Superheldenfilme, die fast gemacht worden wären - Teil 2: Marvel | Moviejones
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Wenn selbst Superkräfte nichts nützen

Superheldenfilme, die fast gemacht worden wären - Teil 2: Marvel

Superheldenfilme, die fast gemacht worden wären - Teil 2: Marvel
5 Kommentare - Sa, 22.08.2015 von R. Lukas
Von James Camerons "Spider-Man" bis "X-Men Origins - Magneto" - auch auf Seiten der Marvel-Comicfilme sind Fehlschläge zu verzeichnen. Wir nennen euch die wichtigsten!

Das gigantische Marvel-Filmuniversum von Disney und den Marvel Studios läuft wie geschmiert. Mit vereinten Kräften hilft man Sony Pictures sogar, Spider-Man wieder auf Kurs zu bringen, indem man ihn teilweise im MCU mitspielen lässt. Und auch die Marvel-Superhelden, die 20th Century Fox separat beisteuert, haben ihren festen Platz in unseren Kinos. Die X-Men und der Rest der Mutanten-Gang schon lange, während die Fantastic Four per Reboot richtig durchstarten sollen.

Aber das alles war nicht immer so. Auch geplante Marvel-Comicverfilmungen sind schon geplatzt und aus vielfältigen Gründen nicht gedreht worden, ähnlich wie es beim großen Rivalen passiert ist. Deshalb nun der zweite Teil unseres Specials, der den Fokus von DC Comics auf Marvel verlagert - welche Superheldenfilme sich warum zerschlagen haben! Und wieder die Frage an euch: Bei welchen Projekten findet ihr es schade, dass nichts draus geworden ist, bei welchen überwiegt eher die Erleichterung?

James Camerons Spider-Man

Bild 2:Superheldenfilme, die fast gemacht worden wären - Teil 2: Marvel

Fast hätte sich Spidey schon Mitte der 1990er, also Jahre vor Sam Raimi und Tobey Maguire, über die Kinoleinwand geschwungen. Niemand anders als James Cameron legte damals ein Treatment für einen Spider-Man-Film vor, allerdings ein sehr spezielles: Peter Parker sollte die halbnackte Mary Jane stalken und mit ihr Sex auf der Brooklyn Bridge haben, Schurke Electro (Sandman war der zweite) eine Frau beim Versuch, sie zu vergewaltigen, töten und dann unter Aufbringung all seiner Kräfte wiederbeleben. Ziemlich erwachsen, könnte man sagen. Und damit zum Scheitern verurteilt.

Spider-Man 4

Bild 3:Superheldenfilme, die fast gemacht worden wären - Teil 2: Marvel

Von allen Raimi-Filmen kam Spider-Man 3 am Schlechtesten weg. Trotzdem wollten Raimi selbst, Maguire und Kirsten Dunst weitermachen, es wurde sogar schon über Spider-Man 4 hinausgedacht. John Malkovich sollte den neuen Bösewicht Vulture spielen und Anne Hathaway Felicia Hardy, die spätere Black Cat. Alles lief seinen Gang, bis Raimi seinen Hut nahm, weil er nicht glaubte, den geplanten Kinostart im Frühling 2011 schaffen zu können, ohne dass die Qualität des Films darunter leidet. Daraufhin entschied sich Sony Pictures für den radikalen Reboot mit The Amazing Spider-Man.

Venom

Bild 4:Superheldenfilme, die fast gemacht worden wären - Teil 2: Marvel

Nein, der viel diskutierte, aber noch immer nicht realisierte Venom-Film lässt uns nicht los. Mit einem richtigen Venom, wohlgemerkt, nicht mit dem aus Spider-Man 3. Eine von David S. Goyer geschriebene Version hätte ihn als Antihelden porträtiert und in den Kampf gegen Carnage geschickt, wenn sie denn umgesetzt worden wäre. Ende 2013 wurde es endlich offiziell, als Sony zwei Spin-offs ankündigte, The Sinister Six und eben Venom unter Alex Kurtzmans Regie. Beide sind heute mehr als fraglich, da The Amazing Spider-Man 2 - Rise of Electro alle Pläne über den Haufen warf.

