Diesen Herbst bringt uns Netflix mit Guillermo del Toros Frankenstein eine neue Version des gleich betitelten, 1818 von Mary Shelley veröffentlichen, Romans. Doch diese Neuinterpretation könnte entgegen aller Erwartungen ganz anders werden, als man vielleicht denkt. Im Rahmen des momentan stattfindenden Filmfestival in Cannes sprach der Regisseur zusammen mit dem oscarprämierten Komponisten Alexandre Displat, welcher die Musik zum Film beisteuern wird, neben seiner Karriere auch über den Ton und die tiefe Emotionalität des Werks.
So habe ihn jemand kürzlich gefragt, ob Frankenstein denn viele furchteinflößende Szenen beinhaltet, worauf del Toro erwiderte, dass er diese Herangehensweise zuerst in Betracht gezogen habe: „Es ist eine emotionale Geschichte für mich. Es ist so persönlich wie alles andere. Ich stelle die Frage, was es heißt, ein Vater zu sein; ein Sohn zu sein. Ich mache keinen Horrorfilm - jemals. Ich versuche es auch nicht.“
Frankenstein vereint mit Darstellern, wie Oscar Isaac, Jacob Elordi, Christoph Waltz, Ralph Ineson und Mia Goth einen namhaften Cast, der der Geschichte um den brillanten Erfinder Victor Frankenstein, der aus verschiedenen Extremitäten eine neue Kreatur erschafft, Leben einhaucht. Guillermo del Toro, auch bekannt für Shape of Water - Das Flüstern des Wassers, Hellboy und Pans Labyrinth, führt Regie, schrieb das Drehbuch und ist auch als Produzent am Film beteiligt. In puncto Score würde man, laut des Filmemachers, noch arbeiten, um schließlich die richtige Emotion zu finden.
Wann Frankenstein im Herbst dann genau erscheint, steht noch nicht fest. Mit dem Netflix-Event Tudum am kommenden Samstag bekommen wir vielleicht schon weitere Neuigkeiten zum Film geliefert.
Guillermo del Toro Teases 'Incredibly Emotional' 'Frankenstein' at Cannes: 'I'm Not Doing a Horror Movie' https://t.co/kDBMmUA74o— Variety (@Variety) May 18, 2025
