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Tomb Raider (2018)

Ein Film von Roar Uthaug mit Alicia Vikander und Walton Goggins

Kinostart: 15. März 2018122 Min.FSK12Abenteuer, Action, Videospiele
Meine Wertung
Ø MJ-User (24)
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Tomb Raider Inhalt

Neustart der Lara Croft Verfilmungen unter diesmal Warner Bros.: Lara Croft (Alicia Vikander) ist 21 Jahre alt, ihr Vater (Dominic West) ist seit sieben Jahren vermisst. Sie verweigert es, dessen globales Geschäftimperium zu beerben und kurvt lieber als Fahrradkurier in London umher und belegt Collegekurse. Etwas inspiriert sie, sich auf die besagte Suche nach ihrem Vater an seinem letzten Aufenthaltsort zu begeben: Ein Grab irgendwo auf einer Insel in der Nähe der japanischen Küste.

Doch sie sieht sich dadurch großen Herausforderungen gegenüber, die sie nur bewaffnet mit ihrem scharfen Verstand, einem unbedingten Glauben und unglaublichem Dickkopf meistern muss. Bei dieser Reise ins Ungewisse muss sie sich selbst über ihre eigenen Grenzen schubsen. Sollte sie das Abenteuer meistern, wird sie sich damit neu erschaffen und sich den Namen Tomb Raider verdienen.

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Wer ist der Regisseur von Tomb Raider und wer spielt mit?

OV-Titel
Tomb Raider
Format
2D/3D
Der Film erhielt die FSK-Freigabe "Freigegeben ab zwölf Jahren".
Zur Filmreihe Tomb Raider gehören ebenfalls Tomb Raider (2001) und Tomb Raider - Die Wiege des Lebens (2003).
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28 Kommentare
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Timelord79 : : Moviejones-Fan
07.04.2018 18:54 Uhr | Editiert am 07.04.2018 - 18:55 Uhr
0
Dabei seit: 24.02.18 | Posts: 24 | Reviews: 0 | Hüte: 0

Zugegeben ist zwar schon über ne Woche her, dass ich den Film gesehen habe, aber ich wollte trotzdem was dazu sagen

Bei der heutigen Einfallslosigkeit in Hollywood ist eigentlich nur eine Frage der Zeit bis jeder Film ein Remake oder einen Reboot erhält.

Nun traf es Tomb Raider… vorweg muss ich sagen das meine längste Begegnung mit der Videospielfigur Lara Croft der Auftritt in dem Musikvideo zu dem Lied „Männer sind Schweine“ von den Ärzten war.

Mit der Filmfigur bin ich jedoch etwas vertrauter und ich finde das die Neuinterpretation der Figur gelungen ist.

Der Film bringt eine Familien- und eine Abenteuergeschichte unter einen Hut und lässt diese auch gut am Ende zusammenwachsen.

Alicia Vikander spielt die Figur eindeutig emotionaler als Angelina Jolie. Sie stellt für mich überzeugend den Wandel der unsicheren jungen Frau die ihr Leben als Fahrradkurier fristet und unter dem Verlust ihres Vaters leidet bis hin zur toughen (Hobby)Archäologin überzeugend dar.

Tomb Raider ist auch einer der wenigen Filme, denen man ihre Laufzeit nicht anmerkt, was für den Spannungsaufbau spricht

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TheUnivitedGast : : Moviejones-Fan
31.03.2018 20:27 Uhr
0
Dabei seit: 27.04.12 | Posts: 353 | Reviews: 0 | Hüte: 5

Endlich mal wieder ein Abenteuerfilm der den Namen verdient hat und der Beweis das man auch mit normalen Budget eine spannende Film hinbekommen kann. Fortsetzung erwünscht!

