Moviejones.de ist ein kostenloses Angebot, welches sich durch Werbung refinanziert. Adblocker minimieren die Einnahmen monatlich um 40%. Wenn du möchtest, dass wir auch in Zukunft unsere Redakteure bezahlen können, deaktiviere bitte deinen Adblocker.

Du willst dennoch keine Werbung oder diese deutlich minimieren?

Hier mehr erfahren
Moviejones finanziert sich nur über Werbung
Möchtest du MJ helfen, deaktivere bitte deinen Adblocker. Falls du dennoch weniger Werbung sehen willst und das sogar kostenlos, erfährst du hier mehr.
Mein Filmtagebuch...
Once Upon a Time in Hollywood gesehen am  
ReWatch Reminder nicht öffentlich
Bitte logge dich ein...
x

Once Upon a Time in Hollywood (2019)

Ein Film von Quentin Tarantino mit Leonardo DiCaprio und Brad Pitt

Kinostart: 15. August 2019165 Min.FSK16Drama, Komödie
Meine Wertung
Ø MJ-User (13)
Mein Filmtagebuch

Once Upon a Time in Hollywood Inhalt

1969 in Los Angeles, als Hippie-Hollywood seinen Höhepunkt erreicht hat. Rick Dalton (DiCaprio), ehemaliger Star einer Westernserie, und sein langjähriges Stuntdouble Cliff Booth (Pitt) mühen sich ab, in einem Hollywood groß rauszukommen, das sie nicht mehr wiedererkennen. Aber Rick hat eine sehr berühmte Nachbarin... Sharon Tate.

Zur Galerie Galerie Galerie Galerie Galerie Galerie Zur Galerie
Cast & Crew

Wer ist der Regisseur von Once Upon a Time in Hollywood und wer spielt mit?

OV-Titel
Once Upon a Time... in Hollywood
Format
2D
Der Film erhielt die FSK-Freigabe "Freigegeben ab sechzehn Jahren".
Spannende Filme
Horizont erweitern

Was denkst du?
26 Kommentare
MJ-Pat
Avatar
luhp92 : : BOTman Begins
20.08.2019 23:41 Uhr | Editiert am 20.08.2019 - 23:42 Uhr
0
Dabei seit: 16.11.11 | Posts: 11.651 | Reviews: 166 | Hüte: 381

@CINEAST

Ist dir schon aufgefallen, dass sich Bruce Dern in "Once Upon A Time In Hollywood" wie auch schon in "Django Unchained" und "The Hateful 8" keinen Meter von seinem Platz wegbewegt?^^

- "Sie sind ein Erpresser und ein Bandit, Mr. Shatterhand."
- "Willkommen in Amerika!"

MJ-Pat
Avatar
CINEAST : : ReReleaser
20.08.2019 21:35 Uhr | Editiert am 20.08.2019 - 21:59 Uhr
0
Dabei seit: 17.11.09 | Posts: 1.271 | Reviews: 5 | Hüte: 29

@all

Dann seht zu, dass ihr da wieder rein kommt, Mensch! : D

Nein, im Ernst, ich glaube es gab lange keinen Film mehr, bei dem eine Zweitsichtung so entscheidend für die Wirkung des Filmes ist wie hier. Ich würde bei einigen genannten Punkten gerne schon einlenken, aber das würde den Rahmen sprengen. Man muss ihn meiner Meinung nach tatsächlich einfach nochmal gesehen haben, um alles in Einklang bringen zu können. Es gibt einfach so unfassbar viele Hinweise, die im Laufe des Films gestreut werden, dass es einfach schwer fällt diese beim ersten Mal alle zu erkennen.

Nebenbei...gibts noch jemanden für den Timothy Olyphant auch der heimliche Star des Films ist?! Wie er den 0815-Westernhelden gibt ist einfach zu köstlich und sein Look ist der Hammer. (Fun Fact: Bruce Dern hatte eine Gastrolle in der realen "Lancer"-Serie von James Stacy).

Ebenfalls genial ist die gesamte Dach-Sequenz mit Brad Pitt inkl. der Erinnerungssequenz des Bruce Lee-Fights, das ist Inszenierung in Perfektion.

