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Verzwickte Lage: Woran es beim "Freitag der 13."-Franchise hakt

Verzwickte Lage: Woran es beim "Freitag der 13."-Franchise hakt
9 Kommentare - Mo, 26.03.2018 von R. Lukas
Jason Voorhees kann die Machete erst mal einmotten. Brad Fuller und Andrew Form würden weiter gerne einen neuen "Freitag der 13."-Film produzieren, aber will New Line auch? Und was ist mit den Rechten?

Der nächste Freitag, der auf einen 13. fällt, kommt bestimmt. Sogar schon nächsten Monat. Der nächste Freitag der 13.-Film nicht, obwohl wir so nah dran waren. Es gab einen Kinostart, ein Drehbuch (von Aaron Guzikowski, Prisoners) und einen Regisseur (Breck Eisner, The Last Witch Hunter), aber wenige Wochen, bevor die Kameras und dank Jason Voorhees auch wieder die Köpfe rollen sollten, zog Paramount Pictures den Stecker. Die Platinum Dunes-Produzenten Brad Fuller und Andrew Form gaben nun einen Einblick in die Vorkommnisse und einen Ausblick auf die Zukunft des Freitag der 13.-Franchise.

Dass der neue Film so abrupt eingestampft wurde, geschah auf Anweisung des Studios, erklärte Fuller gegenüber Rooster Teeth. Sie haben allerdings nie eine klare Antwort von Paramount bekommen, warum. Fuller vermutet, dass die Studioleitung, die inzwischen ausgetauscht wurde, Horror nicht für lohnenswert hielt. Dass sie sich mit Rings gerade einen horrormäßigen Flop geleistet hatten, habe auch nicht geholfen. Für Studiochefs, die keine Horror-Fans sind, stecke darin nicht besonders viel Ruhm, abgesehen vom Finanziellen. Viele dieser Studios wollen große Filme mit großen Filmstars machen, glaubt Fuller, und diese Leitung ließ sich für Freitag der 13. nie begeistern. Somit sind die Rechte jetzt an New Line Cinema zurückgefallen. Und dort Gegenstand eines immer noch andauernden Rechtsstreits mit Original-Drehbuchautor Victor Miller.

Bei Joblo erklärt Fuller die vertrackte Situation noch ausführlicher: Fans denken, es sei so einfach. Dass sie, wenn sie den Film machen wollen, es auch tun könnten. Doch das sei nicht der Fall, vor allem wegen der rechtlichen Probleme. Solange die nicht geklärt wurden, sind ihnen die Hände gebunden. Nun liegt der Film bei New Line, einem Studio, mit dem sie zwar viele Filme gemacht haben, das aber nicht mehr ihr "Zuhause" ist, so Fuller. Die Frage sei also, ob New Line den neuen Freitag der 13.-Film mit ihnen machen will. Wenn ja, dann werden sie alles stehen und liegen lassen, um es durchzuziehen, verspricht er. Der Freitag der 13.-Reboot von 2009 sei eine großartige Erfahrung gewesen, für sie, die diese Filme als Kinder gesehen haben und dann selbst daran teilhaben konnten, sei damit ein Traum in Erfüllung gegangen.

Quelle: JoBlo
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9 Kommentare
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Silencio : : Moviejones-Fan
04.04.2018 23:57 Uhr
0
Dabei seit: 17.08.17 | Posts: 466 | Reviews: 35 | Hüte: 33

@luhp:

"Das heißt, du ignorierst diese dämliche Familien-Motivation, die in Teil 2 etabliert wurde?"

Ich sag mal so: ich halte "Halloween 2" zwar für (mit) das beste Sequel, denke aber gleichzeitig, dass die Familiensache wenig Sinn ergibt. Nicht nur, dass sie dem mysteriösen Michael seine Bedrohlichkeit raubt, schmälert sie auch das Ende des ersten Teils - ich habe die Kamerafahrt am Ende immer so verstanden, dass Michael überall sein könnte und NIEMAND sicher ist. Wenn er stattdessen einfach nur die Myers-Familie auslöscht, braucht man sich auch nicht vor ihm fürchten...

Zu "The Babysitter":

Als jemand, der McG für keinen besonders guten Regisseur hält, bin ich auch nur vorsichtig optimistisch. Aber vielleicht liegt ihm kleiner Genrekram auch besser.

