Scream - Schrei! (1996)

Ein Film von Wes Craven mit David Arquette und Neve Campbell (Original: Scream)

Scream - Schrei!Bewertung
Kinostart: 30. Oktober 1997111 Min.2DHorror, Thriller
Dein Avatar
Will ich sehen!
Will ich nicht sehenWill ich sehen
Film bewerten
Scream - Schrei!Bewertung

Scream - Schrei! Inhalt

Mit "Scream" sorgte Wes Craven für eine Reanimation des Horror-Genres in den Kinos. Der Film aus dem Jahr 1996 war Auslöser für eine ganze Reihe von Teeniehorrorstreifen wie "Ich weiß, was du letzten Sommer getan hast" oder "Düstere Legenden". Jeder dieser Filme versuchte, dem großen Vorbild "Scream" nachzueifern - geschafft hat es keiner, wobei einige Ableger durchaus sehenswert waren.

Die Handlung dreht sich um Sidney Prescott (Neve Campell). Ihre Mutter wurde getötet und ein Jahr später geschehen im kleinen Städtchen Woodsboro plötzlich grausame Morde an Teenagern. Erst sind die Morde wahllos, doch dann kristallisiert sich heraus, dass Sidney das eigentliche Ziel ist. Sie ahnt nicht, dass ihr der Täter näher steht als vermutet.

Der erste Teil sollte ursprünglich "Scary Movie" heißen - dieser Titel wurde jedoch fallen gelassen und später für die bekannte Parodiereihe verwendet. Das Erfolgsrezept von "Scream" war vermutlich die lockere Herangehensweise an die Materie. Der Film nimmt sich an keiner Stelle ernst und parodiert viele Streifen des Horrorgenres. Auch die Wendungen am Ende der jeweiligen Filme trugen viel dazu bei. Die Fortsetzungen griffen das Erfolgsrezept des ersten Teils auf, waren jedoch weitaus vorhersehbarer und konnten nicht an den Erfolg heranreichen.


Cast & Crew

Wer ist der Regisseur bei "Scream - Schrei!" und wer spielt mit?
Box Office
173,05 Mio. $

Uns liegen keine Informationen zur FSK-Freigabe des Films vor.

Filmreihe - Scream

Zur dieser Filmreihe Scream gehören ebenfalls die Filme Scream 4 (2011), Scream 3 (2000), Scream 2 (1997) und Scream 5.
Filmreihe anzeigen

Horizont erweitern

Große Stars, die über 30 Gurken auf Rotten Tomatoes habenVerrückte Crossover, die fast wahr geworden wärenComicverfilmungen im Wandel der Zeit - Teil IV - Gegenwart und Zukunft

Was denkst du?


Login mit Facebook



Mit meinem Login stimme ich den Anmelderegeln zu.

22 Kommentare - Moviejones distanziert sich von Userbeiträgen.
luhp92
BOTman Begins
Geschlecht | 15.10.2017 | 00:00 Uhr15.10.2017 | Kontakt
Jonesi

Wenn die Herren nach einer neuen Slasher-Komödie/Parodie suchen, kann ich ihnen den einigermaßen unterhaltsamen, hippen und ziemlich verrückten "The Babysitter" von McG empfehlen! Dafür benötigt man allerdings Netflix.

Mit Judah Lewis in der Hauptrolle, der bei "Spider-Man: Homecoming" in die engere Auswahl für die Rolle des Peter Parker kam.

- "Sie sind ein Erpresser und ein Bandit, Mr. Shatterhand."
- "Willkommen in Amerika!"

Silencio
Moviejones-Fan
13.10.2017 | 11:16 Uhr13.10.2017 | Kontakt
Jonesi

@luhp:
Nene, es ist lebensfern, weil die dargestellte Welt von unserer so weit abweicht, das weite Teile der Popkultur und Folklore nicht existieren. Überleg doch einfach mal, wie präsent Zombies, Vampire und artverwandte Monster sind. Ich meine, selbst wenn man den Romero-Zombie nicht kennen würde, bliebe ja immer noch der klassische Voodoo-Zombie. ;)

Zu "Freitag der 13.": Das ist tatsächlich eine recht spaßige Reihe, die aber qualitativ arg schwanken kann. Und der sechste Teil dürfte aufgrund seines (halben) Metaansatzes wohl nicht so ganz deinen Geschmack treffen, schätze ich mal.

WiNgZzz
Moviejones-Fan
Geschlecht | 13.10.2017 | 09:04 Uhr13.10.2017 | Kontakt
Jonesi

@luhp: Nicht ganz richtig, "Scream" lief in den USA ab Dezember 1996, "Ich weiß, was du letzten Sommer getan hast" startete dort im Oktober 1997.

