Anzeige
Anzeige
Anzeige

Alarmstufe: Rot

Kritik Details Trailer News
Seagal wie er leibt und lebt

Alarmstufe: Rot Kritik

Alarmstufe: Rot Kritik
0 Kommentare - 26.11.2013 von MatthewDiCaprio
In dieser Userkritik verrät euch MatthewDiCaprio, wie gut "Alarmstufe: Rot" ist.
Alarmstufe: Rot

Bewertung: 3 / 5

1988 musste John Clancy in “Die Hard” Angestellte einer renommierten Firma retten, zu den Geiseln gehörte auch seine Frau. Schauplatz war ein Hotel. Vier Jahre später haben die Macher von “Alarmstufe: Rot” die Prämisse übernommen und etwas umgeformt, Schauplatz ist jetzt ein Kriegsschiff, und auch sonst wurden kleine Veränderung unternommen. Das Ergebnis ist dementsprechend schlechter, wenn auch der Film Unterhaltungswert besitzt. Dieser Actionfilm markiert die zweite Zusammenarbeit von Andrew Davis und Steven Seagal. “Alarmstufe: Rot” ist nett inszenierte Hausmannskost, der zwar teilweise unterhaltsam ist, aber vieles einfach auf unspektakuläre Art und Weise wiederrecycelt. Wenigstens knallt es an allen Ecken, und der Schnitt wie auch der Ton sind überzeugend. Das Drehbuch von Lawton, der mit “Pretty Woman” alle Frauenherzen erobern konnte, versucht diesmal die Actionmännerherzen zu erheitern. Leider stört die Überraschungslosigkeit des Plots, ebenso die dünne Story, die nicht viel hergibt. Die Hauptfigur hätte man mitreißender gestalten können. Steven Seagal spielt Ryback, der früher ein Elitesoldat war und nun zum Koch degradiert wurde. Das Kriegsschiff absolviert seine letzte Fahrt, und er soll für die Mahlzeiten sorgen. Als das Schiff von Dutzenden Männern okkupiert wird, reaktiviert Ryback seine Fähigkeiten und versucht, das drohende Unheil zu verhindern. Seagal spielt wie immer: Ein grimmiger Gesichtsausdruck, hölzerne Bewegungen, wenigstens ist seine Kampftechnik schön anzuschauen. Tommy Lee Jones verkörpert den Ex-CIA Agenten Stranix, der die Sprengköpfe unter seine Kontrolle bringen will. Selten hat man Jones in einer solch spaßigen Rolle gesehen. Das Overacting ist passt perfekt zu seiner Figur. Eine weitere witzige Performance liefert Gary Busey ab, der aber eher unfreiwillig komisch ist. Der Versuch, ein ernstes Gesicht zu machen, geht völlig schief. “Alarmstufe: Rot” versucht, “Die Hard” so gut es geht zu imitieren, und vergisst dabei, eigene innovative Ideen einzubringen. Das Konzept klingt immer spannend, aber auf die Umsetzung kommt es an, und hier hapert es. Dank dem Drehbuch findet der Zuschauer keinen richtigen Zugang zum Hauptcharakter Ryback, sein Schicksal lässt einen kalt. Auch sonst hat man die Charakterzeichnung vernachlässigt. Ich hätte gerne mehr über Stranix erfahren, außerdem wäre ein Psychoduell zwischen ihm und Ryback auch interessant gewesen. Punkten kann der Film mit seinen Actionszenen, die knackig inszeniert sind. Die Fights sind gut choreografiert, und Seagal kann hier zeigen, wieso er eigentlich gecastet wurde. Man hätte vielleicht mehr aus der Location machen können, denn die bot genügend Gelegenheiten. Alles in allem ist “Alarmstufe: Rot” immer noch ein solider Actionfilm mit guten Actionszenen.

Alarmstufe: Rot Bewertung
Bewertung des Films
610

Weitere spannende Kritiken

La Riffa - Dein Preis für eine Nacht Kritik

Das Debüt von Monica Bellucci

Poster Bild
Kritik vom 26.03.2026 von TiiN - 3 Kommentare
Monica Bellucci zählt zu den gefragtesten europäischen Schauspielerinnen. Interessant ist, dass nun hierzulande ein Film mit ihr erschien, der schon über 30 Jahre auf dem Buckel hat. Die Rede ist von ihrem Kinodebüt La Riffa – Dein Preis für eine Nacht, einem italienis...
Kritik lesen »

Der Astronaut Kritik

Kalauer im Weltall

Poster Bild
Kritik vom 24.03.2026 von DrStrange - 0 Kommentare
Das Buch von Andy Weir zu „Project Hail Mary“ war mir im Vorfeld nicht bekannt, aber man muss echt mal wieder darauf hinweisen, dass hier leider die Trailer schon arg viel vom Film gespoilert haben. Sehr schade eigentlich. Der Film selbst ist durchaus gut, aber mit deutlichen Abstrichen...
Kritik lesen »
Mehr Kritiken
Was denkst du?
Ich stimme den Anmelderegeln beim Login zu!

Forum Neues Thema