"Guardians of the Galaxy" nicht der Masterplan fürs kosmische MCU

Marvel setzt auf Weltraum-Vielfalt

"Guardians of the Galaxy" nicht der Masterplan fürs kosmische MCU (Update)

8 Kommentare - Mi, 23.08.2017 von N. Sälzle - Wir wissen: Marvel hat einen Masterplan, einen Fahrplan, um die Filme des MCU miteinander zu verbinden. Doch das bedeutet nicht, dass "Guardians of the Galaxy" unzählige Male kopiert wird.

"Guardians of the Galaxy" nicht der Masterplan fürs kosmische MCU

Update: Guardians of the Galaxy Vol. 3 wird nach Avengers - Infinity War und Avengers 4 spielen, bestätigt James Gunn noch einmal. Der Film werde mithelfen, die nächsten zehn, zwanzig Jahre an Marvel-Filmen vorzubereiten, und das kosmische Universum enorm ausdehnen. Mit neuen Charakteren wie zum Beispiel Richard Rider aka Nova - ein Name, bei dem Gunn zugibt, dass er intern gelegentlich fällt, wenn es um Figuren geht, die man künftig nutzen könnte. Und Guardians of the Galaxy Vol. 3 soll auch der letzte Film mit der aktuellen Version der Guardians sein.

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Mit ihrer brutal quietschbunten, durchgeknallten Action-Welt befinden sich die Guardians of the Galaxy durchaus in ihrem ganz eigenen Universum. Während ihnen diese Distanz zum restlichen Marvel Cinematic Universe einen gehörigen Spielraum gestattet, gehören sie aber auch irgendwie dazu, wie kommende Marvel-Filme nur allzu deutlich zeigen werden.

Gerade jetzt, da sich die Ära der Auftakthelden des MCU allmählich zu Ende neigt und sich abzeichnet, dass James Gunn mit Guardians of the Galaxy Vol. 3 die Tür zum kosmischen Marvel-Universum Marvels weit aufstoßen wird, schießen einem so manche Fragen durch den Kopf. Die beginnen womöglich damit, dass die Trailer zu Thor 3 - Tag der Entscheidung einen dem von Guardians of the Galaxy nicht ganz unähnlichen Stil versprechen. Doch Einheitsbrei ist nicht.

In einem Interview beschwichtigt Gunn und stellt klar, dass er hofft, dass auch künftig jeder Film im MCU seinen ganz eigenen Stil auf die Leinwand zeichnet. So haben seine Filme einen anderen Ton als die von Ryan Coogler (Black Panther), dessen Filme sich wiederum von denen Taika Waititis (Thor 3) und Peyton Reeds (Ant-Man, Ant-Man and the Wasp) unterscheiden und so weiter. Jeder dieser Filme könne sein ganz eigenes Genre darstellen und einzigartig sein. Das sei nichts anderes, als wenn jemand mit den Marvel-Comics aufwächst, von denen sich wegen ihrer wechselnden Zeichner und Autoren ebenfalls einer vom anderen unterscheidet.

Damit hebt Gunn erneut hervor, was wir bereits in den vergangenen Jahren zu Gesicht bekamen. Während die MCU-Filme alle in einem gemeinsamen Universum angesiedelt und untereinander verbunden sind, so können sich selbst Filme einer Reihe deutlich voneinander abheben, von den individuellen Filmen der einzelnen Superhelden ganz zu schweigen. Weitet Marvel dieses Konzept auch auf die sich anbahnenden kosmischen Filme aus, dürfte sich an dem Erfolgskurs zumindest mittelfristig nichts ändern. Abgesehen von dem zu Grunde liegenden Masterplan, hat sich schließlich gerade diese Vielfalt in der Vergangenheit bewährt.

Quelle: Collider

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Duck-Anch-Amun
Moviejones-Fan
Geschlecht | 24.08.2017 | 08:46 Uhr24.08.2017 | Kontakt
Jonesi

@Rafterman
Ich rede explizit von Superhelden-Filmen - meiner Meinung nach muss man dies inzwischen trennen, sieht man ja auch in der Wahl zum besten Comicfilm. Filme wie MIB, 300, Scot Pilgrim, Asterix stehen meiner Meinung nach für sich und belegen nur, dass Comicfilme schon immer beliebt waren, Superhelden erleben jedoch momentan eine Hochphase.
Auch wenn die Hochphase vielleicht mit X-Men und Spider-Man beginn, das Niveau mit FF, Catwoman, Daredevil, Hulk, Electra und Co. blieb ziemlich gering. Momentan erleben wir aber konstant gute bis durchschnittliche Filme und nur von den großen Verlägen erscheinen fast 6 Produktionen pro Jahr. Wenn man dann noch sieht, was DC alles irgendwie vor hat, das X-Men-Universum ausgebaut wird, Sony ein Universum macht und Marvel konstant Erfolge feiert, dann sind wir ziemlich sicher mittlerweile am Maximum.

Rafterman
Moviejones-Fan
23.08.2017 | 17:12 Uhr23.08.2017 | Kontakt
Jonesi

Dieser Beitrag wurde am 23.08.2017 17:19 Uhr editiert.