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MrNoname : : BOT Gott
22.03.2018 15:59 Uhr
0
Dabei seit: 16.06.10 | Posts: 1.654 | Reviews: 19 | Hüte: 22

Auf den Film gefreut (ich mag Alicia), und ziemlich enttäuscht aus dem Film raus gekommen. Geschichte: Mau. Spannung: Mau. Lord Croft und Herr Vogel für mich Fehlbesetzungen: Voll mau. Action: Mau. Score: welcher Score? Also ganz mau. Viele Entscheidungen der ProtagonistInnen im Film nicht nachvollziehbar (zumindest für mich): Voll mau. Und habe ich das wirklich richtig mitbekommen? Gelegentlich sollte etwas cooles gesagt bzw ein Joke angebracht werden? Iwie hat das alles nicht so richtig funktioniert (Bsp: "Wo ist der Boden?" ."Weg". .. Aha, wtf). Mau-mau. Ich kann das Wort "mau" schon nimmer lesen/hören, genauso wie mir das "Spatz" schon wohin gegangen ist ! ;)

Einzig Alicia war für mich ein Lichtblick, und es hat mich fast schon geschmerzt, wie sie sich da scheinbar mit viel Herzblut durch den Film quält.

Sollte wirklich eine Fortsetzung kommen, dann aber bitte alle oben genannten mau-Punkte wesentlich verbessern, dann gebe ich Lara/Alicia wieder eine Chance.

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MJ-Pat
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elrond100 : : Moviejones-Fan
20.03.2018 07:34 Uhr
0
Dabei seit: 27.04.12 | Posts: 20 | Reviews: 3 | Hüte: 0

Meine Meinung steht fest » Hier ist meine "Tomb Raider" Kritik

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Naasguhl : : Moviejones-Fan
16.03.2018 22:26 Uhr
0
Dabei seit: 21.03.10 | Posts: 429 | Reviews: 19 | Hüte: 8

Meine Meinung steht fest » Hier ist meine "Tomb Raider" Kritik

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Regel Nummer 16: "Wenn jemand denkt er hat die Oberhand, brich sie ihm!!"

MJ-Pat
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Raven13 : : Desert Ranger
14.03.2018 23:08 Uhr
0
Dabei seit: 13.02.16 | Posts: 312 | Reviews: 11 | Hüte: 33

Trotz meiner hohen Erwartung hat mich der Film kein bisschen enttäuscht. Er hat sehr viel Abenteuer-Spaß geboten, dazu mit Alicia Vikander eine echt tolle Besetzung als Lara Croft. Sympathisch, menschlich und emotional. Sie gefällt mir richtig gut, eine echt gute Schauspielerin. Wenn man kritisch an den Film herangeht, wird man sicher das ein oder andere bemängeln können. Aber wie ich immer sage: Gehe mit Herz ins Kino und lass dich auf das ein, was dir geboten wird. Somit hat mich der neue Tomb Raider wirklich mitgenommen. Er war kurzweilig, aber niemals zu gehetzt. Es gab viele ruhige Momente, aber auch tolle Actionszenen und das Gefühl des Abenteuers kam auch auf. Mir hat der Film sehr viel Spaß gemacht und ich hatte immer das Gefühl, mit dabei zu sein.

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MJ-Pat
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Raven13 : : Desert Ranger
13.03.2018 22:23 Uhr
0
Dabei seit: 13.02.16 | Posts: 312 | Reviews: 11 | Hüte: 33

@ sid

Wohl wahr! laughing

Wenn nichts dazwischen kommt, werde ich mir Tomb Raider morgen Abend um 20:00 Uhr im Kino ansehen. Ich bin schon extrem gespannt auf den Film und auf Alicia Vikander als Lara. Ich werde berichten. -)

MJ-Pat
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sid : : Ausgleicher
13.03.2018 21:40 Uhr
0
Dabei seit: 01.10.12 | Posts: 1.211 | Reviews: 14 | Hüte: 28

Diese Vorabinfos machen Spaß laughing.

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TamerozChelios : : Moviejones-Fan
13.03.2018 12:01 Uhr
0
Dabei seit: 20.05.14 | Posts: 2.046 | Reviews: 1 | Hüte: 60

Normalerweise muss ich auch nicht direkt Gedärme und Blut haben, aber weil ich finde, dass der Reboot zu der vorherigen Lara Croft einen ernormen Unterschied zeigt, könnte man auch im Reboot-Film so düster bleiben und dies so übernehmen. Einfach nur um zu zeigen, dass dies nun eine andere Lara ist (meiner Meinung nach natürlich eine bessere).

Ein FSK 18 würde ich genauso vermeiden wollen wie ein FSK 12, eine 16er Version wäre eigentlich ideal. Matrix ist auch ab 16 und hat es geschafft, bei den Leuten gut anzukommen, eine gute Geschichte zu geben, Blutspritzer zu zeigen, Spannung aufzubauen und und und.