Elektra - Assassin

Bild 1:Superheldenfilme, die fast gemacht worden wären - Teil 2: Marvel

Obwohl der Daredevil-Film mit Ben Affleck wirklich kein Überflieger war, sah man sich genötigt, Jennifer Garner ihr eigenes, noch desaströseres Elektra-Spin-off zu geben. Dabei hätte es ganz anders kommen können: In den 1990ern sollte und wollte Starregisseur Oliver Stone die kampfstarke Marvel-Heldin ins Kino transportieren, mit einer Adaption der Comicreihe Elektra - Assassin von Frank Miller und Bill Sienkiewicz. Es scheiterte nur daran, dass Elektra zusammen mit Bullseye und Kingpin im Daredevil-Paket an 20th Century Fox verkauft wurde. Der Rest ist Filmgeschichte.

Peyton Reeds Fantastic Four

Bild 6:Superheldenfilme, die fast gemacht worden wären - Teil 2: Marvel

Als noch darüber nachgegrübelt wurde, wie man Marvels erste Familie am besten auf die große Leinwand bringen sollte, hatte der spätere Ant-Man-Regisseur Peyton Reed die Idee, es wie den Beatles-Film Yeah Yeah Yeah aufzuziehen, nur mit Superhelden. Die wären als die coolsten Helden der Welt und die größten Stars von New York gefeiert worden, hätten sich privat aber ständig gefetzt, Pizza bestellt und darüber gestritten, wer das bessere Kostüm hat. Quasi ein Fantastic Four als Familienkomödie, die hinter die Kulissen blickt. Wegen kreativer Differenzen machte Reed jedoch den Abflug.

X-Men Origins - Magneto

Bild 7:Superheldenfilme, die fast gemacht worden wären - Teil 2: Marvel

Nach X-Men - Der letzte Widerstand sollten einzelne Mutanten in Solo-Spin-offs ran. Wolverine und Magneto waren die heißesten Kandidaten, aber heute wissen wir: Nur einer hat es geschafft. Dabei schien auch X-Men Origins - Magneto auf dem richtigen Weg zu sein, erst mit einem Drehbuch von Sheldon Turner, dann mit David S. Goyer als Autor und Regisseur. Zum Verhängnis wurde dem Film, dass man abwarten wollte, wie sich X-Men Origins - Wolverine schlägt (Antwort: mäßig). Immerhin, einiges an Magneto-Material wurde noch in X-Men - Erste Entscheidung verarbeitet.

Black Panther

Bild 5:Superheldenfilme, die fast gemacht worden wären - Teil 2: Marvel

Bevor er Blade wurde, wäre Wesley Snipes gerne ein anderer afroamerikanischer Marvel-Held geworden: T'Challa aka Black Panther. Schon 1992 fing Columbia Pictures an, an einer Adaption zu basteln, ohne dass etwas dabei rumkam. Aber selbst 2006 hoffte der unerschütterlich optimistische Snipes noch, bald einen Regisseur zu haben und loslegen zu können. Weder das eine noch das andere klappte, stattdessen erklärte Marvel den Black Panther-Film wieder zur Chefsache. Von den Fans lange gewünscht, kommt er 2018 ins Kino - nicht mit Snipes, sondern mit Chadwick Boseman.

Doctor Strange

Bild 8:Superheldenfilme, die fast gemacht worden wären - Teil 2: Marvel

Bei Doctor Strange - noch so ein Marvel-Projekt, das endlich in den Startlöchern steht - reichen die Filmpläne sogar noch weiter zurück als bei Black Panther, bis ins Jahr 1986 nämlich. 1992 sollte Wes Craven Hand anlegen und 1995 unser Dauergast David S. Goyer, der 2001 noch eine zweite Chance bekam. Nicht der letzte Anlauf, auch Guillermo del Toro und Neil Gaiman als mögliches Gespann wurden noch in der Gerüchteküche hochgekocht. Das Ergebnis? Immer gleich, und zwar gleich null. Vielleicht war der gute Doc ja einfach zu strange. Aber heute geht zum Glück (fast) alles.

In Teil 1 unseres Specials lernt ihr die gescheiterten Superheldenfilme von DC Comics kennen!

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5 Kommentare
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MisfitsFilms : : Marki Mork
12.01.2017 15:02 Uhr
0
Dabei seit: 09.07.13 | Posts: 3.674 | Reviews: 0 | Hüte: 105

Von DOCTOR STRANGE gab es doch in den 1990ern eine Verfilmung mit Jeffrey Combs, die aber so schlecht war, dass Marvel verlangte das ganze umzubenennen. So wurde aus dem Film DOCTOR MORDRID (im Deutschland wurde daraus warum auch immer REXOSAURUS)

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TiiN : : Goldkerlchen 2021
23.08.2015 12:46 Uhr
0
Dabei seit: 01.12.13 | Posts: 6.865 | Reviews: 141 | Hüte: 422

Schade, dass es in den 90er Jahren nicht mit James Camerons Spider-Man geklappt hat. Wie fähig der Mann ist/war, wissen wir alle . der Spider-Man-Figur hätte das sicher enorm gut getan.

