Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind

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Eine Kritik von MovieHunter87

Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind Kritik

Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind Kritik
1 Kommentar - 17.11.2016 von MovieHunter87
In dieser Userkritik verrät euch MovieHunter87 wie gut Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind wirklich ist.
Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind

Bewertung: 3.5 / 5

Meine Kritik zu:
Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind
Genre: Fantasyfilm, Abenteuer
Produktionsland: USA, England 2016
FSK: Ab 6 Jahren freigegeben
Laufzeit: 133 Minuten
Regie: David Yates (Harry Potter und der Halbblutprinz)
Drehbuch: J.K. Rowling (Autorin der gesamten Harry Potter Buchreihe)
Filmmusik: James Newton Howard (King Kong)

Trailer zu Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind

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Handlung:
Der Film läuft großteils in zwei verschiedenen Handlungssträngen ab, die am Ende zusammenlaufen.
Zum einen die Geschichte des britischen Zauberers und Buchautors Newt Scamander (Eddie Redmayne), welcher momentan sein Buch mit dem Titel "Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind" schreibt. Sein Ziel ist es, diese Tierwesen zu erforschen, um damit den Menschen, diese Tierwesen näher zu bringen bzw. ihnen die Angst vor solchen Tierwesen zu nehmen.
Newt Scamander reist mit einem Koffer voller Tierwesen, im Jahr 1926 nach New York City. Sein Ziel ist es, eines dieser Tierwesen, in seiner "natürlichen" Umgebung freizulassen. Durch ein Missgeschick mit dem Fabrikarbeiter Jacob Kowalski (Dan Fogler) kommt es zum Ausbruch, einiger dieser Tierwesen aus dem Koffer. Newt Scamander und Jacob Kowalski müssen deshalb schnellstmöglich diese Tierwesen wieder einfangen...
Im zweiten Handlungsstrang (welcher zeitgleich zum ersten Handlungsstrang verläuft), macht ein mysteriöses Wesen, New York City unsicher. Der Leiter des MACUSA (Magischen Kongress der U.S.A.) Percival Graves (Colin Farrell) untersucht die Vorfälle und stößt dabei auf die Bürgerrechtsbewegung "Second Salemers", welche es sich zur Aufgabe gemacht hat, Hexen und Zauberer aufzuspüren und zu vernichten.....

