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Gar nicht supi: Henry Cavill über DCEU-Probleme & "Wonder Woman"-Erfolg

Superman-Darsteller erläutert Startschwierigkeiten

Gar nicht supi: Henry Cavill über DCEU-Probleme & "Wonder Woman"-Erfolg

9 Kommentare - Do, 02.11.2017 von N. Sälzle - Aus Fansicht ist natürlich immer klar, wenn etwas nicht passt. Wir wissen schließlich, was wir sehen wollen und was nicht. Doch wie sehen die Schauspieler eigentlich kritische Probleme?

Gar nicht supi: Henry Cavill über DCEU-Probleme & "Wonder Woman"-Erfolg

Über das DCEU wurde in den vergangenen Jahren viel geschrieben, viel gelacht, viel gespottet. Aber auch seine Bewunderer hat dieses Kinouniversum zurecht gefunden. Mit Justice League befindet sich das DCEU zudem auf dem besten Weg, sich trotz aller Anlaufschwierigkeiten endlich beim Publikum als ernstzunehmende Konkurrenz zum MCU zu etablieren, indem die namhaften Helden zusammen gegen einen gemeinsamen Feind antreten.

Den holprigen Pfad, den DC und Warner Bros. von Man of Steel bis hin zu Justice League eingeschlagen haben, lassen wir nun kein weiteres Mal Revue passieren. Viel mehr schauen wir uns an, was Superman selbst - Darsteller Henry Cavill - zu diesem Thema zu sagen hat. Tatsächlich räumte er - insbesondere, was die Zeit vor Wonder Woman und der stilistischen Neuausrichtung angeht - ein, dass die Filme zu kämpfen hätten, selbst wenn es Marvel nicht gäbe.

Den Stil, an dem man sich einst versucht hätte, hätte zum einen zwar eine neue Perspektive eingeräumt, zum anderen aber nicht unbedingt funktioniert. Geld hätte man somit zwar verdient, aber ein bahnbrechender Erfolg blieb aus, stellt der Schauspieler fest. Man hätte den Zuschauern einfach nicht geboten, was sich diese von einem Superhelden-Film erwartet hatten.

Bezüglich Wonder Woman hat Cavill derweil nur lobende Worte übrig. Diese Zeit würde sich für weibliche Helden geradezu anbieten. Aktuell gäbe es gesellschaftspolitisch genau das richtige Umfeld, um einen solchen Film zu zeigen. Man bräuchte diesen Film jetzt und man wolle auch die Perspektive. Wonder Woman hätte laut Cavill genau den richtigen Nerv getroffen und sei zu einem großartigen Erfolg geworden.

Abschließend stellt er jedoch fest, dass jeder Erfolg im Superhelden-Kosmos, insbesondere im DC-Universum, großartig sei, denn er würde gerne damit fortfahren, Geschichten über Superman zu erzählen. Zunächst muss DC aber ab dem 16. November beweisen, dass tatsächlich eine Post-Wonder-Woman-Ära angebrochen ist und, dass dieser Film keinen einmaligen - wenngleich überaus erfolgreichen - Ausreißer darstellt.

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luhp92
BOTman Begins
Geschlecht | 03.11.2017 | 11:45 Uhr03.11.2017 | Kontakt
Jonesi

Ich bin bei Duck.
Nur weil man die billigen Photoshop-Poster der Justice League mit MCU-Postern vergleicht, werden sie dadurch nicht besser. Das Thor-Poster sieht toll aus, die gezeichneten "Justice League"-Poster sind meisterhaft.

- "Sie sind ein Erpresser und ein Bandit, Mr. Shatterhand."
- "Willkommen in Amerika!"

Duck-Anch-Amun
Moviejones-Fan
Geschlecht | 03.11.2017 | 10:22 Uhr03.11.2017 | Kontakt
Jonesi

@Kal-El

Ach ich frag mich eigentlich, weshalb du meine Kommentare überhaupt noch liest ;)
Eigentlich gebe ich nichts auf Poster, aber da bin ich scheinbar der einzige, wenn ich die Diskussion um Star Wars z.B verfolge. Da ich hier keine Marvel vs. DC-Diskussion vom Zaune brechen wollte, hab ich mich auf die Poster zu JL konzentriert. Die Marvel-Poster sind natürlich ebenfalls nicht der Bringer, man denke an das offizielle Spider-Man-Poster. Aber du nutzt 1 Thor 3-Poster und 2 gute DC-Poster zum Vergleich ;)
Die gezeichneten Poster sind natürlich nicht schlecht, wenn ich aber diese lieblosen Copy-Paste-Poster betrachte (wie z.B das Banner) dann frag ich mich echt weshalb man dann überhaupt ein Poster macht.