Noch eine Anmerkung: Wer Cliffs junge Begleitung "Pussycat" im Film schon schräg fand sollte sich mal diesen Werbespot von Spike Jonze zu Gemüte führen (ich selbst habe den Spot schon vor etwa einem Jahr entdeckt und war positiv überrascht, als Margaret Qualley plötzlich im Film auftauchte) ; )

Margaret Qualley - Kenzo World

- CINEAST -

MJ-Pat
Avatar
luhp92 : : BOTman Begins
20.08.2019 17:43 Uhr | Editiert am 20.08.2019 - 17:44 Uhr
0
Dabei seit: 16.11.11 | Posts: 11.651 | Reviews: 166 | Hüte: 381

@MarieTrin und Duck-Anch-Amun

Da Cliff Booth ja auch locker Bruce Lee vermöbelt hat, wird es für ihn wohl ein Leichtes gewesen sein, selbst im besoffenen und highen Zustand mit den Manson-Hippies fertig zu werden^^ Den Bruce-Lee-Kampf könnte man da als Foreshadowing sehen, noch mehr aber wohl die Szene, in der Cliff Booth den Hippie zusammenschlägt, der den Autoreifen zerstochen hat.

Bezüglich der Zweitsichtung, das sehe ich genauso.

- "Sie sind ein Erpresser und ein Bandit, Mr. Shatterhand."
- "Willkommen in Amerika!"

Avatar
MarieTrin : : Mrs. Justice
20.08.2019 16:30 Uhr
0
Dabei seit: 11.09.11 | Posts: 1.739 | Reviews: 27 | Hüte: 39

@luph92

Es schließt sich definitiv ein Kreis durch das Kennenlernen. Ich neige nur dazu zu bevorzugen, dass es entweder ein richtiges Happy-End gibt, bei dem alle (!) Fragen beantwortet worden sind oder dass es offensichtlich offen gelassen wird (wobei es für mich dann häufiger gegen trauriges Ende geht). Kurz gesagt: ich tue mich mit solchen Mischformen wie hier etwas schwer.

@Duck

Zunächst wirkte das Finale auch sehr übertrieben und krass. Aber ich finde, wenn man an die ganze Handlung zurückdenkt, dann zeigt diese Szene vielleicht auch wie viel Gewalt in Cliff Booth steckt. Ich meine, der Typ ist unglaublich high (einfach so herrlich von Brad Pitt gespielt) und der macht immer noch fast ganz alleine alle drei Manson-Mitglieder fertig. Gut, mit der Hilfe seines super trainierten Hundes. Trotzdem... zusammen mit der Frage bzw. dem Aspekt, ob Booth wirklich seine Frau umgebracht hat oder nicht, ist da ein ordentliches Gewaltpotential vorhanden . Und dieses entfaltet sich dann explosionsartig. Auf jeden Fall, da sind wir uns anscheinend alle einig, braucht es die Zweitsichtung, um vieles besser einordnen zu können.

Que la loi soit avec toi!

MJ-Pat
Avatar
luhp92 : : BOTman Begins
20.08.2019 09:58 Uhr
0
Dabei seit: 16.11.11 | Posts: 11.651 | Reviews: 166 | Hüte: 381

@Duck-Anch-Amun

Bezüglich der Manson-Kommune kann ich dir nur zustimmen. Alles um sie herum und der Umstand, dass man um Sharon Tates Schicksal weiß, generieren ordentlich Spannung.

Hast du schon "Jackie Brown" gesehen? Sharon Tate wird von Tarantino in OUATIH ähnlich auf Händen getragen wie Pam Grier als Jackie Brown im gleichnamigen Film. Wobei Sharon Tate hier schon mehr wie ein Engel oder eine positive, unschuldige Entität wirkt, sie hat ja auch kaum Dialoge im Film.

Das Ende wirkt tatsächlich wie eine einzige Pointe nach einer langen Reise, am Ende läuft irgendwie alles darauf hinaus, dass Rick Dalton seine berühmten Nachbarn kennenlernt^^ Das Happy Ending verstehe ich nicht als selbstzweckhaft krass sondern so, dass Tarantino hier das Bild des alten Hollywoods als Traumfabrik und Märchen aufrechterhalten und konservieren möchte. Die Bösen sterben, die Guten überleben und wenn sie nicht gestorben sind, dann drehen sie weiterhin Filme. Zum Schluss wird ja dann auch der märchenartige Titel "Once Upon a Time... in Hollywood" eingeblendet.

- "Sie sind ein Erpresser und ein Bandit, Mr. Shatterhand."
- "Willkommen in Amerika!"