Kritik:
Die magische Welt von New York City im Jahr 1926 wird wunderbar dargestellt. Es ist mal wieder wunderschön und interessant, verzauberte Gebäude,Räume, Gemälde, Zeitungen usw. zu bestaunen.Alles wirkt zudem sehr gut animiert. Das Highlight des Films sind allerdings, die Phantastischen Tierwesen selbst. Jedes dieser Wesen hat individuelle Charaktereigenschaften und Fähigkeiten (z.B. ein schlangenartiges Wesen passt seine Größe automatisch seinem Umfeld an etc.). Diese Tierwesen sind im allgemeinen so detailiert animiert, dass sie teilweise einem schon "echt" vorkommen. Z.B.: Bei einer magischen Vogelart, wirkt das Federfell so realistisch, dass man sich vorstellen kann, wie es wäre, es selbst zu berühren!
Ebenfalls zu loben ist die zauberhafte und abwechslungsreiche Filmmusik, welche durchgehend gut der jeweiligen Situation angepasst ist. Wenn man die Filmmusik zusammen mit den tollen Animationen der magischen Welt wahrnimmt, kann man sich, wie bei der Hauptreihe, wunderbar in diese magische Welt hineinversetzen bzw. sie bewundern (eine Version des Harry Potter Main Themes gehört ebenfalls zur Filmmusik dazu).
Eine große Stärke der Harry Potter Reihe (Teil 1 bis Teil 7.2) sind seine genial ausgearbeiten Charaktere. Diese Stärke hat der Film "Phantastische Tierwesen..." allerdings nicht.
Die Protagonisten sind mir zwar alle sympathisch (besonders Newt Scamander), aber ans Herz gewachsen (wie es bei der Harry Potter Reihe der Fall war), sind sie mir nicht. Dafür bekommt man in diesem Film einfach zu wenig Hintergrundwissen über sie vermittelt. Charaktere welche im Film wirklich Potential haben, werden mMn. falsch eingesetzt.
Bestes Beispiel ist Credence (Ezra Miller), ein Waisenjunge, der Mitglied von den Second Salemers ist, wirkt in der ersten Einstellung in der man ihn sieht, wie ein sehr interessanter Charakter. Ich dachte mit ihm bekommen wir einen tollen Antagonisten geboten, was sich aber leider als falsch herausgestellt hat. Sein Potential wurde mMn. nicht genutzt. Von den Antagonisten, bin ich allgemein sehr enttäuscht.
Z.B. Mary Lou Barebone (Samantha Morton) die Anführerin der Second Salemers wirkt wie eine Dolores Umbridge für Arme.
Nebenfiguren wie Percival Graves (Colin Farrell) könnten blasser und uninteressanter nicht mehr sein. Was ich von dem Hauptantagonisten halten soll, dass weiss ich auch (noch) nicht so richtig. Ich denke aber, mit einem neuen Voldemort werden wir es in den kommenden Teilen nicht zu tun bekommen!
Die Schauspieler spielen allerdings im Rahmen ihrer Möglichkeiten gut.
Der oben erwähnte Haupt-Handlungsstrang in dem Newt Scamander seine Tierwesen einfangen muss, ist zwar nicht besonders innovativ, macht aber trotzdem Spass. Der Neben- Handlungsstrang indem Percival Graves (Colin Farrell) die mysteriösen Vorfälle untersucht, ist bis zu dem Zeitpunkt, wenn die beiden Handlungsstränge zusammen laufen ziemlich spannend bzw. interessant. Das Finale ist allerdings belanglos und erinnerte mich an das Finale in Suicide Squad.^^ Der Film bietet neben seiner recht vorhersehbaren Handlung, zudem einige Twists, die zwar unvorhersehbar und gut sind, aber leider mMn. zu wenig erklärt werden. Dadurch wirken sie wiederum nicht zufriedenstellend.

Schlusswort:
Die visuellen Effekte,die Settings und die Filmmusik sind einfach genial, deswegen kommt auch das bekannte "magische" Gefühl wie bei der Harry Potter Reihe auf. Die Darsteller spielen, im Rahmen ihrer Möglichkeiten gut.
Die Handlung ist zwar eher simpel (vor allem für einen Film aus dem Harry Potter Universum), macht aber trotzdem Spass.
Bei mir können diese ganzen positiven Aspekte vlt. den belanglosen Endkampf überwiegen, aber niemals die zum Großteil blassen und deplatzierten Charaktere.
Von mir bekommt der Film hauptsächlich wegen seiner wirklich genialen audiovisuellen Wirkung, trotzdem noch

7/10 Punkte
und ist für mich damit der schlechteste Teil innerhalb des gesamten Harry Potter Universums.

P.S.: Das 3D kommt an einigen Stellen ziemlich gut heraus ist aber im ganzen gesehen, (wie fast immer) nicht unbedingt erforderlich. Vor allem weil der Film, visuell gesehen, eher mit seinen detailierten Animationen punktet und nicht mit seiner Tiefenwirkung!

Der Film beinhaltet keine Abspannszene! Ihr könnt also getrost, nach dem Hauptfilm, den Saal verlassen!

Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind Bewertung
Bewertung des Films
710
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1 Kommentar
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Strubi - Hexenmeister
20.11.2016 18:58 Uhr
0
Dabei seit: 30.08.10 | Kommentare: 3.100 | Kritiken: 2 | Hüte: 41

Die Kritik an den eher schwachen Bösewichten kann ich nachvollziehen. Da wäre definitiv mehr drin gewesen. Ansonsten empfand ich die Charaktere (und deren Darsteller) aber eher als eine DER Stärken des Films. Natürlich wurde da keine Charakterstudie abgeliefert, aber man sympathisierte und fieberte schon sehr mit. Und auch bei Harry Potter kam die Charaktertiefe ja eher durch die Entwicklung über mehrere Filme. Im Stein der Weisen waren es auch noch einfach nur Kinder, die ein paar Abenteuer erleben. Und darauf würde ich Stand jetzt auch bei der Tierwesen-Reihe setzen.

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