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"Dark Fate" nur der Anfang?

Große Pläne: James Cameron zur neuen "Terminator"-Trilogie

Große Pläne: James Cameron zur neuen "Terminator"-Trilogie
8 Kommentare - Sa, 31.08.2019 von R. Lukas
Mit "Terminator - Dark Fate" geht es zurück zu den "Terminator"-Wurzeln, zurück zum R-Rating und zum "Tag der Abrechnung". James Cameron spricht über seine Rolle und den neuen, alten Ansatz.
Achtung, diese Meldung enthält Spoiler!
Große Pläne: James Cameron zur neuen "Terminator"-Trilogie

Nach dem neuen Trailer und Poster zu Terminator - Dark Fate hat der Meister das Wort! Terminator und Terminator 2 - Tag der Abrechnung stammten von ihm, dann sagte James Cameron dem Franchise "hasta la vista". Und von da an ging es abwärts. Nun ist Cameron zurück, er schrieb das Story-Treatment und nahm eine aktive Produzentenrolle ein.

"Terminator - Dark Fate" Trailer 2 (dt.)

Die Ereignissen in den drei Filmen ohne seine Beteiligung - Terminator 3 - Rebellion der MaschinenTerminator - Die Erlösung und Terminator - Genisys - werden durch die Zeitreise-Aspekte in Terminator - Dark Fate quasi ausgelöscht. So gelang es Skydance-CEO David Ellison überhaupt erst, Cameron zu ködern und zur Rückkehr zu bewegen. Die Idee, all das, was nach ihm kam, auszublenden und stattdessen direkt an Terminator 2 - Tag der Abrechnung anzuknüpfen, reizte ihn. Daraus wurde schnell gesteigertes Interesse und schließlich auch regelrechter Enthusiasmus.

Allerdings ist es Cameron wichtig zu betonen, dass Tim Miller der unangefochtene Regisseur des Films ist. Wenn man einen Regisseur habe, der erwachsen sei und wisse, was zu tun ist, dann sollte man ihn von der Leine lassen, denkt er. Seine Rolle als Produzent sei in der Vorproduktion und bei der Aufsicht des Drehbuchs zum Tragen gekommen, aber letzten Endes sei es Millers Film gewesen. Tatsächlich soll Cameron nie persönlich am Set von Terminator - Dark Fate vorbeigeschaut haben, da ihn seine vier Avatar-Sequels voll in Anspruch nahmen und auch noch lange in Anspruch nehmen werden.

Aus der Ferne jedoch half er tatkräftig bei der Story-Entwicklung mit, konzentrierte sich darauf, das Skript in Schuss zu bringen. Es habe einen Starttermin gegeben, und alle seien voller Tatendrang gewesen, berichtet Cameron. Aber das Drehbuch sei noch nicht so weit gewesen, deshalb habe er still und leise im Hintergrund daran gearbeitet und Seiten versendet, manchmal noch am Tag, bevor eine Szene gedreht worden sei. Er sei nicht sicher, ob das immer hundertprozentig hilfreich gewesen sei, doch im Großen und Ganzen habe er die Charaktere damit auf Kurs gehalten.

Außer Arnold Schwarzenegger als T-800 und Edward Furlong als John Connor sollte unbedingt auch Linda Hamilton als Sarah Connor zurückkehren. Man habe mehrere Wochen damit verbracht, sich den Kopf darüber zu zerbrechen, welche Art von Geschichte man erzähle wolle, um Hamilton etwas pitchen zu können, sagt Cameron. Also wurden die Ärmel hochgekrempelt. Als man dann etwas gehabt habe, habe man es als einen Drei-Filme-Handlungsbogen betrachtet, es gebe also eine noch größere Geschichte zu erzählen - genug für eine Trilogie. Wenn man das Glück habe, mit Terminator - Dark Fate ein bisschen Geld zu verdienen, wüsste man schon ganz genau, wohin die Reise in den folgenden Filmen gehen könnte, so Cameron.

