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Das ausschweifende Hollywood der 20er

Brad Pitt und Margot Robbie im Rausch der Ekstase: Trailer zu "Babylon"!

Brad Pitt und Margot Robbie im Rausch der Ekstase: Trailer zu "Babylon"!
28 Kommentare - Di, 13.09.2022 von F. Bastuck
Damien Chazelle meldet sich mit einem neuen Film zurück und schickt Brad Pitt und Margot Robbie ins glamouröse, aber auch dekadente Hollywood der 20er Jahre.
Brad Pitt und Margot Robbie im Rausch der Ekstase: Trailer zu "Babylon"!

Nach seinem Ausflug zu den Sternen in Aufbruch zum Mond kehrt Regisseur und Oscarpreisträger Damien Chazelle für seinen neuesten Film Babylon - Rausch der Ekstase wieder zurück in die Stadt der Sternchen zur Zeit des frühen Hollywoods der 20er Jahre. Und der erste Trailer verspricht schon mal tolle Unterhaltung mit gut aufgelegten Stars:

"Babylon - Rausch der Ekstase" Trailer 1 (dt.)

"Babylon - Rausch der Ekstase" Trailer 1 (uncensored)

Chazelle geht es wie in La La Land und Whiplash dieses Mal wieder deutlich musikalischer an. Mit Babylon - Rausch der Ekstase erwartet uns zudem erneut ein Werk, welches sich mit der Geschichte Hollywoods und des Filmemachens auseinandersetzt. Ein Trend im Kino, der uns bereits seit einigen Jahren mit Filmen wie Mank oder Once Upon a Time... in Hollywood verfolgt und dessen Ende noch nicht erreicht ist, wenn wir da unter anderem an Steven Spielbergs kommenden Film The Fabelmans denken.

Mit Brad Pitt, Margot Robbie oder Tobey Maguire kann der Film zudem einen Namenhaften Cast vorweisen. Vor allem Pitt scheint aktuell wieder richtig die Lust am Schauspiel gefunden zu haben. Vor einigen Monaten The Lost City - Das Geheimnis der verlorenen Stadt, zuletzt Bullet Train und demnächst Babylon - Rausch der Ekstase, so viele Filme in so kurzer Zeit sind wir von ihm gar nicht mehr gewohnt.

Aber auch für Maguire ist dies ein besonderer Film, ist es doch, mal abgesehen von einem gewissen Cameo-Auftritt, das erste Mal seit 2014, dass er wieder einen Film gedreht hat. Ob wir uns auch hier wieder auf öftere Kino-Auftritte freuen dürfen?

Kühn, sexy, glamourös und einzigartig: Nach seinen Welterfolgen La La Land und Whiplash erzählt Damien Chazelle in Babylon - Rausch der Ekstase von der Seele Hollywoods und vom Aufstieg und Fall all derjenigen, die sich dem Leben im Scheinwerferlicht verschrieben haben. Es ist die Geschichte von überbordendem Ehrgeiz, ausgelassener Dekadenz und ausschweifender Verderbtheit. Mit u.a. Brad Pitt, Margot Robbie, Diego Calva, Jean Smart, Jovan Adepo, Li Jun Li, P.J. Byrne, Lukas Haas, Olivia Hamilton, Tobey Maguire, Max Minghella, Rory Scovel, Katherine Waterston, Flea, Jeff Garlin, Eric Roberts, Ethan Suplee, Samara Weaving und Olivia Wilde.

In den USA startet der Film am 25. Dezember. Wir in Deutschland werden ein wenig länger warten müssen, hier startet Babylon - Rausch der Ekstase am 19. Januar 2023 in den Kinos.

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Quelle: Paramount Pictures
Erfahre mehr: #Comedy, #Poster, #Trailer, #Drama
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28 Kommentare
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MJ-Pat
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luhp92 : : BOTman Begins
16.09.2022 17:03 Uhr
0
Dabei seit: 16.11.11 | Posts: 15.648 | Reviews: 166 | Hüte: 553

@PaulLeger: Ja, stimmt^^

"Dit is einfach kleinlich, weeste? Kleinjeld macht kleinlich, Alter. Dieset Rechnen und Feilschen und Anjebote lesen, Flaschenpfand, weeste? Dit schlägt dir einfach auf de Seele."

