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The Bye Bye Man

Bye bye, Man, komm bloß nicht wieder - The Bye Bye Man

The Bye Bye Man Kritik

0 Kommentar(e) - 13.04.2017 von ZSSnake
Hierbei handelt es sich um eine User-Kritik von ZSSnake.
Filmkritik

The Bye Bye Man Bewertung: 1/5

Jesus, was hab ich denn da heute in der Sneak Preview gesehen? The Bye Bye Man wars und ich kann versprechen von einem "Bye Bye, Man" war ich nicht besonders weit entfernt bei diesem Streifen. Aber ich greife vor.

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Inhalt:
Irgendwann in den 1960ern dreht ein Mann aus irgendeinem Grund durch und tötet 8 seiner Freunde und dann sich selbst. Heute ziehen ein Studentenpärchen und ein guter Freund in ein Haus ein, um dort zu leben. In diesem Haus gibt es einen Beistelltisch - und in diesem Beistelltisch gibt es Gekritzel, das von einem "Bye Bye Man" spricht und davon seinen Namen weder zu denken noch zu sagen. Doch der Name wird ausgesprochen und das Unheil nimmt seinen Lauf.

Kritik:
Unheil ist ein gutes Stichwort. "Heilige Scheiße, was hab ich denn da gesehen!?" war die Frage die sich mir nach dem Kinobesuch stellte. Glücklicherweise kostet als Unlimited Card Besitzer so ein Kinobesuch nichts und morbide Neugier ließ mich auch nach der Einblendung des Titels sitzen bleiben, obgleich mir bewusst war wie unfassbar schlecht die Reviews des Films in den USA ausfielen. So ne cineastische Totalkatastrophe möchte man sich ja dann doch ganz gern auch mal selbst anschauen. Also blieb ich sitzen.

Allen voran ist da dieses Darstellerensemble. Während Elliot (Douglas Smith) und John (Lucien Laviscount) noch als "funktional" durchgehen hat man mit dem Casting von Cressida Bonas als Sasha echt den Vogel abgeschossen. In einem schier unerträglichen, aber ungemein witzigen Mix aus Overacting und Talentlosigkeit holpert sie sich durch den Film und begeistert mit absoluter Ahnungslosigkeit. Spaß beiseite, das man solche "Leistungen" in einem Kinorelease erleben darf ist schlicht indiskutabel und obgleich es immer wieder für Lacher sorgte, kann man solche an Arbeitsverweigerung grenzende Performance kaum gutheißen.

Die Story, so man sie denn so nennen kann, macht absolut keinen Sinn. Abgesehen mal davon, dass die Phrase "Bye Bye, Man" ja nun nicht unbedingt die ungewöhnlichste oder unwahrscheinlichste Wortkonstellation innerhalb der englischen Sprache darstellt ist die Idee eines "sag es nicht, denk es nicht" so ausweglos wie dämlich. Mal ehrlich, eine übernatürliche Instanz die ihre Kraft daraus zieht, dass man sich vor ihr fürchtet? Ich hör Freddys Krallenhandschuhe schon über die Rohre wandern. Ein Wesen dessen Namen man nicht sagen darf, weil es sonst auftaucht? Oha, was da wohl der Candyman zu zu sagen hat? Aber immerhin hat der Bye Bye Man - nebenbei bemerkt, ist garnicht so einfach den Namen zu sagen und dabei nicht debil zu grinsen - einen schlecht animierten Computer-Höllenhund dabei. Supernatural hatte immerhin den Anstand die Dinger nicht zu zeigen, weil sie kein Budget hatten sie überzeugend darzustellen - so viel Anstand hat dieser Film leider nicht. Und so gibt es diesen unfreiwillig komisch aussehenden CGI-Köter der die Bedrohlickeit einer Kumquat besitzt.

Nicht, dass der Film ansonsten irgendwo für Angst und Schrecken sorgen würde. Denn wo er sich neben dem Schurken noch bei gängigen Horrorkonventionen bedient ist im Aufbau. Ineffizient muss man dabei leider sagen - aber Jump-Scares sind der "way to go" des Films, wenn es um das Erzeugen von Angst geht. Die Musik wird leise, verschwindet - BOOOM, extrem lautes Geräusch, mitunter begleitet von irgendwas was in die Kamera hüpft. Nicht, dass der eine oder andere pointiert gesetzte Jumper in einem Horrorfilm nicht durchaus funktionieren kann, Insidious war ein perfektes Beispiel für gut aufgebaute und eingesetzte Jump-Scares, die die Gänsehaut-Atmosphäre des Films noch stützten. Doch dafür muss hinter der Kamera erstmal genug Talent versammelt sein, um sowas wie Atmosphäre überhaupt aufzubauen. Hier verlässt man sich scheinbar auf das irgendwie gammlige Haus, den Shining-Flur im Obergeschoss (der mehrfach herhalten darf) und das Schlafzimmer mit den zwei kleinen Türen.

Dass bei all dem noch ein paar wiederkehrende Motive wie ein Zug und fallende Münzen in den Mix geworfen werden, die keinerlei Kontext oder Erklärung erhalten, macht die Idee nicht besser. Nichts in diesem Film macht Sinn, die Ideen sind ein wüstes Mischmasch aus Horrorklischees und Unfug und alles wird gestützt von miesen Jump-Scares.

Fazit:
The Bye Bye Man ist mit Abstand das mieseste Stück "Horror" das ich seit The Other Side of the Door ertragen durfte. Talentfreie Darsteller, mieserabel ausgeführte Jump-Scares, sinnfreie Handlung, dümmliche Dialoge - die ohnehin zu 50% aus dem dämlichen "sag es nicht, denk es nicht" bestehen, was alle Charaktere von Zeit zu Zeit absondern - und absolut kein Gefühl für Atmosphäre oder Timing bei Regisseurin Stacy Title. "Bye Bye, Man" ist alles was einem bei diesem Streifen einfällt und das hoffentlich schnell und bald.

2/10 Punkte bzw 1/5 Hüte,


weil ich mitunter herzlich lachen konnte. Da das aber leider nicht der Sinn und Zweck eines Horrorfilms ist, ist mehr nicht drin. Abgesehen von einer ausdrücklichen Empfehlung diesen Film so zu meiden wie das Erwähnen des lächerlichen Namens seines Bösewichts...



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The Bye Bye Man Bewertung
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210
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