Die Fehler von Terminator 3 - Rebellion der MaschinenTerminator - Die Erlösung und Terminator - Genisys sollten auf keinen Fall wiederholt werden. Eine der Erkenntnisse, zu denen man beim Blick auf diese Filme gelangt war, war laut Cameron, dass man sich wieder aufs Wesentliche besinnen und den Fehler vermeiden musste, die Dinge übermäßig komplex zu machen. Soll heißen: keine Geschichten mehr, die wild in der Zeit hin- und herspringen. Man habe es in der relativen Zeiteinheit simpel halten wollen, erklärt Cameron. Die gesamte Story habe sich innerhalb von 36 oder 48 Stunden abspielen sollen. Bei Terminator und Terminator 2 - Tag der Abrechnung spiele sich ja alles in weniger als zwei Tagen ab, sodass Energie und Schwung vorhanden sei.

Solange noch Ungewissheit über die Altersfreigabe herrschte, wurde beim Dreh zweigleisig gefahren, um für alle Eventualitäten gerüstet zu sein. Bis man zu dem Schluss kam, dass es reine Zeitverschwendung ist, jede Szene doppelt zu drehen - einmal als "ungefilterte" R-Rated-Version und einmal als zahmere PG-13-Version. Schlussendlich erteilte Paramount Pictures den Produzenten auch die Erlaubnis, Terminator - Dark Fate auf ein R-Rating zuzuschneiden, wie es Terminator - Die Erlösung und Terminator - Genisys nicht hatten (aber wahrscheinlich hätten haben sollen).

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Quelle: Deadline
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8 Kommentare
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Mahoney : : Moviejones-Fan
02.09.2019 09:45 Uhr
0
Dabei seit: 26.06.13 | Posts: 274 | Reviews: 0 | Hüte: 6

Go woke get broke, ganz erlich abersiwas generisches ist mir schon lange nixht mehr untergekommen. Am schlimmsten sind aver die angriffe von "Tim Miller" der die eigenen Fans beschimpft. Das zeigt schon wohin die reise geht - ein gewöhnlicher Action Streifen, mit einem Super Terminator auf der einen und einem Bibelverkaufer auf der anderen aber von der Spannung der ersten zwei Teile fehlt hier jede Spur.

Venus and Serena in the Wimbeldon arena

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StevenKoehler : : Hobbit
01.09.2019 09:40 Uhr
0
Dabei seit: 26.07.18 | Posts: 1.149 | Reviews: 212 | Hüte: 4

Es ist gut, auch selbst einmal James Cameron zu hören. Es ist zwar schade, dass er keine Zeit gefunden hat, um beim Dreh vor Ort sein zu können, aber er hat bekanntermaßen aktuell ein Mammutprojekt am Laufen. Wie schon in der Vergangenheit erwähnt, finde ich es super, wenn man wieder zum Ursprung zurück kehrt. Ich bin mal auf "Terminator - Dark Fate" gespannt. Schauen wir, ob es wieder in die richtige Richtung geht oder ob es wieder ein Reinfall geworden ist.

MJ-Pat
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sublim77 : : Rattle Head
31.08.2019 22:42 Uhr
0
Dabei seit: 18.12.15 | Posts: 4.594 | Reviews: 36 | Hüte: 373

Ich bin da voll bei Sully und auch wenn ich mich wiederhole, es bleibt für mich dabei: Kein John Connor als Hauptprotagonist, kein Terminator. Nach wie vor finde ich den Trailer, vor allem aber die zu erwartende Story, einfach nur FURCHTBAR!

Bei der Macht von Greyskull! Isch han uff de Grub Geschloof!!!

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ChrisGenieNolan : : DetectiveComics
31.08.2019 12:55 Uhr
0
Dabei seit: 19.08.12 | Posts: 13.880 | Reviews: 3 | Hüte: 287

Wenn der jetzt wirklich nur in einem Cameo verheizt wird, ist gänzlich Hopfen und Malz verloren.

@ Sully:

Das können die doch gar nicht. Die werde ihn eher in der mexikanische Wüsten verbrennen ...

zu den news selbst:

anscheind, weiß der ach ja, so mastermind Cameron nicht so genau, was er mit diese Film anfangen sollen oder vor hat. Für mich hört sich/lese suck daraus: lass uns ein kleinen Test, mit fette budget und sehen was die Zuschauer so sagen werden. Also wirf die T:Dark fate den frass vor, um zu sehen. Wie der köder ankommen.

