AnzeigeN
AnzeigeN
Mein Filmtagebuch...
Babylon - Rausch der Ekstase gesehen am  
ReWatch Reminder nicht öffentlich
Bitte logge dich ein...
x

Babylon - Rausch der Ekstase (2022)

Ein Film von Damien Chazelle mit Brad Pitt und Margot Robbie

Kinostart: 19. Januar 2023188 Min.FSK16Drama
Meine Wertung
Ø MJ-User (7)
Mein Filmtagebuch
Alle 3 Trailer

Babylon - Rausch der Ekstase Inhalt

Kühn, sexy, glamourös und einzigartig: Nach seinen Welterfolgen "La La Land" und "Whiplash" erzählt Damien Chazelle von der Seele Hollywoods und vom Aufstieg und Fall all derjenigen, die sich dem Leben im Scheinwerferlicht verschrieben haben. Es ist die Geschichte von überbordendem Ehrgeiz, ausgelassener Dekadenz und ausschweifender Verderbtheit.

Zur Galerie Galerie Galerie Galerie Galerie Galerie Zur Galerie
Cast & Crew

Wer ist der Regisseur von Babylon - Rausch der Ekstase und wer spielt mit?

OV-Titel
Babylon
Der Film erhielt die FSK-Freigabe "Freigegeben ab sechzehn Jahren".
Spannende Filme
Horizont erweitern

Was denkst du?
oder direkt auf MJ registrieren Ich stimme den Anmelderegeln beim Login zu!
9 Kommentare
Avatar
TiiN : : Goldkerlchen 2021
28.01.2023 00:32 Uhr | Editiert am 28.01.2023 - 01:30 Uhr
0
Dabei seit: 01.12.13 | Posts: 7.944 | Reviews: 162 | Hüte: 490

Vorhin Babylon im Kino gesehen . für mich tatsächlich der beste Film im Jahr 2022.

Eine Zeitreise in die Filmindustrie der 1920er Jahre, eine Zeit der Stummfilme. Das musste mich unweigerlich an unsere aktuell laufende Wahl erinnern. Gut hat mir gefallen, dass Chazelle in den vollen drei Stunden und acht Minuten die Leidenschaft und Liebe zum Film einfangen konnte und zeitgleich auch das rücksichtslose Produktionsverhalten (in Hollywood) (in den 1920er Jahren) dargestellt hat.

Die ca. 20 minütige Party zu Beginn diente nicht nur den Film derbe sein zu lassen sondern hat die Charaktere gut eingeführt und war am Ende notwendig um einen Bogen zu ziehen. Schön, dass hier von Chazelle nichts für ein junges Zielpublikum zu Recht geschnitten wurde, sondern man konnte die Ekstase quasi spüren.

Darstellerisch hat mir insbesondere Margot Robbie sehr gut gefallen. Brad Pitt konnte aber auch abliefern und der dritte Hauptdarsteller Diego Calva wusste ebenfalls zu überzeugen. Schön war es, dass keiner der drei Figuren so richtig im Fokus stand. Alles waren mal Dreh- und Angelpunkt, alle waren aber auch mal außen vor. Sämtliche Nebendarsteller haben ebenfalls gut funktioniert.

Die Kameraarbeit war klasse mit teilweise sehr aufwendigen langen Takes und die Filmmusik von Justin Hurwitz habe ich jetzt noch im Kopf.

Etwas Skurril war der Handlungsstrang mit Tobey Maguire, hat aber Raum zur Interpretation gelassen, was schon wieder sympathisch war. Zudem hat die Skurrilität zum restlichen Film gepasst. Ein paar Zuschauer haben zwischendurch auch den Saal verlassen. Babylon ist wirklich kein Film für jedermann.

Mit der Schlussszene unterstreicht Damien Chazelle nochmals doppelt die Leidenschaft und Liebe zum Film.

Gefiel mir deutlich besser als First Man. Ob ich ihn vor Whiplash stelle weiß ich noch nicht, tendenziell schon. La La Land habe ich bislang noch nicht gesehen.

Wer sich vom Trailer und der Laufzeit nicht abschrecken lässt sollte sich Babylon definitiv anschauen.
Schade dass er bei den Oscars trotz drei Nominierungen so außen vor blieb. Aber vermutlich ist der Film dafür zu provokant.