Avatar
Duck-Anch-Amun : : Moviejones-Fan
20.08.2019 08:46 Uhr
0
Dabei seit: 15.04.13 | Posts: 6.963 | Reviews: 36 | Hüte: 411

Ein Film bei dem es mir sehr schwer fällt ihn korrekt zu bewerten. Zu sehr spielt Tarantino mit unseren Erwartungen, zu "gewöhnungsbedürftig" ist der langsame Aufbau der Geschichte und zu heftig ist das letzte Drittel im Vergleich zum vorherigen Film.
Eigentlich wurde alles schon hier gesagt, aber Tarantino gelingt eine Verbeugung vor der goldenen Ära von Hollywood und der Film ist eigentlich eine Hommage an das Kino und den Film an sich. Wenn Schauspieler andere Schauspieler mimen, dazu bekannte Persönlichkeiten der damaligen Zeit vorkommen und es gewiss so manche nettes Easter Egg für Cineasten gibt, dann macht dies einfach nur Frede. Vor allem mit diesem grandiosen Cast, wo natürlich vor allem Brad Pitt und Leonado Di Caprio eine hammer Performance abliefern. Dazu die wunderschöne Margot Robbie, welche in jeder Szene einfach positive Energie austrahlt. Man fiebert mit, man lacht und man wird überrascht - alles Zutaten die ein Film braucht.

Trotzdem bleibt am Ende ein bisschen die Frage, was Tarantino uns eigentlich sagen möchte. Wir begleiten einen alternden Star und dessen Stunt-Man an einigen Tagen in einem Hollywood, welches sich verändert. Parallel wird im Hintergrund etwas aufgebaut, was uns allesamt auf ein Finale vorbereitet. Doch dies kommt irgendwie aus dem Nichts, während der Aufbau langsam und tatsächlich manchmal langatmig vorkommt. Die bereits hier erwähnten Autofahrten werden in die Länge gestreckt oder für die Handlung unrelevante "Spaziergänge" nehmen einen Großteil der Handlung ein und es wirkt, als würden diese nur dazu dienen um ein großes Portfolio an verschiedenen (großartigen!) Songs in den Film zu bringen. An anderen Stellen merkt man dann widderum, dass immer noch Material fehlt und es seltsame Schnitte gibt und Songs nach paar Sekunden abrupt enden.

Über das Ende wurde ja hier noch nicht gesprochen und klar ist, dass Tarantino mit unseren Erwartungen spielt. Dabei hatte ich antürlich so meine Bedenken als Plotdetails ans Licht kamen und war skeptisch aufgrund der Charles Manson-Morde, welche in dieser Zeit tatsächlich stattfanden. Letztendlich waren diese Zweifel unberechtigt und auch wenn ich öfters daran denken musste, was ein Roman Polanski wohl von diesem Film halten würde, so fügte sich diese Nebenhandlung gut in die Story ein. Tatsächlich war die Szene auf der Ranch, untermalt mit spannungsgeladener Musik und creepy Hippies eines meiner Highlights, da es aus dem Nichts einen krassen Stilwechsel gab.
Das Ende ist dann wie schon bei Inglorious Bastards ein Verdrehen der wahren Begebenheiten, wirkt aber vielleicht auch deshalb so, als wäre Tarantino aufgefallen, dass er doch noch irgendwas krasses in seinen Film einbauen muss. Deshalb besitzt diese Szene auch einen gewissen Bruch mit allem was vorher geschah. Am Ende herrscht dann ein hoffnungsvolles Happy End, wo Rick endlich seine Nachbarin kennenlernt. Was will Tarantino uns damit sagen oder will er überhaupt etwas aussagen? Es muss ja einen Grund geben, weshalb er Charles Manson und besonders Sharon Tate in die Handlung einführte - nötig war es so gesehen nicht. Es gibt ein Happy End, typisch für Hollywood und ein "Traum" wird wahr, typisch für die Traumfabrik. Ist dieses Hollywood-Happy End des Films die endgültige Verbeugung vor der goldenen Ära?


So richtig weiß ich nicht was ich nach dem Film denken soll. Vielleicht liegt mir auch Tarantinos Stil einfach nicht, denn schon bei Inglorious Basterds war ich schon etwas ernüchtert nach all den Lobhuldeleien.
Once upon a time in Hollywood schreit gerade deshalb nach einer Zweitsichtung, da kann ich meinen Vorrednern nur Recht geben.