Ach komm...

luhp92
BOTman Begins
Geschlecht | 13.10.2017 | 01:20 Uhr13.10.2017 | Kontakt
Jonesi

@all
Ich habe anscheinend doch noch eine Slasher-Reihe für mich gefunden! "Freitag der 13.", deren ersten beiden Teile ich per Zufall gerade vom Donnerstag auf Freitag den 13. gesehen habe^^ Zwar bedienen sich die Filme ordentlich bei Hitchcock und Carpenter, machen das aber so gut und auf eine so primitive Weise, dass sich daraus eine äußerst rohe und spannende Terroratmosphäre ergibt. Vor allem Teil 2 macht einfach nur Spaß, eine überraschend gelungene Mischung aus einem billigen Porno und "Texas Chainsaw Massacre".

@ZSSnake
"Alien" als Slasher-Vorgänger zu sehen, funktioniert meiner Meinung nach nur bedingt, weil der Film schließlich erst ein Jahr nach "Halloween" erschien. Aber ich verstehe schon, was du damit meinst.
Ansonsten eine sehr schöne Erklärung wie sich die verschiedenen Sub-Genres immer wieder (wellenweise) neu erfinden!

@bartacuda
Ich verstehe, was du meinst, für mich geht dieses Konzept allerdings überhaupt nicht auf. Mit "Tucker & Dale vs. Evil" und "The Cabin in the Woods" fallen mir gerade zwei Slasher-Parodien/Satiren ein, die das für mich bedeutend besser und eleganter hinbekommen.

@MrBond
"Scream" hat sicherlich eine neue Welle an Slasher-Filmen losgetreten, "Ich weiß, was Du letzten Sommer getan hast" gehört allerdings nicht dazu. Der Film erschient zeitgleich mit "Scream" im Jahr 1996.

@Silencio
Lebensfern würde "The Walking Dead" ja nur sein, wenn man davon ausgeht, dass Zombies im Fall einer echten Zombie-Apokalypse tatsächlich so umgebracht werden können, wie es uns die zahlreichen Filme lehren. Wenn man sie allerdings nicht per Kopfschuss/Enthauptung töten kann, hat uns die Popkultur in dieser Hinsicht nichts gebracht. Es ist also alles relativ.

- "Sie sind ein Erpresser und ein Bandit, Mr. Shatterhand."
- "Willkommen in Amerika!"

Poncho
Moviejones-Fan
12.10.2017 | 08:29 Uhr12.10.2017 | Kontakt
Jonesi

@Silencio

Fairnesshalber muss man aber sagen, dass er mit "Halloween" aber eben den Slasher gedreht hat. Ohne den kein "Freitag der 13." und alle anderen Nachzügler. Und selbst wenn Hooper "nur" TCM gemacht hätte, wäre ihm damit immer noch ein Platz im Horrorolymp sicher. Andere Regisseure träumen davon einen Film zu drehen, der nur halb so intensiv ist.

Da muss ich dir zu 100 % zustimmen. Nichts anderes habe ich auch gemeint, das Problem war, dass ich es so nicht geschrieben habe. wink

Da lobe ich mir den Ansatz, den man mit "Scream" oder auch bspw. "Shaun of the Dead" gewählt hat.

Genau. Bei Zombiefilmen gibt es die ungeschriebene Regel, dass in Zombiefilmen keine Zombiefilme existieren und so auch nicht als solche bezeichnet werden. Ausnahme ist Return of the Living Dead und eben Shaun, der das ganz hervorragend referenziert: "Sind Zombies in der Nähe?" "Sag das nicht." "Was?" "Das Wort mit Z."

In Scream gibt es all diese Filme mit "Blondies, die die Treppe hoch statt zur Tür hinauslaufen", Sex haben, Alkohol trinken und schreien "Wer ist da?" und trotzdem tun sie genau das immer und immer wieder! Ähnlich wie bei The Cabin in the Woods: "Wir sollten zusammenbleiben um zu überleben ... halt, nein ... wir sollten uns aufteilen." "Gute Idee!" Aber trotzdem würde die Kritik hier nicht funktionieren, dass sich die Kids da total stereotypisch verhalten.

ZSSnake
Expendable
Geschlecht | 11.10.2017 | 22:56 Uhr11.10.2017 | Kontakt
Jonesi

Dieser Beitrag wurde am 11.10.2017 22:56 Uhr editiert.

@ Mr. Bond:

Ja, durchaus. Ich würde es mal als "Party-Slasher" bezeichnen, weil sie alle lockerer und weniger ernst inszeniert waren als die Klassiker aus den 80ern. Die Teenies waren halt immer schon die Opfer, aber die modern-hippe Inszenierung in den 90ern war stilistisch ne komplett eigene Schwemme. Vergleichbar mit den vielen Geisterfilmen seit Insidious und Paranormal Acctivity die letzten paar Jahre. Ne Trendrichtung bzw modernisierte Ausrichtung innerhalb eines Horror-Subgenres. Während die aktuelle Welle klar von Filmen wie Poltergeist inspiriert ist war es bei Scream und Konsorten halt die Inspiration durch Freddy, Jason und Michael Meyers, aber eben modernisiert fürs neue Jahrzehnt.

