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"Bios" später, "Bill & Ted 3" früher

Im Fahrwasser von Warner Bros.: Weitere Kinostarts geändert

Im Fahrwasser von Warner Bros.: Weitere Kinostarts geändert
0 Kommentare - Mo, 15.06.2020 von R. Lukas
Die Verschiebungen von "Wonder Woman 1984" und "Godzilla vs. Kong" durch Warner Bros. haben zur Folge, dass Universal "Bios" verlegt und (nur in den USA?) "Keine Zeit zu sterben" vorzieht.

Die umwälzenden Terminänderungen bei Warner Bros. zeigen erste Auswirkungen auf die Starttermine anderer Studios - vor allem auf die von Universal Pictures. Nachdem Godzilla vs. Kong in den USA vom 20. November 2020 weggestampft ist, rückt Keine Zeit zu sterben, der erste James Bond-Film von Cary Joji Fukunaga und der letzte mit Daniel Craig, um fünf Tage vor und füllt nun diesen Slot.

Wie gesagt, in den USA. Für uns ändert sich wahrscheinlich genau gar nichts, da der deutsche Kinostart - ebenso wie der via Twitter offiziell bestätigte UK-Kinostart - auf dem 12. November verbleiben dürfte. Keine Zeit zu sterben war ja der erste Blockbuster, der wegen der Corona-Pandemie verschoben wurde, aber bei weitem nicht der einzige.

Universal reagiert auch auf den Umstand, dass Wonder Woman 1984 auf den 2. Oktober 2020 gerutscht ist, und schubst das Sci-Fi-Drama Bios, eine Amblin-Produktion, ins nächste Jahr. Bislang sollte es bei uns am 8. Oktober 2020 starten, neuer Termin ist der 15. April 2021, den Universal ohnehin schon für irgendeinen "Event-Film" reserviert hatte. Etwas brisant: Dort wartet ein anderer Warner Bros.-Film, der Sci-Fi-Thriller Reminiscence mit Hugh JackmanRebecca Ferguson und Thandie Newton...

Unter der Regie von Miguel Sapochnik (Game of Thrones) spielt Tom Hanks in Bios den Robotik-Ingenieur und Erfinder Finch, einen der wenigen Überlebenden einer verheerenden solaren Katastrophe, die die Welt in ein Ödland verwandelt hat. Finch haust seit Jahren in einem unterirdischen Bunker, zusammen mit seinem Hund Goodyear. Doch er ist sterbenskrank. Weil seine Zeit abläuft, baut er einen Roboter (Caleb Landry Jones), der über Goodyear wachen soll, wenn er selbst es nicht mehr kann. Als das Trio eine gefährliche Reise in den amerikanischen Westen antritt, bemüht sich Finch, seiner Schöpfung, die sich selbst Jeff nennt, die Freude und das Wunder dessen zu zeigen, was es bedeutet, am Leben zu sein, und Jeff beizubringen, menschlich genug zu werden, um sich um Goodyear kümmern zu können. Und Goodyear muss lernen, sein neues Herrchen zu akzeptieren und ihm zu vertrauen.

Aber nicht nur Universal handelt. Infolge der Tenet-Verschiebung auf den 31. Juli wurde bereits Unhinged - Außer Kontrolle (der Thriller, in dem Russell Crowe durchdreht) vom 1. Juli auf den 10. Juli verlegt, während hierzulande weiterhin der 30. Juli gilt. STX Films hat beschlossen, den von Gerard Butler angeführten Katastrophen-Actioner Greenland vom 31. Juli auf den 14. August zu ziehen, also auf den alten Wonder Woman 1984-Termin. Dorthin verschlägt es auch Bill & Ted Face the Music, was bedeutet, dass der dritte Teil der Zeitreise-Reihe (frisch mit einem Trailer bedacht) eine Woche früher an den Start geht.

Quelle: Deadline
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