Zum nächsten Regisseur:

"Death Note" habe ich noch nicht gesehen, aber "Youre Next" und "The Guest" sind ganz nette Dinger, die man gefällig weggucken kann und bei denen man merkt, dass der Wingard seine Horror-Hausaufgaben gemacht hat. Denen fehlt zwar auch der Schmuddel, aber ich würde mich nicht wundern, wenn er den für einen "Freitag"-Film nicht auspackt.

Beim Zombie sehe ich das größte Problem, dass er einen Film auch unbedingt schreiben muss. Camp Crystal Lake wird dann wahrscheinlich irgendwo in den Südstaaten liegen und alle sprechen nur noch in "Motherfuckers" und Redneckplattitüden. Sein erster "Halloween"-Film ist in der zweiten Hälfte durchaus eher in der Nähe eines "Freitag der 13."-Films (und Tyler Mane als riesiger Schlitzer ist auch mehr Vorhees als Myers), aber man darf den Mann halt einfach nicht in die Nähe eines Drehbuchprogramms lassen. Zombie steht aber ziemlich auf Exploitationfilme und war zumindest bei "The Devils Rejects" versucht, deren Look möglichst gut nachzuahmen. Allerdings habe ich gehört, dass "31" eine ziemliche Vollkatastrophe sein soll, deswegen habe ich keine Ahnung, ob man dem so einen Film geben würde.

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luhp92 : : BOTman Begins
04.04.2018 23:23 Uhr
0
Dabei seit: 16.11.11 | Posts: 9.684 | Reviews: 120 | Hüte: 288

@Silencio
"Vor allem fehlt den neueren Filmen ein bisschen der Sleaze-Faktor"

Das stimmt, was wohl primär am größeren Budget liegt, welches bis Teil 9 nur höchstens 5 und meistens 2-3 Mio. $ betrug. "Jason X" (14 Mio. $) und "Freddy vs Jason" (25 Mio. $) wussten ihr Budget aber sinnvoll zu nutzen, während das 2009-Remake im Prinzip nur wie ein Hochglanz-Remake ohne Schmuddeligkeit wirkt.

"Michael ist mir aber aufgrund seiner fehlenden Motivation auch der liebste Schlitzer"

Das heißt, du ignorierst diese dämliche Familien-Motivation, die in Teil 2 etabliert wurde?^^

Zu "The Babysitter":
Bitte keine zu hohen Erwartungen haben, ich werbe zwar gerne mit dem Film, weil er mir als Slahser-Film gefallen hat, letztendlich bleibt es aber ein mittelmäßiger Film.

Zur möglichen "Freitag der 13."-Regie:
Von Adam Wingard kenne ich nur den mMn unterschätzen "Death Note" (ansonsten freue ich mich auf seinen "Godzilla vs Kong"), aber auf Basis dessen könnte er eventuell passen, da mit "Death Note" quasi die "Final Destination"-Reihe fortsetzte.
Ohne seine "Halloween"-Filme gesehen zu haben und ohne "Haus der 1000 Leichen" zu mögen, glaubst du, Rob Zombie könnte noch mal?

- "Sie sind ein Erpresser und ein Bandit, Mr. Shatterhand."
- "Willkommen in Amerika!"

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Silencio : : Moviejones-Fan
04.04.2018 21:07 Uhr
0
Dabei seit: 17.08.17 | Posts: 466 | Reviews: 35 | Hüte: 33

@luhp:

Vor allem fehlt den neueren Filmen ein bisschen der Sleaze-Faktor, den die originalen Friday-Streifen für sich verbuchen konnten. Man kann da durchaus noch den Exploitationfilm der 70er in deren DNA finden, wenn man denn sucht.

Auf H40 bin ich gespannt wie ein Flitzebogen, Michael ist mir aber aufgrund seiner fehlenden Motivation (und als Carpenter-Fan) auch der liebste Schlitzer.

"The Babysitter" habe ich noch nicht gesehen, das werde ich die Tage mal in Angriff nehmen. Ich denke aber, dass sollte schon jemand sein, der in der Lage ist, "kontroverse" Filme zu drehen. Daher der Einfall mit Roth, der sich um PC anscheinend wenig schert. Ansonsten käme mir noch Adam Wingard in den Sinn, dessen "Youre Next" schon so etwas wie eine "Halloween"-Hommage war.