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PaulLeger : : Moviejones-Fan
15.09.2022 22:55 Uhr
0
Dabei seit: 26.10.19 | Posts: 1.633 | Reviews: 12 | Hüte: 182

@ MobyDick

Und wenn ein Film sich halt komplett aus überragend inszenierten Szenen zusammensetzt, steht am Ende halt ein überragend inszenierter Film.wink

@ luhp92

"Start a Fire"

Das ist der einzige Makel des Films, den Song soll man ja eigentlich scheiße finden, weil er für Sebs Verrat an seinen Prinzipien steht, aber das haben sie nicht hinbekommen, der Song ist zu gut geworden.^^

MJ-Pat
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luhp92 : : BOTman Begins
15.09.2022 20:50 Uhr
0
Dabei seit: 16.11.11 | Posts: 15.648 | Reviews: 166 | Hüte: 553

@MobyDick
"von den Machern von Persepolis"

Ui. Den habe ich zwar auch noch nicht gesehen, aber im Gegensatz zu "Huhn mit Pflaumen" zumindest schon etwas - viel Gutes - drüber gelesen.

@PaulLeger

"City of Stars" (die Humming-Version und die von Goslng gesungene), "Someone in the Crowd" und "Start a Fire"

"Dit is einfach kleinlich, weeste? Kleinjeld macht kleinlich, Alter. Dieset Rechnen und Feilschen und Anjebote lesen, Flaschenpfand, weeste? Dit schlägt dir einfach auf de Seele."

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MobyDick : : Moviejones-Fan
15.09.2022 20:15 Uhr
0
Dabei seit: 29.10.13 | Posts: 6.931 | Reviews: 207 | Hüte: 554

PaulLeger

Für mich ist es schon ein Unterschied, ob einzelne Szenen gut inszeniert sind oder ein ganzer Film gut inszeniert und in sich schlüssig ist. Nur als Negativbeispiel: Marcus Nispel galt Jahrelang als Top Music Video Tegisseur, aber einen kompletten Film konnte er nie überzeugend rüber bringen, da 5 Min und 120 Min leicht unterschiedlich sind...

Natürlich will ich Chazelle jetzt nicht mit Nispel vergleichen, aber wie gesagt, einzelne Momente...

Aber bei solchen Filmen ist das ohnehin Geschmackssache

Dünyayi Kurtaran Adam
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PaulLeger : : Moviejones-Fan
15.09.2022 19:27 Uhr
0
Dabei seit: 26.10.19 | Posts: 1.633 | Reviews: 12 | Hüte: 182

@ MobyDick

aber für ein Musical hat der recht wenig musikalische Motive gehabt, gefühlt nur 1, durch den ganzen Film hindurch ist das dann schon recht monoton.

Hm, ich zähle mindestens sechs verschiedene Motive, von denen ich wetten würde, dass jeder halbwegs filmaffine Mensch sie bereits nach wenigen Tönen sofort dem Film zuordnen kann.

Jetzt könnte man mit den beiden Akteuren argumentieren oder den schön inszenierten Set-Pieces, aber da war ich ja auch schon, Schauspielr kann er führen und gut inszenieren auch

Inszenierung und Schauspielführung, was fehlt denn da noch als Nachweis, außer man verlangt wie ProfessorX in jedem Film auch eine explizite politische Haltung des Regisseurs?

@ ProfessorX

Man sagt zwar, daß ist irgendwie schlimm, ist dabei aber meines Erachtens viel zu verwaschen und kann dann eben auch als Legitimation für die Ausbeutung eines Lebens gedeutet werden. Chazelle täte meines Erachtens eine klare Positionierung mal gut.

Bei dem Ansatz kommen wir nicht zusammen. Trotzdem komme ich bei "Whiplash" aber zu einem ähnlichen Urteil wie du, nur eben nicht aus politischer Perspektive, sondern rein auf die künstlerische Aussage bezogen.

Und Teller halte ich ganz allgemein nicht für einen herausragenden Darsteller. Absoluter Glücksfall, dass er und Emma Watson (!), die ursprünglich für die Hauptrollen in "La La Land" vorgesehen waren, abgesagt haben.

@ luhp92

drei der Songs haben es sogar in meine Playlist geschafft

Nur drei? tongue-out

Welche denn?