Avatar
MB80 : : Cheddar Goblin
20.08.2019 00:27 Uhr | Editiert am 20.08.2019 - 09:22 Uhr
0
Dabei seit: 01.06.18 | Posts: 929 | Reviews: 19 | Hüte: 62

Ich habe mir den Film am 20. August 2019 angeschaut. (Zum Filmtagebuch)

Das Ende vom Ende einer Ära... Tarantino spielt mit einem Wendepunkt Hollywoods herum, und mit unserer Wahrnehmung von Filmen. Wenn ich die Tage Zeit habe schreib ich noch nen "hot take".

Meine Bewertung
Bewertung

“Ich bin der große Verräter. Es darf keinen größeren geben!“

MJ-Pat
Avatar
luhp92 : : BOTman Begins
19.08.2019 21:57 Uhr
0
Dabei seit: 16.11.11 | Posts: 11.651 | Reviews: 166 | Hüte: 381

@MB80
Ich kenne nur zwei der zehn Filme laughing

"Duell im Morgengrauen" und "Easy Rider". Und gesehen habe ich von den beiden nur "Easy Rider" und das war erst gestern nach OUATIH und zudem primär wegen Peter Fonda und nicht wegen OUATIH^^

- "Sie sind ein Erpresser und ein Bandit, Mr. Shatterhand."
- "Willkommen in Amerika!"

Avatar
MB80 : : Cheddar Goblin
19.08.2019 15:00 Uhr
0
Dabei seit: 01.06.18 | Posts: 929 | Reviews: 19 | Hüte: 62

luhp92:

"Zehn Filme, die man laut Tarantino vor dem Schauen von OUATIH gesehen haben sollte:.."

Also ob ich es bis heute Abend schaffe, mir die noch reinzupfeifen, bleibt fraglich, aber es ist bestimmt hilfreich sich die Titel nochmal zu vergegenwärtigen um besser zu sehen, was Mr. Tarantino hier erreichen will ;)

Bin gespannt...

“Ich bin der große Verräter. Es darf keinen größeren geben!“

MJ-Pat
Avatar
luhp92 : : BOTman Begins
19.08.2019 14:49 Uhr
0
Dabei seit: 16.11.11 | Posts: 11.651 | Reviews: 166 | Hüte: 381

Ein Artikel über Burt Reynolds und seinen Stuntman Hal Needham, deren Freundschaft Quentin Tarantino inspirierte.

https://www.mirror.co.uk/3am/celebrity-news/how-macho-hellraisers-burt-reynolds-18943350

- "Sie sind ein Erpresser und ein Bandit, Mr. Shatterhand."
- "Willkommen in Amerika!"

MJ-Pat
Avatar
luhp92 : : BOTman Begins
18.08.2019 21:56 Uhr
1
Dabei seit: 16.11.11 | Posts: 11.651 | Reviews: 166 | Hüte: 381

Zehn Filme, die man laut Tarantino vor dem Schauen von OUATIH gesehen haben sollte:

https://www.tvovermind.com/10-movies-quentin-tarantino-wants-you-to-see-before-watching-once-upon-a-time-in-hollywood/

- "Sie sind ein Erpresser und ein Bandit, Mr. Shatterhand."
- "Willkommen in Amerika!"

MJ-Pat
Avatar
luhp92 : : BOTman Begins
18.08.2019 18:47 Uhr | Editiert am 18.08.2019 - 18:49 Uhr
0
Dabei seit: 16.11.11 | Posts: 11.651 | Reviews: 166 | Hüte: 381

@MarieTrin

Ich denke auch, dass es von Tarantino bewusst offengelassen wurde. Es ist an sich jedenfalls ein sehr passendes Schlussbild, nach all den Jahren und Geschehnissen bzw. als Folge dessen lernt Rick Dalton nun endlich Sharon Tate (und später wahrscheinlich auch Roman Polanski) persönlich kennen, wovon er zu Beginn des Films - als Karrieresprung - noch träumte.

- "Sie sind ein Erpresser und ein Bandit, Mr. Shatterhand."
- "Willkommen in Amerika!"

Avatar
ComicFan88 : : Kingsman
18.08.2019 18:39 Uhr
0
Dabei seit: 28.12.11 | Posts: 2.179 | Reviews: 0 | Hüte: 16

Ich habe mir den Film am 18. August 2019 angeschaut. (Zum Filmtagebuch)

Thematisch voll meins und auch sonst fühlt es sich wie ein Tarantino an. Pitt und Dicaprio spielen klasse und auch der Soundtrack ist eine Punktlandung. Allerdings gab es für meine Wahrnehmung vor allem im ersten Drittel doch ein paar Längen. Gut möglich das sich dies bei weiteren Sichtungen noch ändert.