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luhp92 : : BOTman Begins
04.04.2018 15:26 Uhr
0
Dabei seit: 16.11.11 | Posts: 9.684 | Reviews: 120 | Hüte: 288

@Silencio
"Das sind offensichtlich relativ günstig heruntergekurbelte Streifen, die extrem auf ihre Schauwerte (TitsnGore) hin inszeniert sind. Für eine Neuauflage dessen haben sich die Zeiten aber zu sehr geändert"

Das sehe ich ähnlich. Das Freitag-Remake (2009) von Markus Nispel (TCM- und Conan-Remake) spart nicht mit Gore und Erotik und treibt es im Vergleich zu den früheren Filmen sogar noch auch die Spitze, das sieht man heutzutage aber regelmäßig, dem Film fehlt das 80er-Alleinstellungsmerkmal der früheren Filme.

Mal schauen, welche Wirkung "Halloween 40" von David Gordon Green dieses Jahr erzielen wird, vielleicht folgt danach eine neue Welle von Slasher-Remakes.

Oder wie wäre es mit McG, der 2017 mit "The Babysitter" schon einen (passablen) Slasher mit Freitag-Anspielungen drehte und das Genre mal anders interpretierte, indem er die Teenies zu den Killern werden ließ?

- "Sie sind ein Erpresser und ein Bandit, Mr. Shatterhand."
- "Willkommen in Amerika!"

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Silencio : : Moviejones-Fan
04.04.2018 13:15 Uhr
0
Dabei seit: 17.08.17 | Posts: 466 | Reviews: 35 | Hüte: 33

Das Problem, das ich da sehe, ist folgendes: was die ersten Teile gut macht, kann man heute unmöglich reproduzieren. Das sind offensichtlich relativ günstig heruntergekurbelte Streifen, die extrem auf ihre Schauwerte (TitsnGore) hin inszeniert sind. Für eine Neuauflage dessen haben sich die Zeiten aber zu sehr geändert - auch wenn das noch niemand Eli Roth gesagt hat. (Verdammt, das wäre durchaus was, wofür seine "Talente" sich anböten.)

Zusätzlich ist das Slasher-Schiff auch noch abgefahren, spätestens seit den 90ern und der Dekonstruktion, die "Scream" und die Nachahmer betrieben haben. Was danach kam, waren meistens Throwbacks zur "guten alten Zeit" (die "Hatchet"-Reihe allen voran), die zwar nett anzusehen, aber eigentlich "Nostalgiepornographie" sind.

Die ersten beiden "Cold Prey"-Filme sind allerdings tatsächlich ziemlich gut, gerade den zweiten mag ich sehr gerne - obwohl der ja "nur" ein Remake von "Halloween 2" ist. Aber besser gut geklaut als schlecht erfunden.

MJ-Pat
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ZSSnake : : Expendable
03.04.2018 21:15 Uhr | Editiert am 03.04.2018 - 21:16 Uhr
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Dabei seit: 17.03.10 | Posts: 7.061 | Reviews: 135 | Hüte: 308

Obgleich ich durchaus auf luhps Seite bin und denke, dass man inzwischen alles mit Jason gemacht hat was man sich so denken konnte, würde ich sagen ein sehr klassisches Back to the Roots wäre sicher nichts wo ein Slasherfan abgeneigt wäre.

Ich würde mir irgendwas wünschen, was zugleich der Reihe Tribut zollt und sich so dreckig und urtümlich anfühlt wie die ersten 4 Filme. Kleines Budget, eher unbekannte Darsteller aber dafür sympathisch geschriebene Figuren, bei denen man zu nem Grad auch hinter ihnen steht. Hatchet hat bewiesen, dass Slasher immer noch auf diese klassische Weise Spaß machen können. Nimmt man das Genre dann nochmal ne Ecke ernster und inszeniert das ganze brutal und ernsthaft, kann auch ein neuer Friday 13th nochmal Laune machen.