In erster Linie sollte der Film gut sein, richtig. Wenn ich NUR Blut sehen wollen würde, dann würde ich ins Krankenhaus oder so fahren wink

Dass es FSK 12 ist, heißt für mich wieder, der Film wird einfach nur massentauglich gemacht, so dass alles im Film gemischt ist, was auch Kinder ab 12 anspricht: "Coolness", "witzige Sprüche", "Hinter-der-Hauptperson-explodiert-was-aber-die-Person-dreht-sich-nicht-um-und-läuft-cool-weiter-Szenen", dies und das. Sowas geht meist nach hinten los.

Ich finde es echt komisch, mit 12 haben mich Filme wie Scarface usw angesprochen xD

Gute Vorbereitung ist 90% Sieg!

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Sully : : Elvis Balboa
12.03.2018 19:03 Uhr
0
Dabei seit: 29.08.09 | Posts: 9.705 | Reviews: 30 | Hüte: 360

@Silencio

Wir reden ohnehin aneinander vorbei. Ich Klinke mich hier aus.

Bin gespannt wie Tomb Raider am Ende sein wird.

Es kommt im Leben nicht darauf an wie viel Du austeilst, sondern darauf wie viel Du einstecken kannst und trotzdem weiter machst!

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Silencio : : Moviejones-Fan
12.03.2018 18:28 Uhr | Editiert am 12.03.2018 - 18:31 Uhr
0
Dabei seit: 17.08.17 | Posts: 613 | Reviews: 40 | Hüte: 52

@Sully:

"Das ist aber schon ein klassisches Totschlagargument, das Du da bringst. Natürlich geht man bei einer Adaption mit einer bestimmten Erwartung heran und das auch völlig zu Recht."

Das ist kein Totschlagargument. Die Erwartungshaltung spielt sich beim Zuschauer ab, bei jedem einzelnen. Wenn nächstes Jahr ein neuer Batman-Film rauskäme, du was in Richtung der Nolan-Filme sehen wolltest, ich was in Richtung der Neal Adams/Denny ONeil-Comics und ein dritter will eine Adaption der 1966er Fernsehserie, dann haben wir drei ziemlich unterschiedliche Erwartungshaltungen, denen der Film wahrscheinlich nicht gerecht werden kann. Wer von uns dreien ist denn jetzt berechtigt dazu, enttäuscht zu sein? Oder hat vielleicht ein vierter Recht, der stattdessen Probleme auf der Scriptebene hat?

Und da haben wir noch gar nicht über solche Fälle wie Verhoevens "Starship Troopers" geredet, die Fans nur enttäuschen können, weil sie die Vorlage gar nicht ernst nehmen...

Edit: Dass ein Fan enttäuscht sein kann, wenn "seine" Version nicht ins Kino kommt, ist natürlich irgendwie nachvollziehbar. Das ist aber irgendwie auch unfair den Filmemachern gegenüber, weil man deren Aussage halt deswegen übersieht. Ich bin da einfach eher auf Seiten der Filmemacher, die ihrem "künstlerischen Anspruch" gerecht werden sollen, auch bei Dingen, die mir am Herzen liegen.

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Sully : : Elvis Balboa
12.03.2018 17:20 Uhr | Editiert am 12.03.2018 - 17:26 Uhr
0
Dabei seit: 29.08.09 | Posts: 9.705 | Reviews: 30 | Hüte: 360

@Silencio

Das ist aber schon ein klassisches Totschlagargument, das Du da bringst. Natürlich geht man bei einer Adaption mit einer bestimmten Erwartung heran und das auch völlig zu Recht. Lehnt sich ein Film nicht mal an die Vorlage an (und von nichts Anderem schrieb ich) ist er keine Adaption, sondern ein Film der nur den gleichen Namen trägt wie die vermeintliche Vorlage. Das man den Film als solchen trotzdem gut bewerten kann, stelle ich nicht in Abrede, aber eine gute Adaption ist er dann noch lange nicht.

Ansonsten hat Snake schon alles Weitere gut ausgeführt.

Es kommt im Leben nicht darauf an wie viel Du austeilst, sondern darauf wie viel Du einstecken kannst und trotzdem weiter machst!

