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Marvels Jessica Jones

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Jessica Jones Staffel 3 - Ahnungslos in Hells Kitchen

Marvels Jessica Jones Review

Marvels Jessica Jones Review
12 Kommentare - 25.06.2019 von DrStrange
In dieser Userreview verrät euch DrStrange, wie gut "Marvels Jessica Jones" ist.
Marvels Jessica Jones

Bewertung: 3 / 5

Puh... die Meinung von MJ kann ich so gar nicht teilen. Gleich vorweg... für mich die schlechteste Staffel von JJ. Und damit auch ein unwürdiger Abschluss der Marvel Netflix Serien. Wobei... Gnade vor Recht.. mich die Figuren und die Staffel immer noch besser unterhalten haben als Luke Cage oder die 2te Staffel Punisher.

ACHTUNG - SPOILER !!

Trailer zu Marvels Jessica Jones

Was der Serie wirklich gefehlt hat, war schlichtweg Spannung. Wo gewinnt denn die Staffel ab Episode 4 an Fahrt ? Haben wir hier wirklich die gleiche Serie angeschaut ??

Wird uns am Anfang der Serie der "Foolkiller" noch als cleverer und smarter Serienmörder verkauft, fragt man sich spätestens ab Episode 4 wer sich hier dämlicher anstellt. Der Killer oder die, welche den Killer fassen wollen. Spätestens hier erkennt man dann, das der Foolkiller nur dem Zweck dient, einen Konflikt zwischen Jessica und Trish aufzubauen, welcher dann (oh wie überraschend) am Ende zu einem Clash führt. Wer die Figur des Foolkiller aus den Comcis kennt, versteht welches Potential hier verschenkt wurde. Stattdessen wird Hellcat zur Gegenspielerin erkoren, was etwas befremdlich wirkt. Mir fällt hier auch keine Referenz aus den Comics dazu ein.

Ich komme aber nicht darum umher zu glauben, das man mit der Absetzung der Marvel Serien auf Netflix, hier die Story umgeschrieben hat. In den vorherigen Staffeln wirkte es eher, als würde Trish als nächster Serienableger aufgebaut und das hat sich ja inzwischen erledigt. So musste halt als Notfallplan Hellcat über die Klinge springen.

Was man der Staffel zu Gute halten muss ist, das man alle Figuren aus dem Umfeld von Jessica nochmal zu sehen bekommt und deren Geschichten einigermaßen abgerundet werden. Vor allem die Story um Hogarth war gut erzählt. Nur warum der Mord von Malcom am Anfang der Staffel, später so gar keine Rolle mehr spielt verwunderte mich doch etwas. Das wirkte auf mich als hätte man das vergessen als das Drehbuch umgeschrieben wurde.

Lobenswert ist aber die Darstellung Rachael Taylor, welche Trish eine enorme Tiefe verleiht und die Staffel für mich noch vor dem Totalausfall rettet. Für das verkorkste Drehbuch kann sie ja nichts dafür. Krysten Ritter spielt weiterhin auf einem hohen Niveau und bekommt in dieser Staffel auch die verdiente Entwicklung bzw. einen Entwicklungsabschluss.

Die Nebenfigur des "Mindwave" war mir leider auch zu sehr auf "sympathischer Hanswurst" angesetzt. Irgendwie wollte man ihn immer irgendwie wichtig einbauen, so ganz abnehmen konnte man das der Serie aber nicht. Das wirkte eher arg erzwungen. Seine Entwicklung ab dem Ende, als er das "Glücksgefühl" empfunden hatte, war dann entsprechend unlogisch, weil man hier den nächsten potentiellen Serienkiller gebaut hat, dies aber überhaupt nicht weitergeführt oder verfolgt wird.

Hatte die erste Staffel einen enormen Spannungsaufbau und mit dem Purple Man den perfekten Gegenspieler, so konnte die 2te Staffel wirklich als reinrassiges Familiendrama glänzen, welches eine aufwühlende Story zu erzählen hatte. Leider hat die dritte Staffel weder das eine noch das andere, sondern verläuft sich in ein spannungsloses, vorhersehbares Baukastendurcheinander. Sehr schade.