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MobyDick : : Moviejones-Fan
15.09.2022 19:12 Uhr
0
Dabei seit: 29.10.13 | Posts: 6.931 | Reviews: 207 | Hüte: 554

Luhp92

Schau dir den Film an, um dir selbst ein Bild zu machen ist von den Machern von Persepolis, da hat die letzte Pointe extrem viele Ebenen und das wiegt dann auch FAST die extrem gepflegte Langeweile was sich Film schimpft auch auf, aber das hievte ihn dann letztlich nur ins gesunde Mittelfeld.

Dennoch wenn dir LalaLand gefällt, und Persepolis auch, du mit solchen Werken wie Amelie oder Pushing Daisies ok bist, dann ist Huhn mit Pflaume auf jeden Fall eine Empfehlung für dich

Dünyayi Kurtaran Adam
MJ-Pat
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luhp92 : : BOTman Begins
15.09.2022 17:32 Uhr
0
Dabei seit: 16.11.11 | Posts: 15.648 | Reviews: 166 | Hüte: 553

@MobyDick
"aber für ein Musical hat der recht wenig musikalische Motive gehabt"

Kann ich aus meiner Sicht jetzt nicht bestätigen, drei der Songs haben es sogar in meine Playlist geschafft. Außerdem beziehen sich manche der Songs auch auf Sebs Entwicklungs-/Karrierestand, entweder eigenwilliger Jazz bzw. Piano oder eben als Teil der Pop/R&B-Band.

"aber letztendlich nicht viel mehr als beispielsweise bei Huhn mit Pflaume"

Da ist jetzt die Frage, worauf sich das bei "Huhn mit Pflaumen" im größeren Sinne bezieht. Bei "La Land" natürlich auf die Künstler-Traumfabrik Los Angeles, dahingehend empfand ich das Ende als stark, weil sich für Seb und Mia nicht alle Träume erfüllen, sie man es sonst von einem Hollywoodmärchen erwarten würde, dass sie manche Träume aufgeben müssen, um andere zu erreichen.

"Dit is einfach kleinlich, weeste? Kleinjeld macht kleinlich, Alter. Dieset Rechnen und Feilschen und Anjebote lesen, Flaschenpfand, weeste? Dit schlägt dir einfach auf de Seele."

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ProfessorX : : Moviejones-Fan
15.09.2022 14:12 Uhr | Editiert am 15.09.2022 - 14:14 Uhr
0
Dabei seit: 17.05.14 | Posts: 767 | Reviews: 385 | Hüte: 32

@Raven13

Jo, wie gesagt. Schätze wir haben da ganz einfach unterschiedliche Blickwinkel. Meines Erachtens gibt es sowas wie unpolitische oder unidiologische Kunst nicht, da sie ja auch immer Perspektiven widerspielt. Für mich ist Schindlers Liste, genauso politisch, wie eben Fast & Furious 5, weil eben dort Lebensweltten und -konzepte gezeichnet werden, die durchaus eine Agenda verfolgen. Insofern würde ich Politik und Idologie in fast allen Lebensbereichen hineindeuten. Ähnlich, wie ein Individuum mit der Entscheidung, was es beim Einkauf erwirbt, Einfluss nimmt, verhält es sich auch mit der Kunst. Praktisch alles am Leben ist Politik.

Das ist aber eben auch nicht alles und man muss diesem Ansatz nicht folgen.

Beim Film spielt eben aber auch das Handwerk eine große Rolle und es ist eben jedem selbst überlassen, ob Handwerk, oder Idologie das ausschlaggebende Kriterium ist, welches nun für die Wertung von Bedeutung ist. Ich persönlich empfinde Whiplash tatsächlich aber auch nicht gut gemacht, weil er meines Erachtens mit Miles Teller eine furchtbar plakative schauspielerische Leistung zeigt, die sich eben in der letztlichen Aussage dann wieder findet. Zwei Stunden "Fuck" schreien und sich blutig Trommeln mag ein sicherlich irgendwem, irgendwas geben, ich persönlich finde es eher nervend und die Mühe nicht wert.

Aber ich merke, ich werde schon wieder schnippisch, ich verspreche, ich lasse es jetzt. Ich kann schlicht und ergreifend mit dem Film nichts anfangen. Mea Culpa.