MJ-Pat
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ZSSnake : : Expendable
12.03.2018 14:41 Uhr | Editiert am 12.03.2018 - 14:48 Uhr
0
Dabei seit: 17.03.10 | Posts: 7.117 | Reviews: 135 | Hüte: 312

@ Silencio:

Interessante Sichtweise. Ich würde zwar weiterhin das Spiel näher am Film sehen als das Buch, aber natürlich ist es richtig, dass man im Film eben die Interaktivität eines Spiels irgendwie kompensieren muss - hab ich ja unten erwähnt - und auch, dass Film und Buch beide eben auf der Ebene fehlender Interaktivität sehr nah verwandt sind.

Schwieriger finde ich die Adaption eines Buchs trotzdem, eben grade, weil jeder Leser sehr individuell bestimmte Aspekte aus der Geschichte zieht. So kann man den Herrn der Ringe z.B. lediglich als Fantasy-Epos lesen. Man kann aber auch in den Zeitgeist Tolkiens eintauchen und ihn als Verarbeitung von Tolkiens Erfahrungen während der Schrecken des Zweiten Weltkrieges und der Nachkriegszeit lesen.

Ein Videospiel, insbesondere gradlinig erzählte, gehen, wie du erwähntest, selten über eine recht oberflächliche Erzählung hinaus. Sicher, es gibt auch sehr psycholigische oder philosophische Spiele, aber oftmals ist dort die Adaption eben deshalb, in meinen Augen, einfacher, weil es weniger mögliche Interpretationen zu befriedigen gilt. Tomb Raider ist in der Regel stets eine recht gradlinige Abenteuergeschichte mit starker Heldin gewesen, vergleichbar halt mit einer Art weiblichem Indiana Jones. Nicht mehr oder weniger.

Generalisieren kann man die Idee, dass ein Buch schwieriger zu adaptieren ist als ein Videospiel, sicherlich nicht, aber grade bei Tomb Raider ist seit dem Reboot eine klare Linie zu erkennen, die sich sehr gut adaptieren ließe und bei der denke ich Atmosphäre und visuelles Design in einer Adaption nicht allzu signifikant verändert werden können, ohne von der Essenz dessen wegzugehen, was es ausmacht.

Was dabei rauskommen kann, sieht man an den Resident Evil-Realfilmen, die mehr und mehr von der Vorlage weggingen und am Ende was völlig Eigenes erschufen, was kaum mehr etwas mit der Vorlage gemein hatte. Ob das nun gut ist, oder nicht - beides hat seine Daseinsberechtigung - aber die Filme sind, abgesehen vom zweiten vielleicht, nicht wirklich etwas, was ich noch als Adaption bezeichnen würde.

Edit: auch wenn wir nicht unbedingt der gleichen Meinung sind, ein Hut für deinen gekonnt formulierten Vortrag der deinigen wink

"You will give the people of Earth an ideal to strive towards. They will race behind you, they will stumble, they will fall. But in time, they will join you in the sun, Kal. In time, you will help them accomplish wonders." (Jor El, Man of Steel)
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Silencio : : Moviejones-Fan
12.03.2018 14:17 Uhr
1
Dabei seit: 17.08.17 | Posts: 613 | Reviews: 40 | Hüte: 52

@ZSSnake:

Klar, Videospiele werden immer cineastischer, aber da haben wir doch ein Problem: die meisten Games haben recht beliebige Stories, die durch die Spielbarkeit aufgewertet werden. Die Investition auf Seiten des Spielers ist von Anfang an eine andere, als die eines Zuschauers im Kino - deswegen muss man ja "adaptieren".

Auch beim Spiel muss man kürzen, ändern und was noch alles dazwischenliegt, weil auch das Spiel grundlegend anders funktioniert als ein Film. Das Argument kann man so nicht gelten lassen, denn wir sprechen hier nun mal von der Bewegung eines interaktiven Mediums in eines, das eben nicht interaktiv ist. Ob das Spiel näher am Film ist, als der Roman es ist, dafür lassen sich verschiedene Argumente finden. Klar, Spiele sind visuelle Medien, wie Filme das auch sind. Aber das Buch hat einen vorgegebenen Rahmen, den ich nicht ändern kann. Ich kann das Buch weglegen, aufhören es zu lesen oder es in einer Sitzung lesen, aber ich kann die Handlung nicht beeinflussen. Da funktioniert es ganz ähnlich wie der Film, den ich spätestens seit dem Heimkino in meiner eigenen Geschwindigkeit schauen kann. Das Spiel kann ich wiederum beeinflussen, ich kann "Tomb Raider" mit Lara als Rambo-Verschnitt spielen, oder ich kann schleichen. Andere Spiele lassen mittlerweile schon einen Einfluss auf den Handlungsverlauf selbst zu - oder haben erst gar keinen.