Edit: Bei der Hutvergabe habe ich mich vertippt. Sind für mich 9 von 10 Punkte.

Meine Bewertung
Bewertung
MJ-Pat
Avatar
CINEAST : : ReReleaser
27.01.2023 22:48 Uhr
0
Dabei seit: 17.11.09 | Posts: 1.987 | Reviews: 7 | Hüte: 83

SPOILER

@PaulLeger

Lynch kam doch auch schon bei "La La Land" durch^^

Geile Sache : D

Gab so einige Szenen, die es nicht gebraucht hätte oder die man, wenn man sie schon reinnimmt, besser hätte vertiefen sollen. In die erste Kategorie fallen solche Ekelszenen wie mit dem Elefanten gleich zu Beginn oder Nellie beim Verlassen der Hearst-Party, in die zweite z.B. die New York-Episode mit Nellies Mutter, die so wie sie im Film ist irgendwie unzusammenhängend in der Luft schwebt.

Ja interessant...kann man natürlich so sehen.

Für mich war die erste Szene quasi die Quintessenz des Films in eine Einstellung gepackt um dem Zuschauer direkt zu Beginn klar zu machen womit wir es hier zu tun haben. Das Vorhaben an sich ist ja komplett größenwahnsinnig und sinnbildlich für den gelebten Exzess und die einzig denkbare simple (plakative) Antwort darauf ist halt...was für eine scheiße...?^^

Das Verlassen der Hearst Party ist halt die, ihrer Figur entsprechende, Konklusion, von all dem was sie bis dahin durchgemacht hat, fand ich auf die Art für sie recht passend und glaubhaft...

Ab der New York Szene mit der Mutter und danach im Auto begann für mich erst die wahre Charakterisierung der Figuren und die einzelnen Szenen (vorher zwar auch schon der jeweilige Morgen nach der Party, hier aber noch recht simpel) dienten für mich eben ausschließlich dazu kleine Blicke hinter die Fassade zu gewähren, ohne sie jedoch vollständig zu durchdringen...was durch Manny ja nochmal gespiegelt wird der (wie wir Zuschauer) von Nellie ja auch immer nur kleine Häppchen zugeschmissen bekommt, die für ihn nie ein klares Gesamtbild ergeben, wodurch sie für ihn ja eigentlich immer eine Fremde bleibt...fand ich auch ganz schlau...hatte nach der Mutter auch diesen kurzen...okey...Moment, fand es dann aber ganz schlüssig, es einfach unkommentiert so stehen zu lassen, weil wir den Moment ja aus Mannys Sicht erleben und es für ihn ebenfalls nicht greifbar ist...alles worauf ihre Beziehung zueinander bis zu dem Punkt basiert sind ja sein schmachten nach ihr und leere Phrasen und Fantasiereisen im Coke Room^^

- CINEAST -

Avatar
PaulLeger : : Moviejones-Fan
27.01.2023 18:19 Uhr
0
Dabei seit: 26.10.19 | Posts: 1.775 | Reviews: 13 | Hüte: 203

@ CINEAST

Lynch kam doch auch schon bei "La La Land" durch^^

Hast du da was bestimmtes im Kopf?^^

Gab so einige Szenen, die es nicht gebraucht hätte oder die man, wenn man sie schon reinnimmt, besser hätte vertiefen sollen. In die erste Kategorie fallen solche Ekelszenen wie mit dem Elefanten gleich zu Beginn oder Nellie beim Verlassen der Hearst-Party, in die zweite z.B. die New York-Episode mit Nellies Mutter, die so wie sie im Film ist irgendwie unzusammenhängend in der Luft schwebt.

MJ-Pat
Avatar
CINEAST : : ReReleaser
26.01.2023 23:42 Uhr | Editiert am 26.01.2023 - 23:52 Uhr
0
Dabei seit: 17.11.09 | Posts: 1.987 | Reviews: 7 | Hüte: 83

@PaulLeger

Das seh ich etwas anders. Wie du ja auch schreibst werden die Protagonisten vom Drehbuch nicht wirklich als Sympathieträger aufgebaut; dass man emotional an ihrem Schicksal teilnimmt ist also komplett den Leistungen von Robbie und Pitt zuzuschreiben, die daher durchaus nominierungswürdig agieren.

