannten machen würde, dann wäre ich überzeugt.

"Der Film stellt ja wirklich einfach "nur" eine Extraction da.

Sprich für große Storys abseits der Mission bleibt da kein Platz und da macht der Film seine Sache richtig gut. Harte Action auf engen Räumen, Häuserkämpfe usw usw"

Hm, das ist gewagt. Natürlich wäre da Platz für mehr, nur wurde diese Platz nicht für mehr genutzt. Terminator 2 ist auch nur eine Rettungsmission. Und? Trotzdem bietet er "mehr". Deine Argumentation ist dünn.

"Den Film kann man locker 2-3 mal schauen. Muss man nur mögen, sonst wird es natürlich schwierig."

"Kann" man schon, aber ob man da noch viel neues rausziehen kann, wenn man den mehrmals schaut, ist halt fraglich. Der Film taugt nur als Guilty Pleasure, mehr nicht.

"Also vielleicht war der Film dann einfach nichts für dich, gar kein Problem, geil gedreht ist er dennoch und muss sich vor anderen großen Filmen in dem Bereich nicht zwingend verstecken."

Ah, DAS Totschlagargument schlechthin. Ich finde den Film "nur" solide bis gut, also kann der Film nichts für mich sein. Du tust fast so, als würde ich "Extraction" extrem kritisieren und mit einer 1/10 bewerten. Dem ist aber NICHT so! Ich habe ihm 7/10 Punkte gegeben. Solide bis gut. Also war er natürlich etwas für mich, sonst hätte ich ihn mir sicher nicht angesehen. Aber er ist halt auch nichts "besonderes". Er ist ein solider bis guter Actionfilm. Dennoch freue ich mich auf die Fortsetzung.

Bitte bring mir doch mal ein echtes Argument, was den Film von anderen dieses Genres abhebt. Bitte sage mir, weshalb er sich vor anderen Genre-Vertretern nicht verstecken braucht. Ich will Fakten und Argumente, nicht deine subjektive "Guilty Pleasure"-Meinung, dass du ihn grandios findest. Da habe ich selbst auch viele Filme, die eigentlich nur mittelmäßig oder gar schlecht sind, die ich aber dennoch absolut genial finde. Aber von meinen Guilty Pleasures würde ich nie behaupten, sie könnten mit den besten des Genres mithalten, denn das können sie nicht oder nur in meiner eigenen "Guilty Pleaure-Blase".

Ein Zauberer kommt nie zu spät. Ebenso wenig zu früh. Er trifft genau dann ein, wenn er es beabsichtigt.

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SpiderFan : : Moviejones-Fan
26.05.2022 00:33 Uhr
0
Dabei seit: 06.05.22 | Posts: 486 | Reviews: 0 | Hüte: 5

Raven: Die Beispiele, die du gegen Extraction ins Feld schickst, sind meiner Meinung nach schlecht gewählt.

Der Film stellt ja wirklich einfach "nur" eine Extraction da.

Sprich für große Storys abseits der Mission bleibt da kein Platz und da macht der Film seine Sache richtig gut. Harte Action auf engen Räumen, Häuserkämpfe usw usw

Den Film kann man locker 2-3 mal schauen. Muss man nur mögen, sonst wird es natürlich schwierig.

Also vielleicht war der Film dann einfach nichts für dich, gar kein Problem, geil gedreht ist er dennoch und muss sich vor anderen großen Filmen in dem Bereich nicht zwingend verstecken.

“You have fought long enough, Galadriel. Put up your sword.”

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PaulLeger : : Moviejones-Fan
25.05.2022 19:45 Uhr
0
Dabei seit: 26.10.19 | Posts: 1.707 | Reviews: 12 | Hüte: 191

Bei den Gagen für die Schauspieler muss man bedenken, dass Netflix da gegenüber klassischen Hollywoodstudios draufzahlen muss. Ein Star, der für einen Kino-Blockbuster 15 Mio. nimmt, wird für einen Netflix-Film deutlich mehr verlangen, weil er hier ja keine Gewinnbeteiligung an den Kinoeinnahmen aushandeln kann, die bei Kino-Blockbustern üblich ist.

Bei einer 200 Mio-Netflix-Produktion mit großen Stars kann man also davon ausgehen, dass von dem Budget am Ende weniger für Effekte, Sets, etc. eingeplant werden kann als bei einem vergleichbaren Kinofilm.

