KritikFilmdetailsTrailer (2)Bilder (27)NewsFilmabo
Film »NewsTrailer (2)
Robbi, Tobbi und das Fliewatüüt

Prädikat: besonders wertvoll

Robbi, Tobbi und das Fliewatüüt Kritik

0 Kommentar(e) - 27.11.2016 von FBW - Hierbei handelt es sich um eine Kritik der Deutschen Film- und Medienbewertung (FBW).
Filmkritik

Robbi, Tobbi und das Fliewatüüt Bewertung: 4/5

Tobbi ist 10 Jahre alt und in seiner Klasse der Außenseiter. Er ist ein kluger Kopf und erfindet tolle Sachen, die seine Mutter nach seinen Plänen baut. Aber er ist weder sportlich noch besonders beliebt. Und so wird Tobbi oft von den stärkeren Jungs in der Klasse geärgert und hat keine wirklichen Freunde. Das ändert sich, als Tobbi eines Tages Zeuge wird, wie ein Raumschiff vom Himmel stürzt und "Robbi" auf der Erde landet. Robbi ist ein sprechender Roboter, der seine Eltern irgendwo oben am Nordpol verloren hat und sie jetzt verzweifelt sucht. Toll wäre es, wenn es für diese Suche ein Fortbewegungsmittel gäbe, mit dem man fliegen, schwimmen und gleichzeitig fahren könnte. Aber so etwas existiert ja leider nicht. Noch nicht. Denn Tobbi kann schließlich alles erfinden. Und Robbi kann es bauen. Die Beiden müssen sich jedoch beeilen, denn hinter Robbi sind viele Menschen eines großen Unternehmens her, die den sprechenden Roboter für sich nutzen möchten...

Die Vorlage für  Robbi, Tobbi und das Fliewatüüt von Wolfgang Groos stammt von Boy Lornsen aus dem Jahr 1969 und gehört, auch dank einer Verfilmung durch den WDR 1972, zu den absoluten Klassikern der Lese- und Fernsehunterhaltung für Kinder. Man spürt von Beginn an, mit wie viel Respekt in dieser Verfilmung mit der Vorlage umgegangen wurde. Die Grundkonstellation der Figuren bleibt erhalten - und doch wird die Geschichte behutsam und sorgfältig in die heutige Zeit und die modernen Gegebenheiten transportiert.

So gibt es Computer, Handys, modernste Technik. Diese wird mit sehr viel Fantasie eingesetzt und stellt sich nicht effektheischend in den Vordergrund. Dazu werden die essentiellen und grundlegenden Themen und Botschaften wie Freundschaft, Familie, Zusammenhalt und die Kraft der Fantasie noch als genauso wichtig vermittelt wie in der Vorlage.

Der Videoplayer(12069) wird gestartet

Dies macht auch Tobbi, gespielt von Arsseni Bultmann, zur perfekten Identifikationsfigur für junge Zuschauer. Tobbi ist nicht stark, nicht der Beliebteste in der Klasse. Doch er ist schlau und kann mit der Hilfe von Robbi seine Ängste überwinden. Auch den Special Effects, die unter anderem für die Erschaffung des witzigen Robbi notwendig waren, merkt man an, wie viel gründliche Planung und Arbeit in den Film geflossen sind. Die bösen Figuren werden mit großer Spielfreude von Friedrich Mücke, Alexandra Maria Lara und Sam Riley verkörpert. Bei ihren Plänen geht immer irgendetwas schief und das macht beim Zuschauen großen Spaß, denn natürlich haben sie gegen unsere Helden keine Chance.

Robbi, Tobbi und das Fliewatüüt ist eine wunderschöne und fantasievolle Neuverfilmung eines wahren Klassikers, die alten und neuen Fans der Geschichte viel Vergnügen bereiten wird.

Prädikat: besonders wertvoll

Quelle: Deutsche Film- und Medienbewertung



Filmgalerie zu "Robbi, Tobbi und das Fliewatüüt"Filmgalerie zu "Robbi, Tobbi und das Fliewatüüt"Filmgalerie zu "Robbi, Tobbi und das Fliewatüüt"Filmgalerie zu "Robbi, Tobbi und das Fliewatüüt"Filmgalerie zu "Robbi, Tobbi und das Fliewatüüt"Filmgalerie zu "Robbi, Tobbi und das Fliewatüüt"
Robbi, Tobbi und das Fliewatüüt Bewertung
Bewertung des Films
810
0 Kommentar(e) / Jetzt kommentieren

Weitere spannende Film-Kritiken

KritikKritik
Kritik vom 19.03.2017 von FBW
Paris im Jahre 1844: Karl Marx lebt dort mit seiner Frau Jenny im Exil. Sie können sich finanziell kaum über Wasser halten und es herrscht eine allgemeine Umbruchstimmung, denn wir befinden uns mitten in der Industriellen Revolution. In dieser schwierigen Situation trifft Marx auf den gleichaltrigen Friedrich Engels, den reichen Sohn eines Fabrikbesitzers, der gerade eine Studie über die Verelendung der englischen Arbeiter verö ... die komplette Film-Kritik lesen

KritikKritik
Kritik vom 12.03.2017 von FBW
Keiner der Eltern, die in der Selbsthilfegruppe sitzen, hat die Gefahr kommen sehen. Die Töchter hatten allesamt ein behütetes Familienleben, sie hätten immer mit ihren Eltern sprechen können, wenn es ein Problem gibt, ihnen fehlte es an nichts. Und doch ist es passiert. Zum Beispiel bei Sonia. Die 17-Jährige wurde am Flughafen gestoppt, bevor sie nach Syrien fliehen konnte, um dort als Anhängerin des IS ein Attentat ... die komplette Film-Kritik lesen

Und noch mehr Kritiken

Horizont erweitern

Die besten Filme 2015 der MJ-RedaktionSchauspieler, die stääändig das Gleiche tunBruce Willis - Seine besten Filme

Was denkst du?


Login mit Facebook



Mit meinem Login stimme ich den Anmelderegeln zu.