Meine Bewertung
Bewertung
Ein Ring, sie zu knechten...
Avatar
MarieTrin : : Mrs. Justice
18.08.2019 10:17 Uhr | Editiert am 18.08.2019 - 10:18 Uhr
0
Dabei seit: 11.09.11 | Posts: 1.739 | Reviews: 27 | Hüte: 39

@Cineast

Ich vermute auch, dass viele der Szenen, wie die Autofahrten, beim zweiten Mal einfach etwas besser ins Bild passen. Nichts gegen Autofahrten, bei der langen Fahrt von Cliff durch die ganze Stadt zu seinem entlegenem Zuhause, kombiniert mit seinem Fahrstil aber gleichzeitig vollkommen neutralen Gesichtsausdruck. in der Rückschau merkt man, dass es unter der Facade brodelt. Aber da man jeden der Charaktere in einer oder mehrerer dieser Autofahrten erlebt... nun ja, da hatte ich eben den Eindruck, dass die Szenen etwas kürzer gehalten werden können. Aber ansonsten fällt mir spontan keine andere Szene ein, die mMn hätte gekürzt werden können. Aber mal schauen, was die Zweitsichtung ergibt. Dann hoffentlich, wenn es sich ergibt, in der OV. D.h. es kann vielleicht noch etwas dauern, bis du von mir Rückmeldung erhälst^^

Oh, ich stimme ohne Zögern zu, dass auch DiCaprios Spiel klasse ist. Wobei ich es sowieso immer grandios finde, wenn Schauspieler Schauspierl spielen. Ich hätte mir für das Ende gewünscht, dass Rick (Dalton nicht Deckard) vll. durch seine neu gewonnen Kontakte nochmal ins Rampenlicht kommt. Aber wahrscheinlich ist das bewusst offen gelassen worden.

Que la loi soit avec toi!

MJ-Pat
Avatar
CINEAST : : ReReleaser
18.08.2019 07:58 Uhr | Editiert am 18.08.2019 - 08:08 Uhr
0
Dabei seit: 17.11.09 | Posts: 1.271 | Reviews: 5 | Hüte: 29

@MarieTrin

Ich kann alles nachvollziehen was du sagst. Ich hatte ähnliche Gedankengänge nach dem ersten Kinobesuch - positiv wie negativ. Ich muss allerdings sagen, dass gerade diese "Langsamkeit" die man beim ersten Mal teilweise empfindet, bei der zweiten Sichtung komplett verschwunden ist. Ironischerweise, wo hier ja sogar der Überraschungseffekt noch zusätzlich ausbleibt und damit die vermeintlichen "Längen" ja noch mehr ins Gewicht fallen müssten. Das Gegenteil war der Fall. Genau diese langen Sequenzen, die vielen kurzen Zwischentöne, die vermeintlichen Füllsequenzen etc. sind die, die einen noch tiefer eintauchen lassen. Ich habe mich gerade bei den Autofahrten nicht nur einmal an das Spielgefühl von GTA 5 erinnert gefühlt, wo das Feeling ebenfalls enorm viel vom Spielgenuss ausmacht. Gerade der Soundtrack trat für mich beim zweiten Mal auch noch viel stärker in den Vordergrund und ist meiner Meinung nach großartig gewählt. Ich für meinen Teil habe nach der Zweitsichtung eigentlich keine nennenswerten Kritikpunkte mehr an dem Film. Das was sehr sein will, ist er nahezu in Perfektion. Eine spannende, mitreißende Story gehört hier einfach nicht zur Hauptaufgabe des Films und das wird meiner Meinung nach durch die gesamte Szenengestaltung auch ganz klar kommuniziert.

Nachtrag: Ergänzend möchte ich anmerken, dass für mich anfangs auch Cliff Booth die interessantere von beiden Figuren war, was denke ich auch viel damit zu tun hat, das Brad Pitt einfach eine coole Socke ist und er die meisten Lacher erzeugt. Jetzt würde ich den Spieß allerdings umdrehen und sagen, dass Rick Deckards Geschichte doch deutlich mehr Tiefe vorzuweisen hat und mich diesmal auch deutlich mehr abgeholt hat. Nebenbei spielt DiCaprio sich hier mal wieder Seele aus dem Leib, was einfach unglaublich anzusehen ist : D

Ich bin gespannt auf deine Ausführungen nach einer erneuten Sichtung! ; )

- CINEAST -

Forum Neues Thema