MJ-Pat
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Raven13 : : Desert Ranger
25.05.2022 16:39 Uhr | Editiert am 25.05.2022 - 18:42 Uhr
0
Dabei seit: 13.02.16 | Posts: 5.665 | Reviews: 66 | Hüte: 493

@ MobyDick / SpiderFan

Bird Box fand ich "gut", aber nicht hervorstechend gut. Für eine Sichtung gut, aber öfter muss ich mir den nicht ansehen.

Tyler Rake - Extraction ist ein guter Actionfilm, den ich auch auch wirklich gut finde, aber auch hier sehe ich nichts, was ihn von anderen Action-Filmen abhebt. Andere Actionfilme haben sowas schon viel besser hinbekommen (z. B. Mission: Impossible, Edge of Tomorrow, Terminator 2, etc.). Es ist kein Film, den ich unbedingt noch ein zweites Mal schauen möchte, und das ist meistens ein Todesurteil für einen Film, um über den Durchschnitt hinauszukommen.

The Irishman hat mich bisher nicht genug interessiert, um ihn zu schauen, daher kenn ich den noch nicht. Steht seit Jahren auf meiner Watchlist, aber Lust hatte ich bisher noch keine darauf.

Roma interessiert mich überhaupt nicht. Hier kann ich auch kein Urteil fällen.

El Camino finde ich im Gegensatz zu Breaking Bad echt nur mittelmäßig. Kaum Spannung, kaum Story und irgendwie total belanglos vor sich hinplätschernd.

Deine restlichen genannten Filme kenne ich nicht.

Bis auf Klaus hat mich bisher keine Netflix-Film-Eigenproduktion wirklich so dermaßen überzeugt, dass ich diesen Film absolut spitzenmäßig finde und am liebsten andauernd schauen würde. Der Wiederschauwert der Netflix-Filme ist (für mich) eher gering oder nicht vorhanden.

Bei den von mir genannten Beispielen an Kinofilmen der großen Studios ist das ganz anders. Wie gesagt, "schlecht" ist was ganz anderes, und ich gehe auch nicht "hart" mit Netflix ins Gericht. Es ist einfach das, was ich von deren Filmen halte, und bisher hatte ich nur einmal das Gefühl, einen echt grandiosen Film gesehen zu haben, und zwar nur bei Klaus. Die meisten Filme haben einfach nicht das "gewisse Etwas", das sie von anderen Kinofilmen abhebt.

"Und gerade so Summen wie 200 Mio. Da geht doch gefühlt schon die Hälfte für die 3-4 großen Darsteller drauf. Muss man auch beachten."

Das ist bei Kinofilmen aber auch nicht anders, und trotzdem sind die manchmal auf allen Ebenen besser. Z. B. Blade Runner: 2049, Edge of Tomorrow, Oblivion, Der Herr der Ringe, Der Hobbit, Interstellar, Inception, The Dark Knight-Trilogie, Mad Max: Fury Road, etc.

Ein Zauberer kommt nie zu spät. Ebenso wenig zu früh. Er trifft genau dann ein, wenn er es beabsichtigt.

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SpiderFan : : Moviejones-Fan
25.05.2022 16:15 Uhr
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Dabei seit: 06.05.22 | Posts: 486 | Reviews: 0 | Hüte: 5

@Raven

Keine Ahnung, aber gerade sowas wie Tyler Rake Extraction hätte zum Beispiel auch kein Warner oder Universal studio besser hinbekommen.

Der Film steht für harte Action und die hat er super auf den Bildschirm gebracht. Auch vom Schauplatz her war es geil.

Wie gesagt, manche gehen mir hier immer etwas zu hart mit Netflix ins Gericht.

Allein bei Warner könnte man in den letzten Jahren einige krasse Flops aufzählen. Da braucht man nur DC und Filme in den Raum werfen.

Da hat Netflix in der Zwischenzeit sicher keinen größeren Mist abgeliefert. Auf keinen Fall.

Und gerade so Summen wie 200 Mio. Da geht doch gefühlt schon die Hälfte für die 3-4 großen Darsteller drauf. Muss man auch beachten.

“You have fought long enough, Galadriel. Put up your sword.”