So wie Saw bzw, Torture Porn für mich auf die vielen "ultra brutalen" Pseudo-realisten aus der Kannibalenfilm- und Rape and Revenge-Schwemme der 70er zurückging. Horror ist halt wie jedes Genre Wellenweise unterwegs und erfindet sich immer wieder zu nem Grad in einem seiner Subgenres neu.

"You will give the people of Earth an ideal to strive towards. They will race behind you, they will stumble, they will fall. But in time, they will join you in the sun, Kal. In time, you will help them accomplish wonders." (Jor El, Man of Steel)
MrBond
Moviejones-Fan
Geschlecht | 11.10.2017 | 22:49 Uhr11.10.2017 | Kontakt
Jonesi

Dieser Beitrag wurde am 11.10.2017 22:49 Uhr editiert.

@Snake

Apropos "Gründungsväter": Ist Scream nicht gerade der Gründungsvater, dieses Teenager-Slasher-Subgenres? Schließlich wurde doch gerade durch Scream eine Welle ähnlicher Filme losgetreten. Ich nenne nur mal die prominentesten, dieser Gattung Düstere Legenden und Ich weiß, was Du letzten Sommer getan hast. Vergleichbar mit den 80er-Slashern sind die alle nicht. Das ist ein ganz eigenes (Sub-)Genre, das man entweder mag, oder nicht - und Scream ist mehr oder weniger der Startpunkt dessen.

Sehe ich so aus als ob mich das interessiert?!"

bartacuda
Mitternächtlicher Haijäger
Geschlecht | 11.10.2017 | 21:56 Uhr11.10.2017 | Kontakt
Jonesi

@luhp

Das der Film dir nicht gefällt, ist dein gutes Recht und da werde ich dir auch deinen Geschmack nicht absprechen. Mich "stört" nur etwas die Begründung. Ich wähle mal ein plakatives Beispiel.

Ich schaue Spaceballs, der mir nicht gefällt. Jetzt kann ich entweder sagen, "Der Humor ist nicht meiner!" Oder ich kann eine Kritik darauf aufbauen, die darauf abzielt wie störend und nervig ich diese ständigen Star Wars Anspielungen fand und das man sich auch noch an anderen "alten" SF Filmen vergriffen hat. Zum Abschluss spreche ich dann Mel Brooks sein Humoristisches Handwerk ab, weil ich mich bei XYZ viel besser amüsiert habe.

Ich hoffe, du verstehst worauf ich hinaus will.

... ... aber lass uns ganz offen sein, Du hast nie Wert gelegt auf meine Freundschaft!
Silencio
Moviejones-Fan
11.10.2017 | 20:04 Uhr11.10.2017 | Kontakt
Jonesi

@luhp92:

"Meiner Meinung nach ein sehr spannendes Szenario!"

Sowas finde ich aber persönlich immer relativ lebensfern und hat auch das Problem, dass der Zuschauer immer weiter ist als die Charaktere. Während die nämlich noch ausknobeln, wie man das Monster umbringt, sitzen wir augenrollend vor dem Fernseher. Grundsätzlich spielen solche Filme und Serien immer in irgendwelchen Paralleluniversen, in denen große Teile unserer Popkultur und Folklore anscheinend nicht existieren. Da lobe ich mir den Ansatz, den man mit "Scream" oder auch bspw. "Shaun of the Dead" gewählt hat.

ZSSnake
Expendable
Geschlecht | 11.10.2017 | 19:37 Uhr11.10.2017 | Kontakt
Jonesi

Dieser Beitrag wurde am 11.10.2017 19:37 Uhr editiert.

@ Luph:

Der Slasher ist ja auch quasi im Horrorgenre sowas wie die sprichwörtliche "Axt im Walde". Da gibt es rein intelektuell wirklich wenig rauszuholen aus dem Subgenre, sieht man halt mal von einigen seiner Gründungsväter ab, die da ja durchaus noch ein paar tiefere Psychologische Aspekte rausgezogen haben.

Übrigens ebenfalls ein sehr brillianter Slasher, der gekonnt mit echtem Horror und Suspense arbeitet und der auch zu den Gründern des Genres gehört, aber gern bei seiner Einstufung nicht als Slasher genannt wird ist für mich Alien wink Hat alles was der Slasher im Kern braucht, nur dass der Killer wirklich ein gesichtsloses Monster ist. Trotzdem für mich neben Halloween DER essenzielle Genrebeitrag um die 80er Slasher-Welle dann loszutreten.

"You will give the people of Earth an ideal to strive towards. They will race behind you, they will stumble, they will fall. But in time, they will join you in the sun, Kal. In time, you will help them accomplish wonders." (Jor El, Man of Steel)