Anzeige
Anzeige
Anzeige

Jupiter’s Legacy

Reviews Details Trailer Galerie News
"Jupiter´s Legacy" - Selbst "Arrow"s Legacy kann mehr

Jupiter’s Legacy Review

Jupiter’s Legacy Review
10 Kommentare - 13.05.2021 von Moviejones
Wir haben uns "Jupiter’s Legacy" für euch angeschaut und verraten euch in unserer Review, ob sich diese Serie lohnt.
Jupiter’s Legacy

Bewertung: 2.5 / 5

Man muss es sagen, die Netflix-Superheldenserie und Mark Millar-Adaption Jupiter’s Legacy hat einfach Pech. Die Serie kommt zur falschen Zeit: gerade erst haben DC und Marvel via DC Universe und Disney+ Comic-Realserien qualitativ in neue Höhen gehoben, und mit Stargirl ist das Thema Legacy schon ziemlich cool besetzt - inklusive Brainwave ;-) Auch das Thema dysfunktionale Superhelden-Familie wurde mit der selbst Netflix-Serie The Umbrella Academy wie auch der DC Universe-Serie Doom Patrol und sogar Amazons Animationsserie Invincible schon weitaus schräger und dennoch dramatisch überzeugender ausgelotet. Von The Boys gar nicht zu reden...

Jupiter´s Legacy Review

In Jupiter’s Legacy ist die welterste Generation von Superhelden, die ihre Kräfte in den 1930er Jahren erlangt hat, in der Gegenwart die verehrte ältere Garde, doch ihre ebenfalls mit Superkräften gesegneten Sampson-Kinder tun sich schwer damit, den legendären Taten ihrer Eltern gerecht zu werden - und das ziemlich. Sohn Brandon (Andrew Horton) muss sich im Schatten seines Vaters immer ein "Du bist noch nicht bereit" anhören, Tochter Chloe (Elena Kampouris) steht als koksendes Model sowieso schon mit einem Fuß im Abgrund...

Trailer zu Jupiter’s Legacy

Jupiter’s Legacy hat schon das Problem, visuell mit der Konkurrenz kaum mithalten zu können, da hat selbst das Arrow-verse überzeugendere Kostüme und Effekte - auch wenn ab und an eine Budget-Spritze das CGI etwas besser ausssehen lässt an markant wichtigen Etappen der Story. Serien verzeiht man dies jedoch gern, wenn die Darsteller und Story überzeugen. Doch die Story zieht sich in beiden Zeitlinien wie ein zäher Soap-Kaugummi durch die eigentlich recht kurze Staffel mit acht Episoden.

Josh Duhamels Sheldon Sampson aka The Utopian aka Zeus/Jupiter (siehe sein Look) fehlt der ordentliche Wumms eines Thor oder besser gesagt, Odin, er hat weder als Darsteller noch via CGI und dramatischer Posen die old-fashioned autoritäre Aura, welche ein allzu unterdrückendes Familienoberhaupt eigentlich bräuchte. Andrew Horton als Brandon gefiel uns dagegen ziemlich gut, während Elena Kampouris als Chloe einfach nur nervig überdreht und überzogen rüberkommt. Mama Grace (Leslie Bibb) ist weitaus cooler als ihr Gatte, und das in beiden Zeitlinien. Auch Brainwave (Ben Daniels) kam in beiden Zeitlinien gut rüber, allerdings können wir nicht mit den Vorlagen vergleichen, sondern urteilen rein auf der Serienbasis.

Klar, Chloe soll die crazy Lady der Familie sein, dank Drogen und Familiendrama, doch weder wirkt es authentisch noch auf coole Weise drüber - ausgerechnet sie bekommt aber gefühlt die meiste Screentime bei den Super-Kids. Da freut man sich über jeden Moment, in dem sie die Superheldin auspackt, denn die hat den Wumms, den The Utopian vermissen lässt.

Selbst die moralische Codex-Frage wirkt überholt, nachdem bereits Arrow das Thema ausgiebig durchgekaut hat, obwohl Jupiter’s Legacy dies hier noch viel flotter mit auch deutlich noch mehr politischem Bezug thematisiert. Aber auch hier hat man eine harte Konkurrenz mit den DC- und Marvel-Produktionen bezüglich des Themas Superpower und Lynchjustiz versus Gesetze der Regierung befolgen beim Kampf um Gerechtigkeit.

Die in der Vergangenheit spielende Zeitlinie, welche erzählt, wie die Superhelden ihre Kräfte bekamen, ist fast noch die interessantere Schiene, hätte aber auch in drei bis vier Folgen abgehandelt werden können - dasselbe gilt bezüglich Langatmigkeit für die Gegenwart. Und während sich das MCU gerade in der Grauzone übt, wirkt das Schwarz-Weiß von Superhelden vs. Superschurken in Jupiter’s Legacy fast schon altbacken. Trotz einer durchaus coolen (aber sehr vorhersehbaren) Wendung gegen Ende.

