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Einmal Mond und zurück

Prädikat: wertvoll

Einmal Mond und zurück Kritik

0 Kommentar(e) - 04.06.2016 von FBW - Hierbei handelt es sich um eine Kritik der Deutschen Film- und Medienbewertung (FBW).
Filmkritik

Einmal Mond und zurück Bewertung: 3.5/5

Als der größenwahnsinnige Multimillionär Richard Carson versucht, den Mond zu besetzen, um sich die alleinigen Schürfrechte an der seltenen Energiequelle Helium 3 zu sichern, wird der junge Mike zur letzten Hoffnung der Menschheit. Dabei wollte der aus einer Astronautenfamilie stammende Junge doch eigentlich nur seinen seit vielen Jahren zerstrittenen Vater und Großvater miteinander versöhnen. Sein Plan ist, die beiden für die neue Mondmission der NASA - im Wettlauf gegen den Millionär - wieder zusammenzubringen. Durch eine Verstrickung unglücklicher Ereignisse findet er sich allerdings mit seinem griesgrämigen Opa und seiner Freundin Amy in einem Raum-Shuttle Richtung Mond wieder. Nun muss er über sich selbst hinauswachsen, um Carson zu stoppen und heil zur Erde zurück zu gelangen...

Die spanische 3D-Produktion Einmal Mond und zurück orientiert sich, sowohl thematisch als auch visuell, an Filmen bekannter, amerikanischer Animationsstudios, ohne sich auch nur für einen Moment hinter diesen verstecken zu müssen. Gerade die Dynamik zwischen den drei Freunden Mike, Amy und dem nicht nur coolen, sondern auch sehr lustigen Computer-Nerd Marty mit seiner Echse Igor sorgt für ein unterhaltsames und packendes Spektakel, das insbesondere jüngere Zuschauer von der ersten bis zur letzten Minute fesselt. Aber auch Erwachsene bleiben nicht außen vor und werden unter anderem Zeuge, wie der Film augenzwinkernd die Verschwörungstheorie einer inszenierten Mondlandung aufgreift.

"Capture the Flag", so der Originaltitel, ist ein klassischer Kinder- und Familienanimationsfilm, der technisch und künstlerisch auf der Höhe der Zeit ist und die Virtuosität und Güte der europäischen Animationsszene beweist. Er holt in der Tradition des klassischen Kinder- und Jugendfilms die junge Zielgruppe in ihrem Alltag ab. Wie viele Kids in ihrer Altersgruppe tollen die drei Protagonisten gerne im Meer, messen sich im sportlichen Wettstreit, haben Haustiere, machen sich Gedanken über den ersten Kuss und gehen selbstverständlich mit der modernen digitalen Technik um. Die drei Freunde müssen aber ein aufregendes Abenteuer bestehen, das mit einem Mythos der Weltgeschichte und der gesamten Menschheit verbunden ist.

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Der durchgeknallte Milliardär und rücksichtslose Unternehmer Carson will die Bodenschätze des Mondes ausbeuten - was für Kinder nur die Pläne eines rücksichtslosen Ausbeuters sind, ist für die Eltern eine gelungene Anspielung auf TTIP und Globalisierung. Dafür muss er den Mond erobern, der von der Besatzung der Apollo 11 für die gesamte Menschheit in Besitz genommen wurde.
Carson setzt auf die Verschwörungstheorie, dass die Apollo 11 niemals auf dem Mond gewesen sein soll. Er verbreitet ein Video, auf dem die Mondlandung in einem Studio gefilmt wurde. Wobei ein schöner Sidekick für Filmfreaks ist, dass der Regisseur wie Stanley Kubrick aussieht. Mit diesem Ausgangspunkt thematisiert der Film spielerisch und altersgerecht den Umgang mit Verschwörungstheorien und der Auseinandersetzung mit Bildern und Medien.

Einmal Mond und zurück erzählt seine liebenswerte Geschichte altersgerecht, denn die Filmemacher lassen gerade jüngeren Kindern viele Momente der Reflexion.

Prädikat: wertvoll

Quelle: Deutsche Film- und Medienbewertung



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Bewertung des Films
710
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