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MobyDick : : Moviejones-Fan
25.05.2022 16:11 Uhr
0
Dabei seit: 29.10.13 | Posts: 7.043 | Reviews: 213 | Hüte: 558

Raven13

Ganz so schlimm ist es dann auch nicht, sowohl beispielsweise Bird Box, Extraction, Irishman als auch Roma räumen komplett in ihren jeweiligen Disziplinen vollkommen ab. Auch El Camino kann sich sehen lassen. Mithcelss gegen die Maschinen, Apostel, Okja können sich auch sehen lassen. Vor allem wenn man dann über die üblichen westlichen Sehgewohnheiten drü ber schaut, Filme wie White Tiger bedienen sowohl Blockbuster- als auch Auteuer-Gefilde.

Nur ist es dann auch so, dass diese Filme eben einer Unzahl von dreisten Scheissfilmen gegenüber stehen und so ein Bild von Mittelmass entsteht, was dann durch wirklich schäbige Trailer wie diesen hier unterstrichen wird. Wenn ein Trailer mehr Zeit darauf vergeudet, darüber zu schreiben, wer die Filmemacher sind und was sie bisher alles gedreht haben, anstatt was brauchbares über den Film preis zu geben, befinden wir uns eigentlich schon in den Niederungen von B-Movie-Direct-to-Video Werken. Nur dass das gerade bei keinem der Beteiligten zurtifft, daher würde ich da mal tatsächlich erstmal den Film abwarten bevor ich den zerreisse wink

Dünyayi Kurtaran Adam
MJ-Pat
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Raven13 : : Desert Ranger
25.05.2022 15:37 Uhr
0
Dabei seit: 13.02.16 | Posts: 5.665 | Reviews: 66 | Hüte: 493

@ MicCell

Exakt meine Gedanken zu dem Trailer und allgemein zu Netflix-Filmen mit hohem Budget.

Irgendwie fehlt bei den Big-Budget-Netflix-Filmen immer das gewisse Etwas, um sie von anderen 08/15-Filmen abheben zu lassen.

Bei diesem Trailer speziell kann man die 200 Mio. Dollar jetzt noch kein bisschen erkennen. Gewehr-Schüsse z. B. wirken zum Teil billig oder wie 08/15-Standard. Explosionen und Zerstörungen wirken zum Teil unecht und die Story scheint auch nichts weltbewegendes zu sein.

Das wird wieder ein netter Action-Thriller, aber über "nett" wird er wahrscheinlich nicht hinauskommen. Ich habe bisher noch keinen Big-Budget-Actionfilm von Netflix gesehen, der mit Big-Budget-Kinofilmen von WB, Disney, Universal, Sony, Fox oder Paramount mithalten kann. Natürlich machen auch diese Studios hier und da mal Gurken oder nur "nette" Filme, aber oft halt auch wirklich geile Filme.

Tyler Rake, The Old Guard oder The Adam Projekt z. B. sind alles solide Filme, aber eben keine großartigen wie z. B. Mission: Impossible, Blade Runner, Interstellar, Inception, Mad Max: Fury Road, Edge of Tomorrow, Oblivion, so mancher X-Men, so manche MCU-Filme oder so manche DC-Filme. Und sowas wie 6 Underground ist einfach nur zu Fremdschämen schlecht. In meiner Topliste der letzten 10 Jahre befindet sich nur ein einziger Netflix-Film: Klaus. Sonst keiner. Das ist schon sehr bezeichnend.

Aber dennoch bin ich gespannt auf The Gray Man, weil halt auch Ryan Gosling, Ana de Armas, Chris Evans und Billy Bob Thornton dabei sind. Vielleicht wird der Film ja dieses Mal besser als nur "nett". Wäre ja toll, wenn das mal ein großartiger Filme werden würde. Aber der Trailer hat mich jedoch noch nicht aus den Socken gehauen.

Ein Zauberer kommt nie zu spät. Ebenso wenig zu früh. Er trifft genau dann ein, wenn er es beabsichtigt.