Am Ende von Jupiter’s Legacy hat man das Gefühl, jetzt ist die Pilot-Staffel vorbei und es könnte nun richtig losgehen - ob die Serie die Chance bekommt, hängt von eurem vielleicht gnädigeren Urteil zu diesem furchtbar langatmigen Pilotfilm aka Staffel 1 ab. ;-)

Jupiter’s Legacy Bewertung
Bewertung des Films
510
Galerie Galerie Galerie Galerie Galerie Galerie
DVD & Blu-ray

Weitere spannende Reviews

Sweet Tooth Review (Redaktion)

"Sweet Tooth" - Wenn "Hanna" ein Hirsch-Hybridjunge wär

Poster Bild
Kritik vom 06.06.2021 von Moviejones - 4 Kommentare
Ein Hirsch-Hybrid-Kind als Hauptstar einer postapokalyptischen Comicadaption - das klingt erstmal nach Kinderserie. Doch das ist Sweet Tooth keineswegs, mit Robert Downey Jr. und seiner Frau als Produzenten lässt die neue Netflix-Serie doppelt aufhorchen. Kann der Mix aus Hanna-like Kids-Star, ...
Review lesen »

Lucifer Review (Redaktion)

"Lucifer" - Auch das ist DC - und teuflisch gut!

Poster Bild
Kritik vom 31.05.2021 von Moviejones - 1 Kommentar
Wer hätte damals je gedacht, dass es so kommt, dass FOX Lucifer in den USA nach Staffel 3 cancelt, Netflix rettet und wir die Serie hierzulande weiter beim Stream-Konkurrent Amazon Prime sehen? Zu verdanken ist die Rettung einer treuen Fangemeinde und ihren Petitionen, und das hat sich ausgezah...
Review lesen »
Mehr Reviews
Horizont erweitern

Was denkst du?
oder direkt auf MJ registrieren Ich stimme den Anmelderegeln beim Login zu!
10 Kommentare
Avatar
RonZo : : Last Jedi
14.05.2021 09:15 Uhr
0
Dabei seit: 07.11.14 | Posts: 1.052 | Reviews: 4 | Hüte: 72

Ich kenne die Vorlage nicht sonderlich gut. Und ja : Die SFX sind schon teilweise echt mies... Aber ich kann beim besten Willen die durchweg negativen Kritiken nicht verstehen. Mir persönlich hat die 1. Staffel extrem gut gefallen. MMn tolles Worldbuilding mit verdammt interessanten Charakteren. Das dass ganze eigentlich ein 350 Minuten langer Pilotfilm ist find ich super! Bitte mehr davon!

Avatar
Serum : : Moviejones-Fan
13.05.2021 22:43 Uhr | Editiert am 13.05.2021 - 22:45 Uhr
0
Dabei seit: 25.01.15 | Posts: 297 | Reviews: 0 | Hüte: 9

shock Die Erzählweise ist sehr gewöhnungsbedürftig, vor allem wegen dem ständigen Wechsel zwischen Gegenwart und Vergangenheit, aber auch die Story selbst, welche Problemlos in eine 90 minutige Pilotfolge gepasst hätte, wenn man sich nur auf die Grundstory konzentriert hätte, statt auf Chloe und ihre Drogenexzess samt Sexszenen, sowie den Mist mit dem Codex, trägt ihren Teil dazu.
Ich habe alle Folgen am Stück gesehen und mich am Ende darüber geärgergt, das ich so viel Zeit für solch ein Müll verschwendet habe, gegen welchen sogar Powers von Sony gut wirkt.

Avatar
Kothoga : : Moviejones-Fan
13.05.2021 22:18 Uhr
0
Dabei seit: 05.03.17 | Posts: 778 | Reviews: 0 | Hüte: 20

Tatsächlich hat die Origin-Zeitlinie mit den Mystery-Horror-Elementen mehr gefesselt als die Dallas-Zeitlinie! Mein Gott ist der Utopian ein langweiliger Held, lediglich das Blut fließt und kräftig unter Superhelden gestorben wird, hat das Ganze noch etwas interessant gestaltet. Aber ja, Stargirl fesselt da wesentlich mehr trotz der Teenie-Highschool-Szenerie, ein Hoch auf Luke Wilson als Pat Dugan!

Avatar
ChrisGenieNolan : : DetectiveComics
13.05.2021 21:52 Uhr
0
Dabei seit: 19.08.12 | Posts: 15.587 | Reviews: 7 | Hüte: 355

Aber das was aus ihnen in den Filmen geworden ist, da blutet tatsächlich mein Herz. Thor war mal Superman ebenbürtig, das ist aber leider schon lange vorbei.