Marvels Jessica Jones Bewertung
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610
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12 Kommentare
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Duck-Anch-Amun : : Moviejones-Fan
25.06.2019 11:06 Uhr
0
Dabei seit: 15.04.13 | Posts: 7.322 | Reviews: 38 | Hüte: 440

@DrStrange
In einer perfekten Welt würde man die Serien ja fortsetzen und gegebenfalls auf ein weitere Crossover schielen. Dadurch wäre es auch locker möglich ne Redemption-Story zu machen und Hellcat zu retablieren und aus ihr doch noch ne wahre Heldin zu machen. Immerhin ist der letzte Satz den sie spricht ja ungefähr: "Oh mein Gott, ich bin die Böse".

@MobyDick und DrStrange
Daredevils Ende habe ich genauso wahr genommen. Für die Serie war es meiner Meinung nach ein gutes Ende, welches nochmal persönlich war und es deshalb zu dieser Konfrontation kommen musste. Zwar wurde eine mögliche Fortsetzung angeteast, aber die Befürchtung, dass die Figuren "Arrow-Like" sich im Kreis bewegen war durchaus vorhanden. Trotzdem würde ich mir irgendwie ein Weiterführen der Figur wünschen. Meiner Meinung nach ist sie die beste der Serien und hat auch den besten und interessantesten Cast.

Luke Cage hätte bei einer Fortsetzung die Möglichkeit gehabt, was komplett anderes zu erschaffen. Den Ausblick fand ich ehrlich gesagt spannend, auch wenn er so für sich stehen kann und damit nochmal Eindruck schindete. Ich will nicht spoilern, aber vielleicht ist gerade deshalb gut das Ende so stehen zu lassen.

Iron Fist ist für mich aber ein absolutes No-Go und hier hätte ich gerne mehr gehabt. Mit Staffel 2 wirkte es so, als würden sie endlich den richtigen Weg einschlagen. Der Cast funktionierte deutlich besser und die Mystik war endlich im Vordergrund. Mit dem Cliffhanger wäre zudem viel Potenzial gewesen auch mal abseits von NY ne Geschichte zu erzählen. Wir hatten bisher nur an der Oberfläche geschnuppert, aber durch das Ende wäre es möglich gewesen nochmals tiefer in diese Welt einzutauchen.
Zudem gab es durch eine Aussage und das tolle Zusammentreffen zwischen Danny und Luke immer die Hoffnung bei mir, dass es zwangsläufig auf Heroes for Hire rausläuft.

Punisher hab ich bisher nicht weitergeschaut. Staffel 1 war sehr gut, konnte mich fesseln und was das was ich erwartet hab. Mehr brauch ich aber nicht, weshalb mein Interesse an Staffel 2 nicht gegeben ist. Die Figur ist auch nicht sonderlich ausbaufähig und wenn man eine Endlosschleife für Daredevil befürchtet, dann ist sie hier aber so richtig gegeben.

Defenders: Leider waren die Konsequenzen vor allem in Jessica Jones und Luke Cage quasi gar nicht zu spüren. Vor allem erstere Serie ignorierte in Staffel 2 die Geschehnisse komplett. Defenders war solide, krankte aber einfach an den schwachen Gegenspielern. Da ließ man ordentlich Potenzial liegen, trotzdem hätte mich ein weiteres Crossover gefreut.

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DrStrange : : Moviejones-Fan
25.06.2019 10:46 Uhr
0
Dabei seit: 07.05.12 | Posts: 764 | Reviews: 6 | Hüte: 17

@MobyDick:

Ja, Dardevil war wirklich sehr gut erzählt und in sich abgeschlossen. Bei Danny hab ich halt die meiste Entwicklung einer Netflix-Marvel-Figur wahrgenommen und diese ist für mich noch nicht so ganz abgeschlossen ... auch wenn er inzwischen mehr mit sich im reinen war. Außerdem mag ich die Figur des Iron Fist und sein Umfeld halt.

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DrStrange : : Moviejones-Fan
25.06.2019 10:43 Uhr
0
Dabei seit: 07.05.12 | Posts: 764 | Reviews: 6 | Hüte: 17

@Duck:

Die Entwicklung innerhalb der Serie kann man absolut nachvollziehen. Nur gutheißen kann ich es nicht in Bezug auf die Figur Hellcat und auf das verschenkte Potential des Foolkiller. Ich glaube das trifft meine Meinung zusammenfassend ganz gut.

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MobyDick : : Moviejones-Fan
25.06.2019 10:40 Uhr
0
Dabei seit: 29.10.13 | Posts: 4.753 | Reviews: 74 | Hüte: 317

DrStrange

Ich glaube wir gehören hier zu der Minderheit der Leute, die Iron Fist wirklich ganz gut fanden. Das ist tatsächlich die einzige Serie, bei der ich auch eine weitere Staffel als frisch empfunden hätte und gerne geschaut.

