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Forrest Gump

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Was zur...? "Forrest Gump"-Sequel wäre recht skurril geworden

Was zur...? "Forrest Gump"-Sequel wäre recht skurril geworden
2 Kommentare - Di, 26.03.2019 von R. Lukas
Man weiß nie, was man kriegt? Mag sein, aber dank Drehbuchautor Eric Roth wissen wir jetzt zumindest, was wir gekriegt hätten, wenn "Forrest Gump" fortgesetzt worden wäre: viele verrückte Sachen.

Jeder kennt Forrest Gump. Es ist der Film, der Tom Hanks seinen zweiten Oscar eingebracht und uns gelehrt hat, dass das Leben wie eine Schachtel Pralinen ist. Außerdem ist es ein Film, der keine Fortsetzung nötig hat. Und doch hätte es fast eine gegeben - wären die Terroranschläge am 11. September 2001 nicht gewesen.

Eric Roth, für sein adaptiertes Forrest Gump-Drehbuch ebenfalls mit einem Oscar belohnt, sollte ein Sequel schreiben und tat es auch. Sein Skript habe er genau am Tag vor den 9/11-Anschlägen eingereicht, erzählt Roth in einem Video-Interview. Er, Hanks und Robert Zemeckis seien dann am 11. September zusammengekommen, um an der Tragödie Anteil zu nehmen. Sie hätten einander angesehen und gesagt, dieser Film habe keine Bedeutung mehr.

Vielleicht war es besser so, denn Roths Film-Sequel hätte sich nicht nur erheblich von Winston Grooms Buch-Sequel "Gump & Co." unterschieden, sondern auch für einiges Stirnrunzeln gesorgt. Es sollte damit beginnen, dass Forrests kleiner Junge an AIDS erkrankt, berichtet Roth. In einer witzigen (?) Sequenz habe gleichzeitig auch Desegregation per Schulbus stattgefunden, sodass sich die Leute entweder über diese Maßnahme zur Aufhebung der Rassentrennung oder darüber aufgeregt haben, dass ihre Kinder mit dem Kind zur Schule gehen müssen, das AIDS hat. Ein großer Konflikt, meint Roth.

Was sollte noch passieren? Forrest sollte Turniertänzer werden und mit Prinzessin Diana eine flotte Sohle aufs Parkett legen und irgendwie hinten in O.J. Simpsons weißem Ford Bronco landen, während dessen berühmt-berüchtigte Flucht live im TV übertragen wird. Und als wäre das noch nicht genug, hatte Roth auch noch den Bombenanschlag aufs Murrah Federal Building in Oklahoma City eingebaut: Im Bus lernt Forrest eine indianische Frau kennen und findet so seine Berufung als Bingo-Conférencier in einem Indianerreservat. Als er eines Tages auf der Bank auf sie wartet, um mit ihr zu Mittag zu essen, fliegt plötzlich das Gebäude hinter ihm in die Luft, in dem sie arbeitet.

Quelle: Kevin Polowy
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2 Kommentare
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Silencio : : Moviejones-Fan
26.03.2019 09:32 Uhr
0
Dabei seit: 17.08.17 | Posts: 2.412 | Reviews: 54 | Hüte: 289

Ach, statt auf den Bus hätte er einfach auf ein Flugzeug gewartet. Oder Mohammed Atta Flugstunden gegeben. Da, Drehbuch gerettet.

Ne, mal im Ernst: Oklahoma City-Bombing, AIDS-krankes Kind, der Rücksitz von OJ Simpsons White Bronco, das ist alles vollkommen okay und tutti, aber nach 9/11 wäre das nicht mehr in Ordnung? Versteh mal einer so eine Grenzziehung...

"I am not fucking around here, I believe a well-rounded film lover oughta have something to say about Jean-Luc Godard and Jean-Claude Van Damme."

-Vern

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Zombiehunter : : Moviejones-Fan
26.03.2019 09:24 Uhr
0
Dabei seit: 21.10.12 | Posts: 1.713 | Reviews: 0 | Hüte: 39

Klingt nach. . . einem der bescheuertsten Ideen, von denen ich jemals gelesen habe. Gut, dass dieses Drehbuch nie verwirklicht wurde. Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass dies wirklich gut beim Publikum angekommen wäre.

Nur ein toter Mensch ist ein guter Zombie! :)
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