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Terminator - Dark Fate

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Terminator: Dark Fate Kritik

Terminator - Dark Fate Kritik

Terminator - Dark Fate Kritik
0 Kommentare - 02.05.2021 von ProfessorX
In dieser Userkritik verrät euch ProfessorX, wie gut "Terminator - Dark Fate" ist.
Terminator - Dark Fate

Bewertung: 3 / 5

Dani Ramos (Natalia Reyes) führt ein ganz normales Leben. Doch eines Tages wird sie das Zentrum eines unerbittlichesn Krieges zwischen Mensch und Maschine. Der Terminator Rev-9 (Gabriel Luna) hat es auf sie abgesehen, doch glücklicherweise muss sich Dani nicht allein gegen die Maschinen wehren, und so bekommt sie Unterstützung durch die kybernetisch modifizierte Kriegerin Grace (Macknzie Davis) und die Amazone Sarah Connor (Linda Hamilton).

Nachdem das Terminator-Franchise über die letzten Jahre mit etlichen Reboot-Versuchen und Neuinterpreationen ziemlich am Boden lag, entschied sich das Vernatwortliche Studio dazu, die Federführende Figur hinter der Reihe wieder an Bord zu holen: James Cameron. Dazu entschied man sich - wohl auch im Hinblick auf die Fans - dazu alle nicht Cameron inszenierten Filme zu ignorieren und damit nicht kanonisch zu erklären.

Trailer zu Terminator - Dark Fate

Im Fokus stehen dabei vor allem Frauen. Ja, die Terminator-Filme waren schon immer für ihren feministischen Grundsatz bekannt, und sind nicht zuletzt auch deswegen Wegweisend in dieser Richtung, da verwundert es natürlich nicht, daß man hier ein weibliches Trio in den Hauptrollen hat. Besonders Linda Hamilton kann als gebrochene, sarkastische Kämpferin gegen Skynet punkten.

Und spätestens wenn sie auf Schwarzenegger trifft, ist das Drama komplett. Nicht nur bekommt der Zuschauer in solchen Momenten die besten Lacher geboten, sondern auch die emotionalsten Szenen im gesamten Film. Denn wer sich erinnert, weiß daß Connor und der T-800 noch eine Rechnung offenhaben.

Oder, weiß er das nicht? Ja, vermutlich wird es Letzteres sein. Denn der Film entschied sich dazu,etwas sehr gewagtes zu versuchen, indem er John Connor -, quasi den Messias von Terminator - Off-Screen terminieren hat lassen. Und was soll ich sagen, ich begrüße es. Nicht nur ist die "der Ausßerwählte"-Story unglaublich langweilig. Nein auch John Connor war noch nie so wirklich eine spannende Figur.

Doch davon abgesehen bekommt man bei dem Film das Gefühl, er wolle vor allem die Linksliberale Filterblase zufrieden stellen. Denn es ist nicht verwunderlich, daß wir eine mexikanische Schlüßelfigur haben. Es ist nicht verwunderlich, daß vor allem Frauen im Fokus stehen und es ist ebenfalls nicht verwunderlich, daß den Charakteren Charakter fehlt. Denn ja, Hamilton als Comicrelief funktioniert. Ja, auch Arnie ist lustig, wenn er denn mal auftritt. Aber besonders die drei neuen Charaktere sind austauschbare B-Ware. Mich interessiert nicht, ob Dani ein schlimmes Leben hatte. Mich interessiert auch nicht, ob Grace gut oder böse ist. Mich interessiert auch besonders nicht Rev-9, denn seine charakterisierung bleibt - wie für das Franchise üblich - auf der Strecke.

Außerdem ist es langsam ermüdend immer wieder über die gleiche Story zu sprechen. Was unterscheidet Dark Fate jetzt bitte von den anderen fünf Teilen? Richtig: Nichts. Es ist eins zu eins die gleiche Geschichte und man fragt sich, warum eine Reihe, die eigentlich mit dem Science-Fiction-Genre so viele Möglichkeiten hat etwas neues zu probieren, noch nie etwas neues probiert hat. Ja, die Luft ist einfach raus. Und man wird nicht müde zu betonen, wie müde man ob dieser gähnenden Leere ist.

Weiterhin taucht Schwarzenegger zwar im Film auf, aber bis es soweit ist, dauert es über eine Stunde. Also die Hälfte der Zeit. Und was bekommen wir dann zu sehen? Ein langweiliges, klischehaftes Farmerleben. Denn ehemalige Kämpfer haben nichts besseres zu tun.

Über allem thront auch noch die langweilige Action. Da wird dann mal geschossen und es fliegt etwas in die Luft. Das Tim Miller keine Action inszenieren kann, weiß jeder der Deadpool gesehen hat. Allerdings verwundert auch das ein wenig, schließlich hat er Jahrelang Viosual-Effects erstellt.

Was bleibt sit ein ziemlich halbswegs runder Abschluß der Reihe. Das versprochene "Ich komme wieder" ist eher auf Sparflamme gemünzt, wie es auch die Effekte, Story und so ziemlich alles andere sind. Natürlich ist er besser als seine Vorgänger, aber auch nicht wesentlich und es bleibt zu hoffen, daß es das dann auch endlich war. Es ist eben nicht das versprochene Revival, sondern eher ein solider Actionfilm, mit wenig frischen Ideen. Schauspielerisch ganz nett, inhaltlich lahm und man verpasst nichts,wenn man ihn nicht sieht.

Terminator - Dark Fate Bewertung
Bewertung des Films
610
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