theduke
Moviejones-Fan
Geschlecht | 03.11.2017 | 00:21 Uhr03.11.2017 | Kontakt
Jonesi

Tatsächlich räumte er - insbesondere, was die Zeit vor Wonder Woman und der stilistischen Neuausrichtung angeht - ein, dass die Filme zu kämpfen hätten, selbst wenn es Marvel nicht gäbe.

Ist kein Gemecker an DC, aber von mir eine starke Kritik an Warner. Die Filme hätten zu kämpfen, selbst wenn es das MCU nicht geben würde? Das mag stimmen, aber sie hätten es durchaus leichter wenn WB entweder abgewartet hätte bis das MCU einschläft, oder sie hätten es eher anpacken sollen, denn mit Batman Begins und Nolans Werken war es deutlich zu erkennen wie man hier hätte ansetzen können um diesen Ansatz sofort fortzusetzen. Nö aber Warner drückte die Reset Taste. Aber selbst bei den Anfängen des MCU schnallten die es nicht das die Zeit reif dafür ist endlich mal zusammenhängende DC Filme zu machen. Man hatte die 3 Nolan Filme (05/08/12) danach 2011 Green Lantern und später MoS (2013) und Warner pennte um aus dem Grundkonzept ein Faden zu konzipieren. Selbst nach MoS ging man immer noch kein richtiges Konzept an, denn anstatt ein MoS 2 zu starten, ging man in die Richtung BvS und hat den Film total falsch geschnitten. Die 5. verpasste Gelegenheit von Warner war der Fehler mit einen Film den keiner brauchte, SuSq. Plötzlich kündigte man eine Richtung an, die WB immer verneint hatte = mehr Humor. Man verwarf immer wieder angekündigte Filme und setzt seit fast 2 Jahren auf Schurken und Helden die relativ unwichtig sind. Bisher sehe ich immer noch keinen Mann der sich endlich mal um ein durchgängiges Konzept kümmert und nicht immer alle paar Monate die alten News ändert. Fans mögen das dem Filmkonzern ja noch verzeihen und außer den beiden Augen auch noch ihre Hühneraugen zudrücken, aber das normale Publikum hat bisher den Überblick bei DC verloren und das bricht der Filmreihe das Genick. Warner hat seit Anfang an die Filmrechte, leider aber keine Ahnung was sie da in den Händen haben.

Ich bin zwar ein Marvelaner, wo manche meinen ich über nur deshalb Kritik an DC, doch ich über nur Kritik an WB. Bei Marvel Disney ist das z.Zt leider auch nicht anders. Disney hat leider keinerlei Durchblick was Marvel betrifft und lässt seit 2015 / besser gesagt nacht Doc Strange ihren Kevin Feige freie Hand. Bisher gingen 2 Filme in die total verkehrte Richtung was den Humor betrifft und die Storyline wird einfach mal so neben den Humor herunter geleiert.

Hätte wie gesagt, Warner Brothers ihren anfänglichen Faden beibehalten, nicht immer erneut die Richtung gewechselt, hätte DC evtl die Chanze gehabt mit dem MCU fast auf einer Schwelle zu stehen. Macht Feige so weiter um solch einen Murks zuzulassen, mag das zwar noch die Massen belustigen, mich aber nicht.

Wer denkt im Internet kann man Punkte erlangen um der Größte zu sein, der ist im realem Leben oft der Kleinste.
TiiN
Pirat
Geschlecht | 02.11.2017 | 23:01 Uhr02.11.2017 | Kontakt
Jonesi

Ich verstehe dieses Hochjubeln und Abfeiern von Wonder Woman ebenso nicht. Für meinen geschmack war das ein 0815 Superheldenfilm, bloß mit einer Hauptdarstellerin.
Nichts besonderes, nichts außergewöhnliches, nichts verrücktes. Aber ehrlicherweise auch nichts schlechtes.
Ganz einfach ein Film.

Ansonsten muss sich das DC Universum weiterhin noch finden. Mal gucken als was sich Justice League zeigen wird.
Mir hat z.B. Batman v Superman stilistisch richtig gut gefallen aber das ist eher kein Film der die breite Masse abholt.