Daredevil hatte auch eine sehr gute dritte Staffel und hat meine Lieblingsstoryline "Born Again" so gut es ging für eine Serie auch umgesetzt, da kann ich nicht viel mehr erwarten, aber nach dem Ende brauchte ich da keine Fortsetzung mehr.

Dünyayi Kurtaran Adam
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DrStrange : : Moviejones-Fan
25.06.2019 10:31 Uhr
0
Dabei seit: 07.05.12 | Posts: 764 | Reviews: 6 | Hüte: 17

@MobyDick:

Duck hat ja schon ausführlich geantwortet. Aber nochmal spoilerfrei... die Entwicklung von Hellcat empfinde ich als falsch gegenüber der Vorlage. Man kann die Entwicklung zwar innerhalb der Serie nachvollziehen, aber gerade in der letzten Staffel werden hier einfach Grenzen überschritten, welche die Figur nicht verdient und nicht zu ihr passen. Auch wenn sie wirklich nur immer die 2te Geige war. Leider ist das alles hier so vorhersehbar und spannungsarm... nee, war keine gute Wahl.

Bisher war ich wie gesagt schon der Meinung das man sich hier einen potentiellen weiteren Serienableger zurechtgebaut hat. Aber das hat die 3te Staffel nun eingestampft. (und die allgemeine Netflix Entwicklung)

Deine Meinung zu den verschiedenen Enden kann ich gut teilen. Nur bei Iron Fist hätte für meine Empfindung schon noch eine dritte Staffel drin sein müssen.

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MobyDick : : Moviejones-Fan
25.06.2019 10:21 Uhr
0
Dabei seit: 29.10.13 | Posts: 4.753 | Reviews: 74 | Hüte: 317

Duck:

Alles klar, danke, ich denke ich spare mir die Staffel dann doch wink

Nee, werde es sicherlich irgendwann mal schauen, aber nicht so bald :-)

Dünyayi Kurtaran Adam
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Duck-Anch-Amun : : Moviejones-Fan
25.06.2019 10:14 Uhr | Editiert am 25.06.2019 - 10:19 Uhr
0
Dabei seit: 15.04.13 | Posts: 7.322 | Reviews: 38 | Hüte: 440

@DrStrange
Ich verstehe was du meinst, habe es gott sei dank anders wahrgenommen. Ich fand es spannend mehrere Ansichten von Held, Superheld oder Schurken zu sehen und es war spannend zu erfahren wie die Grenzen nach und nach verschwanden. Natürlich sind dies Motive die Nolan z.B. in seiner Dark Knight-Trilogie zu genüge nutzte. Durch das Serienformat und Nebenfiguren welche als Detektiv, Anwalt, Polizeikommisar und Co. arbeiteten konnte man dort noch viel tiefer einsteigen.

@MobyDick
du machst es mir schwer nun richtig zu antworten ohne dir den Spaß zu vermiesen. Deshalb pack ich einfach mal alles in die Spoiler-Buttons, vielleicht wirst du dann später darauf antworten können.

Also die Sache mit Trish und ihrer Rolle, da liegst du richtig. Sie ist diese Staffel als Maskierte unterwegs um Menschen zu bestrafen und Gutes zu tun. Der Tod von Jessicas Mutter hat durchaus Konsequenzen, indem Jessica und Trish keinen Kontakt mehr haben. Mehr noch, Trish ist überzeigt davon, dass der Mord richtig war, während Jessica aufgrund ihrer Mutter versucht ein besserer Mensch bzw. Heldin zu sein.
Also die Konsequenz gibt es, zudem wird sie quasi zur zweiten Hauptfigur. Meiner Meinung nach ist die Entwicklung aber logisch und die bekannten Motive wo die Grenze zwischen Gut und Böse ist und was macht einen Helden aus spielen eine wichtige Rolle.

Zu deiner Frage: Und wenn ich es richtig lese, stirbt Trish am Ende?
Nein, das Ende orientiert sich eindeutig am MCU und Trish wird verhaftet und ins Raft, das Supergefängnis aus Captain America: Civil War, gebracht. Für mich als MCU-Fan ein nettes Easter Egg, zudem lässt man mögliche Fortsetzungen offen.