@ Kal-El:

"Verdammter Thor" .Wer ist der größeren Thor? Der Thor oder der Tor der ihm folgt laughing

Avatar
MJ-SteffiSpichala : : Moviejones-Fan
13.05.2021 16:46 Uhr | Editiert am 14.05.2021 - 00:46 Uhr
0
Dabei seit: 07.01.14 | Posts: 580 | Reviews: 0 | Hüte: 23

@Kal-El - wenn Thor aufhört zu witzeln und ernsthaft kämpft, sieht das dennoch anders aus als hier. Und nicht grundlos ist es mit "besser gesagt Odin" ergänzt, der mit seinen Kids auch nicht gerade zimperlich umgeht. Aber kann halt nicht jeder ein Anthony Hopkins sein. Brandon ist da schon besser in Szene gesetzt. Mir kam The Utopian aber eben einfach nur alt, altbacken und miesepetrig vor, sowas wie eine mächtige Aura und echte Weisheit neben dem sich wiederholenden Codex-Gerede kam dabei eben nicht so recht bzw. nur selten rüber. wink

The Utopian ist im Grunde Zeus/Jupiter (sieht ja auch so aus in der Gegenwart), auch wenn damit in gewisser Weise auch andere inklusive sind, aber er steht halt on the top der Familie und damit auch der auf die Kids zu übertragenden Legacy. Habe den eigentlichen Namen aber noch ergänzt.

5 von 10 ist zudem mittelprächtig, nicht schlecht. Unterhaltsam ist es, aber hat eben auch die erwähnten Kritikpunkte zu bieten. Vor 8 - 10 Jahren wäre es sicher ein Hit gewesen...

Avatar
Nothing-is-Written : : Moviejones-Fan
13.05.2021 15:45 Uhr
0
Dabei seit: 04.01.21 | Posts: 295 | Reviews: 2 | Hüte: 46

@Kal-El

Natürlich orientiert sich MJ mit der Passage klar an Kung Furys Thor-Interpretation tongue-out

"Ich bin Thor! Checkt mal meine Brustmuskeln!" surprised

"I have been watching my life. It’s right there. I keep scratching at it, trying to get into it. I can’t." "MAD MEN" S02E12: THE MOUNTAIN KING

Avatar
Kal-El : : Moviejones-Fan
13.05.2021 15:18 Uhr
0
Dabei seit: 13.03.17 | Posts: 837 | Reviews: 2 | Hüte: 23

@MJ: Josh Duhamels Sheldon Sampson aka Jupiter fehlt der ordentliche Wumms eines Thor oder besser gesagt, Odin,

Meint ihr etwa den marvelisierten Thor? Der jegliche "Bedrohung", Ernsthaftigkeit, Stärke, Weitsicht, Weisheit etc. pp. usw. usf. verloren hat, aber stattdessen pippi-kacka-witze machend, stolpernd, orientierungslos, kopflos, ideenlos, schwach, durch das Marvel-Universum rennt? Und dabei noch tötet?

Ich liebe die Figur Thor, Hulk und Spiederman. Aber das was aus ihnen in den Filmen geworden ist, da blutet tatsächlich mein Herz. Thor war mal Superman ebenbürtig, das ist aber leider schon lange vorbei.

Ne dann lieber The Utopian (er ist nicht "aka Jupiter", sondern "The Utopian" ...), der für seine Prinzipien sogar sein Kind geopfert hätte .

Avatar
ChrisGenieNolan : : DetectiveComics
13.05.2021 13:25 Uhr
0
Dabei seit: 19.08.12 | Posts: 15.587 | Reviews: 7 | Hüte: 355

Aber Stargirl is doch eher was für Jugendliche, oder nich? Daher werd ichs mir nicht anschauen, kann nicht viel mit Teenie-Charaktären anfangen die in ihrer Pubertät stecken

@ DrHusten:

Das habe ich mir auch gedacht. Aber die Serie hat mich positiv überrascht. Im Grunde gibts wirklich parallel zwischen Stargirl v Jupiter Legacy. Wäre Jpt LgY nur auf die Guten konzentriert? Behandeln Stargirl sowohl die Guten als auch die bösen in Vordergrund. Nur es wird besser durchgearbeitet und durchdacht. Wäre bei Legacy an allem Ecke Kranz und langatmige von sich her zieht. Besser du machs dir selbst eiges Bild smile

Avatar
DrHusten : : Moviejones-Fan
13.05.2021 12:44 Uhr | Editiert am 13.05.2021 - 12:44 Uhr
0
Dabei seit: 09.12.20 | Posts: 23 | Reviews: 0 | Hüte: 0

Aber Stargirl is doch eher was für Jugendliche, oder nich? Daher werd ichs mir nicht anschauen, kann nicht viel mit Teenie-Charaktären anfangen die in ihrer Pubertät stecken ^^. Aber hier werd ich mir mein eigenes Bild demnächst machen. 2,5 ist aber schon arg schlecht, puh, bin ich überrascht aber okay. Dennoch danke für den Beitrag.

Avatar
ChrisGenieNolan : : DetectiveComics
13.05.2021 09:14 Uhr
0
Dabei seit: 19.08.12 | Posts: 15.587 | Reviews: 7 | Hüte: 355

Kann mich movejones nur anschließen. Die Serie Kranz an jedem ecke .. da ist Stargirl deutlich besser ausgearbeitet und die Effekte auch besser, als Jupiter Legacy ... ich bin ehrlich gesagt enttäuscht von diese Serie und vor allem, die Macher hinter der Serie ...

Forum Neues Thema
Anzeige