Kal-El
Moviejones-Fan
02.11.2017 | 20:53 Uhr02.11.2017 | Kontakt
Jonesi

Ist schon echt erstaunlich Duck wie du mit zweierlei Maß misst. Wärst du bei deinen Bewertungen zu den Marvel-Filmen etwas differenzierter, dann würde ich dein Kommentar wirklich sehr ernst nehmen und mit dir auch in eine konstruktive Diskussion einsteigen wollen. Aber so ..

Die Poster sind einach nur billig

Man vergleiche, Thor:

http://www.moviejones.de/galerien/prev/41796/41796-20170825-090639-1.jpg

mit JL

http://www.moviejones.de/galerien/prev/604/604-20171026-084439-1.jpg

http://www.moviejones.de/galerien/prev/604/604-20171027-120133-1.jpg

http://www.moviejones.de/galerien/prev/604/604-20170722-210538-1.jpg

Ich habe jetzt zufällig auf irgendwelche geklickt. Mir gefallen die JL Poster durchweg BESSER! Billig finde ich die Thor Poster aber nicht. Ich weiß, ich weiß: Geschmäcker sind verschieden ... GUTE ABER NICHT!

Wie gesagt, wenn du aufhören würdest mit zweierlei Maß zu messen bzw. auf eine möglichst objektive Ebene Kommentare zu schreiben (Stichwort Billig, auch wenn das deine Meinung ist und ich sie akzeptiere, ist sie doch sehr provozierend!), dann würden wir beide uns sehr gut verstehen, aber so vergeht mir die Lust. Ich lasse dich auch in Zukunft in Ruhe.

Duck-Anch-Amun
Moviejones-Fan
Geschlecht | 02.11.2017 | 09:16 Uhr02.11.2017 | Kontakt
Jonesi

Ich finde ja sogar, dass es ein Trugschluss ist zu glauben, dass das DCEU bisher an den hohen Erwartungen scheiterte, weil die Filme zu düster und ernst sind. Ich denke, und damit stehe ich ja absolut nicht alleine da, dass dies genau die richtige Strategie war und man hatte ne gute Mischung. Die MCU-Filme: bunt, witzig, Spaß, Actionspektakel. Die DCEU-Filme: ernst, erwachsener und realistischer und dann die X-Men:Filme mit ihrem genre-Mischmasch.
Wenn wir ehrlich sind, so hatten die Filme bisher doch andere Probleme als das Setting.

- Marketing: Teilweise eine echte Katastrophe und auch der Grund weshalb ich etwas Bauchschmerzen habe. Die Poster sind einach nur billig, die Trailer konnten bei mir leider noch nicht überzeugen. Aber hey, die Trailer zu den bisherigen Filmen waren genial, der Film dann eher durchschnittlich.
- Erwartungen: Seien wir ehrlich: der Hype um Batman v Superman war so riesig, dass der Film die Erwartungen eigentlich nicht erfüllen konnte. Bei SSQ war es anders: dort haben sehr viele Aussagen und Berichte über den Dreh für einen Hype gesorgt, der dem Film schlussendlich nur schadete. Aus den "Worst of the Worst" wurde nur ein Guardians-Verschnitt. Für mich auch der Beweis, dass es nichts mit dem Humor oder düsterem Setting zu tun hat, sondern ob man einen guten Film hat.
- Qualität: Und genau da hatten meiner Meinung nach die 3 Filme so ihre Probleme. Die Filme wollten einfach mehr sein als sie wirklich sind und nahmen sich selbst zu ernst. Das ist kein Problem, wenn die Qualität stimmt, aber irgendwie machte man immer den gleichen Fehler. So ist die Story jeweils lange am aufbauen, Charakterbeziehungen werden vertieft, nur um dann in ein typisches CGI-Gewitter à la Marvel zu enden, ein Problem das auch WW hatte. Die Filme strotzen nur von so manchen Schnittschnitzern, dass man einfach spürt, dass da viel Material weggelassen wurde. Und so mancher Logikfehler ist echt nur zum Haare raufen.

