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Captive State

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Captive State Kritik

Captive State Kritik
0 Kommentare - 06.04.2019 von Moviejones
Wir haben uns "Captive State" für euch angeschaut und verraten euch in unserer Kritik, ob sich dieser Film lohnt.
Captive State

Bewertung: 2 / 5

Was soll das? Ein Film mit vielversprechendem Trailer und interessanter Hintergrundgeschichte kann doch nicht so versanden! Und doch genau so geschehen bei Captive State, dem neuesten Film von Rupert Wyatt, der zurecht in Deutschland seinen Kinostart verloren hat und der einen sehr leer und gefrustet zurücklässt.

Captive State Kritik

Knapp zehn Jahre sind vergangen, seitdem eine außerirdische Invasion das Leben auf der Erde, wie wir es kannten, torpedierte. Doch anpassbar wie wir Menschen sind, konnten wir uns mit der neuen Situation arrangieren: Zumindest scheint es so. Zwar gab es positive Effekte, Armut und Verbrechen sind quasi nicht mehr existent, doch wir zahlen dafür einen hohen Preis, indem wir in jeder Situation überwacht und kontrolliert werden. Natürlich gibt es Menschen, die sich diesem Dogma und Screening entziehen wollen, doch diese werden erbarmungslos gejagt - und das nicht nur von den Außerirdischen...

Trailer zu Captive State

Was sollen wir sagen. Klingt spannend, wirkt auf der Leinwand aber überaus zäh und einfach nur halb durchdacht. Leider ließen wir uns hier vom Trailer wie vom hübschen Umschlag eines Buches blenden, denn der Inhalt macht in keiner Weise Lust, Captive State mehr als 30min zu folgen. Abgesehen von John Goodman und Vera Farmiga, die etwas Klasse und Größe erahnen lassen, wirkt das ganze Konstrukt wie ein unausgereifter Versuch, einen Science-Fiction-Film zu drehen, der hohe Ambitionen hat, aber aufgrund seiner fehlenden Stringenz und zu hoher Erwartungen tief fällt.

Mit Außerirdischen, Science Fiction und bedrohlichen Szenarien kriegt man uns eigentlich immer und deswegen wollten wir nicht auf die warnenden Stimmen im Vorfeld hören, die uns zuriefen, geht da nicht rein, das wird weh tun! Und so war es dann leider auch, denn so etwas verworren und schlecht Erzähltes haben wir schon eine Weile nicht mehr in dem Genre erlebt. Dabei lässt die Grundidee sehr viel Schönes und Düsteres zu, doch Rupert Wyatt (Planet der Affen - Prevolution) hat mit Co-Autorin Erica Beeney einfach vergessen, in 110 Minuten eine gute Geschichte zu erzählen, der man (interessiert) folgen kann und will.

Offenbar muss während der Genese von Captive State dem Verleih einiges aufgefallen sein, sonst hätte sich zum einen nicht der anvisierte Start verzögert und wäre Anfang März nicht auch der deutsche Kinostart gestrichen worden. Gut so, kann man sagen, denn der Film ist eine zähe Last, auch wenn das Skript an sich alle Handlungsstränge recht sicher zusammenführt. Dennoch braucht es die außerirdische Bedrohung nicht, den Überwachungsstaat kriegen wir auch ganz alleine hin. Warum also dieser Aufhänger, der dann doch nur in wenigen Szenen zum Einsatz kommt? Die Aliens sind zwar unterhaltsam gezeichnet, aber das alles dann doch zu dünn, um den Zuschauer zu fesseln.

Und so verspricht Captive State viel und hält nur sehr wenig. Visuell blitzt immer mal Spannendes in der Ferne auf und das Ende lässt die Tür offen und fast möchte man hoffen, dass alles dann stimmiger wird. Aber so gern wir üblicherweise sagen, dass man Filme nicht immer einzeln betrachten soll, wenn noch etwas folgen könnte, so müssen wir hier feststellen, dass schon so wenig von Anfang an stimmt, dass uns kein weiterer Ausblick Lust auf mehr machen würde.

Captive State Bewertung
Bewertung des Films
410
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