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Bill Condon trauert Film nach

Opfer der "Mumie": Wie steht es um "Frankensteins Braut"?

Opfer der "Mumie": Wie steht es um "Frankensteins Braut"?
2 Kommentare - Do, 14.11.2019 von R. Lukas
Die Braut, bei der sich Universal nicht mehr getraut hat. Bill Condon spricht über das Schicksal von "Bride of Frankenstein" und schildert, wie weit man damit war, bevor "Die Mumie" alles ruiniert hat.

Die Mumie war der Sargnagel fürs Dark Universe und alle geplanten Folgefilme. Der nächste sollte Bride of Frankenstein werden, das Remake von Frankensteins Braut mit Javier Bardem als Frankensteins Monster und eventuell Angelina Jolie als seiner Braut. Und Regisseur Bill Condon (Die Schöne und das Biest) bricht es das Herz, dass daraus nichts geworden ist.

Man habe schon tief in der Vorproduktion gesteckt und sei kurz davor gewesen, einen richtig schönen Film zu machen, erzählt er in einem Collider-Interview. David Koepp (auch Co-Autor von Die Mumie) habe das Drehbuch geschrieben, und es sei unglaublich gut gewesen. Doch die Tatsache, dass Die Mumie nicht funktioniert habe und der Anfang dieser ganzen Monster-Neuerfindung gewesen sei, habe dafür gesorgt, dass Universal Pictures letztlich kalte Füße bekommen habe - eine Schande, findet Condon.

Obwohl Bride of Frankenstein als großer Blockbuster konzipiert war, hält er es für den richtigen Ansatz, nun gemeinsam mit Blumhouse Productions kleinere Brötchen zu backen. Der Unsichtbare leitet diesen Kurswechsel im Umgang mit den klassischen Monstern ein. Die Vorteile liegen auf der Hand: mehr kreative Freiheit für die Filmemacher, weniger finanzielles Risiko fürs Studio.

Quelle: Collider
Erfahre mehr: #Horror, #Remake, #Monster
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2 Kommentare
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Silencio : : Moviejones-Fan
15.11.2019 09:40 Uhr
0
Dabei seit: 17.08.17 | Posts: 1.715 | Reviews: 47 | Hüte: 178

Tatsächlich hätte mich interessiert, was der Condon damit anfängt, weil er die Whale-Filme ja anscheinend sehr mag. Ob das unbedingt ein Blockbuster sein müsste und ob man da unbedingt mit der Braut anfangen muss, ist streitbar. Andererseits wäre ein straightes "Frankenstein"-Remake natürlich witzlos, weil DIE Geschichte wirklich jeder kennt, während der zweite Teil vielleicht ikonisch sein mag, aber inhaltlich unverbrauchter. (Also, so unverbraucht, wie ein 70+ Jahre alter Film halt sein kann...)

Wenn "Der Unsichtbare" ein Erfolg wird (was ich nicht mal bezweifle, auch wenn der Trailer mich kalt lässt), könnte Blumhouse ja mal beim Condon nett anklopfen und ihn vielleicht an einen kleineren, günstigeren "Frankenstein" lassen...

"I know writers who use subtext... and they are all cowards."

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WangChi : : Pennywise
15.11.2019 09:10 Uhr
0
Dabei seit: 20.01.19 | Posts: 181 | Reviews: 8 | Hüte: 2
Ich kann mir ehrlich gesagt nur schwer vorstellen, dass "Frankensteins Braut" als Blockbuster funktioniert hätte.
Das hat meiner Meinung nach schon der Mumie das Genick gebrochen.

Eher kleine, aufs wesentliche konzentrierte Filme, eventuell sogar mit etwas Grusel unterlegt, halte ich für die richtige Entscheidung.
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