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MobyDick : : Moviejones-Fan
25.06.2019 10:13 Uhr
0
Dabei seit: 29.10.13 | Posts: 4.753 | Reviews: 74 | Hüte: 317

Duck:

Hier noch ein gesondertes Post zu den jeweiligen Enden von den Schwester-Serien:

1. Daredevil: Ehrlich gesagt war ich ziemlich froh nach diesem Ende, dass die Serie auf Netflix ihr Ende gefunden hat, da hier sugerriert wurde, man hätte es mit einer normalen Procedural-Serie zu tun: Egal wie sehr die Charaktere veränderten und weiter entwickelten, sie drehten sich schließlich doch im Kreis und kamen immer wieder zu ihrer blöden Kanzlei zusammen. Und auch dass der Kingping immer wieder kommen würde. Das hatte irgendwie nichts finales mehr. Scheiss-Ende!

2. Iron Fist: Auch wenn es ein Mörder-Cliffhanger war, so war es auch ein Zeichen dafür, wie das Leben einfach weiter geht, die Iron Fist in guten Händen ist und dass Danny im reinen mit sich ist. Das war ein zutiefst optimistisches und gutes Ende. Gutes Ende!

3. Luke Cage: Ich habe mich glaube ich noch nie so über ein fieses Ende bei einer Superhelden-Serie gefreut wie hier, denn das war für Marvel-Verhältnisse einfach mal eine Hausnummer. Top Ende, ich war wirklich mehr als nur befrieidgt!

4. Punisher: Er lockt zwei Banden jugendlicher Kriminelle in ein Lagerhaus und erschiesst sie alle mit dem Maschiengewehr. Noch Fragen? Passt perfekt zur Serieundecided

Die Einschätzung der jeweiligen Enden hat nichts mit der Qualität der Serien selbst zu tun (außer beim Punisher!), sondern ist wirklich nur das Ende betreffend.

Dünyayi Kurtaran Adam
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DrStrange : : Moviejones-Fan
25.06.2019 10:06 Uhr | Editiert am 25.06.2019 - 10:06 Uhr
0
Dabei seit: 07.05.12 | Posts: 764 | Reviews: 6 | Hüte: 17

@Duck:

Eines vorweg... Spannung und Luke Cage... das sind elementfremde Mengen. wink Aber das Ende von Iron Fist war hinsichtlich das es keine weitere Staffel gibt, enorm frustrierend.

Eigentlich wollte ich nur nen Kommentar schreiben, aber dann gingen die Pferde mit mir durch. Die Enttäuschung sitzt bei mir noch tief. Bisher war JJ meine Lieblingsserie von Marvel bei Netflix. Nach der Staffel ist nun DD der Spitzenkandidat.

Wenn man die Comicvorlagen kennt, ist das inzwischen wohl Fluch und Segen zugleich. Wobei ich gestehen muss, das ich Mindwave nicht kannte. Ist wohl zu unwichtig. Aber Hellcat ist in den Comics definitv eine Heldin, die bereits bei den Defenders und Avengers mit dabei war. Natürlich kann man die Entwicklung in der Serie so "ausarten" lassen und den Neid auf Jessica habe ich in den vorherigen Staffeln auch vernommen. Aber die Ausführung in der letzten Staffel ist für mich keine schöne runde Sache und eher der billige Jakob. Hätte man sich mehr auf den Foolkiller konzentriert und die beiden Heldinnen als Konkurrenz... oh Mann was hätte man hier draus machen können.

Malcom ist doch am Anfang der Serie in einen Wagen reingefahren um diesen Sunnyboy-Sohn zu töten. Sorry, weiß nicht mehr genau wer das eigentlich war, weil eben die Story später nicht mehr aufgerollt wurde. Nur Mindwave macht mal ne Bemerkung über Malcom.

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MobyDick : : Moviejones-Fan
25.06.2019 10:04 Uhr
0
Dabei seit: 29.10.13 | Posts: 4.753 | Reviews: 74 | Hüte: 317

DrStrange und Duck:

Da ich die Staffel nicht gesehen habe, keine Spoilermarks, kann aber sein, dass ich mit meinen Vermutungen spoilere? Wenn ihr also darauf antwortet, und es tatsächlich Spoiler geben sollten, bitte dementsprechend markieren.