Versteh mich nicht falsch...ich finde die Schauspielleistungen für sich genommen durch die Bank super, aber für mich stachen einzelne Darsteller jetzt nicht so sehr heraus, dass ich sie für zwingend preiswürdig halten würde. Allerdings habe ich gerade bei der Schnellrecherche festgestellt, dass gerade bei den Oscars (betont in der NebendarstellerIn-Kategorie) doch immer wieder SchauspielerInnen nominiert sind, bei denen ich mich auch in der Vergangenen schon gefragt habe, was die da zu suchen haben...nett, gut, stark...ja...aber eine der besten fünf Leistungen des Jahres...naja. Ich würde bei Robbie und Pitt hier sagen, sie liefern das ab was ich von ihnen erwartet habe.

Chazelle wird jetzt sicher kleinere Brötchen backen müssen, aber immerhin hat er seine Carte Blanche für ein ambitioniertes, wenn auch nicht perfektes Go for broke-Projekt eingesetzt.

Sehe ich genauso und bin ich sowohl als auch nicht böse drum. Manche brechen leider nie aus ihrer Nische aus und manche finden den Weg zurück in kleinere Gefilde nicht wieder. Chazelle hat für mich jetzt schon drei gänzlich unterschiedliche aber jeweils starke Filme abgeliefert (First Man klammere ich hier mal aus, weil es eine Auftragsarbeit ohne eigenes Drehbuch war und ich ihn seit der Erstsichtung nicht mehr geschaut habe und Guy und Madeleine on a Park Bench kenne ich nur in Ausschnitten) und dafür bin ich ihm schon mal ganz dankbar. Von ihm würde ich mir jetzt auch mal etwas ganz Minimalistisches wünschen, ein kleines Kammerspiel, ein Zwei-Personen-Stück... sowas.. (wobei die lynchereske Horrorseite an ihm, mir auch sehr gut gefallen hat)

Andere Regisseure, die es sich leisten könnten, gehen lieber auf Nummer sicher (Heres looking at you Spielberg...).

Etwas was mich auch an den The Fabelmanns Trailern schon wieder massiv stört...da wird so stilsicher und perfekt die sichere Nummer gefahren, dass es fast immer so wirkt, als wenn es die überperfekte erste Hälfte eines Horrorfilm-Trailers wäre, bei dem gleich die Stimmung kippt...aber leider passiert das nicht.

Das sieht ja alles auch immer nach sehr viel Liebe zum Medium Film usw. aus, aber nicht ohne Grund habe ich fast gar keine Ambitionen meine Bildungslücken in Bezug auf Spielberg zu schließen...manches finde ich aus der Erinnerung heraus noch super, einiges ganz gefällig und vieles interessiert mich einfach nicht die Bohne...gerade die neuen Sachen.

Wobei das mit den kleineren Brötchen nichts schlechtes sein muss, hab das Gefühl, dass es bei diesem Film schon nicht schlecht gewesen wäre, wenn da ein Studioverantwortlicher bei mancher Idee dazwischengefunkt hätte.^^

Hast du da was bestimmtes im Kopf?^^ Ich finde man merkt dem Film zwar schon an, dass hier kein Altmeister großer Epen am Werk war, aber gerade diese Unperfektheit bzw. dieses Unbeschwerte tut dem Film hier, im Gegenteil, auch thematisch gesehen, meiner Ansicht nach ganz gut.

- CINEAST -

Avatar
PaulLeger : : Moviejones-Fan
26.01.2023 10:03 Uhr
0
Dabei seit: 26.10.19 | Posts: 1.775 | Reviews: 13 | Hüte: 203

@ CINEAST

hat er auf Darstellerseite auch zu wenig Futter um da jemanden hervorzuheben,

Das seh ich etwas anders. Wie du ja auch schreibst werden die Protagonisten vom Drehbuch nicht wirklich als Sympathieträger aufgebaut; dass man emotional an ihrem Schicksal teilnimmt ist also komplett den Leistungen von Robbie und Pitt zuzuschreiben, die daher durchaus nominierungswürdig agieren.

Chazelle wird jetzt sicher kleinere Brötchen backen müssen, aber immerhin hat er seine Carte Blanche für ein ambitioniertes, wenn auch nicht perfektes Go for broke-Projekt eingesetzt. Andere Regisseure, die es sich leisten könnten, gehen lieber auf Nummer sicher (Heres looking at you Spielberg...).