Dass dabei in keinem Fall etwas nie dagewesenes herauskommen kann, weiß wohl jeder, aber ein starker Slasher kann auch einfach mit ein paar guten Ideen und guter Inszenierung gerockt werden - siehe z.B. die bockstarken ersten beiden Cold Prey-Filme

"You will give the people of Earth an ideal to strive towards. They will race behind you, they will stumble, they will fall. But in time, they will join you in the sun, Kal. In time, you will help them accomplish wonders." (Jor El, Man of Steel)
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luhp92 : : BOTman Begins
03.04.2018 20:29 Uhr
0
Dabei seit: 16.11.11 | Posts: 9.684 | Reviews: 120 | Hüte: 288

Das Freitag-Franchise ist mMn auserzählt. In Teil 9 verpasste man Jason eine neue Originstory, in Teil 10 schickte man ihn ins All, in Teil 11 kam das von den Fans lange erwartete Freddy-Crossover und mit Teil 12 drehte man ein Remake der ersten vier Teile.

Die Geschichten wurden immer abstruser (nicht gleichbedeutend mit schlechter) oder aus früheren Filmen ohne deren Klasse kopiert (Remake). Wie soll man Jason im Weltall oder das Freddy-Crossover toppen? Solange niemand eine wirklich tolle Idee hat, sollte man lieber erneut die alten Filme zeigen oder das Ash-Crossover produzieren.

- "Sie sind ein Erpresser und ein Bandit, Mr. Shatterhand."
- "Willkommen in Amerika!"

MJ-Pat
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Rubbeldinger : : Moviejones-Fan
27.03.2018 21:15 Uhr
0
Dabei seit: 31.08.15 | Posts: 1.799 | Reviews: 7 | Hüte: 49

Dass sie sich mit Rings gerade einen horrormäßigen Flop geleistet hatten, habe auch nicht geholfen. Für Studiochefs, die keine Horror-Fans sind, stecke darin nicht besonders viel Ruhm, abgesehen vom Finanziellen. Viele dieser Studios wollen große Filme mit großen Filmstars machen, glaubt Fuller, und diese Leitung ließ sich für Freitag der 13. nie begeistern.

Sowas zu lesen stimmt mich gleichzeitig traurig und wütend zugleich!

Die können doch auch weiterhin ihre großen Filme machen, aber wenn man sich ansieht, was so Horrorfilme kosten, ist das doch eher Taschengeld im Gegensatz zu deren "großen Filmen mit großen Stars!

Außerdem können die doch auch große Stars in Horrorfilme stecken, spricht ja nix dagegen!

Dass die "Rings" an die Wand gefahren haben, ist ja nicht Jasons Schuld! Ebenso hat "Blair Witch" bewiesen, der wie "Rings" ok, aber nichts besonderes war, dass man nicht einfach nur Elemente der Originale kopieren kann, um damit auch den Erfolg gleich mitzukopieren! Funktioniert einfach nicht bedingungslos, wie ja schon ebenso in dieser Reihe der Reboot von 2009 bewiesen hat! Ist zwar nur meine Meinung, aber ich fand den Film ein Bündnis an nicht ausgespielten Möglichkeiten!

Klar, der "Bootssteg-Machete-in-Kopp-Titten-Glory-Kill" war sehr edel, aber der Film könnte einfach noch viel mehr solche Scenen vertragen, und es gab auch nicht wenige Scenen die sowas ermöglicht hätten! Man sieht öfters leider nur Andeutungen, wo man den Zuschauer auf Details hinweist, das man denkt " Geil! Das wird jetzt n cooler Kill!", und dann kommt das Element doch nicht ins Spiel, sondern bleibt ne Andeutung, und stattdessen kriegt man was iwie billiges und einfallsloses geboten!

Aber das ist jetzt schon einige Jährchen her, und ich würd nun endlich mal wieder gerne n neuen Film zum Franchise zu Gesicht kriegen! Das Studio soll sich mal n Ruck geben und in ihren Taschen nach Kleingeld gruschdeln, anstatt paar Tage vor Drehbeginn das Aus zu verkünden! Einfach unverschämt sowas!

All Hail To Skynet!

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Zombiehunter : : Moviejones-Fan
26.03.2018 13:51 Uhr
0
Dabei seit: 21.10.12 | Posts: 834 | Reviews: 0 | Hüte: 12

Ist vielleicht auch besser so. Vielleicht sollte Jason endlich mal endgültig in der Hölle schmoren.

Ich weiß. In letzter Zeit nörgel ich so oft und so viel über Comicverfilmungen und Fortsetzungen, bei denen man auch noch frühere Fortsetzungen ignoriert, aber dieser Trend geht mir irgendwie voll auf die Nerven mittlerweile. Es ist viel zu viel geworden.

Nur ein toter Mensch ist ein guter Zombie! :)
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