Auch Bücher haben Atmosphäre und Ton (genau deswegen habe ich "Dr. Seltsam" genannt - mir war klar, dass etwas in die Richtung kommt), das ist allen Medien gemein, die Geschichten erzählen. Und das kann ich bei der Übertragung in ein anderes Medium nach Belieben ändern. Stellen wir uns mal vor, irgendein Regisseur nimmt sich "Tomb Raider" und macht da nun eine schwarze Komödie draus, in der Lara in einer deterministischen Welt gefangen ist, die ihr keine Handhabe bezüglich ihres eigenen Schicksals lässt - als Kommentar auf das Verhältnis zwischen Spieler und Spielfigur ist das doch durchaus denkbar. Wäre das dann eine Adaption, die die Fans zufriedenstellt? Nein. Wäre das ein guter Film? Vielleicht. Es wäre auf jeden Fall interessanter als der x-beliebige Actionfilm mit "Tomb Raider"-Skin...

MJ-Pat
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ZSSnake : : Expendable
12.03.2018 13:51 Uhr | Editiert am 12.03.2018 - 13:53 Uhr
1
Dabei seit: 17.03.10 | Posts: 7.117 | Reviews: 135 | Hüte: 312

@ Silencio:

Ich denke man sollte eine klare Grenze zwischen Buchadaptionen und Videospieladaptionen ziehen. Eine Buchadaption kann von Grund auf in meinen Augen schon deshalb freier sein, weil der Zuschauer noch kein Bild im vor Augen hat, an welchem sie sich messen muss. Natrülich hat jeder eine Idee im Kopf, mit Bildern und allem, aber bei einem Videospiel haben wir bereits eine Visualisierung in einem visuellen Medium vorhanden. Bedeutet natürlich nicht, dass Vorlagentreue wichtiger ist als ein guter Film, aber grade bei moderneren Spielen, sagen wir ab den frühen 2000ern/Mitte der 2000er spätestens, ist das Storytelling oftmals bereits so cineastisch, dass man ohne große Gefahr "einfach" adaptieren könnte und bloß etwas kürzen müsste.

Bei einem Buch muss man zwangsläufig ändern und/oder kürzen, um dem Stoff überhaupt gerecht werden zu können und setzt gerne auch mal einen anderen Fokus, damit es als Film überhaupt funktioniert. Dabei muss man natürlich auch abwägen, ob es einer oder mehrere Filme werden sollen. Und wenn man sich für mehrere entscheidet spielen oft die Kosten und das potenzielle Einspiel eine Rolle. Siehe Percy Jackson, Narnia oder Der goldene Kompass, die irgendwo auf halber Strecke versauert sind, weil die Zuschauer fehlten.

Worauf ich hinauswill ist, dass bei Videospielen eben die vereits vorhandene Visualisierung samt Atmosphäre und Ton eine nicht zu unterschätzende Komponente darstellen, die die Adaption automatisch näher an die Vorlage heranrücken muss, um die Fans nicht zu verärgern. Und - ohne Büchern was Böses zu wollen, ich lese auch sehr gern - Bücher haben oftmals zwar Fans, aber nicht in der Größenordnung wie Videospiele, die heutzutage oft ein riesiger Teil der Popkultur sind, allein schon weil man viele Klischees verschiedener Spielereihen audiovisuell in die Köpfe der Menschen eingebrannt hat. Beim Buch hat man auf 100.000 Leser 100.000 verschiedene Vorstellungen der Hauptfigur im Kopf - beim Videospiel hat man auf 100.000 Personen die "Lara Croft" kennen, 100.000 mal die klassische Lara im Kopf und dann nochmal bei vielleicht 80.000 die neue Lara.

"You will give the people of Earth an ideal to strive towards. They will race behind you, they will stumble, they will fall. But in time, they will join you in the sun, Kal. In time, you will help them accomplish wonders." (Jor El, Man of Steel)
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