Wobei das mit den kleineren Brötchen nichts schlechtes sein muss, hab das Gefühl, dass es bei diesem Film schon nicht schlecht gewesen wäre, wenn da ein Studioverantwortlicher bei mancher Idee dazwischengefunkt hätte.^^

MJ-Pat
Avatar
CINEAST : : ReReleaser
25.01.2023 21:12 Uhr
0
Dabei seit: 17.11.09 | Posts: 1.987 | Reviews: 7 | Hüte: 83

@PaulLeger

...ich würde mich zwar nicht als Fan bezeichnen...aber okey ja : D

Ich war von dem Finale tatsächlich auch schwer begeistert. Diese Komposition aus inszenatorischer Klasse auf technischer Ebene (ich bin innerlich wirklich jede Kamerafahrt und jeden Schnitt mitgegangen und es war als hätte er mir zugehört, alles on point) und dem gleichzeitigen Zeigen der emotionalen Konflikte und Gefühlsreaktionen bei unserem filmischen Spiegelbild war wirklich meisterhaft...als er dann mit den von dir angedeuteten Szenen völlig eskaliert war ich allerdings nicht mehr am Mitdenken sondern wieder im Rausch...

Der Film halt auch nach wie vor stark bei mir nach.

Schade, dass er so wenig Aufmerksamkeit generiert. Für die Oscars ist er zu kritisch und vielleicht auch zu obszön und außer in den technischen Kategorien hat er auf Darstellerseite auch zu wenig Futter um da jemanden hervorzuheben, aber gerade das gefällt mich hier ebenfalls. Das ist kein klassischer Oscar-Bait-Film der seine Darsteller zu sehr in den Vordergrund schiebt, wie es ein David O. Russell hier wohl gerne gemacht hätte.

Ich habe, nebenbei erwähnt, übrigens schon darauf gewartet, dass du ihn auch gesehen hast und freue mich auf eine ausführliche Kritik von dir : P

- CINEAST -

Avatar
PaulLeger : : Moviejones-Fan
25.01.2023 20:14 Uhr
0
Dabei seit: 26.10.19 | Posts: 1.775 | Reviews: 13 | Hüte: 203

@ CINEAST

Dir altem Pandora-Fan hat Chazelle zum Ende ja auch ein schönes Easter Egg kredenzt laughing

Apropos Ende, wenn Chazelle eins besonders gut kann, dann Schlusssequenzen.

MJ-Pat
Avatar
CINEAST : : ReReleaser
17.01.2023 22:20 Uhr | Editiert am 17.01.2023 - 22:51 Uhr
0
Dabei seit: 17.11.09 | Posts: 1.987 | Reviews: 7 | Hüte: 83

Ich habe mir den Film am 14. Januar 2023 angeschaut. (Zum Filmtagebuch)

Wow, was war das für ein wilder Ritt...

Preview am Samstagabend

Der Vorabend meines Geburtstages, der Kinsosaal war voll (einige Besucher waren sogar thematisch passend gekleidet und frisiert), die Vorfreude auf einen neuen Chazelle-Film groß, die Skepsis allerdings auch...

Ein paar Gedanken dazu... (wer völlig unbefangen reingehen möchte, sollte nur meinen nächsten Absatz lesen, auch wenn ich danach inhaltich auf absolut gar nichts eingehe, nur auf die Ausrichtung)

...je weniger man weiß desto mehr kann man hier erleben, würde ich sagen, wobei sich das nicht auf irgendwelche möglichen Spoiler bezieht, sondern eher auf den möglichen Überraschungseffekt im Hinblick auf die Erwartungshaltung.

...erleben...ist auch schon das Stichwort...Babylon ist fast mehr ein Erlebnis als ein Film.

Jazz ist also Konflikt, es ist Kompromiss und es ist neu - und das jedes mal, jeden Abend völlig neu. Das ist wirklich echt aufregend. Und das wird aussterben. Jazz stirbt, Mia. Nach und nach verreckt er. Die Welt sagt, "Lass ihn doch. Seine Zeit ist vorbei." Aber das lass ich nicht zu!

