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The Suicide Squad

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The Suicide Squad Kritik

The Suicide Squad Kritik

The Suicide Squad Kritik
0 Kommentare - 14.08.2021 von ProfessorX
In dieser Userkritik verrät euch ProfessorX, wie gut "The Suicide Squad" ist.
The Suicide Squad

Bewertung: 3.5 / 5

Das Bell Reve Gefängnis beinhaltet die gefährlichsten Verbrecher der USA. Unter der Leitung von Amanda Waller (Viola Davis) stellt die Regierung zwei Teams zusammen, die als Task Force X nun eine gefährliche Mission erledigen müssen. Unter der Leitung von Colonel Rick Flag (Joel Kinnaman) versucht eine Truppe Freiwilliger - Bloodsport (Idris Elba), Peacemaker (John Cena), Captain Boomerang (Jai Courtney), Ratcatcher 2 (Daniela Melchior), Savant (Michael Rooker), King Shark (Steve Agee), Blackguard (Pete Davidson), Javelin (Flula Borg), Harley Quinn (Margot Robbie) und weitere - in die feindlich besetzte Insel Corto Maltese einzudringen um das Projekt Starfish zu vernichten.

Mit Suicide Squad vor ziemlich genau fünf Jahren ein Werk, daß eigentlich im Fahrwasser von Guardians of the Galaxy erdacht wurde. Man hatte eine Truppe von Außenseitern - teilweise sogar ziemlich Kriminellen Lebewesen, man hatte Musik, man hatte lustige Sprüche, kurz um: Man hatte eigentlich versucht James Gunn zu kopieren. Und da das Werk so erfolgreich an den Kinokassen lief, jedoch von der weltweiten Kritik zur Nichte gemacht wurde, war klar, daß eine Fortsetzung zwar kommen musste, aber auf sich warten lassen würde.

Trailer zu The Suicide Squad

Da ist es schon fast ironisch, daß James Gunn hier tatsächlich das Ruder übernahm und den Regieposten inne wohnte. Mit seinem ganz eigenen Stil kreierte er mit The Suicide Squad einen Film der sich mehr an seinem Ursprungswerk ordiniert und weniger Handzahm ist, als die Guardians of the Galaxy-Filme. Das tut dem Film auch sichtbar gut, denn die Gewaltorgie ist stilistisch sehr amüsant, wenn etwa einzelne Extremitäten als Waffen verwendet werden, ist dies so absurd, und gleichzeitig nimmt man es dem Film irgendwo ab.

Denn klar ist, Gunn orientiert sich rein optisch an den schrägsten und ältesten Comics der Geschichte. Filmisch erinnert das an die Donner-Zeiten, aber auch stellenweise an Schumacher und seine Interpretation von Batman. Das ergibt insofern schon Sinn, als das die reinen Fähigkeiten und Kostüme einzelner Charaktere hier auch für viele Lacher verantwortlich sind. Doch während Gunn den Spagat aus Blödsinn und Ernsthaftigkeit in meinen Augen in Guardians of the Galaxy Vol. 2 nicht meistern konnte, bekommt hier nicht jede Szene wieder eine ironische Brechung. Das ist ein Problem, welches Marvel eben mit schuf, als sie unter anderem Taika Waititi an Thor: Tag der Entscheidung ließen.

Ebenso versteht sich dieser Film als Hommage an Filme wie Das dreckige Dutzend, oder auch einige Vietnamkriegs-Vertreter. Das geht zwar irgendwo auf, ist aber eine typische Masche des heutigen Kinos. Denn allzu oft sagt man dann: Der Film ist wie dieser Film oder Der Film ist eine Hommage an diesen Film. Dadurch entsteht nur leider immer wieder das Gefühl des Produktes. Denn die Kunst gerät dadurch in den Hintergrund. Ein Trend der mit Sorge zu beobachten ist. Ebenso mit Sorge ist auch das Fehlen der Ernsthaftigkeit hier zu beobachten. So scheinen zwar einige dem Glauben verfallen zu sein DC müsse wie Marvel werden, doch irgendwie vermisst man dann schon die Zeiten von Batman v Superman: Dawn of Justice.

Was allerdings gut funktioniert ist der Selbstmord-Aspekt bei diesem Suicide Suqad. Denn während der erste Film noch mit dem Thema warb, ist es im zweiten Film tatsächlich ein Thema. Und man traut sich an der ein oder anderen Stelle sogar einen gewagteren Tod. Das macht den Film zwar konsequent, doch irgendwo vermisst man manche Charaktere jetzt schon. Doch funktionieren gerade auch die neuen Figuren einwandfrei. Besonders David Dastmalchian und John Cena scheinen eine ganz eigene Würze in das Ganze hineinzubringen. Dadurch entstehen herrlich absurde Situationen, aber auch die Dynamik untereinander gewinnt an Spannung. Während die wahren Schurken des Films, wie auch Harley Quinn etwas zu kurz kommen, sind gerade die experimentierfreudigen Ideen zu loben.

The Suicide Squad hat sich seinen Artikel redlich verdient. Er ist in jedem Falle eine Steigerung zu seinem recht unorthodoxen Vorgänger. James Gunn rudert ein wenig am Wahnsinn, wenngleich viele Dinge an seine anderen Werke erinnern und es manchmal einfach zu viel des Guten ist. Der Humor ist passend und Charaktere verdienen sich ihren Status in unserem Herzen.

The Suicide Squad Bewertung
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710
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