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The Host

Kritik Details Trailer News
Mehr Familiendrama als Monsterfilm

The Host Kritik

The Host Kritik
0 Kommentare - 23.04.2009 von Tim
In dieser Userkritik verrät euch Tim, wie gut "The Host" ist.

Bewertung: 3.5 / 5

Die Amis kippen giftige Abfälle in einen Fluß in Korea und sechs Jahre später steigt ein mutiertes Monster aus den Fluten und macht Jagd auf die Besucher einer Strandpromenade. Eines der Opfer ist die kleine Hyun-seo. Während die Regierung den Ausbruch eines Virus fürchtet, werden alle mit dem Monster "kontaminierten" Personen in Quarantäne gesteckt, darunter auch die trauernde Familie von Hyun-seo. Doch als Hyun-seo anruft, brechen sie aus dem Krankenhaus aus und machen gemeinsam Jagd auf das Monster, während die Regierung die Familie aus Angst vor einem Virus fangen will.

Was auffällt an The Host sind die überzeugenden Effekte, für eine aisatische Produktion ist der Film nicht schlecht, zwar gibt es das Monster nur selten zu sehen, doch wann immer es auftaucht wirkt es realistisch. Sehr gut in Szene gesetzt ist da das Massaker an der Flußpromenade. Einzig der Endkampf mit dem Monster überzeugt nicht 100%, ich will nicht sagen was, aber die Szene hat mit Feuer zu tun und das sieht total nach CGI aus. Zwar gibt es einige einzelne Gore-Momente, doch auch hier wird für Asiaten sehr wenig gezeigt, Realismus steht im Vordergrund.

Doch entgegen meiner Erwartungen ist The Host kein wirklicher Monsterfilm, es ist eher ein Familiendrama. Die TOchter ist weg und der Rest der Familie, jeder mit eigenen Problemen, will sie suchen und findet dabei etwas mehr zueinander. Leider sind die Figuren allesamt unsympathisch, vor allem Hyun-seo ist eine Niete und nervt mehr durch seine ständige Schläfrigkeit. Es wird zwar damit erklärt, dass er als Kind hungern musste, das Verhalten ist dennoch seltsam. Auch das für asiatische Filme typische übertriebene Schauspielern stört an manchen stellen. Die Trauer der Familie am Anfang ist absolut überzogen, da ist weniger mehr, kann aber auch einfach nur die europäische Sicht der Dinge sein, Asiaten sind eben anders.

Am Ende gibt es dann noch eine Überraschung, denn der Film endet nicht wie viele Filme in Hollywood, zwar gibt es eine Art Happy End, aber dennoch müssen dafür Opfer gebracht werden.

Was auch verwundert an The Host ist, der Film weiß manchmal nicht was er will. Auf der einen Seite Drama, dann das Monster, dann die satirischen Anspielungen auf die Amis und dann diese Virusepedemie, wo es gar keinen Virus gibt. Der FIlm verliert dadurch etwas an Fokus. Sehenswert ist er dennoch, vor allem da er unkonventionell ist. Ein amerikanisches Remake ist wohl derzeit in der Mache und die Asiaten machen Teil 2, mal schaun was daraus wird.

The Host Bewertung
Bewertung des Films
710

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