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Smaragdgrün

Überraschender Abschluss

Smaragdgrün Kritik

1 Kommentar(e) - 20.06.2016 von Moviejones
Filmkritik

Smaragdgrün Bewertung: 3.5/5

Wie geht sie aus, die Kinofilm-Adaption der "Edelstein"-Trilogie, die nach Rubinrot (2013) und Saphirblau (2014) nun mit Smaragdgrün die Story um den "Rubin" Gwendolyn (Maria Ehrich) und Gideon (Jannis Niewöhner) zu einem Ende bringt? Laut Buchkennern gibt es auch hier so manche Abweichung, ob das ebenfalls veränderte Finale zusagt, hängt subjektiv vom jeweiligen Liebhaber der Bücher von Kerstin Gier ab...

Gwendolyn (Ehrich) hat nicht lange Muße, sich mit ihrem Liebestrouble zu beschäftigen, denn sie wird schon bald zur wilden Flucht in die Vergangenheit gezwungen. Neue Offenbarungen über das Zeitreisemysterium, den prophezeiten "Aufstieg des Adlers" und Erzfeind Saint Germain (Peter Simonischek) erwarten die Heldin. Alles ist anders als es bisher schien - aber betrifft das auch Gideon (Niewöhner)?

Smaragdgrün Filmkritik

Während sich die ersten Teile von Felix Fuchssteiner und Katharina Schöde trotz leichtem Soapfeeling auch gut für Twilight-Hasser anschauen ließen, wurde manche Parallele in Smaragdgrün doch noch etwas deutlicher. Aber keine Sorge, insgesamt ist auch der letzte Teil der Zeitreise-Trilogie für ein junges Zielpublikum ein unterhaltsamer und keineswegs zu arg abdriftender Abschluss der "Liebe geht durch alle Zeiten"-Saga, selbst für Erwachsene.

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Vor allem die überraschenden Wendungen in Smaragdgrün und klassische Themen wie Liebe, Verrat, mysteriöse Geheimnisse und natürlich die Zeitreise-Epochen bis ins Mittelalter zurück machen auch den letzten Teil zu einem spannenden und zudem runderen Kinoerlebnis als der Mittelteil. Uns fehlt noch ein bisschen mehr überzeugendes Loverfeeling zwischen dem Rubin und Diamanten, um wirklich mitreißend zu sein, trotz dramatischer Entwicklungen. Dennoch ist es ein passendes Paar, dessen Hin und Her einen dank einiger Wendungen im Verlauf nicht kalt lässt.

Fast mehr Spaß hatten wir jedoch an Katharina Thalbachs Großtante Maddy und Mr. Bernhard (Johannes Silberschneider) und ihrer Entwicklung, ganz klar die Nebendarsteller-Fanfavoriten, die viel zum Charme der Trilogie beitragen. Schön ist, dass auch der Erzfeind in Smaragdgrün noch einmal einen gehörigen Anschub als tatsächliche Gefahr bekommt, so dass die ganze Story an Gewicht und Tiefgang gewinnt. Auch die anderen Nebendarsteller machen ihre Sache wie zuvor gut und bekommen noch ein paar Wendungen mit auf den Weg - auch wenn es schwer ist für Buch-Nichtkenner, bei all den Verstrickungen nicht den Faden zu verlieren. Eine kleine Zusammenfassung zu Beginn, was zuvor geschah, wäre auch noch ein netter Service gewesen, am besten also mindestens Saphirblau vorher noch einmal anschauen. Logikfragen bezüglich Zeitreiseverwicklungen stellt man insgesamt besser nicht, aber das ist ja keine Seltenheit in dem Genre.

Xemerius (Stimme Rufus Beck) wirkt auch in Smaragdgrün noch etwas willkürlich hereingepflanzt als netter CGI-Hingucker, dennoch macht er Spaß und ist einfach tatsächlich ein putziges Bonbon. Insgesamt sind die Effekte auch im letzten Teil für eine deutsche Produktion wirklich gelungen. Den vom Roman abweichenden Ausgang der Story finden wir tatsächlich besser, aber das ist Geschmacksache.

Smaragdgrün Bewertung

Wir können Smaragdgrün wie auch die ganze Trilogie als unterhaltsames und als deutsche Produktion sehenswertes Zeitreise-Kinoerlebnis für jüngere Zuschauer empfehlen. Ältere Zuschauer haut die Trilogie sicher nicht vom Hocker, eignet sich aber als Familienabend, bei dem man selbst auch seinen Spaß haben wird. Zumal der Abschluss noch an finsterer Dramatik zulegt.



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Smaragdgrün Bewertung
Bewertung des Films
710
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Moviejones-Fan
07.07.2016 | 17:29 Uhr07.07.2016 | Kontakt
Jonesi

Mal davon abgesehen, dass die Roman Liebhaber der Trilogie sehr enttäuscht sein werden/sind, da es im Grunde eine vollkommen andere Geschichte ist, hat der Abschluss der Trilogie sehr große Schwächen. Hier möchte ich die schauspielerische Leistung der Darsteller ausnehmen, für mich war die solide.

Wenn man jedoch Smaragdgrün als Abschluss der Trilogie sieht, gibt es sehr viele Anschluss Fehler an die vorherigen Filme. Somit wirkt das ganze inkonsistent und zu sehr gewollt. Zudem gibt es in diesem Teil auch einige Logikfehler.

Mein Fazit: Netter Film, wenn man weder Logik und Konsistenz der Trilogie wünscht und das Buch vergisst.