@Duck-Anch-Amun Dann beginnt die Hochphase aber bereits 2003, denn dann erschienen eigentlich im Schnitt schon 3 Marvelfilme pro Jahr. Filme wie MIB, 300, Scot Pilgrim, Asterix usw erschienen auch immer mal im Jahr, ich finde jedenfalls das sich die Menge in Grenzen hät und die Qualität sich auf jedenfall verbessert hat und man sich mehr Filme dieser Art anschaut. Ich gehe aber auch nicht in jeden ins Kino, bei den DC Filmen kann man einen immer in die Tonne kloppen. Fanta4 Reboot habe ich bis heute nicht gesehen und da war der 2005er Reboot schon nicht besonders gut.

Ash

Ich stell mir das nicht schwer vor, wer kannte denn früher außer Comic Interessierte Iron-Man, Ant-Man, Dr Strange oder die Guardians? Der 0815 Zuschauer kannte Batman, Spiderman, Superman und Hulk. Es werden auch immer neue Comics geschrieben, daher gibt es auch bei Filmen kein Ende. Schauspieler kann man finde ich auch ersetzten, bei James Bond gewöhnt man sich auch.

Ich sage immer die Wahrheit, sogar wenn ich lüge!

Ash
Moviejones-Fan
Geschlecht | 23.08.2017 | 16:53 Uhr23.08.2017 | Kontakt
Jonesi

Ich stelle mir das auch schwierig vor, wie das MCU nach Avengers 3+4, noch zu beeindrucken weiß. Vor allem, wenn die Original Truppe nicht mehr da ist.

MTB319002
Moviejones-Fan
Geschlecht | 23.08.2017 | 14:50 Uhr23.08.2017 | Kontakt
Jonesi

Ich frage mich manchmal aber schon wie es enden wird. Werden so lange Filme gemacht wie die Nachfrage da ist oder läuft es nach Infinity War wieder auf etwas Großes hinaus? (Dormamu)
Bin mal gespannt was passieren wird und wie lange es noch für alle so gut laufen wird. Kann mir aber auch gut vorstellen, dass nach Infinity War Part 2 einige abspringen werden, aber wer weiß.

Duck-Anch-Amun
Moviejones-Fan
Geschlecht | 23.08.2017 | 14:41 Uhr23.08.2017 | Kontakt
Jonesi

Feige hat 2014 erklärt, dass man Pläne bis 2028 habe, ich denke mittlerweile steht ja schon quasi fest was 2022 kommen wird. Also so schnell wird man das Ding nicht beenden, vor allem da die Nachfrage (sieht man ja an GotG oder Spidey) immer noch da ist.
Solange man weiterhin abwechslungsreiche Charaktere hat wird das Interesse nicht verschwinden. Bereits letztes Jahr sprach jeder vom Ende des Booms - dann kam z.B Wonder Woman und überzeugte jeden, dass das Genre nicht klein zu kriegen ist.

@rafterman
, ich finde nicht das wir in einer Hochphase sind
Finde ich eigentlich schon. Wir haben doch gerade die Situation, dass jedes Jahr wenigstens 6 Superheldenfilme erscheinen. DC 2, Marvel 2 und Fox 2. Dazu noch die Quereinsteiger mit dem Valiant-Comics oder Hellboy. Vor allem können nun sogar "verrückte" Charaktere überzeugen, richtig schlechte Filme wie noch daredevil, Ghost Rider oder Catwoman gab es ebenfalls schon länger nicht mehr.

Rafterman
Moviejones-Fan
23.08.2017 | 13:48 Uhr23.08.2017 | Kontakt
Jonesi

Es gibt immer eine mittel und langfristige Planung die natürlich nicht in Stein gemeiselt ist. Das hat mit übermut oder realitätsferne nichts zu tun, auf Gegebenheiten muss man dann natürlich reagieren. Comic Filme gibt es seit Jahrzehnten, ich finde nicht das wir in einer Hochphase sind und die DC Verfilmungen sind oft hoch enttäuschend und man merkt das dort statt Planung nur das schnelle Geld gesehen wird.

Ich sage immer die Wahrheit, sogar wenn ich lüge!

Darkwing
Moviejones-Fan
23.08.2017 | 12:25 Uhr23.08.2017 | Kontakt
Jonesi

Nova... - Der Nova, der was mit Xandar zu tun hat?

Und die nächsten 10 bis 20 Jahre? Donnerwetter, das MCU ist 9 Jahre alt. Wollen die nun so weit im Voraus planen? Die müssen nur aufpassen, dass es nicht doch irgendwann ausgelutscht ist, weil DC uns ja nun auch noch lauter Comic-Verfilmungen um die Ohren donnert. Noch find ich es geil, aber irgendwann könnte es doch mal genug sein. Hm, mal abwarten.

WiNgZzz
Moviejones-Fan
Geschlecht | 23.08.2017 | 10:53 Uhr23.08.2017 | Kontakt
Jonesi

"...nächsten zehn, zwanzig Jahre..."

Halte ich trotz des aktuell enormen Erfolges für ziemlich optimistisch.

Ach komm...