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Wer ist Hanna?

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Wer ist Hanna? Kritik

Wer ist Hanna? Kritik
0 Kommentare - 20.04.2011 von Moviejones
Wir haben uns "Wer ist Hanna?" für euch angeschaut und verraten euch in unserer Kritik, ob sich dieser Film lohnt.

Bewertung: 3.5 / 5

Wer ist Hanna? ist einer dieser typischen Filme, über die wir hier auf Moviejones für gewöhnlich nicht so intensiv berichten. Vergessen ist sie aber nicht und spätestens als wir erfuhren, dass Saoirse Ronan und Eric Bana mitspielen, wurden wir hellhörig - Cate Blanchett gibt natürlich auch Pluspunkte. Also stürmten wir die Pressevorführung, um uns den Film anzuschauen.

Die Geschichte von Wer ist Hanna? handelt, wen überrascht es, von Hanna (Ronan), die zwar noch ein Teenager ist, sich aber deutlich von anderen Kindern in ihrem Alter unterscheidet. Tief in den kalten Wäldern Finnlands aufgewachsen, brachte ihr der Vater (Bana) als ehemaliger CIA-Agent schon sehr früh bei, wie man kämpft, tötet und überlebt. Hanna wird so bereits in jungen Jahren die perfekte Killerin. Doch Training allein ist nicht alles und Hanna will mehr sehen von der Welt, will raus und so schickt sie ihr Vater auf eine Mission hinaus in die Welt. In Deutschland wollen die beiden sich dann wiedersehen. Doch die Mission birgt Gefahren, denn eine skrupellose Geheimdienstleiterin (Blanchett) hat es auf Hanna und ihren Vater abgesehen. Doch für Hanna steht weit mehr auf dem Spiel...

Ein kleines Mädchen wird von Geheimdiensten gejagt und bricht auf zu einem Abenteuer in die weite, weite Welt. Wer nicht aufpasst und sich nur auf die Beschreibung verlässt, verfällt schnell dem Irrglauben, bei Wer ist Hanna? könnte es sich um einen Film für Kinder handeln, ein Spy Kids für Teenager vielleicht. Die Freigabe ab 13 in den USA mag diesen Glauben noch verstärken, doch weit gefehlt. Viel eher ist Wer ist Hanna? ein Die Bourne Identität mit einem weiblichen 14-jährigen Jason Bourne, denn das Mädchen steht Bourne in nichts nach, wenn es darum geht, schnell und effektiv zu töten und ihren Häschern zu entkommen. An der Stelle kann man gar nicht genug bewundern, wozu die junge Saoirse Ronan bereits in der Lage ist. Schon in früheren Filmen wie In meinem Himmel bewies sie eine Ausdrucksstärke, wie sie selten bei Jungdarstellern zu finden ist, und es ist umso erfreulicher, dass sie sich bereits früh als Charakterschauspielerin zu etablieren versucht.

Ronan steht ihren großen Co-Stars wie Bana und Blanchett in nichts nach. Zwar ist Bana nur wenig Leinwandzeit vergönnt, doch ist es auch hier mal wieder schön, ihn in einer actionreichen Rolle zu sehen, nachdem er in Star Trek recht blass blieb und auch sonst eher ruhige Film in den letzten Jahren vorzog. Als Dritte im Bunde ist Blanchett diejenige, die Hanna um jeden Preis schnappen will. Sie spielt ruhig, zielgerichtet und effektiv und hinterlässt hinter sich eine Spur von Leichen. So wie sie in ihrer Rolle der Marissa Wiegler aufgeht, hätten wir sie uns vor einigen Jahren in Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels gewünscht. Die restliche Besetzung in Wer ist Hanna? bleibt gegen die drei Schwergewichte relativ dezent im Hintergrund, was dem Film aber durchaus gut tut. Erwähnenswert wäre noch Jessica Barden, die Sophie spielt, welche sich mit Hanna anfreundet und recht witzige Momente hat. Jason Flemyng als Vater von Sophie sei dahingehend erwähnt, dass er hier wenigstens schauspielerisches Talent zeigt. Zwar sieht man den durchaus talentierten Darsteller immer mal wieder in Filmen wie Der seltsame Fall des Benjamin Button, aber verglichen mit seiner schauspielerischen Nullnummer in der Serie Primeval kann seine Arbeit hier nur positiv erwähnt werden.

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