Bei Avengers - Infinity War - Part I und Avengers - Infinity War - Part II soll sich dann herausstellen, ob die albtraumhaften "Visionen", die Scarlet Witch den Avengers in Avengers - Age of Ultron beschert hat, tatsächlich so eintreten oder nur ihre schlimmsten Ängste projiziert haben. Waren sie also ein Blick in die Zukunft oder bloß eine böse Vorahnung, die einen nachts wach hält? Latcham tendiert eher zur Angst, der Angst davor, dass andere Leute dafür bezahlen müssen, was man selbst getan hat. Der Infinity War-Zweiteiler ist schon in groben Zügen geplant, stellenweise auch im Detail, aber nicht so fest, dass man nichts mehr abändern und sich selbst damit überraschen könnte, wo man am Ende landet. Apropos Ende: Es wird nicht das Ende des MCU sein, aber das Ende eines Teils davon. Nur von welchem, das versucht man noch zu ergründen.
Auch Kinofilme und TV-Serien könnten noch enger zusammenwachsen. Laut Feige ist es nur eine Frage der Zeit, bis Serienereignisse in den Filmen zur Sprache kommen. Irgendwann sei es unausweichlich, auch wenn es vom Zeitplan her nicht immer passt. Serien wie Marvels Agents of S.H.I.E.L.D. seien flinker und in der Lage, Dinge schneller zu produzieren, als man es bei den Filmen kann. Einer der Gründe, warum man die Auswirkungen von The Return of the First Avenger oder Avengers 2 - Age of Ultron dort spürt. Das Timing ist also knifflig, denn wenn die Arbeit an einem Film beginnt, hat eine Serie schon die halbe Staffel hinter sich. Und wenn er im Kino startet, ist Staffel 2 bereits durch und Staffel 3 im Anmarsch.
Aber Feige macht Hoffnung: Wenn noch mehr Serien entstehen und so tolle Schauspieler wie speziell bei Marvels Daredevil gecastet werden, könnte der Fall eintreten, dass sich das auch in den Filmen niederschlägt.