@PaulLeger

Ich denke das ist der springende Punkt ^^ Ich sehe es ähnlich wie bei Whiplash. Letztendes gibt es durchaus die brulate Aufopferung des Individuums, aber es gibt nie einen Bruch mit dem System dahinter. Man sagt zwar, daß ist irgendwie schlimm, ist dabei aber meines Erachtens viel zu verwaschen und kann dann eben auch als Legitimation für die Ausbeutung eines Lebens gedeutet werden. Chazelle täte meines Erachtens eine klare Positionierung mal gut.

Ich habe mir aber tatsächlich vorgenommen, für Babylon, tatsächlich nochmal alle Filme von Chazelle zu sehen und Kritiken zu veröffentlichen. Ich denke, da kann ich mich dann auch ausfürlicher im Winter zu äußern ^^

Achso, btw. Ich wollte nur mal sagen, daß ich das hier tatsächlich als recht anregende Diskussion empfinde. Danke an der Stelle smile

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MobyDick : : Moviejones-Fan
15.09.2022 01:16 Uhr
0
Dabei seit: 29.10.13 | Posts: 6.931 | Reviews: 207 | Hüte: 554

PaulLeger

Findest du? ich persönlich wollte den Film mögen, aber für ein Musical hat der recht wenig musikalische Motive gehabt, gefühlt nur 1, durch den ganzen Film hindurch ist das dann schon recht monoton.

Der wunderbare Was-wäre-wenn-Ausblick am Ende ist auch ziemlich gut, aber letztendlich nicht viel mehr als beispielsweise beim ähnlich enttäuschenden und nur ein paar Jahre vorher entstandenen Huhn mit Pflaume, wo ich die jeweilige Pointe dann doch auch ungleich wuchtiger empfand.

Jetzt könnte man mit den beiden Akteuren argumentieren oder den schön inszenierten Set-Pieces, aber da war ich ja auch schon, Schauspielr kann er führen und gut inszenieren auch, aber jeder Bollywoodfilm, der was auf sch hält, kann das besser und da würdest du auch nicht sagen, dass du den supertoll fandest.

Dünyayi Kurtaran Adam
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PaulLeger : : Moviejones-Fan
14.09.2022 23:33 Uhr
0
Dabei seit: 26.10.19 | Posts: 1.633 | Reviews: 12 | Hüte: 182

@ ProfessorX

Doch außer "Wow, wir Amis sind schon geil, oder?" gibt es da keine Erkenntnis

Da haben wir sehr unterschiedliche Eindrücke gewonnen. Ich hab einen Film gesehen, der einen größeren Fokus auf Armstrongs Trauerbewältigung gelegt hat als auf die Mondmission. Der weder Armstrong noch sonst jemanden zum Helden stilisiert und die Raumfahrt auch kein bisschen nostalgisch verklärt hat.

Witzigerweise wurde der Film in den USA heftig kritisiert, weil er nicht patriotisch genug sei.

@ MobyDick

La La Land ist natürlich ein Meisterwerk.

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MobyDick : : Moviejones-Fan
14.09.2022 23:16 Uhr
0
Dabei seit: 29.10.13 | Posts: 6.931 | Reviews: 207 | Hüte: 554

andersrum gefragt, welche Filme von Chazelle sind denn tatsächlich wirklich gut und warum? Ohne es jetzt wie ProfessorX zu politisieren, tatsächlich überzeugend ist nach Whiplash eigentlich kein Film von ihm gewesen, aus mehreren Gründen, und wie gesagt Whiplash lebt eigentlich auch nur vom grandiosen Schauspielduell, also Schauspielführung kann er, auch sonst ist er ein versierter Handwerker, aber ist da wirklich mehr?

Vielleicht zeigt ja Babylon endlich was er tatsächlich noch kann?

PaulLeger:

Jup, jetzt wo du es sagst, wirkt es tatsächlich auch auf mich so, als wäre es mit ihr im Hinterkopf geschrieben.

Dünyayi Kurtaran Adam
MJ-Pat
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Raven13 : : Desert Ranger
14.09.2022 19:48 Uhr
0
Dabei seit: 13.02.16 | Posts: 5.508 | Reviews: 64 | Hüte: 474

@ ProfessorX

"Pardon, aber jetzt widersprichst du Dir ja selber. Entweder der Film ist unpolitisch, oder anti-amerikanisch. Was nun?"