...anderer Film, andere Zeit, ähnliche Ausgangslage, gleicher Ort...der gleiche Konflikt. Wenn man es wortwörtlich auf den Film selbst überträgt funktioniert das Zitat übrigens genauso...Babylon ist permanenter Konflikt, ständiger Kompromiss, erfindet sich immer wieder neu und beleuchtet die Gratwanderung einer ganzen Kulturform, samt seiner Einzelteile...zwischen Leben und Tod.

Er ist wie eine äußerst wirkungsvolle Droge die gleichzeitig maximal euphorisierend, ekstatisch und mitreißend in die eine Richtung und gleichzeitig überfordernd, nervtötend und nichtssagend in die andere wirken kann. Das liegt meiner Ansicht nach an dem äußerst kleinen Zielpublikum das dieser Film anspricht, obwohl die zugrunde liegende Thematik eigentlich die maximale Bandbreite an Kinozuschauern erreichen sollte.

Es ist ein Film für Cineasten, die über den reinen Film hinaus, Interesse an allgemeiner Filmgeschichte, filmtechnischer Entwicklung, filmtheoretischen Mechanismen, philosophischen Gedankenspielen haben und gleichzeitig Spaß an der expliziten Darstellung menschlichen Exzesses empfinden können.

Definitiv kein klassischer Chazelle-Film und trotzdem findet sich hier alles, was ihn bisher auch ausgezeichnet hat.

Irgendwo zwischen Gatsby, dem Wolf und Tarantino finden sich auch Anleihen an Kubrick, Lynch und Coppola.

Der Soundtrack von Hurwitz ist absolut herausragend und ich empfehle jedem/jeder sich den vor der Filmsichtung schon mal zu Gemüte zu führen. Es ist wirklich beeindruckend was der hier jazztechnisch wieder abfeuert und es spricht für ihn, dass manch grandioses Musikstück im Film sogar nur als Backgroundmusik herhalten muss und trotzdem untergründig für einen dauerpumpenden Puls sorgt.

Überhaupt hat der Film stellenweise ein unglaublich hohes Tempo. Dies wird durch den Soundtrack durchgehend wunderbar untermalt, sodass man sich fast selbst wie ein getriebener fühlt, der diesem Rausch zu folgen versucht und dabei alles gesehene zu verarbeiten. Einziger Hinweis der zu Beginn hilfreich sein kann (ohne Spoiler): Nicht von der anfänglich distanziert wirkenden Inszenierung in Bezug auf die Hauptfiguren irritieren lassen, dem Film geht es zu Beginn gar nicht nicht um den klassischen Aufbau von Sympathieträgern für die Zuschauer.

Kurzum, ein wahres Kinohighlight, dass man auch nur im Kino erstmals sichten sollte...oder gar nicht. Ich kann mir nicht vorstellen, dass der im Heimkino auch nur ansatzweise diese Wirkung erzeugen kann, die man bei der Erstsichtung spürt. Was nicht, wie man vermuten könnte, auf eine fehlende Tiefe bei gleichzeitg oberflächlicher Überwältigung zurückzuführen ist, sondern ganz einfach der Prämisse des Films geschuldet ist, die sich stilistisch, wie thematisch durch den ganzen Film zieht und eigentlch nur den Kinosaal als einzig richtigen Sichtungsort zulässt.

Ich habe aufjedenfall seit Samstag durchgehend das Verlangen ihn mir erneut anzuschauen und er beschäftigt mich nachhaltig...nicht einzelner Szenen oder eines besonderen Twists wegen, sondern weil der Film ein wahres Epos ist, das mit den großen wie den kleinen Tönen ein nachhaltig begeisterndes Erlebnis darstellt!

Hoher Unterhaltungswert!

Hoher Wiederschauwert!

Klare Empfehlung an alle Filmkunstfreunde!

Meine Bewertung
Bewertung

- CINEAST -

MJ-Pat
Avatar
CINEAST : : ReReleaser
17.01.2023 22:15 Uhr | Editiert am 18.01.2023 - 20:49 Uhr
0
Dabei seit: 17.11.09 | Posts: 1.987 | Reviews: 7 | Hüte: 83

Ich nutze den Doppelpost mal um euch den Soundtrack ein bisschen näher zu bringen...läuft bei mir seid Tagen rauf und runter...

Justin Hurwitz zitiert sich und damit drei La La Land Songs übrigens selbst und webt diese in Nuancen fast schon als Easter Egg mit in die neuen Kompositionen...

- CINEAST -

Forum Neues Thema
AnzeigeN