All dies haben dazu geführt, dass die DCEU-Filme in Kritik gerieten. Dass es nichts mit dem Setting zu tun hat bewies ja SSQ. WW jedoch war schon deutlich näher an den Marvel-Filmen, ein Produkt für die Massen. Mir persönlich war er dann zu genretypisch, hier waren dann wieder die hohen Erwartungen ein Problem.
Die Aussagen von Cavill zeigen dann auch: man konzentriert sich zu sehr auf Marvel, scheinbar will man selbst diesen Konkurrenzkampf anstelle sich auf das eigene starke Produkt zu konzentrieren. Zu viele Köche verderben den Brei, Marvel hat Pläne bis 2022, das muss man dann natürlich toppen indem einfach quasi alle 2 Wochen neue Filme angekündigt werden. Würde man sich einfach darauf konzentrieren gute Filme zu machen, wäre jedem geholfen. Ich hoffe, dass JL dieser gute Film wird und dann kann man mit einem quten Aquaman endlich so richtig durchstarten.

KannManAuchSoSehen
Moviejones-Fan
02.11.2017 | 09:01 Uhr02.11.2017 | Kontakt
Jonesi

also, ich weiß nicht. Ich hab mir gestern Wonder Woman nochmal zu Gemüte geführt und fand ihn, von den genderrelevanten Szenen abgesehen, ziemlich belanglos. Nichts, was wir nicht schon kennen würden bzw. gesehen haben. Ich verstehe überhaupt garnicht, warum der Film so gefeiert wird. Der Film bedeutet null Herausforderung für die Zuschauer. Man muss nichts erschließen, alles wird einem einfach vorgekaut. Es ist jetzt nicht so, dass Filme wie Man of Steel oder BvS die Innovationen für mich darstellen, was das Superheldengenre angeht. Aber da musste man selbst ein bissl mitdenken, und die Sachverhalte ordnen und Handlungen deuten, quasi den Sinn dahinter selbst erschließen. Das fand ich toll und hat mir spas gemacht. Das soll jetzt alles wegfallen? Hab ich das richtig verstanden? Das fänd ich schade. Warten wir mal JL ab, aber bis jetzt haben die DCFilms seit BvS stetig abgenommen, was die Qualität angeht. Wenn uns die Filme jetzt zum großteil einfach nur noch hingeworfen werden, ohne dass sie unseren Intellekt fordern, dann macht auch die dunklerere Farbe oder ein ernster Ton keinen nennenswerten Unterschied mehr aus. Ich weiß, man braucht von nem Superheldenfilm keine intellektualisierten Meisterwerke erwarten. Doch wäre es m9glich, diese durch Verschachtelung wenigstens etwas spannender zu gestalten. So werden die Filme, egal welches Lager, höchstens gut, geraten aber auch schnell wieder in Vergessenheit. Gestern hat erst jemand geschrieben, dass BvS noch immer besprochen wird. Welcher andere Superheldenfilm hat dieses Privileg, der nicht gerade aktuell im Kino läuft. Das liegt wahrscheinlich auch einfach daran, dass die übrigen Filme, aufgrund ihrer Machart, einfach hingenommen werden können. In meinen Augen sind solche Filme tatsächlich nur für den Augenblick, sind aber nicht mehr als Schall und Rauch...schade, so wird sich die gefürchtete Übersättigung möglicherweise wohl schneller einstellen, als ich dachte u d gehofft habe. Bei mir ist es langsam soweit. Das ärgert mich!

kajovino
Moviejones-Fan
Geschlecht | 02.11.2017 | 07:36 Uhr02.11.2017 | Kontakt
Jonesi

Das düstere Setting des DCEU ist schon ein deutlicher Unterschied zum MCU. Und auch die Tatsache, dass alles etwas ernster genommen wird und nicht ständig Gags gemacht werden. Dennoch hatte das DCEU am Anfang seine Schwächen, vor allem durch relativ schlechtes Marketing. Aber, es kann nur besser werden und das wurde es auch mit Wonder Woman. Nun bin ich deutlich gespannt auf Justice League und die folgenden Filme.

Ich bin Ironman!
tantedroll
Moviejones-Fan
02.11.2017 | 02:06 Uhr02.11.2017 | Kontakt
Jonesi

Also ich fand den Stil an sich nicht verkehrt. Eine 1:1 Kopie zum MCU hätte ich wesentlich negativer aufgefasst. Gegen eine leichte Kursänderung hätte ich jedoch nichts einzuwenden. Es sollte halt nur nicht zu viel sein.

Zum einen sollte eine deutliche Distanz zu Marvel bestehen bleiben (sonst könnten Phase 4 auch in einer Art Amalgamuniversum spielen) und zum anderen wäre mir persönlich der Unterschied zum ursprünglichen Kurs zu extrem.