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theduke : : Moviejones-Fan
22.08.2015 21:06 Uhr | Editiert am 22.08.2015 - 21:07 Uhr
0
Dabei seit: 12.11.13 | Posts: 5.431 | Reviews: 12 | Hüte: 288

@Karlfrid. Mj wollte hier wohl nicht Farbe bekennen :-)

Peter Parker als Spanner bei der fast nackten MJ und dann noch Sex mit ihr? Cameron ist wohl doch ein kleines Ferkelchen...lol. Da bekommt der Spruch, das Frauen die lange keinen Sex mehr hatten, Spinnweben angesetzt haben, eine ganz andere Bedeutung ,-) Ob sein Kodom auch so einen Anzug gehabt hätte? tzztzz

Raimi: Das war nicht alles, denn Sam wollte noch bessere Effekte, somit hätte Sony ein größeres Budget einfließen lassen müssen, welches sich bestimmt gelohnt hätte. Soweit mir bekannt waren sie auch gegen John Malkovich, und Maguire hatte zudem auch schon langsam die Lust verloren (wenn man den Gerüchten glaubt) . Hätte man Raimi etwas mehr freie Hand gegeben, wäre evtl Teil 3 besser geworden, den ich aber gar nicht mal sooo schlecht fand.

Wenn ich mir die am schlimmsten an die Wand gefahrene Verfilmung und Umsetzung von Amazing Spiderman betrachte, und zwar beide Teile, dann bin ich froh das weder Sinister noch Venom realisiert wurde.

Fantastic Yeah yeah yeah? Zum Glück wurde daraus ein Submarine das abgetaucht ist.

Electra. So gut wie mir DD gefiel, war der Solofilm über Electra gar nicht mal schlecht, aber man konnte auch gerne darauf verzichten.

Was ich von Craven und Goyer in dieser Rückblende halten soll? Ich weiß es nicht, denn Wes brachte enorm gute Streifen heraus, hatte aber nach stark nachgelassen. Und David ist für mich so ein Ja-Nein Wackeldackel, der mal enorm gute Sachen macht und dann wieder kommt Murks dabei heraus.

Fantastic Four. Eine wichtige Verfilmung habt ihr hier aber vergessen. Bernd Eichinger hatte die Rechte an den Fantastischen 4 und 1992/93 und R.Corman drehte dann auf die schnelle einen Low Budget FF, der zum Glück nie in die Kinos kam. Jede Quelle berichtet etwas anderes, denn die Woche habe ich gelesen das Stan Lee es verhindern konnte und den Film aufkaufte, andere sagen wieder das Eichinger nie vorhatte den Film in die Kinos zu bringen, sondern nur in Auftrag gab um die Rechte zu behalten, was ihm ja gelungen ist, denn 2005 produzierte er ja die bekannten 2 Teile mit J. Alba.

Schade, der Film war sicher besser als der neue von 2015 *(^_^)*

Wer denkt im Internet kann man Punkte erlangen um der Größte zu sein, der ist im realem Leben oft der Kleinste.
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Karlfrid : : Moviejones-Fan
22.08.2015 14:12 Uhr | Editiert am 23.08.2015 - 07:36 Uhr
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Dabei seit: 29.03.15 | Posts: 20 | Reviews: 0 | Hüte: 0

Mich stört in dem Beitrag folgender Satz:

"Bevor er Blade wurde, wäre Wesley Snipes gerne ein anderer afroamerikanischer Marvel-Held geworden: TChalla aka Black Panther."

In meinen Augen sind weder Blade noch TChalla Afroamerikaner. Blade ist meines Erachtens nach Brite und TChalla ist König von Wakanda, ein Land, dass nicht in Amerika liegt.

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RedBull : : Lazarus
22.08.2015 11:25 Uhr
0
Dabei seit: 11.04.14 | Posts: 1.845 | Reviews: 0 | Hüte: 75

die Filme hätte ich alle gerne gesehen. Gerade Magneto und diese F4-Version

[b]Angst führt zu Wut, Wut führt zu Hass und Hass führt zu unsäglichem Leid.[/b]

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