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Damsel

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Beim Schauen schon wieder vergessen

Damsel Kritik

Damsel Kritik
7 Kommentare - 08.03.2024 von Moviejones
Wir haben uns "Damsel" für euch angeschaut und verraten euch in unserer Kritik, ob sich dieser Film lohnt.
Damsel

Bewertung: 2.5 / 5

Netflix und Millie Bobby Brown, dies war zuletzt eine vielversprechende Kombination. Für das neueste gemeinsame Projekt hat man sich ein Fantasyabenteuer ausgesucht, welches eine spannende Prämisse bietet. Doch leider schafft es Damsel nicht, für Begeisterung oder gar Emotionen zu sorgen. Es ist am Ende einer dieser Filme geworden, die man schon beim Schauen bereits wieder vergisst und der zu keiner Zeit weiß, für wen er eigentlich sein will.

Damsel Kritik

Eine junge Frau, die glaubt, mit einem perfekten Prinzen verheiratet zu werden, geht einer königlichen Familie auf den Leim und wird in eine Grube geworfen, wo sie feststellen muss, dass sie gar keine Prinzessin sein wird, sondern ein Blutopfer für einen blutrünstigen und feuerspeienden Drachen. Sie versucht, so lange zu überleben, bis jemand sie retten kann - doch schon bald wird ihr klar, dass niemand kommen wird und die "Jungfrau" sich selbst befreien muss. Jetzt sind Köpfchen und Willenskraft gefragt, um zu überleben.

Trailer zu Damsel

Okay. Dürften wir für unsere Bewertung nur ein Wort verwenden, wäre es wohl dieses geworden. Denn das ist Damsel, okay. Nicht mehr, nicht weniger. Man kann dem Film nicht viel vorwerfen. Gleichzeitig liefert der Film aber auch nicht viele Argumente, als dass wir ihn euch wirklich empfehlen könnten. Wenn ihr am Wochenende nichts Besseres zu tun habt, könnt ihr gerne mal hineinschauen. Bei dem aktuellen Wetter würde euch ein Spaziergang aber vermutlich mehr geben.

Der Film macht wie gesagt nicht wirklich viel falsch, er ist solide gedreht, hat einige schöne Einstellungen und auch Millie Bobby Brown macht ihre Sache soweit gut. Jedoch strahlt er eine gewisse Kälte aus, und das trotz eines feuerspeienden Drachens. Dies liegt vor allem an der Inszenierung. Manche Sets sind geradezu märchenhaft, jedoch nehmen sie nur wenig Raum im Film ein. Viel öfters, und dies sieht und spürt man leider, waren die Schauspieler in einem leeren grünen Raum unterwegs oder standen im Volume vor Bildschirmen. Eine nicht immer gute Beleuchtung unterstreicht diesen Eindruck dann leider auch noch zusätzlich. Ironischerweise würden wir euch empfehlen, den Film in einem möglichst dunklen Raum zu gucken, denn spätestens, wenn es in die Drachenhöhle geht, wird es teils sehr dunkel auf dem Bildschirm.

Die Qualität des Bildes und der Effekte ist schwankend. Es gibt einige bewegte, gar fliegende Kamera-Einstellungen in der Höhle, da sieht das alles wirklich gut aus. Aber sobald die Kamera fest steht, macht sich eine Leere breit und man spürt den Greenscreen. Der Drache selbst ist wiederum ziemlich gut gelungen. Feuereffekte haben wir aber schon deutlich besser gesehen.

Man hat so ein wenig das Gefühl, dass Netflix keine Ahnung hatte, was sie mit diesem Film machen wollen. Zum einen sind mit Robin Wright oder Angela Bassett namhafte Schauspieler dabei, und auch bei den Sets und den Effekten sieht manches ganz gut aus. Gleichzeitig wirkt dies aber eben alles wie Samstagnachmittag-Unterhaltung. Es fehlt das Besondere. Und erst recht fehlt der Charme. Und auch die Geschichte weiß am Ende nicht zu überzeugen, trotz der spannenden Ausgangslage. Spätestens ab einem gewissen Punkt ist dann auch alles recht vorhersehbar.

Die Ausrichtung des Films ist ebenfalls ein Problem, denn sie stellt uns vor ein kleines Rätsel. Denn für wen soll der Film eigentlich sein? Vieles wirkt an vor allem jüngere Menschen und Kinder gerichtet. Dann fängt der Film jedoch direkt mit einer Szene an, in der Menschen sichtbar bei lebendigem Leib verbrannt werden.

Damsel ist nichts Halbes und nichts Ganzes und von allem irgendwie ein bisschen und gerade dadurch auch irgendwie nichts. Neben guten Filmen gibt es auch viele schlechte, an die man sich auch nach vielen Jahren noch erinnert. Schlechte Filme, die Teil der Filmgeschichte geworden sind. Damsel gehört zu den Filmen, die schlicht und einfach in Vergessenheit geraten werden.

Fazit

Damsel hat einen Vorteil: Er kostet euch nur einen Knopfdruck auf der Fernbedienung und 110 Minuten eurer Zeit. Das kann man ruhig machen, wenn man Lust auf einen netten Film mit einem Drachen und Millie Boby Brown hat. Aber wenn wir ehrlich sind: Es gibt so viel bessere Filme und Serien, die man sich stattdessen ansehen könnte. Bei der Auswahl, die man heutzutage hat,
reicht es da, wenn ein Film einfach nur okay ist und sich nicht einmal bemüht, mehr zu sein?

