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Alien - Covenant

Ein Covenant ohne Alien.

Alien - Covenant Kritik

0 Kommentar(e) - 22.05.2017 von ChrisHart
Hierbei handelt es sich um eine User-Kritik von ChrisHart.
Filmkritik

Alien - Covenant Bewertung: 3/5

ACHTUNG: Gleich am Anfang vorweg, es werden eventuell kleine Spoiler vorkommen.

Das ist erst meine 2. Kritik hier bei MJ, also bitte entschuldigt, wenn es amateurhaft rüberkommt. Ich erstelle grundsätzlich meine Kritiken aus meinem Gefühl heraus. Ich weiß, man sollte eher objektiv sein, aber von solchen Kritiken gibt es genug, und ich schreibe nur dann eine Kritik, wenn der Film "eine" Kritik verdient, sowohl gut oder schlecht.

Alien Covenant ist ja ein direkter Nachfolger von Prometheus (10 Jahre später). Man konnte ja viel darüber lesen können, das Ridley Scott eigentlich was Neues mit Prometheus erschaffen wollte, aber dass dies bei den eingefleischten Alienfans (gehöre auch dazu) nicht richtig ankam. (Bei mir auch nicht. Ich fand Prometheus irgendwo langweilig und "überkompliziert" für einen Alienfilm).

Daher gab RS dem Druck der Fans nach und machte den Alien Covenant. Ich muss ehrlich zugeben, ich war sehr gespannt auf den Film. Die Trailers, der Marketing, der Hype, hat mich auch mitgerissen. Ich sahe vor meinen Augen einen Mix aus Alien 1 und Aliens (der Beste aller Teile). Und wenn das so ist im Film, dann wird der ein Hammer. Aber leider war es nicht so. Genau das was beim Alien und Aliens gut war, hat bei Covenant gefehlt. Es war nicht düster genug und es war auch nicht besonders aktionreich. Also mit einem Wort bewertet: ENTTÄUSCHEND.

Die Story: (sehr kurz und kompakt)
Es fängt noch recht überschaubar und nachvollziehbar an. Der Raumschiff Covenant ist mit 15 Raumschiffmitgliedern und 2000 Kolonisten unterwegs zu einem fremden Planeten, die sie dann Kolonisieren wollen. Ein unvorhersehbares Ereigniss weckt die Crew (außer James Franco, der "wacht" nicht auf und spielt auch nicht im Film mit). Und durch eine zufällig empfangene Nachricht, finden sie ganz in der Nähe ein Planet, der auch für eine Kolonisation nutzbar wäre. Da die Crew nicht wieder in ein Tiefschlaf möchte und sie auch keine Lust haben Jahre lang unterwegs zu sein, entscheiden sie sich für diesen Planeten.

Es stellt sich dann später heraus, dass auf diesen Planten die überlebende von Prometheus, Elisabeth Shaw und der Android, David Jahre davor gelandet sind. Und so haben wir den "Übergang" von Prometheus zu Covenant.

Der Film kommt sehr langsam in Fahrt. Man erwartet halt, als "ausgehungerter" Alienfan die Alienaktion von Anfang an. Klar, man muss ein wenig Stimmung machen und auch die Charaktere vorstellen, aber die Anfangssequenz kam mir sehr lang vor und auch irgendwo langweilig vor.

Bis dann endlich der erste Alien (Alienalbino) aus einem Crewmitglied "rauskommt". Hier fängt die Aktion endlich an, ist aber nach ca. 20 Minuten wieder vorbei. Und bis zum Ende dreht der Film nicht mehr auf. Hier und da mal eine Alienattacke auf ein Charakter, aber nix, was man nicht schon 1000x mal gesehen hat. Am Ende bekommt man noch einen einigermaßen guten langen Abschlussalienaktion, aber für mich hat die langsame und nicht immer nachvollziehbare Handlung davor alles kaputt gemacht und so verließ ich den Kinosaal, mit einem "das hätte so viel besser sein können"

Anschauen kann man den Film. Aber der Hype ist viel zu groß. Da wird man zwangsweise enttäuscht. Kann aber sein, dass der Film den Prometheus "Anhänger" gefallen wird, da RS versucht auch diese Schiene zu fahren, was mir persönlich schon damals nicht gefiel. Für einen Alienfan war Covenant definitiv zu schwach, daher 3 Punke.

ChrisHart



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Alien - Covenant Bewertung
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610
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