Okay, das war blöd ausgedrückt. Er war eben einfach nicht amerikanisch, aber genausowenig politisch oder nur so viel, wie es für die Geschichte nötig war, um noch authentisch zu bleiben.

"Zumal Du ja auch die Dinge aufzählst, die ihn sehr wohl zu einem politisch-konservativen Film machen: Familiegedöns, Pathos, ect."

Naja, Politik und Familie haben für mich nur wenuig gemeinsam. Politik ist für mich das, was die Politiker und Regierungen tun, nicht das, was privat so im Leben passiert.

"Joah, wie gesagt, wenn Du den Film in dieser Hinsicht gut findest, bin ich der letzte, der dir das nehmen will. Darfst Du ja gerne so empfinden und genießen. ^^"

wink

Ein Zauberer kommt nie zu spät. Ebenso wenig zu früh. Er trifft genau dann ein, wenn er es beabsichtigt.

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ProfessorX : : Moviejones-Fan
14.09.2022 19:16 Uhr
0
Dabei seit: 17.05.14 | Posts: 767 | Reviews: 385 | Hüte: 32

@Raven13

Pardon, aber jetzt widersprichst du Dir ja selber. Entweder der Film ist unpolitisch, oder anti-amerikanisch. Was nun?

Zumal Du ja auch die Dinge aufzählst, die ihn sehr wohl zu einem politisch-konservativen Film machen: Familiegedöns, Pathos, ect.

Joah, wie gesagt, wenn Du den Film in dieser Hinsicht gut findest, bin ich der letzte, der dir das nehmen will. Darfst Du ja gerne so empfinden und genießen. ^^

MJ-Pat
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Raven13 : : Desert Ranger
14.09.2022 19:04 Uhr | Editiert am 14.09.2022 - 19:10 Uhr
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Dabei seit: 13.02.16 | Posts: 5.508 | Reviews: 64 | Hüte: 474

@ ProfessorX

"Doch das ist Aufbruch zum Mond keineswegs. Es ist ein Film, der eben nichts zu sagen hat, also warum sollte er sprechen?

Also Abseits von: Amerika ist total geil!"

Das habe ich als Nicht-Amerikaner überhaupt nicht wahrgenommen. Ich habe ein starkes Drama gesehen, mit dem Fokus auf die Person Armstrong, seine Ausbildung, seinen Werdegang, seine Familienprobleme, seine Freundschaften, Verluste, Entbehrungen und vor allem sein Job. Das könnte genau so gut ein Film über einen deutschen Astronauten sein. Der Film ist meiner Meinung nach sogar äußerst unpolitisch und anti-amerikanisch.

Ich schätze, du hast den Film offenbar völlig missverstanden. Vielleicht solltest du dir den Film nochmal mit frischem Blick erneut ansehen. wink

Außerdem hat der Film auch etwas zu ZEIGEN: Er bringt authentisch rüber, wie sich die Astronauten gefühlt haben und heute fühlen. Ich fand es sehr interessant, auch mal zu "spüren", wie sich die Härte der Ausbildung anfühlt und die Beklommenheit im Cokpitt oder in der Leere des Weltalls.

Ein Zauberer kommt nie zu spät. Ebenso wenig zu früh. Er trifft genau dann ein, wenn er es beabsichtigt.

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ProfessorX : : Moviejones-Fan
14.09.2022 17:32 Uhr | Editiert am 14.09.2022 - 17:33 Uhr
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Dabei seit: 17.05.14 | Posts: 767 | Reviews: 385 | Hüte: 32

@Raven13

Jo, wie gesagt, meine subjektive Wahrnehmung/Meinung. Warum jeder Film eine tiefere Aussage braucht, liegt eifnach darin begründet, daß jeder Film eine Aussage hat. Wenn sie nicht besonders kritisch sind, legitimieren sie den Status-Quo. Sowas wie unpolitische Filme gibt es nicht.

Als reines Handwerk erinnert der auch stark an Gravity. Es ist halt Effektkino. Nur der Unterschied zwischen diesem Effektkino und Blockbustern a la Marvel ist, daß dann tatsächlich behauptet wird, daß es sich hierbei um tiefgründige Kunst handelt. Doch das ist Aufbruch zum Mond keineswegs. Es ist ein Film, der eben nichts zu sagen hat, also warum sollte er sprechen?

Also Abseits von: Amerika ist total geil!

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