Hatte eigentlich nicht vor, mir die Staffel anzuschauen, aber ihr beide macht es mir gerade etwas schwer, dem fern zu bleiben. Dennoch bin gerade im Sommermodus: Kaum Serien, wenn dann derzeit the Americans oder Hindafingen, demnächst noch Legion und Stranger Things. Kann also durchaus einiges dauern bis ich mich dazu quäle, eine weitere Staffel dieser drögen Alkoholikerin anzuschauen.

Wenn ich es recht verstehe, wird Trish also zum Gegenspieler in dieser Staffel? Und wenn ich es recht verstehe, ist zumindest DrStrange davon überrascht? Das überrascht mich jetzt aber, da Trish ja bereits in Staffel 2 als Gegenspieler sukzessive (ist mal eine Untertreibung) aufgebaut (eher sogar übers Bein gebrochen) wurde. Dabei war ihre Figurenentwicklung extrem inhomogen und dauernervend, so dass sogar als ich das kommen sah, es mich immer mehr abgetörnt hat, diese Trish jetzt auch NOCH ÖFTER sehen zu müssen, da sie ja jetzt der Gegenspieler werden muss. Vor allem die an den Tag gelegte Konsequenz (oder das Fehlen jeglicher ebenselber) nachdem Trsih Jessicas Mutter tötet war schon erbärmlich. Zumindest die Trailer liessen ja vermuten, dass man erfrischenderweise von diesem wirklich dümmlichen Vorhaben abgerückt wäre. Aber anscheinend haben sie es ja durchgezogen.

Und wenn ich es richtig lese, stirbt Trish am Ende? Wenigstens etwas Gutes.

ABER, wenn das stimmt: Das ist wirklich wieder einer jener Situationen, wo das Medium FIlm/Serie einfach keinerlei Respekt vor lange etablierten "historischen" Figuren hat: Patsy Walker ist eine der ältesten Figuren im gesamten Marvel Universum, genauer noch gab es sie bereits bevor es Marvel gab. Sie war zwar meistens eher eine zweite Geige Figur, aber so einen Charaktermord, wie ich es anhand der zwei gesehenene Staffeln hier vermute, hat so eine Figuir einfach nicht verdient.

Dünyayi Kurtaran Adam
Avatar
Duck-Anch-Amun : : Moviejones-Fan
25.06.2019 09:31 Uhr | Editiert am 25.06.2019 - 09:32 Uhr
0
Dabei seit: 15.04.13 | Posts: 7.322 | Reviews: 38 | Hüte: 440

Danke für deine Review, meine folgt heute auch noch, wenn auch nicht als Kritik. MJs Euphorie kann ich ebenfalls nicht teilen, allerdings fand ich die Staffel besser als du und somit auch besser als die enttäuschende berrechnende Staffel 2.
Wieder mal scheint es ein Vorteil zu sein keine Comics zu kennen. Dass der Killer überhaupt auf einer Comicfigur basiert wusste ich nicht und auch Hellcat störte mich überhaupt nicht.

In den vorherigen Staffeln wirkte es eher, als würde Trish als nächster Serienableger aufgebaut und das hat sich ja inzwischen erledigt. So musste halt als Notfallplan Hellcat über die Klinge springen.
Und dies seh ich anders und erinnere mich an eine Diskussion zwischen mir und MobyDick, welcher Trish ja äußerst nervig fand. Ich schrieb damals, dass es für mich auf Jones vs. Walker rauslaufen wird. Schon in Staffel 2 waren Trishs Motive fragwürdig und die Grenzen zwischen Gut und Böse verschwommen schnell. Vor allem der Neid den Trish immer auf Jessica hatte, ließ eiegntlich frühzeitig erkennen, dass es in diese Richtung gehen könnte.

Nur warum der Mord von Malcom am Anfang der Staffel, später so gar keine Rolle mehr spielt verwunderte mich doch etwas.
Hmm hab ich was verpasst? Ich weiß gerade nicht was du meinst...

Persönlich bin ich schon ganz zufrieden und vor allem glücklich, dass die Serie nicht mit so einem Cliffhanger wie Iron Fist endet oder Spannendes anteast wie bei Luke Cage.

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DrStrange : : Moviejones-Fan
25.06.2019 09:17 Uhr | Editiert am 25.06.2019 - 09:17 Uhr
0
Dabei seit: 07.05.12 | Posts: 764 | Reviews: 6 | Hüte: 17

Musste hier jetzt einfach meiner Enttäuschung einen Kanal geben. Bin sehr gespannt was vor allem @MobyDick von der Staffel hält. wink

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