Damsel Bewertung
Bewertung des Films
510

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7 Kommentare
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MrBond : : Imperialer Agent
15.03.2024 10:48 Uhr
0
Dabei seit: 03.12.14 | Posts: 3.604 | Reviews: 23 | Hüte: 586

@MobyDick

Habe mir den Film gestern mit meiner Frau gegeben und bin da beinahe bei Dir. Ist ein solider Fantasystreifen, wenngleich die Effekte bereits andeuten, dass der Film nicht für die große Leinwand produziert wurde. Der Anfang war noch ein bisschen träge und MBB wollte irgendwie nicht so richtig sympathisch rüberkommen, aber letztlich funktionierte die Story und wir waren gut unterhalten. Die klassischen "okayen 6-7 Punkte" würde auch ich geben.

Allerdings fand ich die ein oder andere Gewaltspitze doch ganz schön grenzwertig für FSK12... da bin ich unsicher, ob das schon etwas für meine Kids ist.

Sehe ich so aus als ob mich das interessiert?!"

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MobyDick : : Moviejones-Fan
11.03.2024 13:44 Uhr
0
Dabei seit: 29.10.13 | Posts: 7.688 | Reviews: 254 | Hüte: 620

Am Wochenende mit den Kids gesehen, tatsächlich war ich persönlich sehr positiv überrascht, der Film reisst jetzt keine Bäume aus und ist nicht immer konsistent, aber für ein Prinzessinen-Märchen für die Generation, die mit Enola Holmes etc aufwächst, und sowohl Jungs als auch Mädchen im Alter 10-14 ansprechen will, durchaus sehr brauchbarer Film. ich würde den in der Region 6-7 Punkten ansetzen und als einen der besseren netflix-Produktionen in letzter Zeit ansehen.

Ja, er reisst keine Bäume aus, aber das ist auch nicht sein Anliegen, der Film will die StarPower von MBB ausnutzen und tut dies hervorragend.

Außerdem unterläuft er diverse Märchentropen gekonnt, inkl. der Stiefmuttercliches.

Also von mir eine absolute Empfehlung für die richtige Zielgruppe

Dünyayi Kurtaran Adam
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DrGonzo : : Drachenzähmer
11.03.2024 07:22 Uhr
0
Dabei seit: 02.12.10 | Posts: 3.053 | Reviews: 0 | Hüte: 131

Wie unerwartet.

"Fuck the kingsguard, fuck the city, fuck the king."

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SpiderFan : : Moviejones-Fan
10.03.2024 12:03 Uhr
0
Dabei seit: 06.05.22 | Posts: 1.015 | Reviews: 0 | Hüte: 15

Ist doch super, dann kann ich deutlich öfter ansehen, da er sich dann fast immer frisch anfühlt.

Ne, jetzt mal ehrlich. Wird mal mitgenommen und gut, hab hier nie ein Meisterwerk erwartet und kann deshalb gar nicht enttäuscht werden. Bisschen Drachen-Action reicht mir völlig aus. Und da macht er seine Sache wohl auch ganz gut. So Joke Wertungen wie zum Beispiel von IGN 3/10 usw übertreiben vermutlich wieder maßlos.

Wir haben es hier ja auch nicht mit dem nächsten Blockbuster ala Dune 2 zutun. Also irgendwo muss man auch mal Grenzen ziehen.

“You have fought long enough, Galadriel. Put up your sword.”

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TiiN : : Goldkerlchen 2019
09.03.2024 21:00 Uhr
0
Dabei seit: 01.12.13 | Posts: 9.023 | Reviews: 173 | Hüte: 607

Damsel hat einen Vorteil: Er kostet euch nur einen Knopfdruck auf der Fernbedienung und 110 Minuten eurer Zeit.

Traurig dass sowas inzwischen ein Vorteil ist. Damals landeten solche Filme direkt auf Videokassette in den hinteren Reihen der Videotheken. Heute bekommen sie dank Algorithmen und dem Onlinezugang eine viel zu große Bühne und werden daher in viel zu großer Masse produziert.


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Manisch : : Moviejones-Fan
09.03.2024 10:12 Uhr
0
Dabei seit: 19.10.18 | Posts: 1.369 | Reviews: 27 | Hüte: 62

Klingt nach einem typischen Netflix-Film.

AfD-Verbot (:

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Tim : : King of Pandora
09.03.2024 09:42 Uhr
0
Dabei seit: 06.10.08 | Posts: 3.037 | Reviews: 192 | Hüte: 85

Liest sich wie erwartet. Fällt ein wenig in die Kategorie: "Frauen können jetzt alles allein!" Fällt mir auch wieder erschreckend bei Monarch auf. Selten so unsympathische Hauptfiguren und schlecht geschriebene Frauenrollen gesehen. Ist ja schön, wenn man Frauen prominenter in Filmen und Serien hat, aber warum müssen diese Rollen dann immer solche Ar***löcher sein, was dann auch noch als taff und selbstbewusst verkauft wird?

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