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MicCell : : Moviejones-Fan
25.05.2022 13:39 Uhr | Editiert am 25.05.2022 - 13:40 Uhr
0
Dabei seit: 30.01.12 | Posts: 295 | Reviews: 0 | Hüte: 5

Netflix wirbt noch dicker mit Marvel Beteiligten in ihrer Produktion, als Warner Bros. damals bei The Suicide Squad. Die Russo-Brüder haben zweifelsohne bei Marvel abgeliefert, aber dahinter steckte auch jedes mal noch ein Kevin Feige. Ja, er steckt auch hinter den nicht so tollen Filmen^^ Das Ding ist aber, wenn Netlix 200 Mio. in einen Film steckt, kommt qualitativ immer etwas anderes dabei heraus, als wenn Disney, Warner, Sony oder Universal solch eine Summe investieren. Auf mich wirkt der Trailer wie ein weiterer belangloser Netflix Film. Ich will im Vorfeld kein oberflächliches Urteil fällen, aber bei einem Film mit diesem Budget, sollte es besser aussehen. Wenn die Kritiken und Bewertungen positiv genug sind, schaue ich beim nächsten Abo mal rein. Mir gefällt die Kombi, bestehend aus den Russo-Brüdern, Chris Evans & Action. Aber die Tatsache dass Netflix dahinter steckt, lässt mich ein wenig zweifeln.

Du kannst atmen... du kannst zwinkern... du kannst heulen... Oh, das werden gleich alle hier!

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Rotwang : : Moviejones-Fan
25.05.2022 12:08 Uhr | Editiert am 25.05.2022 - 12:18 Uhr
1
Dabei seit: 11.06.20 | Posts: 463 | Reviews: 0 | Hüte: 11

@SpiderFan

Ich finde auch die Netflix Filme sind besser als gar nix zu haben, von den Filme auf deiner Liste habe ich auch einiges gesichtet.

Sehe Drive aber nicht als Action Film, auch wenn er ein zwei Action Szenen hat.

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MobyDick : : Moviejones-Fan
25.05.2022 07:43 Uhr
0
Dabei seit: 29.10.13 | Posts: 7.043 | Reviews: 213 | Hüte: 558

Spider-Fan

Dann hätte ich wahrscheinlich geschrieben, dass mich der Trailer trotz aller Beteiligten ziemlich kalt lässt, und dass die Marketing-Abteilung (zu denen das Trailer-Cutting Team für mich zugehört) einen hundsmiserablen Job gemacht hat.

Eben etwas was sehr häufig bei Netflix Filmen der Fall ist, sehr selten gibt es wirklich gute Trailer bei Netflix, zB der Trailer zum letzten Bullock Film war wirklich gut, aber das war eher ein Nischenfilm, und die Ausnahme von der Regel.

Das ist im Übrigen ein Problem was so einige Streamer derzeit haben, auch Amazon. Apple wäre da jetziger Stand eine Ausnahme. Ich nehme an, dass dadurch dass die Filme nicht mehr ins Kino müssen, andere Maßstäbe gelten und die Macher sich weniger Mühe geben.

Und letztlich muss ich mich da gar nicht hinterfragen, wenn wir den aktuellen Trailer Vergleich nehmen, dann stinkt der Trailer komplett gegen den MI7 Trailer ab und wirkt sogar altbacken

Dünyayi Kurtaran Adam
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SpiderFan : : Moviejones-Fan
25.05.2022 01:17 Uhr
0
Dabei seit: 06.05.22 | Posts: 486 | Reviews: 0 | Hüte: 5

Moby Dick

Wo erkennst du denn jetzt hier die "üblichen Netflix Trailer Probleme"?

Wäre der Trailer ohne Hinweis auf Netflix erschienen, was hättest du denn dann drüber geschrieben?

Stell dir diese Frage mal. Interessiert mich nur.

“You have fought long enough, Galadriel. Put up your sword.”

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MobyDick : : Moviejones-Fan
24.05.2022 23:22 Uhr
0
Dabei seit: 29.10.13 | Posts: 7.043 | Reviews: 213 | Hüte: 558

Trailer hat die üblichen Netflix-Trailer Probleme, und so ganz überzeugend ist das nicht gerade. Das liegt aber wie gesagt wahrscheinlich eher am Trailer als an den Beteiligten. Nach dem Film sind wir schlauer.

Spider-Fan:

Ja Netflix hat tatsächlich wirklich viele Perlen, vor allem in internationalen Produktionen, aber sie haben halt auch deutlich mehr Gurken, Tendenz steigend. Das Problem ist wohl, dass sie zunehmend ihren Algorithmen mehr vertrauen als dem Inhalt und so eigentlich keine Visionen mehr bedienen können. Deinen knapp ein Dutzend Filmen kann hier jeder glaube ich 5 Dutzend Gurken entgegenstellen...

Dünyayi Kurtaran Adam
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