Ich bin ein Fan von T1/T2 ... was danach kam, T3,T4 war nur unterhaltsam. Mehr auch nicht. Aber selbst der großen Cameron greift auch mal in die leere ( Alita lässt Grüßen )

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LastGunman : : Moviejones-Fan
31.08.2019 12:30 Uhr
0
Dabei seit: 05.09.15 | Posts: 339 | Reviews: 1 | Hüte: 4
Terminator hat halt längst ein Dark Fate ereilt, da wird auch Cameron nichts mehr retten können...
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Sully : : Elvis Balboa
31.08.2019 12:18 Uhr | Editiert am 31.08.2019 - 12:41 Uhr
1
Dabei seit: 29.08.09 | Posts: 10.313 | Reviews: 30 | Hüte: 475

Also ich schätze Cameron ja sehr, aber alles was ich hier rauslese ist "Wir hatten eigentlich keine richtige Idee was wir erzählen wollten und haben uns krampfhaft den Kopf zerbrochen wie wir die bekannten Figuren hineinquetschen können. Nun blasen wir das Ganze trotzdem noch zu einer Trilogie auf."

Begleitet wird das Ganze von typischem PR Gebrabbel wie "Wir wollten dieses Mal alles besser machen". Wenn man jedoch die vielen skeptischen bis negativen Reaktionen auf das bisher gezeigte Material betrachtet, dann ist es wohl beim "wollen" geblieben.

Und dann wird noch mit den bekannten Namen geworben und ein Edward Furlong hat dann wahrscheinlich nur eine so kleine Rolle, dass er nicht mal im Trailer auftauchte. Ich meine, wir reden hier nicht von dem kleinen Jungen an der mexikanischen Tankstelle am Ende von T1, der Sarah mit gebrochenen Worten "große Sturm werden kommen", von seinem Großvater übersetzt, sondern es geht um JOHN CONNOR, den Anführer der Rebellion. Wenn der jetzt wirklich nur in einem Cameo verheizt wird, ist gänzlich Hopfen und Malz verloren.

Es kommt im Leben nicht darauf an wie viel Du austeilst, sondern darauf wie viel Du einstecken kannst und trotzdem weiter machst!

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TiiN : : Goldkerlchen 2019
31.08.2019 11:23 Uhr
0
Dabei seit: 01.12.13 | Posts: 4.722 | Reviews: 111 | Hüte: 193

Beim zweiten Mal gucken hat mir der neue Trailer noch ne Ecke besser gefallen. Ich könnt mir vorstellen, dass man hier einen tollen Actionkracher serviert bekommt, aber inhaltlich sehe ich keine vernünftigen Anknüpfpunkte an T1 und T2. Diese hätte man nur durch ein Sequel weitererzählen können, was sich als Prequel entpuppt und sich volle Kanne auf den Krieg gegen die Maschinen fokussiert, bis hin zu den beiden Zeitreisen (T1 und T2) und durch die letzte Zeitreise, welche zu T2 führt, wird die kriegerische Zukunft aufgelöst, weil Sarah und John in T2 erfolgreich waren.

Aber mich fragt keiner, so gucke ich mir diesen Film sicher an und werde ihn vermutlich auch unterhaltsam finden, aber T1 und T2 bleiben für sich stehen. smile

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BeTa : : Moviejones-Fan
31.08.2019 10:57 Uhr
0
Dabei seit: 11.02.15 | Posts: 587 | Reviews: 0 | Hüte: 11

Egal was sie jetzt noch sagen aber der Film ist zum scheitern verurteilt.

Hier läuft alles schief, was schon in den letzten Teilen schief ging.

Angefangen mit den sehr schlechten CGI effecten.

Keine Praktischen Effekte.

Der Look sieht zu generisch aus und nur weil man Linda Hamilton zurück holt und überall James Cameron rauf klatscht, macht das kein guten Film.

T1 und T2 waren für mich immer ein Sifi Horror Thriller movie und kein hirnloser Action Film.

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